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Silberreiher fanden sich an den Ufern in großer Zahl. Anfang des vorigen Jahrhunderts stark gefährdet, sind diese großen Vögel mittlerweile wieder fast weltweit in ausreichenden Beständen zu finden.
Weltweit recht häufig, bei uns dagegen fast gar nicht zu sehen, sind die Nachtreiher. Ihrem Namen entsprechend jagen sie eher abends und nachts, was sie von den anderen Reihern unterscheidet.
Gerade im Vergleich mit dem schnell fliehenden Purpurreiher sind diese Vögel geradezu tiefentspannt, wenn man mit dem Boot vorbeifährt: Sie bleiben meistens einfach sitzen.
Ich war mit zwei Z8 und dem Z100-400, Z400 f/4,5 und Z800 f/6,3 unterwegs. Weitwinkligere Aufnahmen entstanden alle mit dem Smartphone.
222, also fast zwei Drittel, der 350 Aufnahmen, die ich als lohnenswert behalten habe, sind mit dem 800er entstanden, weitere 67 bei 400mm. 100mm waren die absolute Ausnahme.
Meine beiden Mitfahrer, ein nettes rumänisches Pärchen, hatten ein 200-600 bzw. 100-400, was ich auch auf einer Sony A1 schon recht problematisch fand.
Die Abstände schwanken natürlich stark, sind aber oft auch dementsprechend groß. Morgen werde ich diverse Seeschwalben vorstellen, an die man zum Teil halbwegs nah herankommt und die "Attacken" auf das Boot fliegen, wenn es der Bootsführer mal übertreibt. Auch bei anderen Gelegenheiten, die ich noch vorstellen werde, waren 10 Meter und weniger drin.
Bei den Pelikanen gilt allerdings, dass 50 Meter bereits sehr gut sind, weil der Vogel meist vorher schon das Weite sucht. Der eislaufende Rosapelikan zum Beispiel haute bereits bei 74 Metern ab. Seidenreiher, Silberreiher und Graureiher im (Ab-)Flug waren 28, 42 und 59 Meter weg. Der Nachtreiher saß in nahen 27 Metern Entfernung und wurde da auch schon nervös. Eine Gruppe fliegender Schwäne habe ich mal bei 150 Metern eingefangen, aber da kommt das Equipment natürlich an seine Grenzen. An Seeadler kamen wir dagegen so auf 15 Meter heran, da sind speziell die Jungvögel oft eher neugierig als scheu.
Lange Brennweiten sind also insgesamt sehr von Vorteil, wenn man nicht allzu stark beschneiden will.
Hitzeflimmern spielte übrigens meist fast keine Rolle. Es wurde zwar tagsüber so etwa 27 Grad warm, aber frühmorgens und spätabends, also zu unseren bevorzugten Fotozeiten, war es meistens SCHWEINEKALT, besonders wenn das Boot fuhr.
Letztlich, ja, auch die Zwergdommel gehört zu den Reihern, wobei sie allerdings nur etwa eichelhähergroß und somit die kleinste Art dieser Familie ist.
Mein heutiges Thema sind die Seeschwalben. Sie sind näher mit den Möwen verwandt als mit den namensgebenden Schwalben, mit denen sie allerdings den gegabelten Schwanz gemein haben.
Um die Brutgebiete der drei hier hauptsächlich vorkommenden Seeschwalbenarten, wie auch einer Möwenart, zu erreichen, fuhren wir etliche Male zu einer großen, teilweise dicht mit Seerosen und anderen Wasserpflanzen bewachsenen Lagune.
Ich war mit zwei Z8 und dem Z100-400, Z400 f/4,5 und Z800 f/6,3 unterwegs. Weitwinkligere Aufnahmen entstanden alle mit dem Smartphone.
222, also fast zwei Drittel, der 350 Aufnahmen, die ich als lohnenswert behalten habe, sind mit dem 800er entstanden, weitere 67 bei 400mm. 100mm waren die absolute Ausnahme.
Meine beiden Mitfahrer, ein nettes rumänisches Pärchen, hatten ein 200-600 bzw. 100-400, was ich auch auf einer Sony A1 schon recht problematisch fand.
Die Abstände schwanken natürlich stark, sind aber oft auch dementsprechend groß. Morgen werde ich diverse Seeschwalben vorstellen, an die man zum Teil halbwegs nah herankommt und die "Attacken" auf das Boot fliegen, wenn es der Bootsführer mal übertreibt. Auch bei anderen Gelegenheiten, die ich noch vorstellen werde, waren 10 Meter und weniger drin.
Bei den Pelikanen gilt allerdings, dass 50 Meter bereits sehr gut sind, weil der Vogel meist vorher schon das Weite sucht. Der eislaufende Rosapelikan zum Beispiel haute bereits bei 74 Metern ab. Seidenreiher, Silberreiher und Graureiher im (Ab-)Flug waren 28, 42 und 59 Meter weg. Der Nachtreiher saß in nahen 27 Metern Entfernung und wurde da auch schon nervös. Eine Gruppe fliegender Schwäne habe ich mal bei 150 Metern eingefangen, aber da kommt das Equipment natürlich an seine Grenzen. An Seeadler kamen wir dagegen so auf 15 Meter heran, da sind speziell die Jungvögel oft eher neugierig als scheu.
Lange Brennweiten sind also insgesamt sehr von Vorteil, wenn man nicht allzu stark beschneiden will.
Hitzeflimmern spielte übrigens meist fast keine Rolle. Es wurde zwar tagsüber so etwa 27 Grad warm, aber frühmorgens und spätabends, also zu unseren bevorzugten Fotozeiten, war es meistens SCHWEINEKALT, besonders wenn das Boot fuhr.
Lothar