Naturreisebericht Donaudelta, Juni 2025

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Ein- bis zweimal präsentierte sich auch eine Blauracke, leider jeweils nicht in besonders fotogener Umgebung.

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Am dritten und somit leider schon letzten (ganzen) Tag im Delta machten wir eine längere Fahrt nach Letea. Dies ist zum einen ein noch sehr ursprüngliches Dorf auf einer Insel im Norden, nahe der ukrainischen Grenze, zum anderen gibt es dort auch ein größeres gleichnamiges Waldgebiet, in dem man teils anderen Arten als im Rest des Donaudeltas begegnen kann.


Unter anderem gibt es dort eine Herde von verwilderten Pferden, die viele Touristen anziehen und die Hauptattraktion Leteas darstellen. Der Legende nach stammen sie von Tieren ab, die vor 300-400 Jahren von Tataren in die Gegend gebracht wurden. Sie vermehren sich auch heute noch weiter und werden damit allmählich zu einem ökologischen Problem.

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Ich hatte nur das 800mm dabei und musste ein ganzes Stück rückwärts gehen, um dieses Bild zu machen. ;)
 
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Sehr hübsch präsentierte sich eine Haubenlerche mit einer Zwischenmahlzeit.

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Nach meiner Erfahrung ist das eine der am wenigsten scheuen Vogelarten überhaupt. Man muss geradezu aufpassen, nicht darauf zu treten.

(Ok, ich übertreibe hier zugegebenermaßen ein klein wenig... ;) )
 
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Eure Meinung?
 
4 Kommentare
Furby
Furby kommentierte
Das untere gefällt mir besser
 
L
lokatz kommentierte
Finde ich im Prinzip ja auch, aber das Bokeh finde ich im oberen sehr schön...
 
E
Einhorn kommentierte
Das 2. waere besser, aber unten das Blaue stört, abschneiden.
 
L
lokatz kommentierte
Da bin ich jetzt gar nicht bei dir. Für mich machen die Blumen das Bild interessanter. Aber das ist natürlich eine Geschmacksfrage.
 
Von der Süd- und Westspitze Afrikas bis zum russischen Eismeer ist die Schafstelze fast überall zu finden. Allerdings ist ihre Population in der EU zwischen 1980 und 2017 am zweitstärksten zurückgegangen. (Spitzenreiter dieser traurigen Liste ist der Haussperling.)

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Die Rotflügel-Brachschwalbe kommt in Deutschland gar nicht vor. Sie ist punktuell in Südeuropa zu finden, verbreiteter aber in Zentralafrika, rund um das Kaspische Meer und in einigen anderen Regionen Asiens und Afrikas.

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An diese noch recht junge Brachschwalbe habe ich mich robbend angeschlichen (aua, der Rücken!) und wurde mit einer sehr schönen Aufnahme belohnt.
 
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Faszinierend fand ich dieses Verhalten: Als unsere Gruppe einmal dem Brutbereich der Vögel etwas zu nahe kam, legten sich einzelne Tiere wie hier etwas abseits auf den Boden. Sie mimten dabei eine Verletzung, in der Hoffnung, dass sich der vermeintliche Angreifer auf den „verletzten“ Vogel konzentriert und so vom eigentlichen Brutgebiet abgelenkt wird.

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Das war es aus Letea. Damit endete auch unser Besuch im Donaudelta. Na ja, fast.
 
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Am nächsten Morgen, bei der Rückfahrt mit dem Boot von Mila 23 nach Tulcea, gab unser Bootsführer fast durchgehend Gas, wodurch das Fotografieren unmöglich wurde. Einmal allerdings bremsten wir doch ab, da sich noch ein schönes Objekt anbot: Ein Eisvogel präsentierte sich am Ufer.

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Das war es nun aber wirklich, was die „Ausbeute“ dieses Kurztrips angeht. Ich war sehr zufrieden und hoffe, dass es euch auch Spaß gemacht hat, „mitzukommen“. Danke fürs Reinschauen!

Lothar
 
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Ja, wirklich tolle Aufnahmen von dort. Diese Artenvielfalt ist wohl einmalig in Europa!?
Das hat sich wirklich gelohnt!
Die Begleitinfos machen deinen Reisebericht so richtig"rund".
 
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Vielen Dank für die schönen Fotos und die lehrreichen Erklärungen (von dir kann man viel über Vögel lernen)
 
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