ich habe jetzt erst bemerkt, dass in der tabelle von johannes die verlängerten entwicklungszeiten jenseits der 20 minuten als nicht empfohlen markiert sind. ich vermute mal, dass johannes meine aussage, nach der rodinal nach 20 minuten tot sei, mit in die tabelle einfließen lassen wollte. nur ist mir im entsprechenden posting ein fehler unterlaufen: rodinal ist zwar nach 20 minuten am ende, aber diese angabe bezieht sich auf eine prozesstemperatur von 20 grad. kühlt man rodinal herunter, verlängert sich analog die lebenszeit des entwicklers, wobei ich hier ein dickes VERMUTLICH anfügen muss. theoretisch müsste es so sein, da ja bei geringerer temperatur der entwickler weniger aktiv sein dürfte (ich will mich nicht mit fremden federn schmücken, das habe ich mir im internet angelesen). praktisch kommt es auch hin, da ich wie gesagt mit gutem erfolg den hp5 23 minuten (nicht 22, wie oben steht, war ein tippfehler) lang entwickle. aber ob es auch wirklich so ist, steht auf einem anderen blatt.![]()
stimmt, ich habe die 20 Minuten als absoluten Totpunkt angenommen / übernommen.
Denke es ist ein Oxydationsprozess. Wenn es aber auch länger je kälter geht, ist es ja auch gut.
Nur wie stellt man diese Variabilität dar? Oder man nimmt die 20 Minuten als "Aufpassen"
Die "unter 5 Minuten"-Grenze habe ich gewählt, weil ich denke, darunter ist es schlecht zu handhaben, gleichmäßige Ergebnisse zu erzielen.
allerdings kann ich mich an dieser stelle schonmal dafür verbürgen, dass 16 grad kaltes rodinal mindestens 23 minuten überlebt. in kombination mit dem hp5 konnte ich das schon mehrfach reproduzieren.
könnt ihr mir noch folgen?
) möchte ich sagen, dass man im allgemeinen annehmen darf, dass eine hohe konzentration die infolge einer ansatzabkühlung eintretenden entwicklungszeitverängerungen besser vertragen dürften als eine geringe konzentration. das heißt aus meiner sicht im besonderen: die unklarheit über die genaue lebensdauer von rodinal ist für die praxis insofern irrelevant, weil ja bereits klar ist, wie lange ein 1+50-ansatz überlebt. dies schließt nämlich eine ebenso lange lebensdauer von 1+25-ansätzen ein. 1+100 bleibt zwar kritisch, was aber nicht weiter schlimm ist, da ja bereits erwähnt wurde, dass sehr lange entwicklungszeiten (die brächte 1+100 schließlich mit sich) aus "konditionellen" gründen schon nicht wünschenswert sind. außerdem bringen hohe verdünnungen, wie gesagt, flache gradationen mit sich, was wiederum auch nicht immer gewünscht ist. zudem (das fehlte im obigen posting) habe ich meine zweifel, ob hochverdünntes rodinal bei allen filmen die maximaldichten noch schafft. beim apx 100 jedenfalls klappts gerade noch (wie gesagt: messtechnisches kann ich hier leider nicht beitragen). aber was ist etwa mit dem hp5?