Wenn ich ehrlich bin, stelle ich aber zunehmend fest, dass meine outdoor-Ergebnisse im analogen Bereich im Vergleich mit der D200 immer öfter nicht mitkönnen.
Die Möglichkeit zur Vorab-Kontrolle der Ergebnisse helfen mir dabei sehr.
Aber analog bin ich immer unzufriedener mit meiner Leistung.
Neben meiner digitalen Ausrüstung, mit der ich wirklich schöne Ergebnisse erziele, habe ich auch noch eine komplette analoge. Und ab und zu ziehe ich mit meiner Nikon F4 hinaus. Wenn ich ehrlich bin, stelle ich aber zunehmend fest, dass meine outdoor-Ergebnisse im analogen Bereich im Vergleich mit der D200 immer öfter nicht mitkönnen. Indoor mit Blitz und outdoor mit Stativ ist das Ergebnis bestenfalls unentschieden. Nun frage ich mich, ob ich anfange digital zu verblöden und analog zu schwächeln. Mit immer wenig Aufwand, Zeit und Überlegung hole ich digital überzeugende Ergebnisse. Und wenn nicht, macht mein apple den Rest. Aber analog bin ich immer unzufriedener mit meiner Leistung. Zu wenig Zeit genommen? Wichtiges vergessen? Schlampig geworden? Bestimmt richtig. Wie geht es euch dabei?
Wenn ich an die Kiste mit den ganzen Polas denke, wird mir heute noch wegen des ganzen Geldes schlecht.
wir sind ja nicht _immer_ der gleichen Meinung :beleidigt:, aber ich gebe zu, dass ich die kurzen Innovationszyklen, die wir aus der Computerei kennen, in der Fotografie eigentlich nicht wirklich gebraucht hätte. Vor fast genau zwei Jahren habe ich für rund 1700 Euro eine D200 gekauft, d. h. die Kamera hat seit dem im Schnitt 40 Euro/Monat an Wert verloren. Damals wurde sie als Preisbrecher und Wunderkamera begrüßt, heute lockt sie keine Oma mehr vom Ofen weg. Klar: Das Bessere ist des Guten Feind, und es kommt auch jetzt noch wesentlich nicht darauf an, welche Technik man verwendet, sondern was man aus ihr macht. Aber ich weiß nicht, ob diese Beliebigkeit, diese Kurzlebigkeit, diese Materiallastigkeit in der Fotografie den fotografischen Ergebnissen wirklich gut tut. Bei aller Technikverliebtheit bleibt da doch irgendwie ein schaler Geschmack.Die Masse der Fotografen verbraucht heute Gehäuse statt Filme. Neuwertige D200 schwimmen heute für weniger als 700,- Euro pro Stück in der Bucht. Da ist in weniger als Jahresfrist ein Batzen Geld verbrannt worden.
Vor fast genau zwei Jahren habe ich für rund 1700 Euro eine D200 gekauft, d. h. die Kamera hat seit dem im Schnitt 40 Euro/Monat an Wert verloren.
schon klar, es geht mir auch gar nicht mal um den "monetären Wertverlust", sondern um den "ideellen Werteverlust", der immer schleichend mit einher kommt, wenn uns die Industrie erklärt was wir brauchen um glücklich zu sein.Ich habe weit mehr pro Monat gespart [...] Und niemand wird gezwungen seine D200 zu verkaufen - sie war gestern gut genug, warum sollte sie heute ungenügend sein?
Bei aller Technikverliebtheit bleibt da doch irgendwie ein schaler Geschmack.
wenn uns die Industrie erklärt was wir brauchen um glücklich zu sein.
Solange sie aus digital nicht den Plastik-Look rausbekommen
Das was du als "Plastik-Look" bezeichnest, das ist offenbar das Fehlen von Bildfehlern des kleinen 24x36 Formates.
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