Naturreisebericht Donaudelta, Juni 2025

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lokatz

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Hallo, Ich lade euch mal wieder zu einem kleinen Reisebericht aus schöner Natur ein. Der ist dieses Mal sehr vogellastig – wer es damit nicht so hat, sollte gar nicht erst weiterlesen. ;)


Im rumänischen Donaudelta war ich vor zwei Jahren schon mal per Boot unterwegs, wollte aber gern noch einmal hin. Somit habe ich eine Fotografentour bei einer der drei Firmen gebucht, die solche Touren im Delta durchführen. Eine gute Tour ist klein, und die hier war mit maximal vier, tatsächlich nur drei Teilnehmern in dieser Hinsicht sehr gut. Der Bootsführer, gleichzeitig Inhaber der Firma, ist ein erfahrener Fotograf, was sehr hilfreich war, weil er genau wusste, wo das Boot für gute Bilder stehen muss.

Am Nachmittag ging es von Tulcea aus ins Delta, zunächst auf einem der drei Hauptarme der Donau, dann auf kleineren Kanälen. Gleich an unserem ersten Stopp, der Bootstankstelle in Mila 23, einem der wenigen nennenswerten Orte hier, boten sich interessante Anblicke: Kaum zwei Meter vom Boot entfernt klebte ein gut gefülltes Nest mit hungrigem Rauchschwalben-Nachwuchs.

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An unserer Unterkunft, einer kleinen Pension in Mila 23, waren zahlreiche Mehlschwalben mit der Aufzucht ihres Nachwuchses beschäftigt. Der war schon ordentlich groß und sicher nicht mehr lange auf das Nest angewiesen.

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Wie man sieht, wird in so einem Nest praktisch alles verbaut, was die Eltern so finden.
 
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Wir waren zwar nur für vier Nächte/drei Tage im Delta, die hatten es aber in sich: An jedem Tag ging es vor Sonnenaufgang los. Wir waren nach Sonnenuntergang immer noch draußen, wenn auch zwischendurch eine Pause in unserer Unterkunft lockte. Aufstehen um Fünf, Abendessen um Neun – da bleibt nicht so richtig viel Zeit zum Schlafen, wenn man auch noch Fotos sichten und sichern muss.

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Das Donaudelta besteht aus einer riesigen Fläche zwischen den drei Haupt-Mündungsarmen des Flusses, die sich im Lauf der Jahrtausende immer weiter in das Schwarze Meer hineinschiebt. Darin gibt es zahlreiche Lagunen, Flußschleifen und kleinere oder größere Verbindungskanäle, die je nach Lage Süß-, Brack- oder Salzwasser führen. Somit dominieren naturgemäß Wasser- und Ufervögel. Es gibt aber auch ein paar Waldgebiete, in denen andere Vogelarten (und auch andere Tiere) zu finden sind.

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Der nördliche der drei Mündungsarme definiert die Grenze zwischen Rumänien und der Ukraine, in der auch ein kleiner Teil des Deltas liegt.
 
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Am meisten fasziniert haben mich diese „Wolken“:

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All diese Pelikane, denn um die handelt es sich auch hier, lassen sich von thermischen Aufwinden in die Höhe ziehen. Wie uns der Bootsführer erklärte, lagen ihre (streng geschützten) Brutplätze etwa zwanzig Kilometer entfernt, die sie als ausgezeichnete Gleiter aus der Höhe problemlos erreichen können.

Wieder mal etwas dazugelernt!
 
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