Verblödet digitale Fotografie ?

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Anzeigen
Zuerst einmal erstaunt mich wie ihr von meiner Frage auf Star Wars kommt. Da ich Episode IV bis VI mag und I bis III ätzend finde, ist, glaube ich ist klar, dass ich ein Romantiker bin, oder ein Ziemlich-alter-Sack. Ich möchte aber noch mal klarstellen, was ich mit mit meiner Frage meinte : Ich arbeite zu 75 % outdoor/Landschaft, habe die Kamera(s) dabei und bin bereit für den Moment (verpasse ihn aber zu oft!). Und stelle nun bei mir (und nicht bei euch!) fest, dass ich anscheinend schludriger werde in der Planung, im Nachdenken über die Kombination aus Zeit und Blende. Vor wenigen Tagen bin ich wie schon oft vor Sonnenaufgang aufgebochen um den Altrhein einzufangen mit dem ersten Licht. Mit der D200 spiele ich mit den Einstellungen innerhalb von wenigen Minuten, bei der F4 fiel mir plötzlich ein, was ich nun zu bedenken habe und in meinem Gehirn rechnete es und rechnete es vor sich hin. Und die Ergebnisse sind bei der D200 einfach besser (best of ...).

Jo
 
Kommentar
na da könnte man dann aber ebenfalls ketzern! Dann kennst Du ja die Möglichkeiten moderner Optiken (und die machen nunmal das Bild, an der Digitalen wie auch Analogen) und Kameras offenbar nicht so aus dem effeff. Wie will man dann die Möglichkeiten digitaler Fotografie fundiert beurteilen? :fahne:

na dann mach Dir doch mal die Mühe, bei Björn Rörslett nach den "Best of all" Linsen zu suchen. Da sind exakt meine alten FB Häschen (siehe Profil) zu finden.
 
Kommentar

Das mit dem "weil analog nur noch "so nebenbei" mal ein Film belichtet wird" natürlich.

In meinen Augen bist du einfach mit den vielen neuen Möglichkeiten überfordert und hältst nun verzweifelt an dem fest, was du kennst und womit du noch zurechtkommst. Viel Spaß dabei, und schöne Bilder.
 
Kommentar
Das mit dem "weil analog nur noch "so nebenbei" mal ein Film belichtet wird" natürlich.

In meinen Augen bist du einfach mit den vielen neuen Möglichkeiten überfordert und hältst nun verzweifelt an dem fest, was du kennst und womit du noch zurechtkommst. Viel Spaß dabei, und schöne Bilder.

Weiter oben hab ich schon geschrieben, was ich von der Fotografie will und was nicht. Daraus eine Überforderung abzuleiten ist auch nicht besonders Sachlich.
 
Kommentar
na dann mach Dir doch mal die Mühe, bei Björn Rörslett nach den "Best of all" Linsen zu suchen. Da sind exakt meine alten FB Häschen (siehe Profil) zu finden.

Ich kenne die Liste, ich habe selbst zumindest eines der von ihm gelisteten Objektive. Dann schraub deine doch mal auf eine D2x oder D3 und gönne Dir ein paar Monate intensiver Einarbeitungszeit, dann kannst Du beurteilen, was digital möglich ist.

Und nur zur Sicherheit, ich habe 15 Jahre intensiv analog fotografiert und zwar technisch so sauber wie mir möglich war, schließlich wurden die Dias bei öffentlichen Präsentationen auf bis zu 9 Meter Leinwandbreite projiziert. Daher kenne ich zumindest bei Diafilmen das Leistungsvermögen der Analogfotografie gut.
 
Kommentar
Weiter oben hab ich schon geschrieben, was ich von der Fotografie will und was nicht.

Das interessiert mich einen Scheiss, lieber Werner. Kannst du machen, wie immer es beliebt.

Was mich stört, das ist die unglaubliche Arroganz, mit der du von deinen Street-Knipser-Bildern auf die Arbeitsweise von anderen verallgemeinerst und dir anmasst, die zu beurteilen.
 
Kommentar
Das interessiert mich einen Scheiss, lieber Werner. Kannst du machen, wie immer es beliebt.

Was mich stört, das ist die unglaubliche Arroganz, mit der du von deinen Street-Knipser-Bildern auf die Arbeitsweise von anderen verallgemeinerst und dir anmasst, die zu beurteilen.

und wo hab ich das getan?
 
Kommentar
Volker, ich möchte dich ungern verwarnen, aber etwas mehr Abstand schaffst du doch?

Die Beiträge von Werner ertrage ich nun schon eine Weile gelassen, aber irgendwann reicht es. Ich meine jedes Wort genau so, wie ich es schrieb. Die Konsequenzen dafür trage ich gerne, Michael.
 
Kommentar
Die Beiträge von Werner ertrage ich nun schon eine Weile gelassen, aber irgendwann reicht es. Ich meine jedes Wort genau so, wie ich es schrieb. Die Konsequenzen dafür trage ich gerne, Michael.

Komm Volker, Du schiesst auch manchmal ganz schön scharf!
..wie wärs mit `nem Bier, wenn Du mal nach Hamburg kommst? :beerchug:

eigentlich hätt ich ja jetzt gerne die Signatur von woici...
 
Kommentar
wenn du schon so über den remastered-versionen von starwars lästerst ...

Mag sein, dass das Material vergammelt war, aber man hat schon von Filmen aus der Vorkriegszeit bessere Reproduktionen gesehen. Wesentlich peinlicher waren die Episoden I bis III, bei welchen computeranimierte Szenen ziemlich künstlich aussahen und auf diesen Look wurde offensichtlich das alte Material hinfrisiert. Im Gegenzug verweise ich auf Jurassic Park, wo Realszenen, hydraulisch gesteuerte Roboter und Computeranimation so perfekt kombiniert wurden, dass es kaum möglich war, am Bildmaterial zu erkennen, was jetzt echt war und was nicht. Eigentlich waren das echte Dinosaurier.

Soll uns aber nicht weiter beschäftigen. Das ist ein Sonderfall, der sich in dieser Form bis jetzt nicht wiederholt hat. Heute haben selbst die (vom Buch her) schlechtesten Filme perfekte Tricktechnik.

Zurück zum Thema:

Ich habe das folgende Bild vor ein paar Tagen in einer Diskussium über hochempfindliche Filme gespendet.

90514761a95e12fbd.jpg


Ich war damals so übermütig, mich mit der F6 in der Kunst der Sportfotografie zu versuchen. Die Aufnahmen zeigen einen Betreuer des gegnerischen Teams, der oftmals unscharf im Hintergrund drauf war. Damit bietet er sich an, Korn und Farbwiedergabe zu beurteilen.

Ich habe versucht, ähnliches von der D200 zu finden. Ist begrenzt vergleichbar, da hier minimale Belichtungsunterschiede das Rauschen sichtbar beeinflussen, aber die Größenordnung ist schon mal ersichtlich.

905147658f5d87419.jpg


Abseits der sattsam bekannten Rauschdiskussionen bei Actionaufnahmen im Mondlicht, sieht man was hier mit einer Kamera zu erzielen ist, die wahrlich nicht als die "Königin der Nacht" berühmt ist. Da APS-C Sensoren 10 Megapixel etwa 4000dpi haben, sind sie mit den gescannten Aufnahmen vergleichbar. Über den Cropfaktor, der den Film auf Grund der doppelten Fläche entlasten würde, kann man diskutieren, aber Gleichstand ist trotzdem nicht in Sicht.

Für mich ist das die Möglichkeit, selbst mit einer eher kräftig rauschenden Kamera die Empfindlichkeit um zwei Stufen höher zu drehen und immer noch Aufnahmen zu erhalten, die mit ISO100 Diafilm konkurrieren können. Dass es keine Vorteile ohne Nachteile gibt, ist mir bekannt, aber die Rechnung geht hier für mich ganz klar auf. Da ich mit Andersgläubigen einen stressfreien Umgang habe, muss ich niemanden überzeugen, der für sich die Entscheidung anders getroffen hat. Obwohl ich 5 Kameras habe, die mit Filmen 135 und 120 zu beschicken sind und diese gelegentlich mal lüfte, bezeichne ich mich heute als Digitalfotograf.
 
Kommentar
Zurück zum Thema:

Eigentlich haben wir das ursprüngliche Thema schon wieder ganz gut aus den Augen verloren, wenn ich mir den Ursprungsthread nochmal durchlese. Was mir auch erst jetzt bewusst aufgefallen ist, ist der Avatar von Jo Hannes. Also die Kamera, die mich am besten erzogen hat, war die RZ67. Da bin ich mit einer Kamera mit Lichtschacht und Handbelichtungsmesser und zwei, später drei Objektiven losgezogen und habe die Aufnahmen gemacht, die ich heute rauskrame, wenn jemand fragt "Sag, gute Fotos hast aber schon auch, oder?".

Das man mit einer solchen Kamera verblöden soll, bzw. der Verblödung nicht wirksam entgegen wirken können soll, wäre mir nur schwer begreiflich.
 
Kommentar
Eigentlich haben wir das ursprüngliche Thema schon wieder ganz gut aus den Augen verloren, wenn ich mir den Ursprungsthread nochmal durchlese. Was mir auch erst jetzt bewusst aufgefallen ist, ist der Avatar von Jo Hannes. Also die Kamera, die mich am besten erzogen hat, war die RZ67. Da bin ich mit einer Kamera mit Lichtschacht und Handbelichtungsmesser und zwei, später drei Objektiven losgezogen und habe die Aufnahmen gemacht, die ich heute rauskrame, wenn jemand fragt "Sag, gute Fotos hast aber schon auch, oder?".

Das man mit einer solchen Kamera verblöden soll, bzw. der Verblödung nicht wirksam entgegen wirken können soll, wäre mir nur schwer begreiflich.

Natürlich "verblödest" du nicht und es war eine wunderbare Zeit mit der RB 67. Aber ich (!!!) bin träge geworden mit digital und verliere vielleicht meine analogen Fähigkeiten und stelle zunehmend fest, dass meine digitalen Ergebnisse die analogen übertrefffen und wollte schlichweg nur wissen, ob es anderen auch so geht

Jo
 
Kommentar
Hallo!

Ich verfolge immer wieder gerne diese Diskussionen über analog und digital, bin jedoch sehr erstaunt, weil ich manchmal den Eindruck habe, daß manche der Digitalfotographen gerne die Analogfotographen ein wenig in die Ecke stellen wollen! Weil sie mehr Ihre Position verteidigen, wie die Analogen? Habt Ihr Euch schon so weit von analog entfernt? Meint Ihr wirklich, daß die neueste Technik immer die beste ist? Siehe dazu den oben genannten Vergleich CD/Schallplatte, daß gleiche trifft auch auf Röhrenbildschirm und LCD/Plasma zu! Es erschreckt mich z.B., daß jemand digital fotographiert und dann nach dem neuesten Flachbildschirm (siehe dazu einige der Forumsbeiträge) greift um seine Digitalbilder an diesem zu bearbeiten (vielleicht sogar nicht kalibriert) und dann meint er hätte top Bilder bzgl. Farben, Auflösung etc.! Entscheidend ist das Ergebniss, welches hinten rauskommt! Und jemand, der von der D200/D2X etc. auf die D300/D3 wechselt scheint ja dann doch nicht zufrieden zu sein! Und wird es auch nicht mit der D400/D4!

Ich für meinen Teil glaube nicht daran, das die neueste Technik immer besser ist und möchte daher auch nicht immer den neuesten Techniktrend mitmachen! Deshalb habe ich mich klar für analog entschieden und warte darauf, daß die Digitaltechnik irgendwann so gut ist, daß Beamerpräsentationen einem Dia überlegen sind! Dann werde ich bestimmt auch zum Lagerwechsler!

Ja ich würde auch gerne oft meine Ergebnisse gerne an der Kamera gegenchecken, alleine um noch mehr zu lernen und auch weil ich gespannt bin auf das Ergebnis! Aber ich habe mir angewöhnt beim Fotographieren mit anderem Blick los zu ziehen und lasse die Bilder erst mal im Kopf entstehen! Das hat bei mir bisher wunderbar geklappt! Ich glaube, daß ich das beim Digitalfotographieren größtenteils wieder verlieren würde! Bevor ich wieder in die Analogfotogrphie eingestiegen bin habe ich eine einfache Digicam benutzt und da habe ich wirklich kaum mehr über Motiv etc. nachgedacht, sondern einfach abgedrückt! Entsprechend waren die Ergebnisse!

Ich spreche Euch (gerade hier im Forum und speziell in dieser Diskussion) nicht ab, daß Ihr Euch Gedanken über Motive etc. macht, glaube aber auch, daß es viele Leute bei den Digitalphotographen gibt, die seitdem zu Digitalknipsern geworden sind!

Daher denke ich sollte man tatsächlich einen Unterschied ziehen! Es gibt meiner Meinung nach 4 Klassen von Photographen (und auch ein paar dazwischen)!

Analogknipser, Analogphotographen, Digiknipser und Digitalphotgraphen!

Daher sollte man sich nicht immer die Köpfe so zerreden und denke, daß die Analogphotographen und Digitalphotgraphen in diesem Forum sich mehr auf das Wesentliche, daß Fotographieren und das was hinten rauskommt konzentrieren sollten! Wir wollen uns alle verbessern und wir lernen alle nie aus! Beide Fraktionen!

Gruß
Joachim

PS und antwortet bitte nicht nur auf Abschnitte meiner Antwort, denn es kommt dann immer leicht zu Mißverständnissen!::motz:
 
Kommentar
Ja bitte. Zurück zum Thema;)

Ich schätze an der digitalen Fotografie eben besonders, dass ich das Resultat sofort sehe und SOFORT daraus lernen kann.
Das hat mir v.a. in der Unterwasserfotografie, die ich als Urlaubsknipser auf einer Kompaktkamera betreibe, unglaublich weitergeholfen.
Da konnte ich beim nächsten Schnorchel- oder Tauchgang es gleich mit anderen Einstellungen probieren und mich so Schritt für Schritt verbessern.
Learning by doing!

Ein anderer Aspekt (leicht Offtopic) kommt noch dazu:
Da wir mit Computer nunmal in einer digitalisierten Welt (mit u.a. auch einigen Vorteilen) leben, ist für mich die analoge Fotografie definitiv abgeschlossen.
Denn ich will meine Fotos auf dem Computer haben.

Daher bin ich auch momentan daran, mein Lebenswerk anzufangen; nämlich meine Diasammlung zu digitalisieren. Ein Nikon Coolscan V steht mir da zur Seite.
:heul:Und Leute - zeitweise heule ich dabei:heul:! Nicht weil meine Dias so schlecht sind. Im Gegenteil: ABER weil ich und/oder der Scanner es nicht schaffen, das Dia, so wie es auf dem Leuchpult daherkommt, 1:1 auf den Monitor zu bringen.

Allein diese (schmerzhafte) Unterfangen zeigt mir: für MICH gibt es nur noch die digitale Fotografie!
 
Kommentar
... stelle zunehmend fest, dass meine digitalen Ergebnisse die analogen übertrefffen und wollte schlichweg nur wissen, ob es anderen auch so geht

Teilweise. Mir geht es so, aber ich habe kein Problem damit. Eher ein Problem ist, dass bewährte Arbeitsweisen nicht mehr funktionieren. Mein erster Handgriff bei einer neuen Kamera war immer Mattscheibe raus und Vollmattscheibe rein. Allenfalls mit Gitter. Heute liefert mir Nikon gleich die richtige Scheibe mit. Allerdings ist Fokussierung manueller Objektive so eine Sache mit dem Ding. Auch habe ich massive Probleme mit der Informationsflut auf drei Displays, oben, hinten und im Sucher, die mich mit unsinnigen Zeug vollschwafeln und mir den Blick auf wichtige Informationen verstellen. Allerdings sind hier die Unterschiede zwischen F6 und D200 eher marginal. Die Antithesis dazu ist die FE2, die ich bis 2005 hauptsächlich verwendet habe, wenn es Kleinbild sein musste. Die Bedienungsanleitung dazu habe ich einmal gelesen. Irgendwann heuer im Frühjahr, beim Aufräumen. Da die FE2 nicht anders funktioniert hatte wie die Minolta - Filmempfindlichkeit, Entfernung, Blende, Zeit, Auslöser, Rückspulkurbel, finito. Bei der D200 sitze ich jedesmal wieder da wie der letzte Trottel und tippe herum, bei den Versuch, in das vermaledeite Display rein zu zoomen.

Irgendwann resigniert man halt dann und lässt die Kamera machen. Wenn sie eh immer alles besser weiss. Natürlich fehlen einem dann die feinen Automatiken, wenn man wieder mal mit der "Alten" raus geht. Da vergisst man allzu leicht auf Dinge zu achten, auf die zu achten man nicht mehr gewohnt ist. Insoferne verblödet die Fotografie mit automatiküberladenen Kameras in gewisser Weise. Dass diese Kameras heutzutage vorwiegend digital sind, ist ein Trend der Zeit und nicht notwendigerweise ursächlich relevant.

Macht aber auch nichts. Für einen kleinen Analog-Digital-Flamewar muss immer Zeit sein. Man gönnt sich ja sonst nichts.
 
Kommentar
PS und antwortet bitte nicht nur auf Abschnitte meiner Antwort, denn es kommt dann immer leicht zu Mißverständnissen!::motz:

Ok, gut dann lasse ich es. :)

Nur so viel noch zu dem Thema im Allgemeinen:

Meine Anteilnahme gilt in diesen schnelllebigen Zeiten allen Analogfotografen, alljenen, die seltsamerweise dazu verdammt sind, mit digitalen Kameras schlechtere Bilder zu machen. Jenen, die unter der Allgegenwart der digitalen Bilderflut zu leiden haben. Mehr noch, die dadurch irritiert und in ihrem Wohlbefinden gestört werden. Für sie träume ich mich heute Nacht in die 80er Jahre zurück.
Ähh, wie war das nochmal damals, kann mich nicht so recht erinnern...? War da wohl noch etwas klein :)

WOOHOO whatever happened to the 80s :eek:

Kommt Leute, macht Bilder digital oder analog und zerbrecht Euch nicht die Birne in solchen Metadiskussionen.

Viele Grüße
Christoph
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten