Von DX auf FX - die Wahrheit - die Kosten (lang)

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Natürlich nur das teuerste Carbonfahrrad unter´m Carport, Rechner logischerweise ´n Mac (bei meinem - ich schäme mich- Toshiba mit LR 5.6 Katalog und Bildern auf externer USB3-Festplatte ruckelt übrigens nichts, nicht mal bei den 40mb Dateien der D800...), bist ja besonnen obwohl Du Dir alles leisten könntest, hast Pranken wie´n Mann und trägst als Nickname den Namen der wirklichen Eisen-Harley...whow, da staune sogar ich !

Und dann...

Ich kann es mir leisten (meine Frau darf das hier NIE lesen)


Aaaaah, ja...................


Sorry, aber sowas kann ich echt nicht ganz ernst nehmen, genausowenig wie die Kritik an einer Fantastischen Kamera nur weil sie mit ´nem bestimmten Objektiv gerade nicht in ein spezielles Seitenfach Deines Handgepäcks paßt !

Oder die Überraschung , bei Deiner beschriebenen Erfahrung, über die geringere Schärfentiefe...Tiefenschärfe bei FX ? Müßtest Du doch von Deinen Jahrzehnten Analogerfahrung kennen ?

Ach ja, und zu Deiner Beruhigung was die 100%-Ansicht betrifft, Deine D90 hatte eine größere Pixeldichte als Deine D610, die hat nur ca. 10MP auf der Cropfläche des Sensors, ist also eher unproblematischer was das betrifft.

Und was die Diskretion betrifft wage ich zu bezweifeln, daß eine D90 mit 17-50
sooooooooooooo viel unscheinbarer ist als Deine D610 mit 24-70...

Aber schön, daß wenigstens die High-Iso-Fähigkeit Deinen Ansprüchen gerecht wird...
 
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Lustig, da schreibt einer nachvollziehbar, dass der Wechsel zu FX teuer ist und nicht nur Vorteile bietet, und gleich wird wieder heftigst gekontert - und selbst der Thumbs Down wird bemüht...

Solch einen "Erfahrungsbericht" finde ich schon irgendwie hilfreich für alle, die vor einer Neuanschaffung stehen und vielleicht Gefahr laufen, an den eigenen Bedürfnissen vorbei zu investieren.

Viele Grüße
Quincy
 
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Natürlich nur das teuerste Carbonfahrrad unter´m Carport, ... bist ja besonnen obwohl Du Dir alles leisten könntest, hast Pranken wie´n Mann und trägst als Nickname den Namen der wirklichen Eisen-Harley...whow, da staune sogar ich ! ...

Hugo meint, sei nicht traurig, dafür hast Du einen tollen Namen !
 
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Hallo shovelhead,

seeehr schön geschrieben. Ein Stück weit finde ich mich in diesem irrationalem Handeln wieder. Aber was soll's - bei jedem Hobby schmeißt man Geld weg.
 
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Lustig, da schreibt einer nachvollziehbar, dass der Wechsel zu FX teuer ist und nicht nur Vorteile bietet, und gleich wird wieder heftigst gekontert - und selbst der Thumbs Down wird bemüht...

Solch einen "Erfahrungsbericht" finde ich schon irgendwie hilfreich für alle, die vor einer Neuanschaffung stehen und vielleicht Gefahr laufen, an den eigenen Bedürfnissen vorbei zu investieren.

Viele Grüße
Quincy

Dem kann ich nur zustimmen. Shovelhead hat doch deutlich gemacht, dass das SEINE Erfahrungen sind und SEINE Sicht der Dinge.
FX muss ja nicht für jeden Hobby/Profifotografen der Weisheit letzter Schluss sein. Wer viel Tele für wenig Geld benötigt, der ist bei DX besser aufgehoben. So ist das nunmal mit der Physik. Ehrlich gesagt pfusche ich mit meiner D800E auch manchmal, indem ich das Bildfeld auf DX umschalte, wenns denn sein muss.
Nun sollte man die Sache mit der Kohle auch noch etwas anders sehen: Als ich vor Jahren in die digitale Fotowelt umstieg, waren Vollformat-Kameras für mich unerschwinglich. Heute kann ich es mir leisten. Will sagen: Zumindest die Kameras sind billiger geworden. Das war für mich der Grund von DX nach FX zu wechseln. Aus der Sicht der Variabilität war das zunächst ein Rückschritt für mich. Inzwischen habe ich das wieder ausgeglichen. "My Way" ;)
 
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Ich kann den Ärger / die Enttäuschung von shovelhead gut nachvollziehen und sehe auch keinen Grund, ihn deswegen hier zu bashen. Denn er spricht aus, womit wir uns als brave Konsumenten einfach tagtäglich abfinden: Die Freiheit des Kunden ist ein Mythos. Wir werden dressiert und finden das auch noch toll.

Ja, die Kosten sind der Grund, warum Nikon anspruchsvolle Amateure in den FX-Markt drängt. Hier sind scheinbar wesentlich höhere Preise zu erlösen. Das ist nicht Nikons Schuld. Die sind halt nur ein Unternehmen, dass mit macht, überleben und für seine Geldgeber erfolgreich sein will. Ziel ist letztlich ein höheres Preisniveau für DSLR in diesem Bereich, Ziel sind höhere Gewinne, Marktanteile, Aktienkurse usw. Der zufriedene Kunde ist nur von Interesse, soweit er bereit ist, auch sein Geld für das Unternehmen auszugeben.

Man mag sich nun über den TE lustig machen - oder ihm selbst die Schuld geben, dem FX-Wahn auf den Leim gegangen zu sein. Das ist wohlfeil. Denn ärgerlich finde ich die Modellpolitik der letzten Jahre auch. Nicht der Kunde ist König - sondern der Konsument ist williger Dödel.

Anstatt mit hervorragenden semiprofessionellen DX-Kameras, wie es die D200 oder 300 waren (und noch sind) auf den Markt zu gehen (und damit vielleicht ein Stück weit Kannibalismus mit der eigenen FX-Serie zu betreiben), dünnt Nikon die DX-Möglichkeiten immer mehr aus. Denn um eine semiprofessionelle DX auf dem Markt positionieren zu können, müsste sie eben deutlich günstiger als ein vergleichbares FX-Modell sein. Da verkauft man lieber gleich FX - und ein paar Objektive noch dazu.

Wer in den 2000ern in seine DX-Objektive investiert hat, der soll also jetzt wieder in FX investieren. Umgerechnet das Doppelte. DX bleibt mit der 3000er und 5000er-Reihe für die Amateure und Knipser. Ähnlich beliebig wie die Coolpix-Reihe.

Das erinnert mich ein bisschen an das Leid eines Beatles-Fans: Zuerst kauft man in den 1970ern alles auf Platte. Dann in den 1980ern erstmal auf CD. Dann in den 1990ern wieder auf CD, da nun mit erheblich besserer Tonqualität. Schließlich in den 2000ern die remixed-, remastered und sonstwas-Version bei iTunes.

Apropos iTunes: Apple-User kennen das Problem auch...

d.
 
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nun ja, gründe werden genannt, die mich vom umstieg auf Fx abhalten. ein augenzwinkern sehe ich aber auch. :D

wirst dich bald an den luxus gewöhnt haben. :up: [MENTION=49919]shovelhead[/MENTION]
 
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Ich kann den Ärger / die Enttäuschung von shovelhead gut nachvollziehen und sehe auch keinen Grund, ihn deswegen hier zu bashen. Denn er spricht aus, womit wir uns als brave Konsumenten einfach tagtäglich abfinden: Die Freiheit des Kunden ist ein Mythos. Wir werden dressiert und finden das auch noch toll.

Ja, die Kosten sind der Grund, warum Nikon anspruchsvolle Amateure in den FX-Markt drängt. Hier sind scheinbar wesentlich höhere Preise zu erlösen. Das ist nicht Nikons Schuld. Die sind halt nur ein Unternehmen, dass mit macht, überleben und für seine Geldgeber erfolgreich sein will. Ziel ist letztlich ein höheres Preisniveau für DSLR in diesem Bereich, Ziel sind höhere Gewinne, Marktanteile, Aktienkurse usw. Der zufriedene Kunde ist nur von Interesse, soweit er bereit ist, auch sein Geld für das Unternehmen auszugeben.

Man mag sich nun über den TE lustig machen - oder ihm selbst die Schuld geben, dem FX-Wahn auf den Leim gegangen zu sein. Das ist wohlfeil. Denn ärgerlich finde ich die Modellpolitik der letzten Jahre auch. Nicht der Kunde ist König - sondern der Konsument ist williger Dödel.

Anstatt mit hervorragenden semiprofessionellen DX-Kameras, wie es die D200 oder 300 waren (und noch sind) auf den Markt zu gehen (und damit vielleicht ein Stück weit Kannibalismus mit der eigenen FX-Serie zu betreiben), dünnt Nikon die DX-Möglichkeiten immer mehr aus. Denn um eine semiprofessionelle DX auf dem Markt positionieren zu können, müsste sie eben deutlich günstiger als ein vergleichbares FX-Modell sein. Da verkauft man lieber gleich FX - und ein paar Objektive noch dazu.

Wer in den 2000ern in seine DX-Objektive investiert hat, der soll also jetzt wieder in FX investieren. Umgerechnet das Doppelte. DX bleibt mit der 3000er und 5000er-Reihe für die Amateure und Knipser. Ähnlich beliebig wie die Coolpix-Reihe.

Das erinnert mich ein bisschen an das Leid eines Beatles-Fans: Zuerst kauft man in den 1970ern alles auf Platte. Dann in den 1980ern erstmal auf CD. Dann in den 1990ern wieder auf CD, da nun mit erheblich besserer Tonqualität. Schließlich in den 2000ern die remixed-, remastered und sonstwas-Version bei iTunes.

Apropos iTunes: Apple-User kennen das Problem auch...

d.

Wer für rund 1400,-- Euro eine solche Kamera wie eine D610 mit den Qualitäten erwirbt ist mit Sicherheit niemandem auf den Leim gegangen. Schon gar nicht, wenn man offensichtlich erst nach dem Erwerb die Dateigrößen und Maße feststellt !
 
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Denn ärgerlich finde ich die Modellpolitik der letzten Jahre auch. Nicht der Kunde ist König - sondern der Konsument ist williger Dödel.



d.

Moin
also irgendwie kann ich jetzt deine Aussage nicht 100% nachvollziehen.:)
Kein Mensch bzw. Unternehmen zwingt einem eine (neue) Kamera zu kaufen.
Man kann z.B. mit einer D300 oder D700 noch genau so gut fotografieren, wie
wie zum Zeitpunkt als die Kameras auf den Markt kamen. Die Kamerahersteller
reagieren doch nur auf das Geschrei und Gezehter der Konsumenten.
Kaum ist ein neues Modell auf dem Markt, die erste Akkuladung noch nicht ausgepowert wird nach dem Nachfolger geschrien.
Wenn macht sich doch hier der Konsument selber zum Dödel.


ein augenzwinkern sehe ich aber auch. :D

wirst dich bald an den luxus gewöhnt haben. :up: [MENTION=49919]shovelhead[/MENTION]

sehe es auch ein bisschen wie Margot
ein gewisses Augenzwinkern lese zumindest auch ich im Post von Stefan/shovelhead zwischen den Zeilen.:)
 
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Wer für rund 1400,-- Euro eine solche Kamera wie eine D610 mit den Qualitäten erwirbt ist mit Sicherheit niemandem auf den Leim gegangen. Schon gar nicht, wenn man offensichtlich erst nach dem Erwerb die Dateigrößen und Maße feststellt !

1. Wer kauft eine Kamera, ohne sie vorher in der Hand gehalten zu haben? Doch wohl niemand, der noch etwas Hirn hat.
2. Was soll das ewige Gejammer über die Dateigrößen? Speicherplatz ist billig. Und wenn der Rechner ein bisschen länger braucht, um die Daten zu importieren, na und, was solls? Größere Kopieraktionen mache ich eh über Nacht. Wer damit ein Problem hat, dem kann ich noch ein altes Siemens-Handy mit 300 Kilopixel-Cam verkaufen :D
 
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Moin
Die Kamerahersteller
reagieren doch nur auf das Geschrei und Gezehter der Konsumenten.
Kaum ist ein neues Modell auf dem Markt, die erste Akkuladung noch nicht ausgepowert wird nach dem Nachfolger geschrien.

Das ist ein grundlegender Irrtum.

Zumindest ich habe schon in der Wirtschaftskunde in der 10. Klasse gelernt, dass es in einer Überflussgesellschaft wie der Unsrigen umgekehrt ist: Erst das Angebot der Wirtschaft schafft die Bedürfnisse des Konsumenten, die sie sodann zu befriedigen scheint. Dieses Phänomen steht zugleich in Beziehung mit dem menschlichen Bedürfnis nach "Mehr", das nie zu zu befriedigen sein wird. Es wird von den Herstellern immer nur die Illusion verkauft, jetzt sei man am Ziel. Aber dieser Zustand ist immer nur von kurzer Dauer.

Hinzu kommt auch noch ein soziales Phänomen: Wer eine D200 hat und über Jahre hinweg immer nur liest "D700 - ich krieg das Grinsen nicht aus dem Gesicht", der fühlt sich mit seinem erreichten Ziel natürlich isoliert, am Rande, schwach, als Loser (jetzt geht es den D700ern an den Kragen, angesichts von D800/810, 600, 750). Das sind jetzt die Themen und Möglichkeiten.

Es ist deshalb ein (auch wissenschaftlich widerlegter) Mythos, wir träfen unsere Konsumentscheidungen als homo oeconomicus höchst rational. Emotionale und psychologische Kriterien überlagen extrem unsere Käufe.

Vor 30 Jahren hatte noch niemand das Bedürfnis nach einer 36 MP-Kamera, einem Handy oder gar einem iPhone 6. Sondern vielleicht nach einem Walkman oder einem Golf II. Erst die technologische Entwicklung, noch mehr aber ihre Vermarktung in Form von Konsumartikeln durch findige Verkäufer, konkretisiert unser Bedürfnis nach dem "Mehr": Was es ist, wie viel es kostet und wie viel es uns - angesichts einer Vielzahl weiterer unerfüllter Konsumwünsche - denn wert ist. Und wie viel es uns wert ist, irgendwo in einer Community mit "dabei" zu sein.

Der TE beklagt sehr treffend, dass er Opfer einer Verkaufspsychologie geworden ist, in der er zwar die Wahlfreiheit hat, sich dem "Schneller-Weiter-Höher" zu verweigern. Aber dies letztlich nicht kann. Auch weil seine Geschichte zeigt, wie wenig rational wir unsere Kaufentscheidungen treffen. Deshalb versucht ja auch die Werbung (siehe wieder Apple!) Emotionen zu verkaufen. Egal ob Kameras oder Autos: "Wie fühle ich mich mit einem Ding? Fühle ich mich wie der King?"

Darüber sollten wir immer nachdenken. Wir machen uns zu Dödeln der Industrie, wenn wir meinen, wir seien frei und bedürfnislos...

d.
 
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Dem ist nichts hinzuzufügen.
Das die Sachse immer wieder bestens funktioniert sieht man bei der D810. Die D800/800E wird nun in rauen Mengen in der Bucht verhökert, nur um sich ein fast gleichwertiges Nachfolgemodell zuzulegen dessen Modifikationen den meisten keinen relevanten Nutzen einbringt.
Aber nur so funktionierts.

Gruß, Karl
 
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Sehr treffend!

Wie grotesk die allgemeine Diskussion ist, zeigt doch z.B. allein das Gewese um "welches Ai/Ais/pre-Ai für meine Df" - dieselben Objektive, die eben noch fragwürdiges Altmetall (Motto: haptisch toll - optisch nicht so doll...) waren, sind wie Phönix aus der Asche plötzlich wieder der heilige Gral. Wieso eigentlich nicht die - neutral - besseren AF-Ds? Vermutlich nur solange, bis irgendwo im www. ein Meinungsführer diese als brauchbar und erstrebenswert ausruft.

Von den aktuellen Diskussionen über die D810/750 mal ganz abgesehen - die dort zu beobachtende Vehemenz mutet für jeden halbwegs aussenstehenden Betrachter an wie ein Blick in eine Therapiegruppe...
 
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OT :fahne:

Moin RedPirate

wenn mich nicht alles täuscht, sieht man oben rechts die Kante von einem

Pfeifentabak-Pouch und den guten Vauen Automatikstopfer:)

Darf man fragen was du zur Zeit rauchst....:smoking:


Wo der Erfahrungsbericht von shovelhead doch überall hinführt ...
 
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Sehr treffend!

Wie grotesk die allgemeine Diskussion ist, zeigt doch z.B. allein das Gewese um "welches Ai/Ais/pre-Ai für meine Df" - dieselben Objektive, die eben noch fragwürdiges Altmetall (Motto: haptisch toll - optisch nicht so doll...) waren, sind wie Phönix aus der Asche plötzlich wieder der heilige Gral. Wieso eigentlich nicht die - neutral - besseren AF-Ds? Vermutlich nur solange, bis irgendwo im www. ein Meinungsführer diese als brauchbar und erstrebenswert ausruft.
Unter den alten manuellen Objektiven gibt es einige Schätzchen, die sich hinter modernen Objektiven nicht verstecken müssen und das manuelle Fokussieren macht mit ihnen mehr Spass als mit den moderneren Optiken.
Mit "Gewese" hat das aus meiner Sicht nichts zu tun, wenn man über diese Objektive nicht nur redet, sondern sie auch nutzt.
Von den aktuellen Diskussionen über die D810/750 mal ganz abgesehen - die dort zu beobachtende Vehemenz mutet für jeden halbwegs aussenstehenden Betrachter an wie ein Blick in eine Therapiegruppe...
Vehement und leider oft auch ohne praktischen Hintergrund, wohl wahr.:hehe:
 
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Das ist ein grundlegender Irrtum.


Hinzu kommt auch noch ein soziales Phänomen: Wer eine D200 hat und über Jahre hinweg immer nur liest "D700 - ich krieg das Grinsen nicht aus dem Gesicht", der fühlt sich mit seinem erreichten Ziel natürlich isoliert, am Rande, schwach, als Loser (jetzt geht es den D700ern an den Kragen, angesichts von D800/810, 600, 750). Das sind jetzt die Themen und Möglichkeiten.

Es ist deshalb ein (auch wissenschaftlich widerlegter) Mythos, wir träfen unsere Konsumentscheidungen als homo oeconomicus höchst rational. Emotionale und psychologische Kriterien überlagen extrem unsere Käufe.

Vor 30 Jahren hatte noch niemand das Bedürfnis nach einer 36 MP-Kamera, einem Handy oder gar einem iPhone 6. Sondern vielleicht nach einem Walkman oder einem Golf II. Erst die technologische Entwicklung, noch mehr aber ihre Vermarktung in Form von Konsumartikeln durch findige Verkäufer, konkretisiert unser Bedürfnis nach dem "Mehr": Was es ist, wie viel es kostet und wie viel es uns - angesichts einer Vielzahl weiterer unerfüllter Konsumwünsche - denn wert ist. Und wie viel es uns wert ist, irgendwo in einer Community mit "dabei" zu sein.

Der TE beklagt sehr treffend, dass er Opfer einer Verkaufspsychologie geworden ist, in der er zwar die Wahlfreiheit hat, sich dem "Schneller-Weiter-Höher" zu verweigern. Aber dies letztlich nicht kann. Auch weil seine Geschichte zeigt, wie wenig rational wir unsere Kaufentscheidungen treffen. Deshalb versucht ja auch die Werbung (siehe wieder Apple!) Emotionen zu verkaufen. Egal ob Kameras oder Autos: "Wie fühle ich mich mit einem Ding? Fühle ich mich wie der King?"

Darüber sollten wir immer nachdenken. Wir machen uns zu Dödeln der Industrie, wenn wir meinen, wir seien frei und bedürfnislos...

d.

Moin dolittle
ja und nein:)
vorab, seit Digital sind die Kaufentscheidungen bzgl. einer Kamera technisch bedingt natürlich etwas anders als zu Analogzeiten. Da reichte es ein neues Objektiv zu kaufen sich nach einem anderen Film umzusehen. Wenn man heute
"höhere ISO oder Bildqualität" haben möchte muss man einen neuen Body kaufen.
Und auch das ist klar, das die Industrie über Werbung versucht, ihre Produkte dem Konsumenten schmackhaft zu machen.
Nur fallen diese neuen Produkte nicht vom Himmel, auch sagt keiner der Entwickler wir könnten mal eine 36MP Kamera bauen:). Da laufen vorab Marktanalysen erst wenn diese ergeben, das ein Markt da ist, wird entwickelt und gebaut.
Und sorry wenn einer ohne technisch zwingenden Grund sich sofort jede neue Digi oder jedes neue Smartphone kauft und versucht sich darüber zu profilieren ist und bleibt für mich ein "Konsum-Dödel".
Aber zurück zum eigentlich Grund dieses Freds.
Sorry bei langjährigen Mitgliedern dieses Forums so wie es auch shovelhead ist, kann ich solche Freds nicht wirklich nachvollziehen. Wir fotografieren doch alle schon jahrelang, viele kommen von Analog-Kleinbild was jetzt "Vollformat" ist. Es gibt hier unzählige Freds Pro und Contra Vollformat, es steht hier gefühlte 1000mal das die Objektive teurer und schwerer sind. Und dann so ein jammer-Fred:hehe:
Nee ich bleibe dabei, das da ein gewisses Augenzwickern dabei war.
Man kauft sich auch keinen Hummer und heult anschließend das die Tonne 20 bis 25 Liter bei mäßiger Fahrweise säuft.
 
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