G
... liegt vermutlich daran, daß Du selbst Deinen Schnappschuss
unterschwellig in eine Reihe mit der Migrant Mother von
Dorothea Lange gestellt hast.
Aber das viele Lob, das
Du über diesem Bild ausschüttest hat es für meinen Geschmack
nicht ansatzweise verdient.
Ich, wohlgemerkt.
Habe ich sonst was Positives darüber gesagt?
Der Hund ist einigermaßen mittig. Das würde ich persönlich
nicht als Gestaltung bezeichnen. Du hast im Hintergrund den
hellen Bereich übersehen (und im Nachhinein nicht angeglichen),
und die Kamera leicht höher zu halten und etwas mehr zu neigen
um das wegzukriegen und wenn schon nicht den Teller, dann
wenigstens den Muffin nicht so unglücklich anzuschneiden ist
Dir auch nicht eingefallen.
Genau das hat er im zitierten Beitrag, neben diversen anderen Personen mit ähnlichen Hinweisen, getan: Hinweise auf gestalterische Gepflogenheiten oder Maßstäbe gegeben. Es ist nur nicht erkennbar, dass Du irgendwas davon hier annehmen möchtest, weil irgendein Berufsfotograf in einem Podcast was erzählt, das Du in Deinem Sinne interpretierst und jetzt für die maßgebliche Sichtweise hältst.Vielleicht erzählst du mal, welche gestalterischen Maßstäbe du so meinst außer deinem höchstpersönlichen Geschmack. Ich lerne gern.
So diskutieren Leute, die ihren Geschmack für maßgebend halten.
Genau das hat er im zitierten Beitrag, neben diversen anderen Personen mit ähnlichen Hinweisen, getan: Hinweise auf gestalterische Gepflogenheiten oder Maßstäbe gegeben. Es ist nur nicht erkennbar, dass Du irgendwas davon hier annehmen möchtest, weil irgendein Berufsfotograf in einem Podcast was erzählt, das Du in Deinem Sinne interpretierst und jetzt für die maßgebliche Sichtweise hältst.
Der Hund ist einigermaßen mittig. Das würde ich persönlich
nicht als Gestaltung bezeichnen. Du hast im Hintergrund den
hellen Bereich übersehen (und im Nachhinein nicht angeglichen),
und die Kamera leicht höher zu halten und etwas mehr zu neigen
um das wegzukriegen und wenn schon nicht den Teller, dann
wenigstens den Muffin nicht so unglücklich anzuschneiden ist
Dir auch nicht eingefallen.
Au weia...das wird mir jetzt zu abstrus. Ich klinke mich aus dieser Art Rumzankerei lieber aus.
ist nur nicht erkennbar, dass Du irgendwas davon hier annehmen möchtest, weil irgendein Berufsfotograf in einem Podcast was erzählt, das Du in Deinem Sinne interpretierst und jetzt für die maßgebliche Sichtweise hältst.
Hallo Sam, Danke für die Ausführungen.
Hinzufügen möchte ich noch, dass gerade die "technische Seite" weil sie greifbarer ist, die Bertrachtungsebene oft ist, mit der sich die meisten Menschen einlassen weil sie sich hier sicherer fühlen.
Sie ist messbarer für viele und gibt Raster an denen man sich orientieren kann.
Sebastião Salgado formulierte einen entscheiden Satz in der NZZ von
diesem Wochenende: Das Bild entsteht zu 90% vor dem Auslösen (sinngemäss).
Ja, das ist das Konzept der Prävisualisierung, das maßgeblich
von Ansel Adams formuliert wurde.
Adams und Fred Archer haben das vor 90 Jahren entwickelt, vor 80 Jahren
erstmals gelehrt, und seit 1948/1950 ist das allgemein verfügbares Wissen
in Adams berühmter Buch-Trilogie Die Kamera/Das Negativ/Der Print.
....danke sehr für den Hinweis ... ich würde die "Prävisualisierung" noch auf alle andern
Sinne ausdehnen: also der gesamte Prozess der Wahrnehmung, das fühlen, das Riechen, das Tasten usw ....
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