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Die Artisten der Lüfte sind die Weißbart-Seeschwalben. Sie waren fast pausenlos mit der Beschaffung von Nahrung bzw. Auspolstermaterial für ihre Nester beschäftigt. Ihre Brutzeit beginnt recht spät, daher waren noch keine Jungvögel zu sehen.
Des Öfteren sahen wir Weißbart-Seeschwalben, die im Flug Pflanzenteile aus dem Wasser herausrissen. Das führte zu akrobatischen Übungen, die nicht immer von Erfolg gekrönt waren.
Sehr oft konnten wir den Fang von Kleinlibellen, den sogenannten Wasserjungfern, beobachten. Diese fliegen im Regelfall dicht an der Wasseroberfläche. Die Weißbart-Seeschwalben stoßen meist von oben auf sie herunter.
Gesehen haben wir im Delta nur drei Arten davon. Da ist zunächst die Mittelmeermöwe. Sie sieht der in Nord- und Westeuropa heimischen Silbermöwe ähnlich, ist aber kleiner und hat eine andere Kopfform.
Sie verteidigen ihre Brutgebiete mit Vehemenz gegen Eindringlinge, auch gegen Pelikane, die gern mal ein Vogelei verspeisen, in der Regel aber wie hier schnell wieder das Weite suchen, wenn sie von mehreren Lachmöwen bedrängt werden. Mit dem Pelikanschnabel zu drohen schien jedenfalls keine große Wirkung zu haben.
Heute bleibe ich noch bei den Wasservögeln und stelle den Nachwuchs einiger bisher nicht präsentierter Arten vor.
Die Stockente kommt praktisch überall auf der Nordhälfte unseres Planeten vor und ist sehr weit verbreitet, da ihre Ansprüche an Nistplätze genügsam sind.