...Aber analog bin ich immer unzufriedener mit meiner Leistung. Zu wenig Zeit genommen? Wichtiges vergessen? Schlampig geworden? Bestimmt richtig. Wie geht es euch dabei?
Jo
Analog braucht mehr Aufmerksamkeit, da eben durch den kostenintensiven Verbrauch von Film eine "Best of Ten" Mentalität garnicht erst entsteht.
Hi,
150 Jahre Fotografie haben offensichtlich schon ausgereicht, damit Technologie-Fehler als Qualitätskriterium ins kolletive Unterbewußte diffundieren. Warte noch mal 150 Jahre, dann wird man vielleicht sagen: "Poaa, wass´n gei*es Quantenrauschen. Wie hast Du den DAS denn hinbekommen"!
Ciao
HaPe
...Wenn ich ein gutes Foto will, kann ich nicht an der Sorgfalt sparen, da hilft mir digital gar nichts....
Hallo Volker,
vielleicht reden wir auch ein wenig aneinander vorbei.
ich glaube, die Tatsache, dass einigen von uns die die alten Bilder schlechter vorkommen als die neuen hat nichts mit der schlechteren Qualtität von Anlog zu tun, sondern zum grossen Teil damit, dass man sich als mit wachsender Erfahrung verbessert.
Moin,Bei meinem letzten gemischt analog + digitalen Fototouren waren die digitalen Ergebnisse den Kleinbilddias deutlich überlegen. Für mich ist das Thema Dia nun endgültig abgeschlossen.
Nur solltest Du Deine schlechten Analogerfahrungen nicht verallgemeinern.
Nein, tun wir nicht.
Du sieht alles vor dem Hintergrund deiner speziellen Anwendung, der Street-Fotografie. In diesem speziellen Bereich hast du einige Erfahrung, unbestritten. Was du hier aber so zu verallgemeinern versuchst, auf der Basis eines kurzen und offenbar frustrierenden digitalen Intermezzos, das passt einfach nicht.
Die Ausgangsfrage war aber, ob die analoge Fotografie unter der Gewöhnung an digitales Ablichten leidet. Da bin ich allerdings der Meinung, das sie das tatsächlich tut, da der Faktor "Gewohnheit" m.E. unterschätzt wird, und die nötige Geduld am Ende dann doch fehlt.
Seitdem ich digital sofort kontrollieren konnte, welche Fehler oder Unsauberkeiten beim Arbeiten zu welchen Ergebnissen führen (z.B. Unschärfen durch fehlenden Einsatz der SVA oder Mup), nehme ich diese Tücken - die analog wie digital bestehen - wirklich ernst. Das hat dann auf die Arbeitsweise mit beiden Medien (Speicherkarte und Film) positive Auswirkungen..
In der Lernphase sicher Hilfreich, aber irgendwann sollte man schon soweit sein, das man zum korrekten Belichten nicht mehr auf die Bildkontrolle angewiesen ist.
also, ich lerne nun schon über 20 Jahre, was fotografieren anbelangt und habe da noch lange nicht ausgelernt.
Jedes neue Objektiv (z.B. das AF-S 4/300mm mit seiner nicht ganz stabilen Stativschelle) erfodert z.B. neues Einarbeiten und Lernen, um die Eigenheiten kennenzulernen (z.B. Bokeh bei Abblendung), und das geht durch die sofortige Kontrolle nun mal leichter.
Diejenigen, die fotografisch über alle Zweifel erhaben sind, brauchen ein solches Forum ja eigentlich nicht mehr.
Stimmt, bin da von mir ausgegangen. Fotografiere schon seit Ewigkeiten mit den gleichen Linsen und der gleichen Kamera.
Wenn dann aber die Ergebnisse digitaler Arbeit nur deshalb besser sind, weil analog nur noch "so nebenbei" mal ein Film belichtet wird, dann kann das ja wohl schwerlich als Beweis für die Überlegenheit von digital bewertet werden.
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