Nikon > Fuji und zurück?

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...Ich habe eine Fuji X-A1, die ich ein paar Monate darauf getestet habe, ob mir Fuji als Zweitsystem zusagt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Bilder der Fuji härter und knackiger waren...
Da darf ich mal einhaken. Die X-A1 ist keine "richtige" Fuji :rolleyes:. Die hat einen Sony Bayer Sensor und keinen Fuji-Sensor.
Ich hatte sie auch kurz, war als Zweitgehäuse zur X-T1 gedacht, machte aber grottige Bilder im Vergleich. Danach kam die X-M1 ins Haus, die den identischen Sensor und Prozesstechnik wie die X-T1 hat. Damit sind die Bilder wieder exakt "auf Linie" wie ich sie mag.
Fujis benutze ich übrigens seit 2002 - angefangen mit der S1 - und immer war es diese reale Farbigkeit, die mir gefällt.
BTW: ein ordentlich kalibrierter Monitor tut sein übriges, ein Detail, das viele Fotografen scheinbar wenig interessiert ;).
 
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Richtige Fuji hin oder her, das ändert nichts daran, dass die Bilder bei einigen Objektiven wie dem 16-50 digital stark nachbearbeitet werden müssen, um brauchbar zu sein.
 
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Das ist so nicht richtig. Meine Tochter hat eine X-T10 und das besagte XC 16-50. Da sie ausschließlich in jpg fotografiert, wird auch nichts nachbearbeitet. Mir gefallen ihre Bilder, so wie sie sind.

Grüße
Erhard
 
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Hallo zusammen,

ich bin in diesem Thema eigentlich nur stiller Mitleser, habe nun aber doch eine Frage:

Wenn hier von Farbanmutung, Härte und ähnlich beschreibenden Attributen bzgl.des Bildeindrucks gesprochen wird, geht es dann um die in der Kamera generierten JPGs?

Meine Frage kommt daher, dass ich persönlich bei einer Raw-Bearbeitung in einem Konverter keine Rückschlüsse mehr auf das Kameramodell ziehen kann (mit Ausnahme vlt. vom Rauschen, da ist halt doch ein Unterschied zwischen einem N1 und einem FX Modell).
Aber Farben, Kontraste und Schärfe kann ich im Prinzip nach Belieben verändern. Bei vielen der hier im Forum gezeigten Bilder glaube ich eher Rückschlüsse auf den verwendeten Konverter ziehen zu können (auch wenn das sicherlich statistisch verfälscht ist) als auf das Kameramodell.
 
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Hallo zusammen,

ich bin in diesem Thema eigentlich nur stiller Mitleser, habe nun aber doch eine Frage:

Wenn hier von Farbanmutung, Härte und ähnlich beschreibenden Attributen bzgl.des Bildeindrucks gesprochen wird, geht es dann um die in der Kamera generierten JPGs?

Meine Frage kommt daher, dass ich persönlich bei einer Raw-Bearbeitung in einem Konverter keine Rückschlüsse mehr auf das Kameramodell ziehen kann (mit Ausnahme vlt. vom Rauschen, da ist halt doch ein Unterschied zwischen einem N1 und einem FX Modell).
Aber Farben, Kontraste und Schärfe kann ich im Prinzip nach Belieben verändern. Bei vielen der hier im Forum gezeigten Bilder glaube ich eher Rückschlüsse auf den verwendeten Konverter ziehen zu können (auch wenn das sicherlich statistisch verfälscht ist) als auf das Kameramodell.

Gute Frage, aber ich nehm mal an, dass sich das doch meistens auf die ooCs im JPG Format bezieht. Ich fummel zwar auch mit einem RAW Konverter rum, aber wir Dinosaurier, soweit wir uns nicht über das selbst Entwickeln hinaus in der dunklen Chemieklause vergraben hatten, waren früher froh, wenn die Labore keinen alllzu großen Sch**ß verzapft haben,
Trotzdem waren auch auf diesem unvollkommenen Wege Unterschiede in der Anmutung feststellbar, die sich aber, da ja gleicher Sensor, lediglich auf die verwendeten Optiken zurückführen ließen. Es ist zwar leichter heute, sich am PC-Labor ohne Dunkelheit und Gestank mit der Verarbeitung zu beschäftigen, aber wenn damal schon keine Lust auf aufwändige Äktschen bestand, hält sich das heute auch in Grenzen.
So gesehen freu ich mich über jedes JPG, das ich nicht oder kaum bearbeiten muss, um mit dem Ergebnis zufrieden zu sein!
 
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Ich bezog mich bei dem Vergleich S5 D3 auf RAW Entwickelung. Auch wenn man im RAW so ziemlich alles einstellen kann, liefern die Sensoren doch auch unterschiedliches Ausgangsmaterial, dass sich am Ende auch auf den Output auswirkt.
Gruß
Jörg
 
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Meine Erfahrung hierzu habe ich ja ansatzweise beschrieben.
Es gibt eine Reihe von Kombinationsmöglichkeiten, die einen harten oder härteren Bildlook erzeugen. Zu den Sensorunterschieden selbst kann ich nichts sagen, aber diverse Objektive an einem Sensor sind mir vertraut.

# Sensor A7 mit Altglas:
- RAW Verarbeitung: gewohnt weich, kann aber mittels EBV auf hart getrimmt werden und entspricht damit dem modernen Bildlook
- JPG OOC: sichtbar nicht fertig entwickelt, bedarf einer Nacharbeit; die Kamera kann keine objektivspezifischen Parameter anwenden

# Sensor A7 mit modernen Objektiven: Diese haben einen höheren Kontrast (bildlich härter), damit sie offenblendig schon knackig zeichnen.
Nach meinem Empfinden ist das schon häufig unnatürlich und kaum wieder über die EBV zu regeln, da mir die feinen Zwischentöne (die
ich beim Altglas sehe) schon abhanden gekommen sind. Wer aber offenblendig klare Bilder haben möchte, ist damit gut bedient;
Nacharbeit um ein Bild zu entwickeln, meistens nicht mehr nötig. Hier machen die Automatismen schon eine sehr gute - aber
standardisierte - Arbeit.

In meinem Workflow schaue ich mir die mitgespeicherten JPGs an und überlege, was ich geändert haben möchte. Die RAWs werden dann am profilierten Monitor angepaßt. Und ich stimme dem zu, daß nach einer RAW Bearbeitung, weder ein Sensorcharakter, noch ein Objektivmerkmal herauszulesen ist. Es gibt nach meiner Erfahrung "nur" die Einschränkung beim Altglas, daß die Auflösung offenblendig nicht mithalten kann (andere Parameter, wie Flairanfälligkeit usw.) lasse ich mal außen vor. Die Entscheidung ist also, möchte ich ohne EBV einen Bildlook haben, der mir gefällt,oder biege ich mir diesen. Im ersteren Fall suche ich mir also einen Kamerahersteller, der paßt, im zweiten Fall, ist das völlig unerheblich und ich kann aus fast jeder Body/Objektivkombination das Bild erzeugen, wie ich es haben möchte. Eine Diskussion, ob Sony, Nikon, Fuji oder Canon die besseren Hautfarben liefert halte ich deshalb für Unsinn. In der EBV muß eben auch ein Objektivprofil den eigenen Wünschen angepaßt werden, wenn einem ein Parameter nicht gefällt. Die Farbunterschiede bei den Objektiven oder Lichtformern sind so groß, daß hier niemals valide Aussagen getroffen werden können. Keiner weiß, auf welche Parameter der RAW Importer abgestimmt ist. Man muß es selbst tun, wenn etwas nicht passend ist
 
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bei mir lief es umgekehrt. fuji s2, fuji s3, fuji s5 dann mangels neuer cameras bei fuji nikon d700, nikon d3s und nikon d750. jetzt fuji gfx. ist aber alles wertfrei, da ich nur amateur bin und alles einfach eine Liebhaberei. hab die alten Fujis noch immer und auch die nikons. wie ich weiter mache weiß ich nicht. Tatsache ist allerdings, daß jedes mal wenn die neue dann da war, die alten die meiste zeit im Schrank liegen.
lg franz
 
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Tatsache ist allerdings, daß jedes mal wenn die neue dann da war, die alten die meiste zeit im Schrank liegen.
lg franz

Moin,
dass kenne ich auch. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, dass ganze Nikon Zeug zu verkaufen und eine Fuji und 3 Gläser kommen.
Ich mache das Sammeln nicht noch mal. Es schafft Platz und ein Urlaub auf einer Insel in der Nähe ist auch noch dabei über.
Bis jetzt habe ich meine Entscheidung nicht bereut, auch wenn man noch ein wenig üben muss mit der neuen.
 
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Hallo,
Meine Frage kommt daher, dass ich persönlich bei einer Raw-Bearbeitung in einem Konverter keine Rückschlüsse mehr auf das Kameramodell ziehen kann (mit Ausnahme vlt. vom Rauschen, da ist halt doch ein Unterschied zwischen einem N1 und einem FX Modell).
Aber Farben, Kontraste und Schärfe kann ich im Prinzip nach Belieben verändern. Bei vielen der hier im Forum gezeigten Bilder glaube ich eher Rückschlüsse auf den verwendeten Konverter ziehen zu können (auch wenn das sicherlich statistisch verfälscht ist) als auf das Kameramodell.
Ziehe ich die raws von der Fuji oder der Nikon sehe ich die Unterschiede in Lightroom deutlich. Die Farben sind schon anders, egal wie ich an dem Reglern drehe. Ich hatte vor der Fuji 3 Presets in Lightroom für die Nikon. Die nutze ich alle nicht so gerne an der Fuji, dafür habe ich einen eigenes gebaut.

grüße,
Jürgen
 
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Moin,
dass kenne ich auch. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, dass ganze Nikon Zeug zu verkaufen und eine Fuji und 3 Gläser kommen.
Ich mache die Sammeln nicht noch mal. Es schafft Platz und eine Urlaub auf einer Insel in der Nähe ist auch noch dabei über.
Bis jetzt habe ich meine Entscheidung nicht bereut, auch wenn man noch ein wenig üben muss mit der neuen.

Moin,
genauso habe ich das auch gemacht. Und ich übe noch mit der Fuji X T2.

Jürgen Carl
 
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Viele die das System wechseln kaufen auch dann immer weiter, das liegt in der Natur der Sache, wäre man zufrieden würde man nicht wechseln, hat man dann gewechselt kommen neue Wünsche. Die meisten Menschen sind so gestrickt, würden alle ihre Sachen benutzen bis sie nicht mehr reparabel sind würde die Wirtschaft nicht so gut funktionieren.
 
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Ich hab's nicht getan, jedoch damit geliebäugelt.
Erstaunlicherweise war die Gewichtersparnis gegenüber meiner Reisekombi D4 (!) + 3,5/20 + 4/25-50 + 1,8/85 oder 2,8/180 nicht so groß, zumal ich die Fujis kaum ohne Handgriff haben möchte und statt Systemwechsel eine D750 als Reisekamera leichter und günstiger wäre ...
Mittlerweile schwirrt mir eher so etwas wie GFX + 23 + 32-64 + 110 durch den Kopf ... :fahne: ... auch wenn's schwerer ist, geht aber noch.
In dem Fall müsste die D4 mit 180er Macro + 150-600 zusätzlich bleiben.
 
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Irgendwie verstehe ich hier das Problem nicht. Wenn Werner von "Anmutung" schreibt, dann hört sich das nach dem momentanen Hipster-Hype an welcher die Preise von Altgläsern in astronomische Höhen treibt. Aber ich weiss, was Werner meint und kenne seine Arbeiten mit der F3 und dem fest verwachsenen 50er.

Die alten Gläser sind einfach völlig mit Kompromissen behaftet, es gibt Abbildungsfehler ohne Ende. Wenn das den "Reiz" des Bildes ausmacht... na gut. Weder Fuji noch andere Objektivproduzenten können mehr Kontrast und Schärfe mit den Optiken produzieren als da ist. Was Film oder Sensor daraus machen ist etwas ganz anderes.

Ich benutze jede Menge Nikon Analog-Zeug, habe eine D3 und auch eine Fuji X-E1. Ich habe mal an der Fuji X-E1 per Adapter das Nikkor AI 28 f/2.8 von 1974 und das W-Nikkor-S 28mm f/3.5 von 1952 (Rangefinder) gegen das originale Fuji XF 27mm f/2.8 bei Offenblende, sowie bei Blende 11 getestet. Scharfeinstellung jeweils mit der Schärfehilfe der Kamera, natürlich vom Stativ. Linker Bildrand, volle Höhe, keine weitere Bearbeitung des Bildes aus der Kamera. Dazu kommt noch, dass die Fuji nur den "sweet spot" der FF-Objektive nutzt, am Rand auf FF sieht es noch schlimmer aus.

Die alten Scherben sollen ihre Ruhe an analogen Kameras auf Film finden. Sie vor einen digitalen Sensor zu schrauben gibt keine "Anmutung", sondern nur flaue Bilder mit jeder Mange CAs, jedenfalls im Fall des 70er Jahre Nikons. Meine Meinung.

Man kann die Objektiventwicklung über die Jahrzehnte deutlich sehen. Wer die Suppe als "Vintage-Look" tituliert, macht sich was vor. Man muss fairerweise sagen, dass die alten Linsen nicht auf Bildfeldebnung und Randstrahlen optimiert sind, da reagiert ein Sensor empfindlicher als der Film. Dem ist es egal ob das Licht schräg auftrifft. Das Nikkor-S wurde noch komplett ohne Computer berechnet...
 
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Irgendwie verstehe ich hier das Problem nicht. Wenn Werner von "Anmutung" schreibt, dann hört sich das nach dem momentanen Hipster-Hype an welcher die Preise von Altgläsern in astronomische Höhen treibt. Aber ich weiss, was Werner meint und kenne seine Arbeiten mit der F3 und dem fest verwachsenen 50er....

Also , mich mit "Hipster-Hype" in Verbindung zu bringen, hat hier noch keiner gewagt! :D
Mal abgesehen davon, dass ich so ein neumodisches Zeug garnicht kenne! ;)
Ein Nikon AF 35-70mm 2.8D empfinde ich persönlich nicht als "Altglas", und dass
ich mit dessen Ergebnissen in Kombination mit den Sensoren der D3 / D700 zufrieden
bin, möge man mir bitte gönnen...! :cool:

Ansonsten ist das Problem bei etwas längeren Threads sehr oft, dass man sich ständig
genötigt sieht, Dinge zu dementieren, die man garnicht gesagt hat! :mad:
 
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Moin Werner,
das sollte kein Angriff auf Deine Person sein, aber bei "Anmutung" bekomme ich einfach das K*tzen. Das ist ein überstrapazierter Begriff, den gern Leica-Fanboys benutzen wenn sie von ihren Objektiven schwärmen. Du musst hier gar nichts dementieren und es wird von allen akzeptiert und ist Dir natürlich gegönnt, dass Du mit den Resultaten der Objektiv/Kamera Kombi zufrieden bist. Dein 35-70 2.8D ist immerhin eine Konstruktion von 1987, ab 1992 als D-Version, also 30 Jahre alt. Es gibt mit Sicherheit schlechtere Zooms von Nikon, das 35-70 2.8 AF hat einen guten Ruf. Ich hatte es nie, nur den Nachfolger 35-70 2.8 AF-S, welches mir aus verschiedenen Gründen nicht zusagte.

Back to topic:
Ich benutze die D3 (hatte eine zeitlang auch die D700 als Zweitgehäuse) und die Fuji X-E1 parallel und die Ergebnisse fallen (mit entsprechenden Objektiven der gleichen Marke) unterschiedlich aus. Ich würde weder komplett zu Fuji wechseln, noch will ich die Fuji missen. Allen der Gewichts- und Grössenunterschied ist deutlich merkbar. Die Farbwiedergabe, gerade bei Hauttönen, finde ich bei der Fuji besser und wenn man die JPGs OOC vergleicht, kann man durch Anpassung der Einstellungen in der Kamera ein fast gleiches Ergebnis bei Schärfe und Kontrast erreichen. Da ich die Kameras für gänzlich unterschiedliche Aufgaben einsetze, habe ich keinen Vergleich der RAW-Bearbeitung vorgenommen. Weil ich viele MF-Festbrennweiten besitze lag es natürlich nahe, die an der D3 und mit Adapter an der Fuji zu verwenden (dort auch die Nikkor-S aus den 50ern), doch die Ergebnisse waren für mich ziemlich ernüchternd. Das gerade diese Kombination aus einer modernen Digitalkamera mit einem "Altglas" von vielen beschworen wird und dort dann auch schnell von "Anmutung" gesprochen wird, hat mich zu obigem Post bewogen. Es ist letztendlich der Mensch hinter der Kamera, der das Bild macht. Was dazu an Technik benutzt wird, sollte Nebensache sein und nicht als Selbstzweck dienen.
 
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