Der kleine V2 Sensor ist mit dem permanenten Nebel bei uns überfordert. Aber der Sensor spiegelt ja letztlich das, was in mir abläuft.
Seit ich fotografiere mag ich eigentlich Nebel. Aber dieses Jahr ist es anders. Seit dem Beginn dieses Threads. Ich habe eine Ambivalenz dem Nebel gegenüber entwickelt.
Die Szene war so, wie sie ist. Nur etwas heller insgesamt. Aber das die Lichter nicht ersaufen, habe ich ich etwas mit der Belichtungszeit gespielt.
Seit ich mich mit Komponisten befasse, verstehe ich ihre Musik anders. Und ich verstehe plötzlich, warum sie Moll oder Dur als Grundlage ihres Werkes genommen haben. Und ich verstehe plötzlich, dass man alles erklärbar machen kann. Nur eben, dass hinter jedem Musiker ein Mensch steht, das habe ich jetzt begriffen.
Mein Vater hat viele Erbteilungen bei Bauern gemacht. Und obwohl alles gesetzlich geregelt ist, fand er immer wieder keine Einigung. Ja, das hat ihn oft betrübt, wenn man sich nicht einigen konnte.
Nebel, Licht, Strahlen. Mein Vater hat immer irgendwo ein Licht gesehen. Und irgendwann geht der Nebel immer. Aber der Nebel ist wie der Tod. Er kommt und geht, wie es ihm passt ...