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Schon erstaunlich, dass ein ICE-Zug mit rund 900 Personen an Bord seinen gesamten Energiehunger über einen solch dünnen Draht mit nur einem Stromabnehmer beim Entlangschleifen stillen kann. Laut DB wiegt ein solcher Zug etwa 760 Tonnen.
Draht ist das nur wegen der Länge. Ein Meter davon ist hingegen ein stabiler Kupferstab. Bei den bereits genannten 120 mm² Fläche hat der einen Umfang von knapp 39 mm und einen Durchmesser von gut 12 mm. Durch die Leitung brezeln 1500 kV mit bis zu 1,4 kA. Mit steigenden Geschwindigkeiten wurde auch die Form der Stromabnehmer verändert, vom Stangenabnehmer und Lyrabügel über den rautenförmigen Scherenabnehmer bis zum heute gängigen Einholmabnehmer. Letztere sitzen bei hoher Geschwindigkeit stabiler am Fahrdraht, was Lichtbogenbildung und Stromabriß verhindert.
Apropos: Der pufferküssende Klugsch**ßer an meiner Seite heißt Wikipedia. → Fahrdraht, → Stromabnehmer.
Überraschung am Neujahrsvormittag Wir wollten zu einer Dampfzug-Rundfahrt, und da fuhr plötzlich ein Schweizer Luxuszug durch den Bahnhof. Der Suisse Train Bleu war auf einer dreitägigen Silvesterfahrt von Basel nach Frankfurt. Es hat gerade für einen Schnappschuß gereicht, dann kam die S-Bahn. Bild(er) klicken für EXIF-Daten und Beschreibungsseite auf Flickr
ex 110 425 der DR, 1992 Umzeichnung in 202 425, später bei ALSTOM umgebaut (daher gehört sie korrekt in die Reihe 203.2)
heutige NVR-Nr: 92 80 1203 220-9 D-PRESS
Die 204er sind eigentlich die ex DR 114! Aber motorenmäßig ist das mit 204 völlig i.O.
Tja, gute Frage, auf die ich keine Antwort weis. Schlechte Sicht da dunkel? Platzmangel und/oder ungeeignetes Objektiv dabei? Große Kälte? Zeitdruck mit Frau im Nacken? Frust, weil mein Zug 45 Min. Verspätung hat (beim Vossloh Bild oben)? Kein Pufferküsser? Keine Ahnung. Was allerdings das Wort 'immer' angeht, gehe ich davon aus, dass sich Eisenbahnbilder von mir im Forum finden, wo die Puffer schon mit drauf sind.
Die Deutsche Reichsbahn stationierte die Maschine 1944 in Knittelfeld. Nach Kriegsende befand sich die Lok in Graz. 1951 beheimatete die ÖBB die 52.7594 in Wien-Ost und 1974 in Strasshof. 1978 erfolgte ihre Ausmusterung und Übergabe an das Österreichische Eisenbahnmuseum. Bis 1991 konnte die Lok noch etliche Nostalgiezüge im Raum Wien führen.
Traktionstyp: Dampfloks
Baujahr: 1944
Fahrzeugnummer: 52.7594
Hersteller: Lokomotivfabrik Wien-Floridsdorf
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
Leistung: 1350 PSi
Dienstgewicht: 146 t
Kesseldruck: 16 kg/cm²
Länge über Puffer: 22 975 mm
Und bei einem Güterzug mit 3000 Tonnen (oder mehr) hat die Lok auch nur einen Bügel oben.