Es war mal wieder eine Kleinanzeige in der Tageszeitung ...
... da bot jemand in einem geschwurbelten Text eine Nikon Spiegelreflexkamera für 15 Euro an. Hinfahren, angucken, in der dunklen Jahreszeit bei Corona gar nicht so einfach, aber bei dem Preis habe ich nicht zu lange hingesehen.
Die original Nikon-Ledertasche mit Gebrauchsspuren habe ich schon beiseite gelegt, benutze ich nicht, vielleicht findet sie einen neuen Nutzer. Aber die Tasche hat die Kamera äußerlich gut geschützt, sie ist erst grob gereinigt, aber Schäden habe ich nicht entdeckt. Ein UV-Filter schien auch immer drauf gewesen zu sein (in der Sammelkiste). Die Zeiten habe ich mit anderen Kameras verglichen - passt. Nur der Selbstauslöser will nicht mehr.
Das Objektiv ist insgesamt o.k., erst mit der Taschenlampe bemerkt man die Verschutzung (kein Pilz) im Inneren. Die Blende läuft leicht, die Lamellen auch. Leider fehlt der Gummiring für die Fokuseinstellung (oben ist meine Interimslösung), wenn die Fotos gut werden hat Michael
@Beuteltier vielleicht ja noch einen in seiner Werkstatt herumliegen.
Jetzt wird sie erstmal geladen, ausgeführt und schnell voll geknipst. Mal schauen, das Ergebnis enscheidet über den Verbleib.
Frage an die Wissenden um viel ältere Nikons:
Meine älteste Nikon ist die an sich noch junge F501. Dazu habe ich einige D-Nikkore, die alle auch an den digitalen Kameras funktionieren. Um mal die Schärfe zu testen, habe ich diese Linse aus der E-Serie mal an die D90 geschraubt - nix. An der D500 kamen im M-Modus wenigstens einige, wenn auch komische Blendenwerte, aber die Belichtungswaage funktionierte. Habe dann auch ein Foto gemacht und muss mich trotz Staub im Inneren über die Schärfe dieses Einfachobjektivs wundern. Umso mehr bin ich auf den Film gespannt.
O.k., der äußere Blendenmitnehmer fehlt an den Digitalen, aber ein so komisches Verhalten hätte ich nicht vermutet.
Wäre für Aufklärung dankbar.
VG Holger :xmask: