Nikon > Fuji und zurück?

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Ich denke Du solltest Dich erstmal mit den Bildern von Andreas beschäftigen ...

..............und dann soll ich damit Pirelli Kalender bestellen oder wie?
Selber werde ich nie im Leben daran glauben das Werner Fremde Bilder benötigt um seine Meinung vertreten zu können......................................
 
Kommentar
Anzeigen
Hallo Werner,

bei mir sehe ich in den letzten Monaten zunehmend die Tendenz,
immer mehr verschiedene Kameras und Kamerasysteme parallel da zu haben,
mit der offiziellen Begründung, dass ich nicht bloß Objektive für Nikon DX- und FX-DSLRs,
sondern auch für Nikon 1 DSLMs, sowie für Canon EOS DSLRs reparieren und überprüfen kann. :rolleyes:
Die inoffizielle Begründung mir selbst gegenüber ist, dass es ja keine "Eier legende Wollmilchsau" gibt. :p
So möchte ich für den jeweiligen Einsatzzweck die jeweils am ehesten geeignete Kamera haben: Große, schwere FX-DSLRs,
kleinere, leichtere DX-DSLRs, noch kleinere und sehr leichte DSLMs - mit den passenden großen/schweren bis kleinen/leichten Objektiven dazu. :cool:
.
:confused:
.
Damit vermeide ich das hier andiskutierte komplette Wechseln von einem Kamerasystem zu einem anderen, was ja meist nur mit großem Wertverlust möglich ist. ;)
.
Aber was bringt es mir? Ich fotografiere sehr viel weniger aus Interesse am Fotografieren (Testfotos reparierter Objektive zählen nicht) als vor 10 Jahren, als ich nur eine Kamera hatte...:eek:
 
Kommentar
Werner fotografiert mit dem Werkzeug das IHM das entsprechend gute Gefühl gibt was er für seine Bilder braucht.

Allerdings wollte er gerne über dieses Thema hier diskutieren.

Mir hilft die Fuji u.a. was die Belichtung betrifft. Vorab zu sehen wie es ungefähr sein wird ist für mich oft einfacher.

Was das jetzt mit Pirelli Kalendern zu tun hat erschließt sich mich jetzt nicht.
..............und dann soll ich damit Pirelli Kalender bestellen oder wie?
Selber werde ich nie im Leben daran glauben das Werner Fremde Bilder benötigt um seine Meinung vertreten zu können......................................
 
Kommentar
AW: Nikon > Fuji und zurück?

Wenn man sich Frauen Bilder mit dicke mopsen anschaut wird so oder so von Qualität blitzschnell abgelenkt, ich gehe davon aus das Werner eine Unterschied festgestellt hat welches wir noch nicht was davon bemerkt haben.

..was nicht heißt, dass ich nicht auch "ablenkbar" bin! :D
 
Kommentar
Vergleichsbilder bringt nichts. Es gibt keine DIN Norm um so etwas durchzuführen. Es gibt hunderte unterschiedliche Objektive, meine Nikons haben hunderte Möglichkeiten die Picture Controls zu ändern, Grafikkarte, Monitore, Software und und und.
Wenn mir dann einer erzählt mit der oder der Kamera geht alles besser entlockt mir das nur ein müdes Lächeln.
Sollen die Leute glauben was sie wollen, wenn ich zu faul zum tragen bin nehm ich meine kleine D5500, montier ein feines AF-P und das gefällt mir.:fahne:
 
Kommentar
Vielleicht sollte der eine oder Andere nochmal den Eingangspost durchlesen. Hier wird ja nicht behauptet, dass diese oder jene Kamera besser sei, sondern lediglich Wahrnehmungen beschrieben, die (steht auch da) sehr emotional und persönlich sind, und die ganz sicher keinen Labortests unterworfen werden wollen.
Was ich beschrieben habe, sind meine Hauptgründe für den Wechsel zurück zu Nikon. Ein paar andere hatte ich erst mal außen vorgelassen. Dazu gehören auch Haptik und Größe, die mir bei einem ausgewachsenen DSLR Gehäuse einfach besser passen.
Mit ein paar Kompromissen muss man ja wohl immer leben, und so sind und bleiben solche Entscheidungen nun mal "sehr persönlich"!
Zumindest habe ich in diesem Thread festgestellt, dass ich mit meiner Wahrnehmung der Bildanmutungen nicht ganz alleine stehe.
Schließlich spielen die verwendeten Linsen ja auch noch ihre Rolle. Für mein geliebtes AF/D 35-70 f2.8 hab ich bei Fuji auch keine Entsprechung gefunden.
Wenn man mal recherchiert, wieviele 35er Linsen Leica im Laufe seiner Geschichte mit verschiedenen Lichtstärken gebaut hat, und dass die meisten Leica Fotografen keines davon missen möchten, weil jedes einen eigenen Charakter hat, wird schnell klar, dass eine passt besser für Porträts, das andere für Landschaften oder Architektur oder oder!
Zumindest ist schön, dass, seitdem ich meine Traumkombi wieder beiseammen habe, die Freude an meinen Ergebnissen wieder gewährleistet ist. Das war lange Zeit nicht so deutlich!
 
Kommentar
Habe die Beträge mit wenig "Technikahnung" und großem Interesse gelesen,
auch ist mir klar, daß es ein ziemlich weites Feld ist, mit der persönlichen Wahrnehmung.
Diese läßt sich nun mal nicht in irgendwelche meßbaren Parameter sperren.
Das ist aber gut so,
in diesem Sinne,
allen einen friedlichen 1.Mai
Sachsensglanz
 
Kommentar
...
Für mein geliebtes AF/D 35-70 f2.8 hab ich bei Fuji auch keine Entsprechung gefunden.
...

und genauso geht es mir mit dem 24-120 f4 ... auch hier leider keine Entsprechung... das war sowas von universell auf Reisen einsetzbar, und wenn mehr notwendig war evtl. noch gepaart mit dem 16-35 und dann evtl. oben raus noch das 300f4 PF, und wenn's ganz dolle sein sollte dieses noch mit dem TC14III.
 
Kommentar
Ich meine es geht doch in erster Linie um a) Bedienbarkeit und b) Bequemlichkeit.
Wenn mir die Bilder OHNE Bearbeitung in der Farbgebung besser gefallen aus der Fuji bin ich hier richtig.
Bei/mit Nikon dito.
Ich habe testweise auch mit Fuji gearbeitet und ja, ich bin bei Nikon geblieben. Zwar hatten mich die Bilder auch angesprochen aber ich bin mittlerweile so ein eingefleischter Nikonbediener und meine Bilder auf die ich Wert lege, bearbeite ich sowieso, da mir die RAW-Daten nicht das bringen, was ich im Foto transportieren möchte.
Es sind beides super Systeme aber mir liegt eine Nikon immer noch besser in den Händen. Mich mit zwei Systemen zum fotografieren rumzschlagen habe ich schon lange zu den Akten gelegt. Meist war es so, hätte ich doch die zuhausegelassene dabei - dann ;) ...
Nun betreibe ich zwei Systeme Nikon zum fotografieren und Panasonic zum filmen.
Ein anderer wichtiger Aspekt, mein Objektivpark (nikon) mit dem ich ausgewogen und sehr sehr zufrieden bin.
 
Kommentar
@ Werner

Hier findet sich ein aktuelles Beispiel. Es zeigt genau, was ich meine und vermutlich auch, was Du beschreibst.
https://neunzehn72.de/altglasreport-nippon-kogaku-nikkor-s-c-f5cm-11-4/

Freundlicherweise hat Paddy das erste Beispielbild des Hundes per Regler im Vergleich. Sehr leicht zu erkennen, was durch die EBV gewonnen wird, genauso, was aber durch den höheren (modernen) Kontrast verloren geht. Das funktioniert als RAW Bearbeitung jedoch mit den eigenen Vorstellungen; OOC als JPG "diktiert" einem der Kamerahersteller, wie das Bild auszusehen hat. I shoot RAW, only und entwickle die Bilder nach meinen Vorstellungen. Also keine Probleme mit meinen "Altglas"-Nikkoren.
 
Kommentar
@ Werner

Hier findet sich ein aktuelles Beispiel. Es zeigt genau, was ich meine und vermutlich auch, was Du beschreibst.
https://neunzehn72.de/altglasreport-nippon-kogaku-nikkor-s-c-f5cm-11-4/...

Jau, Danke für den Link! Eine Linse ist nicht gleich eine Linse. Sie mag die gleiche Lichtstärke und Brennweite haben, aber die damit gemachten Fotos können in ihrer Wirkung sehr unterschiedlich sein. Genau so ist es nach meiner Erfahrung mit Kameras. Gehe ich von den Geräten aus, die ich besessen habe ist, zunächst einmal unabhängig von der Linse vorne drauf, der Sensor der D700/D3 jener, der die (ich formuliere jetzt mal betont vorsichtig ;)) für mich angenehmsten Ergebnisse liefert. Eine meiner ersten Digitalen war eine Olympus C5050 Zoom, die ich geliebt habe wegen der wunderbaren Bilder, die sie mir aber nur gegeben hat, wenn ganügend Licht vorhanden war. Ansonsten war sie ein rechtes Bedien und Rauschmonster. Trotzdem hat es mir später leid getan, sie weggegeben zu haben, weil in den Jahren danach mit allem was ich ausprobiert habe, nie wieder solch anmutige Fotos entstanden sind!
 
Kommentar
Für mich ist das relativ simpel, weil ich eine bestimmte Vorstellung von einer Farbanmutung und einem Schärfeeindruck habe. Je leichter und ohne große Fummeleien ich das erreichen kann, umso besser. Als jahrzehntelanger Nikonnutzer ist das mit einer D natürlich mehr in Fleisch und Blut übergegangen als mit einem erst seit einem Jahr genutzten System. Aber trotz aller gelegentlichen Widrigkeiten machen mir meine mittlerweile 2 Fujis auf Reisen und als unauffällige Dauerbegleitung - und dafür habe ich sie - unglaublich viel Spaß. Vom Gedanken, damit die Nikon FX ablösen bzw. sie ersetzen zu wollen, habe ich mich aber erstmal verabschiedet, auch wenn das Nikongeraffel im Moment eher rumliegt und das eine mehr emotionale als rationale Entscheidung ist..
 
Kommentar
Ich habe ja seit der letzten Zeit so einige Kameras hier rumliegen. Alles technische Präzisionsgeräte.
Täglich rumlaufen und fotografieren tue ich mit der D700 und einem 50ger drauf.
Warum - keine Ahnung.
Die Bilder brauche ich für mich nicht nachbearbeiten, sie gefallen mir so, wie sie aus der Kamera kommen.
Das macht mir Freude. ( Ich habe auch einfach keine Lust, noch viel Zeit mit Nachbearbeitung zu verbringen. )

Ich hänge aber auch sehr an meinen Fuji-Kameras. Hier insbesondere an der X-Pro2.
Ich werde für mich persönlich beide Systeme behalten.
Einfach, weil mir beide viel Freude bereiten.
 
Kommentar
Was bei mir den Blick zurück in Sehnsucht und den letztendlichen Rückwechsel ausgelöst hat, war die Anmutung der Bilder, die ich mit der D3 oder der D700 geschossen habe. [...] Sie haben, wie solll ich es sagen, etwas ganz besonderes. Eine gewisse Weichheit, die mich immer wieder an analoge Ergebnisse erinnert[...]
Das soll nicht bedeuten, dass ich zu meinen Fuji-Zeiten mit den Ergebnissen aus der X-T1 mit XF 2/35 mm in irgendeiner Weise unzufrieden war, aber irgendetwas fehlte mir. Sie waren im Rückblick "härter"!

Genau dies ist mir auch aufgefallen. Und es war einer der Gründe, warum Fuji als Zweitsystem erst einmal durchgefallen war.

Ich habe eine Fuji X-A1, die ich ein paar Monate darauf getestet habe, ob mir Fuji als Zweitsystem zusagt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Bilder der Fuji härter und knackiger waren. Allerdings nur bei Bildern mit dem Fuji-Objektiv (ich hatte nur eines), nicht bei Bildern, die an der Fuji mit adaptierten Objektiven gemacht wurden. Dabei zeigten die Bilder mit dem Fuji-Objektiv auch in der 1:1-Ansicht nicht mehr Details, und die Bilder mit dem adaptierten Objektiv waren gefälliger. (Ich hatte Fuji 16-50 XC mit Beroflex 28-50/3,5-4,5 gründlich verglichen - nicht dass jemand meint, ich hätte Kitlinse mit hochwertigem Altglas verglichen.)

Die Ursache dürfte sein, dass Fuji bei seinen eigenen Objektiven den Bildern eine starke digitale Nachbearbeitung "angedeihen" lässt (die Nachbearbeitung ist nötig, sonst ist zumindest das Kit-Objektiv grottig), und bei dieser Nachbearbeitung wird die verkaufsfördernde Knackigkeit mit eingerechnet. Die Bilder wirken aber etwas überbearbeitet.

Im Endeffekt habe ich dann nach den drei Monaten das 16-50 XC verkauft und die X-A1 wie ursprünglich geplant auf Infrarot umbauen lassen.
 
Kommentar
Tja - das kann man alles unterschreiben. Ich liebe auch meine D3 mit meinem 58iger. Und möglichst wenig bearbeiten ist auch mein Ding. Habe aber seit kurzem auch eine D850, und diese ist gerade dabei mir genauso ans Herz zu wachsen. Klasse Haptik und der Rest auch erste Sahne. Man kann hier sehr gute JPG's machen, eine Bearbeitung ist kaum notwendig.
 
Kommentar
Das soll nicht bedeuten, dass ich zu meinen Fuji-Zeiten mit den Ergebnissen aus der X-T1 mit XF 2/35 mm in irgendeiner Weise unzufrieden war, aber irgendetwas fehlte mir. Sie waren im Rückblick "härter"!

Liegt es vielleicht (auch) daran, dass hier APS-C-Kameras mit FX-Modellen verglichen werden? Was Du da beschreibst, ist nikonintern mMn genau so, die D4 liefert "angenehmere" Bilddaten als die D500. Sans Ear grüßt
 
Kommentar
Liegt es vielleicht (auch) daran, dass hier APS-C-Kameras mit FX-Modellen verglichen werden? Was Du da beschreibst, ist nikonintern mMn genau so, die D4 liefert "angenehmere" Bilddaten als die D500. Sans Ear grüßt

Das mag eine Rolle spielen. Allerdings waren meine Fotos aus der D200 früher nicht so "hart" wie die aus der Fuji. Ich hab jetzt nochmal nachgeschaut. Für die meisten Fuji Fotos hab ich Schwarz / Weiß gewählt. Auffallend ist jedenfalls, das bei Der D3/D700 der Anteil an Farbaufnahmen deutlich höher liegt! Kann eigentlich nur bedeuten, dass mich die farbigen Ergebnisse aus der Fuji noch weniger überzeugt haben.

...und nein, ich entscheide mich in der Regel vorher, ob es S/W oder Farbe wird! ;)
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten