So interessant und wichtig das mit der Belichtung / Entwicklung auch ist und für mich vor allen Dingen auch sehr hilfreich;
mir ging es ursprünglich ja um die Wirkungsweise verschiedener Verdünnungen bei Rodinal - inzwischen untersuchen wir ja hier die Einflüsse verschiedener Parameter.
Also darf ich hier vielleicht nochmal auf die Eckdaten des letzten Filmes zu sprechen kommen:
Mein Eindruck ist:
Bis jetzt sehe ich noch keinen gravierenden Vorteil bei der verlängerten und kälteren Entwicklung gegenüber der Standardentwicklung
mir ging es ursprünglich ja um die Wirkungsweise verschiedener Verdünnungen bei Rodinal - inzwischen untersuchen wir ja hier die Einflüsse verschiedener Parameter.
Also darf ich hier vielleicht nochmal auf die Eckdaten des letzten Filmes zu sprechen kommen:
Ilford FP4 belichtet mit 125 ASA
entwickelt in Rodinal 1+50
17° in 22 Minuten
1. Minute ständig, danach alle 30 sec sachte gekippt.
Raumtemperatur: 20°
Temperatur des Entwicklers nach 20 Minuten: 18°
Kein Wasserbad benutzt.
Demnach würde ich behaupten, dass es keine Erwärmung durch die chemischen Prozesse, sondern es hier lediglich eine Anpassung an die Umgebungstemperatur gibt.
Mein Eindruck ist:
- Film z.T. falsch belichtet / unterbelichtet
- Film richtig entwickelt
- Kontrast könnte vielleicht höher sein
- Tonwerte sind da, aber nicht besonders auffällig besser
- Korn ist so wie immer - nicht feiner - nicht gröber
Bis jetzt sehe ich noch keinen gravierenden Vorteil bei der verlängerten und kälteren Entwicklung gegenüber der Standardentwicklung

