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Von der Moorente, im Englischen Ferruginous Duck, also eher „Rostende Ente“ genannt, gibt es in Deutschland nur wenige Brutpaare. In Osteuropa sowie weiten Teilen Asiens und Nordafrikas ist sie dagegen ein häufiger Gast, außerhalb Europas insbesondere zum Überwintern.
Anders als bei allen anderen europäischen Enten sehen Männchen und Weibchen dieser Art fast gleich aus.
Hier sehen die Geschlechter ebenfalls fast gleich aus. Die Männchen sind allerdings ein wenig größer.
Was ich an ihnen besonders interessant finde: Ihr Prachtkleid, hier mit den schwarzen Kopffedern, dem weißen Bereich darunter sowie den verlängerten kastanienbraunen Ohrfedern gut zu sehen, verschwindet ab Juni allmählich, wobei diese Mauser etwa bis September/Oktober dauert. Dabei verlieren sie alle Handschwingen gleichzeitig und sind somit für etwa vier Wochen komplett flugunfähig (!).
Der Schwarzhalstaucher ist nicht jedermanns Sache. Die intensiv roten Augen in Kombination mit der schwarzen Kopf- und Halsfärbung geben ihm ein satanisches Aussehen.
Den Begriff habe ich noch nie gehört und finde ihn auch im Web nur im Zusammenhang mit Polarlichtern. Woher kennst du ihn?
Na, egal, in der Hoffnung, dass dir das vielleicht besser gefällt, auch wenn der Effekt ebenfalls drin ist, poste ich noch ein etwas farbigeres Bild, das ich im gleichen Zusammenhang gemacht habe.
Den Begriff habe ich erfunden. (Mehrzeller.) Du hast alles richtig gemacht. Ich habe mich nur über die unsauberen Bubbles gewundert. Das hätte ich dem 800er nicht zugetraut.
Wenn diese Bilder mit dem Z 800mm/f6.3 PF gemacht worden sind (konnte ich leider nicht sehen), dann ist das ein typischer Effekt bei Spitzlichtern im Gegenlicht mit diesem Objektiv. Da werden z.B. in der Sonne glitzernde Wassertropfen so unruhig dargestellt. Das liegt wohl an der Lichtbrechung oder Mini-Reflexen an der Phase-Fresnel-Linse. Das habe ich bei meinem Objektiv auch oft beobachtet.
Der Schwarzhalstaucher-Nachwuchs ist ebenfalls sehr süß. Er sieht im Daunenstadium dem des Haubentauchers ähnlich, hat aber nicht ganz so ausgeprägte rote Flecken.
(Falls jemand mal genau hinsehen möchte: Im ersten Foto dieser Vogelart, das ich weiter oben geteilt habe, versteckt sich ein Daunenküken im Gefieder des Elterntiers. Es ist nur sehr schwer auszumachen. Ein Hinweis ist das starke Aufplustern des Elterngefieders.)
Das Weibchen dieser Art hat keinen „Bart“. Welche Überraschung!
Eigentlich handelt es sich hier übrigens gar nicht um eine Meise. Diese in Deutschland seltenen Vögel stellen eine eigene Familie dar, innerhalb derer sie die einzige Art sind.
Bei dieser Art ist das Männchen zu bemitleiden: Es hat die Aufgabe, ein Nest zu bauen, mithilfe dessen es dann überhaupt erst ein Weibchen anlocken kann.
Dieses Nest hier ist noch nicht ganz fertig. Der Eingangstunnel, der als Windschutz dient, ist normalerweise länger.
So ein Nest zu bauen, dauert etwa zwei bis drei Wochen. Findet sich kein Weibchen, das den Bau gutheißt, heißt es, von vorne anzufangen. Vereinzelt wurden Beutelmeisenmännchen beobachtet, die in einer einzigen Saison insgesamt VIER Nester gebaut haben.
Soweit ich es verstehe, gibt es dabei aber einen wichtigen Unterschied: Der Zaunkönig baut parallel mehrere Nester und versucht damit auch, mehrere Weibchen anzulocken. Die Beutelmeise dagegen wartet nur auf ein einziges und baut deshalb nacheinander.
Wunderbare Aufnahmen hast Du da mitgebracht! Die Reise ins Donaudelta hat sich gelohnt.
Wie sieht es dort eigentlich mit den Plagegeistern---Mücken & co --aus. Waren die während eures Aufenthalts schon present?