AF-S NIKKOR 70–200mm f/2.8E FL ED VR

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Ich hatte noch keine Zeit mir die Berechnung im Detail anzuschauen, um sie zu verstehen.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Abweichung zu meinen Ergebnissen daher rührt, dass als Abstand die Frontlinse statt Sensorebene angesetzt wurde.

Zumindest ist mir nicht plausibel, warum meine Berechnung mit den reduzierten Größen falsch sein soll.
 
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4,8 / 8,3 = 1,73 (gerundet)

Bei gleicher Naheinstellgrenze läge der Faktor bei den 1,73.

Da die Naheinstellgrenze sich verbessert hat, muss man den Faktor reduzierend berücksichtigen. Der ist:

1,1 / 1.4 = 0,79 (gerundet)

0,79 * 1,73 = 1,36 (gerundet)

Beim alten lag die max. Brennweite im Nahbereich meines Wissens nach bei rund 135mm.

135mm * 1,36 = 183mm

Stimmen die Überlegungen oder mache ich hier einen Denkfehler?

Damit nimmst du an, dass der Zusammenhang zwischen Brennweite und Abbildungsmassstab linear ist. Das ist aber nicht so.
 
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Damit nimmst du an, dass der Zusammenhang zwischen Brennweite und Abbildungsmassstab linear ist. Das ist aber nicht so.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass da ein Denkfehler enthalten sein könnte. Kannst Du erklären, warum das nicht linear ist?
 
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In http://grund-wissen.de/physik/optik/linsensysteme.html findet man eine Herleitung der Linsengleichung 1/f = 1/b + 1/g.

Grüße :)
Oliver

Wenn ich den Artikel und Deine Gleichung richtig verstehe, dann wollen ja f bei Naheinstellung bestimmen. g ist dabei die Distanz vom Objekt bis zum optischen Mittelpunkt des Objektivs und b die Distanz von dort bis zum Sensor. Beide Werte sind mir allerdings nicht bekannt.

Allerdings ist der Abbildungsmaßstab bekannt, nämlich beim neuen 1:4,8 und b+g sollten die 1,1m Naheinstellgrenze sein. Damit könnte man, wenn ich mich nicht täusche, die Gleichung (4) wie folgt verwenden:

1/4,8 = (1,1-g) / g aufstellen, wonach g=0,91m wäre und b demnach 0,19 (beides auf 2 Stellen gerundet).

Damit läge die Brennweite tatsächlich, wie oben geschrieben bei 157mm. ;)

Vielen Dank. ;)
 
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Nein, erklären kann ich das nicht, ich bin kein Optikspezialist. Aber meine Formel, von der ich glaube, dass sie stimmt, zeigt, dass der Zusammenhang nicht-linear ist.

Nachdem ich das jetzt nachgerechnet habe, meine ich auch zu wissen, warum das nicht linear ist.

Die Naheinstellgrenze teilt sich ja auf in die Distanz vom Motiv bis zur optischen Mitte des Objektivs und von dort bis zum Sensor. Damit der Zusammenhang linear ist, müsste die optische Mitte von VR I und VR II die selbe Relation haben und das wohlgemerkt bei Nutzung der Naheinstellgrenze.
 
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Hab meines seit ein paar Tagen. Ein paar Bemerkungen aus der kurzen Verwendung - ich habe derzeit leider keine Zeit für mehr "Tests":

Erste Eindrücke:
  1. Der Größenunterscheid zum Vorgänger ist vernachlässigbar. Wenn sie nicht nebeneinander liegen, könnte man sie verwechseln (ist mir heute passiert ...)
  2. Der AF ist schnell, sehr schnell (und das VR II war schon sehr gut in dieser Hinsicht)
  3. Die vertauschte Anordnung der Ringe verbessert das Handling erheblich. Größtes "Problem" sind die vielen Jahre eingeübte Bedienung der Vorgänger, daß es anders herum war.
  4. Die Balance auf kleineren Bodies ist besser (weniger Frontlastig)
  5. Die Sonnenblende ist wieder abgeflacht. D.h. man kann das Objektiv kurz auf die Sonneblende abstellen, wenn man wechseln muß. Eine Dauerposition ist das nicht, aber für kurze Zeit ist es ok.
  6. Wenn die Sonnenblende verkehrt herum am Objektiv ist, kommt man mit den Fingern nicht zum Fokusring. Muß vorher abgenommen werden.
  7. Die Brennweitenverkürzung ist aus meiner Sicht kein Thema. Das FL-E bildet bei gleicher eingestellter Brennweite und gleicher Distanz ähnlich wie das VR I ab, das VR II ging ja bis auf 135mm herunter.
  8. Die geringe minimale Fokusdistanz ist sehr cool. 110cm bei 200mm Brennweite sind eine Ansage. Damit sind größere Abbildungsmaßstäbe als beim VR I möglich, vom VR II ganz zu schweigen.
  9. Kontrast im Gegenlicht ist deutlich besser als beim VR II
  10. Kaum Farbfehler
  11. Leichte kissenförmige Verzeichnung bei 200mm im Nahbereich
  12. Bei 200mm kaum Flare, egal welche Blende. Bei 70mm kann man sichtbare Flare produzieren (wenn man es extra darauf anlegt), bei Blende 8 sind auch die weg.
  13. Mit der D5 bildet das Duo im Durchschnitt "wärmer" ab, als die D5&VRII Combo. Ob das an optischen Eigenschaften hängt oder durch die Firmware getrieben ist, weiß ich derzeit nicht.
  14. Die D5 brauchte keine AF Feineinstellung
  15. Die außermittigen AF Felder passen auch (das Sigma Art Problem)
  16. Vignettierung bei Blende 2.8 und 200mm deutlich
  17. Leichte Katzenaugen an den Randecken
  18. Gegenlichtverhalten mit der D5 sehr gut. Mit der D750 unregelmäßige (spektrale) Lichthöfe bei Punklichtquellen, könnte von dem Filterarray des Sensors kommen.
  19. Auflösung in den Ecken deutlich besser als das VR I, besser als das VR II
  20. VR "springt schneller an"
  21. Produziert wunderschöne Sterne bei Punktlichtern und kleiner Blende
  22. ruhiges Bokeh

Nettes Objektiv, leider teuer. Ich denke die Summe der Eigenschaften macht den Unterschied. Wenn beide vorhanden sind und nebeneinander verwendet wurden, ist der Wechsel vom VR II zum FL-E ein no-brainer. Das FL-E ist das "rundere" Objektiv. Wegen der beabsichtigten Verbesserung eines einzelnen Attributs zu den Vorgängern, Upgrade für einen VR I oder VR II Besitzer vermutlich nicht zielführend, bzw. empfehlenswert.

LG,
Andy
 
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Den hier verstehe ich nicht, aber sonst ne wirklich hilfreiche Kurzzusammenfassung :)
Wenn jemand darüber nachdenkt, wegen einer einzigen Eigenschaft (zBsp besser Kontrast, geringere Brennweitenverkürzung, ...) sein VR II auf ein FL-E zu tauschen, dann wird das vermutlich (aus meiner Sicht) in vielen Fällen nicht empfehlenswert sein. Einfach technisch betrachtet. Das VR II ist ja auch schon ein sehr gutes Objektiv. Aber die Wege zur Begründung von Objektivwechseln sind ja wie bekannt sehr vielseitig und immer von jedem einzelnen abhängig, deshalb halte ich mich betreff Kosten/Nutzen Empfehlung da weitergehend raus. :)

Liebe Grüße,
Andy
 
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