Natürlich nur das teuerste Carbonfahrrad unter´m Carport, ... bist ja besonnen obwohl Du Dir alles leisten könntest, hast Pranken wie´n Mann und trägst als Nickname den Namen der wirklichen Eisen-Harley...whow, da staune sogar ich ! ...
Lustig, da schreibt einer nachvollziehbar, dass der Wechsel zu FX teuer ist und nicht nur Vorteile bietet, und gleich wird wieder heftigst gekontert - und selbst der Thumbs Down wird bemüht...
Solch einen "Erfahrungsbericht" finde ich schon irgendwie hilfreich für alle, die vor einer Neuanschaffung stehen und vielleicht Gefahr laufen, an den eigenen Bedürfnissen vorbei zu investieren.
Viele Grüße
Quincy
... Rechner logischerweise ´n Mac ...
Kritik ist ja absolut in Ordnung; der setzt man sich - berechtigt oder nicht - immer aus, egal was man schreibt. Aber mir einen MAC anzudichten, kann ich wirklich unmöglich auf mir sitzen lassen. Das geht zu weit.
http://www.nikon-fotografie.de/vbul...eitung/214334-linux-fuer-bildbearbeitung.html
Ansonsten beglückwünsche ich dich zu deiner Fähigkeit, online Psychogramme zu erstellen.
Ich kann den Ärger / die Enttäuschung von shovelhead gut nachvollziehen und sehe auch keinen Grund, ihn deswegen hier zu bashen. Denn er spricht aus, womit wir uns als brave Konsumenten einfach tagtäglich abfinden: Die Freiheit des Kunden ist ein Mythos. Wir werden dressiert und finden das auch noch toll.
Ja, die Kosten sind der Grund, warum Nikon anspruchsvolle Amateure in den FX-Markt drängt. Hier sind scheinbar wesentlich höhere Preise zu erlösen. Das ist nicht Nikons Schuld. Die sind halt nur ein Unternehmen, dass mit macht, überleben und für seine Geldgeber erfolgreich sein will. Ziel ist letztlich ein höheres Preisniveau für DSLR in diesem Bereich, Ziel sind höhere Gewinne, Marktanteile, Aktienkurse usw. Der zufriedene Kunde ist nur von Interesse, soweit er bereit ist, auch sein Geld für das Unternehmen auszugeben.
Man mag sich nun über den TE lustig machen - oder ihm selbst die Schuld geben, dem FX-Wahn auf den Leim gegangen zu sein. Das ist wohlfeil. Denn ärgerlich finde ich die Modellpolitik der letzten Jahre auch. Nicht der Kunde ist König - sondern der Konsument ist williger Dödel.
Anstatt mit hervorragenden semiprofessionellen DX-Kameras, wie es die D200 oder 300 waren (und noch sind) auf den Markt zu gehen (und damit vielleicht ein Stück weit Kannibalismus mit der eigenen FX-Serie zu betreiben), dünnt Nikon die DX-Möglichkeiten immer mehr aus. Denn um eine semiprofessionelle DX auf dem Markt positionieren zu können, müsste sie eben deutlich günstiger als ein vergleichbares FX-Modell sein. Da verkauft man lieber gleich FX - und ein paar Objektive noch dazu.
Wer in den 2000ern in seine DX-Objektive investiert hat, der soll also jetzt wieder in FX investieren. Umgerechnet das Doppelte. DX bleibt mit der 3000er und 5000er-Reihe für die Amateure und Knipser. Ähnlich beliebig wie die Coolpix-Reihe.
Das erinnert mich ein bisschen an das Leid eines Beatles-Fans: Zuerst kauft man in den 1970ern alles auf Platte. Dann in den 1980ern erstmal auf CD. Dann in den 1990ern wieder auf CD, da nun mit erheblich besserer Tonqualität. Schließlich in den 2000ern die remixed-, remastered und sonstwas-Version bei iTunes.
Apropos iTunes: Apple-User kennen das Problem auch...
d.
Denn ärgerlich finde ich die Modellpolitik der letzten Jahre auch. Nicht der Kunde ist König - sondern der Konsument ist williger Dödel.
d.
ein augenzwinkern sehe ich aber auch.
wirst dich bald an den luxus gewöhnt haben. :up: [MENTION=49919]shovelhead[/MENTION]
Wer für rund 1400,-- Euro eine solche Kamera wie eine D610 mit den Qualitäten erwirbt ist mit Sicherheit niemandem auf den Leim gegangen. Schon gar nicht, wenn man offensichtlich erst nach dem Erwerb die Dateigrößen und Maße feststellt !
... dem kann ich noch ein altes Siemens-Handy mit 300 Kilopixel-Cam verkaufen
Moin
Die Kamerahersteller
reagieren doch nur auf das Geschrei und Gezehter der Konsumenten.
Kaum ist ein neues Modell auf dem Markt, die erste Akkuladung noch nicht ausgepowert wird nach dem Nachfolger geschrien.
OT
Moin RedPirate
wenn mich nicht alles täuscht, sieht man oben rechts die Kante von einem
Pfeifentabak-Pouch und den guten Vauen Automatikstopfer
Darf man fragen was du zur Zeit rauchst....:smoking:
Unter den alten manuellen Objektiven gibt es einige Schätzchen, die sich hinter modernen Objektiven nicht verstecken müssen und das manuelle Fokussieren macht mit ihnen mehr Spass als mit den moderneren Optiken.Sehr treffend!
Wie grotesk die allgemeine Diskussion ist, zeigt doch z.B. allein das Gewese um "welches Ai/Ais/pre-Ai für meine Df" - dieselben Objektive, die eben noch fragwürdiges Altmetall (Motto: haptisch toll - optisch nicht so doll...) waren, sind wie Phönix aus der Asche plötzlich wieder der heilige Gral. Wieso eigentlich nicht die - neutral - besseren AF-Ds? Vermutlich nur solange, bis irgendwo im www. ein Meinungsführer diese als brauchbar und erstrebenswert ausruft.
Vehement und leider oft auch ohne praktischen Hintergrund, wohl wahr.Von den aktuellen Diskussionen über die D810/750 mal ganz abgesehen - die dort zu beobachtende Vehemenz mutet für jeden halbwegs aussenstehenden Betrachter an wie ein Blick in eine Therapiegruppe...
... Das die Sachse immer wieder bestens funktioniert ..
Das ist ein grundlegender Irrtum.
Hinzu kommt auch noch ein soziales Phänomen: Wer eine D200 hat und über Jahre hinweg immer nur liest "D700 - ich krieg das Grinsen nicht aus dem Gesicht", der fühlt sich mit seinem erreichten Ziel natürlich isoliert, am Rande, schwach, als Loser (jetzt geht es den D700ern an den Kragen, angesichts von D800/810, 600, 750). Das sind jetzt die Themen und Möglichkeiten.
Es ist deshalb ein (auch wissenschaftlich widerlegter) Mythos, wir träfen unsere Konsumentscheidungen als homo oeconomicus höchst rational. Emotionale und psychologische Kriterien überlagen extrem unsere Käufe.
Vor 30 Jahren hatte noch niemand das Bedürfnis nach einer 36 MP-Kamera, einem Handy oder gar einem iPhone 6. Sondern vielleicht nach einem Walkman oder einem Golf II. Erst die technologische Entwicklung, noch mehr aber ihre Vermarktung in Form von Konsumartikeln durch findige Verkäufer, konkretisiert unser Bedürfnis nach dem "Mehr": Was es ist, wie viel es kostet und wie viel es uns - angesichts einer Vielzahl weiterer unerfüllter Konsumwünsche - denn wert ist. Und wie viel es uns wert ist, irgendwo in einer Community mit "dabei" zu sein.
Der TE beklagt sehr treffend, dass er Opfer einer Verkaufspsychologie geworden ist, in der er zwar die Wahlfreiheit hat, sich dem "Schneller-Weiter-Höher" zu verweigern. Aber dies letztlich nicht kann. Auch weil seine Geschichte zeigt, wie wenig rational wir unsere Kaufentscheidungen treffen. Deshalb versucht ja auch die Werbung (siehe wieder Apple!) Emotionen zu verkaufen. Egal ob Kameras oder Autos: "Wie fühle ich mich mit einem Ding? Fühle ich mich wie der King?"
Darüber sollten wir immer nachdenken. Wir machen uns zu Dödeln der Industrie, wenn wir meinen, wir seien frei und bedürfnislos...
d.
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