Bevor es dann in die Sommerferien ging, südöstlich von Berlin, besuchten wir noch eine Pflegefamilie im Jura. Ich mag den Jura in allen Jahreszeiten...
Ich habe mich nicht das erste Mal mit Musik und Fotografie befasst. Aber kaum in dieser Verbindung und Intensität auch mit Literatur.
Der "Kick" gab mir ja schon Wochen vor den Ferien Georg Friedrich Händel's Messias. Und so ging ich gut ausgerüstet mit vielen Unterlagen in die Ferien. Und natürlich mit viel, viel Musik. Dass ich dann auch noch der Geschichte der preussischen Könige erlegen bin, das wusste ich zum Voraus nicht ...
Dass ich noch mit Thierry eine Tag in Potsdam herum gelümmelt bin, dass freute mich ganz besonders. Und irgend wie fühlte ich mich einen ganzen Tag lang als kleiner Prinz ...
Ich kann mich ganz intensiv in Etwas begeben und brauche dann immer wieder eine gewisse Zeit, bis ich da raus bin. Das habe ich dieses Jahr ganz intensiv gemerkt.
Und so verlor ich mich in der Geschichte um und rund um Berlin, ertrank fast in Musik und liess mich von all den wunderbaren kulturellen Dingen und traumhaften Landschaften einnehmen ...
Der Juli ging schnell vorbei. Immer wenn viel läuft, dann rasen die Tage nur so dahin. Zum Nationalfeiertag der Schweiz habe ich eine kleine (Bilder-)rede gehalten ...
Ich passe zur Schweiz, auch wenn ich mit ihr oft hadere. Nicht mit dem, was ich habe. Nicht mit meiner Freiheit, welche ich geniesse.
Vielleicht, so habe ich mir überlegt, hadert ja die Schweiz auch ein bisschen mit mir. Als Querkopf ist mir mir nicht immer einfach ... aber wem sag' ich das ...
Und manchmal komme ich mir vor wie diese hier: etwas verloren auf dem grossen Wasser ...
Wie schon seit Jahren begnüge ich mich fotografisch oft mit dem was ich vorfinde. Nicht mehr und nicht weniger. Ein dürres Blatt genügt, um mich fotografisch zu beschäftigen ...
Zoobesuche gehören immer zu meinen schönsten Momenten. Auch dort ist mir egal, was mir vor das Objektiv kommt. Ich fotografiere aus meiner Stimmung heraus. Manchmal sind es grosse Tiere, manchmal auch nur die kleinen...
Die letzte Woche vor Weihnachten beginnt morgen. Ein mulmiges Gefühl entwickelt sich dabei. Im August war es dann auch klar, dass wir unser Pflegekinderprojekt nicht mehr finanziert bekommen, resp. nur noch marginal. Und trotzdem bleiben zwei Kinder bei uns. Halt auf eigene Kosten. Das bedeutet, dass meine Frau und ich komplett umstellen müssen.
Ich habe mich intensiv mit Musik beschäftigt dieses Jahr. Nicht nur aus Neugier. Auch weil ich mich mit ihr erhole. Und das wird nächstes Jahr vermutlich auch so sein....
Beethovens Fantasia Op. 80, ein Wunderwerk, so mag' ich es ...
Danke Ulli und Jan. Bis Ende Jahr läuft der Thread. Ab Weihnachten möchte ich dann etwas näher auf meine fotografischen Projekte für das nächste Jahr eingehen.
Ich danke auch für die stillen Betrachter dieses Threads ... und die Hauptsache, dass er Euch hoffentlich Freude macht ...
Das letzte Bild für heute. Aber aus dem Anlass heraus, dass Thierry seinen Bildband veröffentlicht hat.
Er war der erste von der Community hier, mit welchem ich fotografiert habe. Dazumal, vor vielen Jahren im Zürcher Zoo. Und dieses Jahr hat er mich begleitet, als ich in die Rolle von "Prinz Sam" in Potsdam einen Tag verbrachte....
Ich freue mich sehr, dass es immer wieder Menschen gelingt, eben gerade hier im NF aber auch anderswo, sich fotografisch so toll zu entwickeln. Und dann kommt eben beim Einen oder Anders so etwas raus ...
Ich weiss, dass Thierry viele meiner Bilder mag. Und das, mein Lieber, magst Du sicher .... Danke, dass ich Dich begleiten durfte und hoffentlich noch weiter werde ... :up:
Ja, ein tierisches Jahr war das. Bevor es dann rasant in den September ging und sich langsam der Herbstnebel zeigte, zogen bei uns noch die beiden Entchen ein:
Dolce und Vita, so heissen sie, dank der öffentlichen Ausschreibung hier ... :up:
Ich bin weder ausgebildeter Tierpfleger noch Tierfotograf. Fotografisch ist es immer eine grosse Herausforderung. Dennoch sind es schöne fotografische Momente.
Die Entchen haben uns einige Wochen auf Trab gehalten. Nicht wegen dem Essen, das ist wesentlich leichter als die Aufzucht eines Nasenbären.
Beides sind Bilder vom ersten Tag als sie bei uns waren.
Bei Vita - Bild 82 - bangten wir um ihr Leben. Sie war wesentlich schwächer als Dolce und umso mehr hatten wir dann Freude, dass sie überlebte. Und einige Wochen später war sie die erste, welche das grosse Schwimmbecken in Beschlag nahm ...
Johnny nahm es wie üblich gelassen. Er hat sich für die Kleinen überhaupt nicht interessiert. Er hat sich längst daran gewöhnt, dass man bei uns ein und aus geht - tierisches oder menschliches.