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Tulpen im Frühlingsgarten gehören zu meinen Lieblingen.
In unserem Garten blühen nur etwa ein Drittel wie sonst andere Jahre. Dafür machten sie Laubblätter so gross wie Zuckerhutsalat. Anderen ging es gleich.War heuer auch ein komischer Winter.
Ein Frühjahr ohne Tulpen im Garten geht gar nicht. Aber auch bei uns sind nicht alle gekommen, die wir gesetzt hatten. Das wird wegen der immer wärmeren Frühwinter auch jedes Jahr später, von ursprünglich Ende Oktober bis heute Ende Dezember.
Es war extrem heiß an jenem Tag. Wahrscheinlich versprach das helle Pflaster etwas Abkühlung. Ich hätte mich zumindest in den Schatten gelegt, aber da gibt's dann halt keine Sonnenbräune. Ob es bequem war, hatte ich nicht nachgefragt.
Heute nachmittags - 14.04. - ist die erste Libelle des Jahres geschlüpft. So früh waren sie noch nie dran. Sie hat sich gleich an der Hauswand gewärmt. Na ja, es hatte 27 Grad (im Schatten).
Schade. Offenbar droht den Trinkhallen ein ähnliches (und hoffentlich zumindest teilweise vermeidbares) Schicksal, wie den sog. "Kaffeeklappen" im Hamburger Hafen, auch wenn der Hintergrund des Verschwindens ein anderer war.
Stimmt - mehr werden es nicht.
Aber nach der "Glocke" ist übrigens auch das "Dorotheeneck" kürzlich gerettet. Und schräg gegenüber findet sich immer noch die "Alte Runde Ecke". Und die "Gaststätte Schröder" in Eppendorf gibt's auch noch.
Nur, um es mal in "Makler-Deutsch" zu sagen: Dort wohne ich in "fußläufiger Entfernung".
Der verstorbene Wirt hatte übrigens zuvor eine Kneipe in Münster. Wir kannten einander nur vom sehen, aber schon von damals.
Das "Schröder" hat mir zu oft gewechselt. Das "Vümpf" ist auch noch nebenan. Die "Schramme" ist auch noch da.
Aber: Karin mit dem "Breiteneck" ist weg, eine der ältesten Köpie-Kneipen "Der Finken" ist aufgegeben, die "Hain-Stuben" sind Geschichte und der Flair, am Tresen zu stehen, geht verloren.
Jetzt gibt es jede Menge Ess-Lokale, aber versuche dort mal, am Tresen zu maxen.
Ja, alles und jeder hatte seine 'große Zeit', die nicht wiederholbar ist.
Mir ging es lediglich darum, exemplarische Beispiele für verbliebene Relikte zu nennen, die der Zeit "früher war alles anders" nahe kommen
Einer meiner Enkel gab mir vor Jahren diesen Blumenstock. Nun, dieses Jahr fing er ganz unerwartet an zu blühen. Es dauerte aber lange bis sich der Stängel ganz entwickelt hatte.
Diese Pflanze sah ich das erste Mal im Botanischen Garten in Basel blühend.