Vorschau Luminar Neo

Ein erster Blick in die neuen Funktionen von Luminar NEO vor Veröffentlichung der Vollversion

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Ein erster Blick in die neuen Funktionen​

Grafik: Vorschau auf Luminar Neo


Schon seit einigen Monaten kann Luminar Neo, die neuste Bildbearbeitung des amerikanischen Softwareherstellers Skylum, mit zahlreichen AI-gestützten Automatikfunktionen vorbestellt werden. Noch in diesem Monat soll das Programm fertig und in der finalen Version ausgeliefert werden. Bei der Markteinführung überrascht Skylum immer wieder mit neuen Ansätzen. Diesmal werden alle, die das Programm vorbestellt und bezahlt haben, quasi zu „Beta-Testern“. Sie bekommen das neue Programm häppchenweise, und mit jedem Update nimmt die Zahl an Funktionen zu, die der User dann vorab ausprobieren kann. Natürlich hofft Skylum dabei auf rege Beteiligung der User und verspricht, die Anregungen und Erfahrungen der Vorabkäufer in die endgültige Auslieferungsversion einzubringen.

Luminar Neo soll endlich die Bearbeitungsmöglichkeiten enthalten, die es in den Vorgänger-Versionen noch nicht gab. Neu eingeführt wird die Bearbeitung mit Ebenen, z.B. für Korrekturen von Bildinhalten. Außerdem kann Luminar Neo, wenn gewünscht, alle Bearbeitungsschritte in einer Sidecar-Datei dauerhaft protokollieren.

Auch kommt ein neues Feature, die „App Luminar Share“. Diese kann Dateien von Luminar Neo z.B. auf einem Smartphone übernehmen und auf Plattformen wie Instagram oder Facebook verteilen. Darüber hinaus hat Skylum die Engine von Luminar Neo komplett überarbeitet mit dem Ziel, die Gesamtperformance der Software zu verbessern.

Seit einigen Tagen haben auch wir Luminar Neo als „Vorversion“, und konnten einige der neuen Funktionen schon antesten. Skylum verspricht mit Luminar Neo durch massiven Einsatz künstlicher Intelligenz bis dato immer noch komplizierte Arbeitsschritte so einfach wie noch nie zu machen. So soll Luminar Neo durch AI in der Lage sein, z.B. Objekte im Bild und deren Tiefenausdehnung zu erkennen. Diese Technik ermöglicht Funktionen wie das AI Masking. Damit erkennt die Software Objekte im Bild und maskiert sie oder alternativ ihre Umgebung mit einem Mausklick.

Noch einen Schritt weiter geht die AI Hintergrundentfernung. Diese Funktion kann den Hintergrund austauschen, ohne das Hauptmotiv im Bild zu beeinflussen. Neu ist außerdem das AI-Werkzeug „3D-Tiefe“ zur Kontrolle der Ausleuchtung einer aufgenommenen Szene, eine Belichtungskorrektur, die sich wahlweise auf den Vorder-, Mittel- oder Hintergrund anwenden lässt.

Vorher-Nachher-Bild: Himmel austauschen mit Luminar Neo


Da dies die erste Begegnung mit Luminar ist und Skylum die erstklassigen Automatikfunktionen besonders herausstellt, habe ich mich in dieser kleinen Vorschau auf die Automatiken beschränkt. Begonnen habe ich mit dem schon bekannten Feature „Himmel austauschen“, Das funktioniert wirklich sehr gut!

Links immer das Original und rechts die bearbeitete Version:

Vorher-Nachher-Bild: Die neue Funktion Beleuchtung in Luminar Neo


Dann habe ich die Funktion „Beleuchtung“ versucht. Das Ergebnis ist noch so lala, da die Automatik noch leichte Farbstiche auf der Haut erzeugt.

Vorher-Nachher-Bild: Das Feature „Portrait in Luminar Neo


Mit dem Feature „Portrait“ lässt sich nachträglich ein Bokeh erzeugen, was schon sehr gut funktioniert. Später soll sich auch noch mit einem Klick der Hintergrund austauschen lassen.

Vorher-Nachher-Bild: Stromleitungen wegretuschieren in Luminar Neo


Luminar Neo soll Stromleitungen (wie hier) mit einem Knopfdruck wegretuschieren können. Das funktioniert noch nicht so gut. An dem Beispiel hat sich die Vollautomatik (noch) die Zähne ausgebissen. Allerdings lässt sich das Ergebnis händisch mit dem Korrekturpinsel (Restaurieren) verbessern.

Der erste Eindruck war ganz spannend, und wer auf Automatiken steht, findet hier wahrscheinlich seine ideale Software - erst recht, wenn die Gerüchte stimmen, dass Skylum daran arbeitet, die Bilder/Kataloge der Vorgänger-Versionen kompatibel zu machen.

So viel für heute. Spannend bleibt, was die fertige Vollversion kann!
Mehr Informationen gibt es hier direkt bei Skylum.

© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin Fotos: D. Doeblin, Hersteller
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