Zweimal Gabun

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Weißscheitelkiebitz (White headed Lapwing)
#240
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Blaukopf Waldtaube (Blue-headed wood-dove)
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Ein Greifvogel fliegt vorbei. Ich tippe hier auf eine juvenile Hölenweihe.
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Dann widmen wir uns noch den Agamen auf dem Rasen
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Kommentar
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Abends geht es ein letztes Mal auf Pirschfahrt in die Savanne vom Lopé Nationalpark.
Ein weiterer Gast wird eingeladen.
Den Objektivdeckel hat er festgehalten. :)

Die Luftfeuchtigkeit ist hoch.
Wolken steigen aus den Regenwaldinseln auf.
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Eine "Große Weißnasenmeerkatze" sitzt weit weit weit weg auf einer Palme.
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Und dann sehen wir sie doch noch.
Waldelfanten!
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Dreimal sind wir eine kleine Waldelefantengernde gesehen.
Die Waldelefanten sind aber relativ klein und das Elefantengras ist sehr hoch.
Folglich sieht man nur den Rücken aus dem Gras herausragen.
In Ostafrika hätte ich dafür meine Kamera nicht bemüht.
Aber in Gabun freue ich mich über so eine Sichtung, wie ein kleines Kind.

Die Fluchtdistanz beträgt mehrere hundert Meter.
Solange das Auto fährt, kommt man auf rund 100m an die Tiere heran.
Sobald das Auto stehenbleibt, flüchten die Elefanten.
Das ist ein klares Indiz, das hier gewildert wird.
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Hier werden sie schon unruhig.
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und Tschüß! :hallo:
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Zum Abschied zeigt sich noch ein Waldbüffel.
Da es schon sehr dunkel ist, kommen wir erstaunlich nah heran.
Dabei bei den Belichtungszeiten D700, 200mm, f1/2,8, ISO 2500, 1/25s, -2 Blendenstufen,
sind keine Superbilder zu erwarten.
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Abends müssen wir noch die Rechnung mit dem Wirt machen.
Dummerweise hat der viel mehr Biere aufgeschrieben, als wir jemals hätten trinken können. :eek:
Es folgen endlose Diskussionen, bis wir die richtige Stückzahl ermittelt haben.
Dann stimmt die Rechnung nicht.
Ein Bier, Cola oder Wasser kostet jeweils 2000 CFA.
Bei diesen großen Zahlen ist höhere Mathematik erforderlich,
die nur durch die Unterstützung einer Rechenmaschine bewältigt werden kann.
Leider ist das Ergebnis nicht nur zweifelhaft, sondern schlichtweg falsch.
Nach einer längeren Diskussion mit dem Manager, Barkeeper und Bedienung
kann mit vereinten Kräften und geballter Kompetenz doch tatsächlich der Rechenmaschine das richtige Ergebnis entlockt werden,
das der blöde Tourist in Sekundenschnelle im Kopf ermittelt hatte. :p
Für das leistungsfähige Management im Lopè Hotel spendiere ich dann gerne auch ein angemessenes Trinkgeld
in der Höhe von Null CFA.
Auch dieser Wert kann ohne Hilfe einer Rechenmaschine ermittelt werden. :p

Jetzt heißt es Warten.
Irgenwann soll diese Nacht nochl ein Zug nach Monada gehen.
 
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Tag 10

Um 01:15 Uhr ist die planmäßige Abfahrtszeit unseres Zuges nach Moanda.
Um 01:00 sollen wir zum Bahnhof gebracht werden.
Wir warten auf unser Auto.
Nix passiert.
Wir hören einen Zug kommen und sehen das Spitzensignal.
Nix passiert.
Hoffentlich ist es ein Güterzug.
Um 01:15 kommt unser Auto.
Wir machen noch eine nächtliche Stadtrundfahrt durch Lope und halten am Bahnhof.
Dort wartet bereits eine Menschenmenge auf den Zug.
Unser Guide setzt uns aus und verschwindet. :hallo:

Der Schalter hat geschlossen.
Nach etwa 2 Stunden Warterei kommt die Bahnpolizei vorbei und fragt die Reisenden nach ihren Ziel.
Monada!
Wir sollen warten. Erst kommt der Gegenzug.
Die Menschenmassen dürfen auf den Bahnsteig.
Wir sollen in der Vorhalle warten.
Mir kommt das komisch vor.
Außerdem bin ich als Eisenbahnfotograf viel zu neugierig.
Ich wage mich vorsichtig auf dem Bahnsteig vor.
Sofort kommt der Bahnpolizist auf mich!
Er fragt mich wieder wo ich hin will.
Moanda!
Plötzlich hat er die Panik im Gesicht. :eek:
Er schnappt sich meinen Rucksack und läuft davon.
Wir hinterher.
Kurz vor dem einfahrenden Zug flitzen wir über die Gleise zu unserem Bahnsteig.
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Der Zug hält nur kurz.
Wir sind drin.
Glück gehabt!

Weiter geht die Fahrt im rollenden Eisschrank erster Klasse. :blue:
Der Schaffner kennt uns bereits.

Nach wenigen Stunden Fahrt wird es hell
Durch die dreckigen Scheiben sehen wir den Regenwald
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und erhaschen einen Blick auf dem Ogoué
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Der Wagon ist voll mit Chinesen.
Sie steigen auf einer Zwischenstation aus, an der viele Güterwagen mit Baumstämmen beladen werden.

Mit zweistündiger Verspätung erreichen wir Moanda.
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Niemand ist da, der uns abholt.
Wir warten, warten und warten,
während sich der Bahnhofsvorplatz leert.
Schon sind wir die einzigen Reisenden.
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Irgendwann werden wir doch von einem Kleinbus abgeholt.
Wir fahren nach Bakoumba.
Bakoumba liegt im Südosten von Gabun und ist ca. 20 km von der Grenze zum Kongo entfernt.
Die Gegend ist dünn besiedelt.
Aber ein paar Fotomotive beim Drive-By-Shooting zeigen Motive aus dem täglichen Leben.
Der Tisch ist gut gedeckt
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Wäscheleine und Satellitenschüssel
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Hier wird der Tritt gefegt.
Ob die Dame das Kleid nach der Türfarbe gewählt hat,
oder ob die Tür passend zum Kleid lackiert wurde? ;)
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Kinder spielen auf der Ladefläche eines Autowracks.
Im Hintergrund ist eine Grabstätte
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Das Motorrad ist leicht reparaturbedürftig
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Von Moanda aus führte eine 76 km lange Seilbahn in den Kongo.
Mit der Seilbahn wurde das Manganerz aus Moanda abtransportiert.
Bakoumba war im Mittelpunkt der Seilbahn.
Hier waren z.B. die Werkstätten und die Verwaltung der Seilbahn.
1986 wurde die Eisenbahnlinie nach Libreville fertiggestellt.
Seit dem wird das Mangan mit der Bahn transportiert.
Sie Seilbahn wurde überflüssig und wurde abgebaut.
Um die Menschen weiter zu beschäftigen wurde der Lékédi Park gegründet.
Hier wurde ein Safaripark geschaffen.

Der ehemalige Hauptsitz der Seilbahn ist eine weitläufige parkähnliche Anlage
mit Villen und Häusern mit mehreren Zimmern, ein Haupthaus mit Restaurant, Bar und Andenkenladen,
sowie Schwimmbad, Tennisplatz, Squashplatz, Terrarium.
Den ganzen Komplex sieht man an, dass er schon bessere Tage gesehen hat.

Vom Reiseveranstalter hat ein „Paar“ angemeldet, obwohl wir Einzelzimmer gebucht haben.
Folglich wird uns ein kleines Zimmer mit Doppelbett zugwiesen.
Nach Protest und Diskussion bekommen wir dann eine „Villa“.

Nachmittags machen wir die erste Tour in den Park Lékédi.
Es geht zu den Mandrills.
Leider müssen wir die winzige Fläche auf der Pickup Ladfläche mit vier weiteren Gästen Teilen.

Die Mandrill leben frei im Park.
Zwei Mandrilldamen tragen ein totschickes Halsband mit Sender.
Mithilfe einer Antenne sucht der Guides nach den Mandrills.
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Während unser Guides in einem nahen Wäldchen nach dem Mandrills sucht, warten wir auf der Pick-Up Ladefläche.
Aber die Affen sind schnell gefunden.
Der Guide läuft mit der Antenne voran und die Äffchen hüpfen hinter ihm her.
Mich erinnert das Bild an die Geschichte vom Rattenfänger von Hameln.
Der Guide holt eine Tüte Bananen und wirft die Bananen in die wilde Affenmeute.
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Das Alpha-Männchen mit seiner markanten rot-blauen Nase.
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und seine Mädels
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Nach 4 Minuten und 30 Sekunden und 180 Bilder später ist der Bananenbeutel leer.
Sofort laufen die Affen wieder zurück in den Urwald.
Irgendwie ging alles viel zu schnell für mich.
Auf fast allen Bilder schaut mindestens eine Halbe Banane aus dem Maul jedes Äffchens.
Eine zweite Banane haben sie in der Hand.

Aber jetzt kennen wir den Ablauf.
Wir sind noch 3 weitere Tage hier und bekommen bestimmt noch eine weiter Chance ... :hehe:

Wir rumpeln wieder über eine Stunden zurück zu unserer Unterkunft.
Morgen werden wir den Park intensiver erkunden.
 
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Tag 11

Am nächsten Morgen wollen wir zu den Schimpansen fahren.
Auf dem Weg treffen wir auf ein paar Impalas.
Im Park wurden ca. 300 Impala aus Südafrika angesiedelt.
Leider haben nur noch 6 Stück davon überlebt.
Ob es am Klima liegt (Huffäule) oder ob sie auf dem Grill gewandert sind?

Männer lassen sich etwas einfallen, um eine Frau zu beeindrucken.
Bei Impalas ist das nicht anders.
Dieser Herr macht seiner Angebeteten den Hof.
Indem er mit seinem Geweih das Trocken Gras beseitigt.
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Begeisterung sieht anders aus.
Sie scheint nicht darauf einzugehen
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Blöde Impala-Kuh. :frech:
Bääääääh
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Als nächstes treffen wir auf eine Herde Waldbüffel.
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Trotz lauter Stopp-Rufe fährt unser Guide mit Karacho mitten in die Herde. :dizzy:
Die Büffel laufen in alle Himmelsrichtungen.
Ich kann nur noch meine riesige Sammlung von Tierarschfotos erweitern.
Dann will der Guide sofort weiterfahren,
denn wir haben ja jetzt die Waldbüffel gesehen. :dizzy:

Es bedarf noch einige Diskussionen, dass wir ein paar Minuten bei den Büffeln bekommen.
Waldbüffel sind kleiner als die Büffel, die wir aus dem östlichen- und südlichen Afrika kennen.
Sie sind rotbraun gefärbt und ähneln eher Kühen.
Hier im Lékédi Park verhalten sie sich auch ähnlich wie Kühle.
Nach und nach drehen sie sich wieder um und glotzen neugierig.

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Gelbschnabel Madenhacker turnen auf den Waldbüffeln herum.
Dabei kriechen sie auch ins Nasenloch.
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Gelbschnabel Madenhacker
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Endlich habe ich die Zeit gefunden, Deinen gebildeten Bericht in Ruhe durchzulesen, Bernd!!!
Danke für die vielem tollen Infos und Bilder!!!
Den Rest der Reise werde ich versuchen zeitnah mit zu verfolgen.
Freue mich schon drauf.
 
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Wir erreichen das Schimpansengehege.
Es ist eine Urwaldinsel in der Savanne die durch einen elektrischen Doppelzaun gesichert ist.
Dieses Gehege ist sehr weitläufig.
Eine rund 300m lange Drahtbrücke führt über das Gehege.
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Sie besteht aus 4 dünnen Drahtseilen als Lauffläche,
zwei dicken Stahlseilen als Tragseil an den Seiten,
zwei dünnen Drahtseilen auf halber Höhe und zwei dünne Drahtzeile als Geländer.
Bis zu den Drahtseilen auf halber Höhe ist ein dünner Maschendraht,
Der kann keine hohen aufnehmen.
Daher können wir nur auf den 4 dünnen Drahtseilen in der Mitte gehen.
Als zusätzliche Schikane sind alle 15m Querverbindungen eingebaut,
durch die man drunterdurchtauchen muss.

Die ersten Monate schwebt die Brücke nur knapp über dem Boden.
Aber bei jedem Schritt schaukelt die Brücke wie verrückt.
Je weiter ich mich vom Startpunkt entferne, je stärker wird das Schaukeln.
Mit jeweils zwei Kameras und großen Objektiven am Hals kämpfen wir uns auf der Brücke voran.
Jetzt weiß ich, wo der Ausdruck "schwer auf Draht" seinen Ursprung hat.

Ganz am anderen Ende treffen wir auf die Affenbande.
Nur aus der Hocke kann ich mit dem 500er auf der schwingenden Drahtbrücke die Schimpansen fotografieren.
Wir fotografieren abwechselnd, sonst schwankt die Brücke zu stark.
Es ist ein wahrer Drahtseilakt.

#290 (Bild von Axel Beyland)
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Glücklicherweise sind wir alleine und brauchen die Brücke nicht mit Otto-Normal-Touristen zu teilen.
Da der Guide glücklicherweise nicht mitgekommen ist, gibt es keinen Zeitdruck.
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Die Schimpansen stammen aus Gefangenschaft.
Sie haben hier eine neue Heimat gefunden.
Von einem Gehege, dass ca. 1 km lang und 300m breit ist und aus richtigen Regenwald besteht,
können die Schimpansen in unseren Zoos nur träumen.

Eine Gruppe Schimpansen befindet sich an der anderen Seite am Ende der Brücke.
Die Erwachsenen sitzen in den Bäumen.
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Der "Denker".
Man beachte den gebogenen Ast, auf dem er sitzt.
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Der selbe Schimpanse aus einer anderen Perspektive.
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Zwei junge Schimpansen tollen auf dem Boden herum.
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Die Nachmittagstour geht in einen anderen Teil des Parks.
Auf einer Insel in einem See leben noch zwei Gorillas.
Die anderen Gorillas sind inzwischen alle verstorben.

Es sind zwei junge Männchen im Alter von 5 und 7 Jahren.
Sie haben einen eigenen Pfleger.
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Wir dürfen die Insel nicht betreten und fotografieren von einem kleinen Boot aus.
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Die jungen Gorillas tollen am Wasser herum.
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Gorillas fotografieren ist nicht ganz einfach.
Die Gorillas sind schwarz, nur auf dem Kopf sind sie etwas bräunlich.
Das Fell glänzt.
Die Kameraautomatik meint es gut und belichtet nach einen schicken Grauwert.
Auf dem Display sehen wir dann graue Gorillas, :cool:
obwohl sie erst in Jahrzehnten einen Siblerrücken ausbilden.

Um "schwarze" Gorillas zu bekommen muss man 1 bis 2 Blenden unterbelichten.
Nachträglich habe ich die Bilder noch dunkler gehalten, vielleicht einen Tick zu dunkel.
Vielleicht hätte ich die Augen und die Umgebung wieder etwas aufhellen sollen. :fahne:

Portraits der westlichen Flachlandgorillas.
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Tag 12

Am nächsten Tag fahren wir in Modul3, dem größten Teil des Parks.
Die Fahrt endet an einen Stausee mit vielen abgestorbenen Bäumen.
Mit dem Boot geht es zu einer Insel.
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auf einem Grashalm sitzt eine Libelle
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Wir erreichen eine Insel.
Hier erwartet uns eine Gruppe älterer Schimpansen.
Bei unserer Ankunft werden wir beobachtet.
Auch ein Waldbüffel betrachtet uns neugierig.
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Als erstes vertreiben die Schimpansen den Büffel.
Sie wollen nur ungern die Bananen teilen.
Dann wirft unsere Guide vom Boot aus Bananen zu den Schimpansen rüber.
Die Schimpansen kommen angelaufen, schnappen sich die Bananen.
Bananen, die nicht bis auf die Insel geflogen sind, werden aus dem Wasser gefischt
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Die Insel scheint das Seniorenwohnheim der Schimpansen zu sein.
Es sind Charakterköpfe
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#317
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Die Schimpansen stopfen sich die Bananen in den Mund.
Dabei tollen sie auch wie wild umher.
Es ist nicht einfach die Affen ohne Banane zu fotografieren.

Dabei wird der Waldbüffel in Schach gehalten.
Der Büffel schaut aus sicherer Distanz zu.
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Nach wenigen Minuten ist die Show vorbei und
wir fahren wieder über eine Stunde zurück nach Bakoumba.

Am Nachmittag fahren wir nochmal zu den Mandrills.
Wir hoffen auf bessere Aufnahmen, da wir jetzt den Ablauf kennen.
Außerdem sind wir alleine und uns turnt niemand vor der Linse rum.
Wir fahren wieder 1,5h in den Park Lékédi.
Der Guide baut sine Antenne zusammen und macht sich auf die Suche.
Er läuft und ruft, läuft und ruft.
Dann versuchen wir es an einer anderen Stelle.
Er läuft und ruft, läuft und ruft.
Die Mandrills sind einer unzugänglichen Stelle an einem Steilhang in einer Regenwaldinsel.
Sie haben heute keinen Bock auf Bananen.
Damit gibt es am Nachmittag keine Bilder.
Wir fahren die 1,5h wider zurück und müssen die Bananen selber essen.
 
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Musstet Ihr auch Waldbüffel in Schach halten?

Das haben die Schimpansen erledigt.
Die sind wie wild auf den Büffel losgestürmt, so dass er gleich weggelaufen ist.
Der war dann total verunsichert.
Ist er etwas näher gekommen, hat es gereicht, wenn ein Schimpanse ein paar meter in seine Richtung gelaufen ist ...

Für den Bananenthumb steigt Dein Karma.
Im nächsten leben, solltest Du immer ausreichend Bananen haben. :)

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Tag 13

Der nächste Tag führt uns außerhalb des Parks zum Poubara Wasserfall in der Nähe von Franceville.
Wir haben wieder die Gelegenheit beim Drive-By-Shooting ein paar Straßenszenen einzufangen.
Auch im kleinsten Ort steht ein Mast mit Nationalfahne.
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Das afrikanische Leben findet außerhalb des Hauses statt.
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Hier wird gekocht.
Dabei werden dicke Äste sternförmig unter dem Topf verbrannt.
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Die Garküche auf dem Stahlfass ist schon professioneller
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Waschtag
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Wir fahren durch Moanda.
Monada ist eine kleine Stadt mit einer großen Manganmine.
Seitenstraße
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Seitenstraße mit Moschee im Hintergrund.
Neben den Naturreligionen war Gabun früher überwiegend christlich.
Aber vor einigen Jahren ist der Präsident zum Islam konvertiert.
Seit dem ist der Islam in Gabun sehr stark auf dem Vormarsch.
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Marktplatz
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Fachgeschäft für Autoteile
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