[...] Vor fast genau zwei Jahren habe ich für rund 1700 Euro eine D200 gekauft, d. h. die Kamera hat seit dem im Schnitt 40 Euro/Monat an Wert verloren. [...]Klar: Das Bessere ist des Guten Feind, und es kommt auch jetzt noch wesentlich nicht darauf an, welche Technik man verwendet, sondern was man aus ihr macht. [...]
Ciao
HaPe
So verschieden sind die Sehgewohnheiten.Das was du als "Plastik-Look" bezeichnest, das ist offenbar das Fehlen von Bildfehlern des kleinen 24x36 Formates. Da ist die Digi in ihrer "cleanen" Darstellung näher dran an den großen Analogformaten, wie sie in der Landschaftsfotografie üblich waren.
[...]
Jene, die noch mit der F2 fotografiert haben, werden sich an genau diese Argumentation aus der Zeit der aufkommenden Compact Disc erinnern. Die wurde als kalt, unnatürlich, synthetisch empfunden. Na klar, das Knistern der Diamantnadel in der Rille der Vinylscheibe war plötzlich weg. Und der Rauschabstand von etwa -30dB bis -40dB (selber nachgemessen!) schnellte plötzlich auf -80dB oder so.
Moin,Die bezahlbare Beamertechnik noch ordentlich aufholen, damit die digitale Aufnahme auch entsprechend präsentiert werden kann. Solange das nicht möglich ist, sehe ich keine überlegene Bildqualität bei den Digis.
Wikipedia schrieb:Rechnet man diese Angaben in Bildpunkte (Pixel) um, dann hat 35-mm-Kleinbildfilm eine Auflösung von rund 13 bis 200 Mega-Pixeln. Die besten Objektive erreichen aber nur etwa 20 Millionen Pixel. Gute Zooms haben ca. 13 Millionen Pixel und Dias werden mit ca. 10 Millionen Pixeln (2700 dpi) gescannt.
Die bezahlbare Beamertechnik noch ordentlich aufholen, damit die digitale Aufnahme auch entsprechend präsentiert werden kann. Solange das nicht möglich ist, sehe ich keine überlegene Bildqualität bei den Digis.
So verschieden sind die Sehgewohnheiten.Das was du als "Plastik-Look" bezeichnest, das ist offenbar das Fehlen von Bildfehlern des kleinen 24x36 Formates. Da ist die Digi in ihrer "cleanen" Darstellung näher dran an den großen Analogformaten, wie sie in der Landschaftsfotografie üblich waren.
PS: Die Rollei 35 mag ich trotzdem.
Moin Werner,Mich wundert nur, das es für Digi Versuche gibt, bestimmte Film-Charktere zu simulieren, sich aber bei Film bisher niemand die Mühe gemacht hat, Digi zu simulieren!?
Moin,
nicht nur bei der Beamertechnik. Auch bei Monitoren ist Digítal unterlegen. Jedes digitale Bild ist nur so hoch aufgelöst wie der Monitor der die Grafikarte können. Egal wie tief ich hineinzoome - es bleibt bei der Monitor- bzw. Grafikkartenauflösung. Film, ausbelichtet oder an die Wand geworfen, löst höher auf.
Besten Gruss
Tim
Das Zitat findet sich hier.
[...]
Was großformatige Ausbelichtungen angeht, so kann man das Potential der Digis aber schon jetzt sehr gut nutzen.
150 Jahre Fotografie haben offensichtlich schon ausgereicht, damit Technologie-Fehler als Qualitätskriterium ins kolletive Unterbewußte diffundieren. Warte noch mal 150 Jahre, dann wird man vielleicht sagen: "Poaa, wass´n gei*es Quantenrauschen. Wie hast Du den DAS denn hinbekommen"!Mich wundert nur, das es für Digi Versuche gibt, bestimmte Film-Charktere zu simulieren, sich aber bei Film bisher niemand die Mühe gemacht hat, Digi zu simulieren!?
Eben, am Ausbelichten führt bei Digital kein Weg vorbei, wenn man Qualität will. Das sage ich schon lange. Aber dann wird Digital zur sehr, sehr teuren Angelegenheit. Zu den Entwicklungs- oder Druckkosten kommen die erhöhten Wertverluste der Digi-Gehäuse und der Aufwand führ Sicherung und Archivierung. Wenn man genau hinschaut, hat Digital weder einen Kosten- noch einen Qualitätsvorteil.Hi Tim,
sowas tue ich mir erst gar nicht an.Warum habe ich viel Geld für eine D200 und ein paar guten Linsen ausgegeben? Wenn ich meine Bilder nur am Monitor anschauen möchte, würde es wohl auch eine Tchibo-Kamera tun.
Moin Werner,
Du bringst es auf den Punkt.
Schönen Gruss an die Elbe
Tim
...
Mich wundert nur, das es für Digi Versuche gibt, bestimmte Film-Charktere zu simulieren, sich aber bei Film bisher niemand die Mühe gemacht hat, Digi zu simulieren!?
Ich kenn das Argument.
Mich wundert nur, das es für Digi Versuche gibt, bestimmte Film-Charktere zu simulieren, sich aber bei Film bisher niemand die Mühe gemacht hat, Digi zu simulieren!?
Hi,
150 Jahre Fotografie haben offensichtlich schon ausgereicht, damit Technologie-Fehler als Qualitätskriterium ins kolletive Unterbewußte diffundieren. Warte noch mal 150 Jahre, dann wird man vielleicht sagen: "Poaa, wass´n gei*es Quantenrauschen. Wie hast Du den DAS denn hinbekommen"!
Ciao
HaPe
Um dann nur noch abhängig vom Gehäusehersteller zu sein? Aus dessen Sicht ists ein Vergnügen.Ich schaue nach vorne und geniesse die erweiterten Möglichkeiten der Digitalfotografie und die Tatsache, endlich kein Abhängiger der Filmhersteller und der Labore mehr zu sein.
mangels entsprechendem Fachwissen würde ich sowas auch niemals wagenaber mit dem Argument einem Maler sein Auge für Farben abzusprechen ist mir denn doch etwas zu "Gewollt"!
Volker,Blödsinn, schon weil es alle Fotogenre in einen Topf wirft. Aber du kannst ja schreiben, was du willst, dein treuer Fan 24TD gibt auch für Nullnumern gerne ein Thanks.
...
mangels entsprechendem Fachwissen würde ich sowas auch niemals wagen.
Gibt es eigentlich auch unter den Malern "Modetrends" bzgl. zeitlich begrenzt favorisierte Techniken und/oder der Interpretation von Techniken?
Ciao
HaPe
Mich wundert nur, das es für Digi Versuche gibt, bestimmte Film-Charktere zu simulieren, sich aber bei Film bisher niemand die Mühe gemacht hat, Digi zu simulieren!?
Aber verstanden hast du es nicht, oder? Ich habe hier analoge und digitale Projektion von derselben Fotoexkursion verglichen, da ich für beides die technischen Möglichkeiten habe und geistig noch so beweglich bin, mir zu dem Thema ein eigenes Urteil zu bilden. Zur Nachahmung empfohlen. ....
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