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Seeadler sind im Donaudelta recht oft zu sehen, auch weil sie meist auf ufernahen Bäumen herumsitzen und dort oft schon aus einiger Entfernung zu erkennen sind.
Die letzte Begegnung für heute war die mit Steinkäuzen. Sie verbringen die Tage oft in verfallenen Gebäuden, so wie dieser hier. Neugierig war er aber durchaus.
Unseren letzten Abend verbrachten wir mit dem Warten auf diese Steinkauzmutter, die angeblich oft kurz nach Sonnenuntergang ihre schon flügge gewordenen Jungen füttert. Leider ließ sie sich erst spät blicken, und der Nachwuchs gar nicht.
Bevor ich zum Abschluß morgen einen kleinen Landausflug beschreibe, möchte ich noch etliche weitere Vogelarten zeigen, die wir im Lauf unserer drei vollen Tage im Delta zu Gesicht bekamen.
Kormorane und Stockenten hatte ich ja schon erwähnt, aber diese hier setzten sich einfach zu schön in Szene, um sie auszulassen.
Den Stelzenläufer gibt es gelegentlich in Süddeutschland zu sehen. Dieser hier ist bis über dem Knie im Wasser. Seine enorme Beinlänge erschließt sich trotzdem.
Die Teichralle ist in Europa, Asien und Afrika weit verbreitet. Leider waren anscheinend noch keine Küken geschlüpft; die bieten nämlich einen sehr schöner Anblick.
Den Sichler, oft auch Brauner Sichler genannt, findet man in Europa fast nicht. Dagegen ist er interessanterweise nicht nur in Asien und Afrika oft anzutreffen, sondern auch in Australien, an der Ostküste der USA, in der Karibik und in Venezuela heimisch.
Seinen englischen Namen, Glossy Ibis, finde ich angemessener, da sein Federkleid in der Sonne glänzt.