Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Für mich sieht es danach aus mit dem wenig an Licht das Gesicht und die Augen im speziellen auszuleuchten. Dabe ist die Pose des Models außer Acht gelassen worden. Für mich ein zu sehr einseitiger Kompromiss. Trotz allem eine gute Idee
Hey, ich hatte hier in 3.854 ein ähnliches Bild gepostet. Was mir zu Deinem Bild einfällt möchte ich Dir gerne schreiben. Ist aber nur meine Meinung.
1. Mir fehlen deutliche Licht- und Schattenstreifen auf dem Model. Die erreicht man am Besten mit einer kleinen Lichtquelle von schräg oben. Der Abstand Lichtquelle zu Jalousie und die Neigung der Blätter haben großen Einfluss auf die Härte bzw. Kontraste dieser Streifen. Da kann man lange herumprobieren. Das hatte ich vorher mit meiner Schaufensterpuppe gemacht.
2. Ich zeige Bilder immer dann in Farbe wenn die enthaltenen Farben das Bild verbessern. Das wäre hier für mich nicht der Fall, ich würde es in Schwarzweiß ausarbeiten.
3. In Schwarzweiß kann man dann die Ausarbeitung gut noch etwas kontrastreiecher gestalten. Würde hier zum Bild passen.
4. Es ist Milimeterarbeit, aber ein wenig mehr Licht auf dem abgewandten Auge würde mir gefallen.
5. Für mich verbessert der Rauch hier das Bild nicht.
6. Über die Hautunreinheiten auf der Stirn kann man geteilter Meinung sein. Ich bin grundsätzlich auch eher gegen Retusche. Fakt ist allerdings, dass Du diese hier durch das gewählte Streiflicht sehr betonst.
Google "Draganizing" - das kann durchaus gewollter Stil sein.
Aber vielleicht habe ich auch nur das Bundesgesetzbatt zur Bearbeitung von Portraits falsch interpretiert.
Wie man in Beitrag #3.856 sehen kann, mache ich bei der Bearbeitung schon einen Unterschied zwischen jungen Damen und Texanern im besten Alter. Beim Texaner habe ich die "Härte" wohl etwas übertrieben - überarbeitete Version folgt....
Das waren sozusagen "Pressebilder". Julia sollte als frisch gebackene Jägerin von der Tageszeitung interviewt werden und wollte dafür lieber einige Bilder von mir.
Im Meisterstammtisch der örtlichen Passbildfotografeninnung von 1962 e.V. würde man das Bild wegen der hineinragenden Arbeitsplatte links, der Linie mitten durch den Kopf und der Perspektive von unten in die Nasenlöcher gnadenlos aussortieren! Der Lehrling würde damit kein Geselle!
Ich finde es geil! Der Ausdruck und diese Natürlichkeit lassen es eben total uninszeniert wirken.
Ist die Spiegelung im Wasser echt? Falls nicht, würd ich sie weglassen. Falls ja, wegschneiden. Sonst gefällt mir die Aufnahme gut, geheimnisvoller Blick. Schönes Licht.
Portrait vom US-Musiker Craig Clouse (Shit And Shine) Backstage im Sonic Ballroom Köln.
Lichtquelle war nur eine kleine Stehlampe mit einer Birne und etwas einfallendes Licht im Hintergrund vom Nebenraum.