Von Moanda aus führte eine 76 km lange Seilbahn in den Kongo.
Mit der Seilbahn wurde das Manganerz aus Moanda abtransportiert.
Bakoumba war im Mittelpunkt der Seilbahn.
Hier waren z.B. die Werkstätten und die Verwaltung der Seilbahn.
1986 wurde die Eisenbahnlinie nach Libreville fertiggestellt.
Seit dem wird das Mangan mit der Bahn transportiert.
Sie Seilbahn wurde überflüssig und wurde abgebaut.
Um die Menschen weiter zu beschäftigen wurde der Lékédi Park gegründet.
Hier wurde ein Safaripark geschaffen.
Der ehemalige Hauptsitz der Seilbahn ist eine weitläufige parkähnliche Anlage
mit Villen und Häusern mit mehreren Zimmern, ein Haupthaus mit Restaurant, Bar und Andenkenladen,
sowie Schwimmbad, Tennisplatz, Squashplatz, Terrarium.
Den ganzen Komplex sieht man an, dass er schon bessere Tage gesehen hat.
Vom Reiseveranstalter hat ein „Paar“ angemeldet, obwohl wir Einzelzimmer gebucht haben.
Folglich wird uns ein kleines Zimmer mit Doppelbett zugwiesen.
Nach Protest und Diskussion bekommen wir dann eine „Villa“.
Nachmittags machen wir die erste Tour in den Park Lékédi.
Es geht zu den Mandrills.
Leider müssen wir die winzige Fläche auf der Pickup Ladfläche mit vier weiteren Gästen Teilen.
Die Mandrill leben frei im Park.
Zwei Mandrilldamen tragen ein totschickes Halsband mit Sender.
Mithilfe einer Antenne sucht der Guides nach den Mandrills.
Während unser Guides in einem nahen Wäldchen nach dem Mandrills sucht, warten wir auf der Pick-Up Ladefläche.
Aber die Affen sind schnell gefunden.
Der Guide läuft mit der Antenne voran und die Äffchen hüpfen hinter ihm her.
Mich erinnert das Bild an die Geschichte vom Rattenfänger von Hameln.
Der Guide holt eine Tüte Bananen und wirft die Bananen in die wilde Affenmeute.
Das Alpha-Männchen mit seiner markanten rot-blauen Nase.
und seine Mädels
Nach 4 Minuten und 30 Sekunden und 180 Bilder später ist der Bananenbeutel leer.
Sofort laufen die Affen wieder zurück in den Urwald.
Irgendwie ging alles viel zu schnell für mich.
Auf fast allen Bilder schaut mindestens eine Halbe Banane aus dem Maul jedes Äffchens.
Eine zweite Banane haben sie in der Hand.
Aber jetzt kennen wir den Ablauf.
Wir sind noch 3 weitere Tage hier und bekommen bestimmt noch eine weiter Chance ...
Wir rumpeln wieder über eine Stunden zurück zu unserer Unterkunft.
Morgen werden wir den Park intensiver erkunden.