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Eizo CG 279X, aber die haben wahrscheinlich die Farbe Grün erwürgt. Du löscht prima Motive, wenn sie nicht scharf sind. Schön, ich tue das nicht. Es gibt ein paar sehr viel bessere Fotografen als wir beide, die tun es auch nicht. Du hättest wahrscheinlich auch die "Migrant Mother" gelöscht, zumal ein deftiger Retuschefehler im Foto ist. Aber lassen wir das.Da ist wohl eher was mit Deinem Monitor oder Deinem Farbsehen nicht ganz im Lot.
So ist es. Und den Schatten eines grünen Baumes gibt es hier auch nicht. Wenn man solchen Quatsch angesichts eines Schnappschusses diskutieren muss ...
Erstens hat das niemand verlangt, zweitens ist das ja gerade die Frage: Was ist "gelungen"?...warum ich dieses aktuelle Bild im Jahr 2019 als gelungen beurteilen sollte.
Erstens hat das niemand verlangt, zweitens ist das ja gerade die Frage: Was ist "gelungen"?
Ist ein Foto nur dann gelungen (für den Autoren und/oder für Dritte), wenn es absolut farbneutral,
scharf und rechtwinklig ist?
Antwort für mich - eindeutig: Nein.
Grüße, Christian
In Sachen "am Thema vorbei": Das ist jetzt ein zeigenswertes Charakterportrait von einem Yorkshire Terrier?
Du hast es auf die dir eigene Art mal wieder sehr zutreffend formuliert, herzlichen Dank dafür. Ich mag nicht alle deiner Bilder, manche verstehe ich auch trotz der immer sehr ausführlichen Beiworte nicht, aber berühren tun sie mich immer. Mehr kann nicht gehen.Anders rum ....
Gehen wir von einem biologischen Grundsatz aus: unumstösslich ... einfach so wie es ist: das Hirn orientiert sich an der Gegebenheit, welches es vorfindet!
Das heisst: Mozart 1920? Keine Chance ... Johann Sebastian Bach .... keine Chance. Da Vinci ..... 1920? Keine Chance ....Oder eben anders.
Die Musik, die Literatur, die Malerei, die Fotografie hat das immer erkannt: technisch ja, so weit wie möglich perfekt. Mozart hat, verbrieft, an seine geliebte Frau währende der Komposition der Zauberflöte geschrieben: "ich muss immer wieder eine Pause machen, weil ich weine ....weil es mich berührt ....
Alle grossen Künstler wussten, wenn es mich als "Produzent" beim "Produzieren" nicht berührt, dann kann ich die Berühmtheit nicht von den Hörenden oder den Betrachtenden einfordern ....
Und der grösste Trugschluss heute ist eigentlich nur einer: dass die Schärfe alle anderen Sinne versucht zu übertölpeln ....
Johann Sebastian Bach: H-moll Messe .... ein wunderbares Lehrstück: Bob Marley "Exodus", ebenfalls ein wunderbares Lehrstück ... und Aretha Franklins Live Album dasselbe ....
"Nur meine 2 Rappen" ....
Genau, weil sie meinem Anspruch nicht entsprechen, wenn das Hauptmotiv verwackel-unscharf oder nicht ansprechend bewegungsunscharf ist. Da bin ich hart zu mir. Deswegen erleben ich auch nie, dass jemand meine Bilder aufgrund solcher Mängel kritisiert. Wenn ich Unschärfe in Bildern akzeptiere, dann weil sie zur Bildwirkung für mein Empfinden (!) positiv beiträgt.Du löscht prima Motive, wenn sie nicht scharf sind.
Ich glaube kaum, dass z.B. ein Rainer Martini im Jahr 2019 dieses Hundebild nicht ebenfalls sofort gelöscht hätte, und der Mann ist vom Niveau WEIT über dem, was fast alle Amateure hier im Forum produzieren.Es gibt ein paar sehr viel bessere Fotografen als wir beide, die tun es auch nicht.
Das Bild ist von 1936, warum hätte ich es als Fotograf damals löschen bzw. genauer gesagt wegwerfen sollen? Für die damaligen Möglichkeiten der Aufnahmetechnik hat es eine bemerkenswert gute Qualität. Das Bild im Jahr 2019 gemacht wäre eher minderklassig, weil die Situation keine ist, in der ein heutiger AF nicht punktgenau hätte scharfstellen können, weil keine unmittelbare Fluchtbewegung vorliegt.Du hättest wahrscheinlich auch die "Migrant Mother" gelöscht, zumal ein deftiger Retuschefehler im Foto ist.
Klassisches "Thema verfehlt". Das hat niemand behauptet. Es stört sich aber ein Bildautor daran, dass Betrachter sein Bild so gar nicht gut finden und mag nicht akzeptieren, warum diese Betrachter das so sehen. Er kann es ja weiterhin anders sehen, das bleibt ihm unbenommen. Es gab viele verkannte Kunstgenies in der Geschichte. ;-)Ist ein Foto nur dann gelungen (für den Autoren und/oder für Dritte), wenn es absolut farbneutral,
scharf und rechtwinklig ist?
So Du warst das??
Ich glaube, Du hast seither bei mir auch keine schiefen Horizonte mehr gesehen oder ?
Lassen wir mal den Horizont beiseite - um den geht es jetzt hier ja auch nicht mehr.Ich habe die Bilder von Frau Momo gemeint. Bei dir wüßte ich jetzt nicht.
Aber es ging ja, zumindest am Anfang, um den schiefen Horizont. Bei wem ist eigentlich auch egal.
Und es geht auch nicht nur um den "Horizont" sondern um die Qualität der Bilder.
Aus vielen hier eingestellten Bildern könnte man mehr machen. Gerade die Bildgestaltung, Ausrichtung und Beschnitt
sind manchmal furchtbar.
Für die damaligen Möglichkeiten der Aufnahmetechnik hat es eine bemerkenswert gute Qualität
Klar konnte man. Das ist allerdings ein Bild, bei dem der Audruck der Frau Vorrang vor dem unter den gegebenen Umständen eher mäßigen möglichen Mehr an technischer Qualität hat, mithin also die Bildwirkung immer noch gegeben ist. Robert Capas berühmter Schlachtfeld-Schnappschuss (von dem ja nicht mehr ganz so sicher ist, ob er wirklich authentisch ist) ist aufnahmetechnisch gesehen aus heutiger Sicht gruselig, aber eben ein dramatisches Zeitdokument und zieht daraus seinen Wert als Reportagebild.Dann guck dir mal andere Bilder von Dorothea Lange an, sogar aus der gleichen Serie. Selbstredend konnte man in den 30-er Jahren scharfe Fotos schießen.
Klassisches "Thema verfehlt". Das hat niemand behauptet. Es stört sich aber ein Bildautor daran, dass Betrachter sein Bild so gar nicht gut finden und mag nicht akzeptieren, warum diese Betrachter das so sehen. Er kann es ja weiterhin anders sehen, das bleibt ihm unbenommen. Es gab viele verkannte Kunstgenies in der Geschichte. ;-)
Es handelt sich ja nun wahrlich nicht um ein einzigartiges oder eine ganz spezielle Situation darstellendes Lichtbildwerk...
Langsam nähern wir uns des Pudels Kern: Für DICH erzählt das Bild eine Geschichte, weil DU Dich an die Situation positiv erinnerst. Für viele andere ist es nur ein nicht übermäßig origineller, technisch erheblich ausbaufähiger Schnappschuss, der in der Tat Handykameragüte hat. Viele Hobbyfotografen erliegen dem Irrtum, dass Betrachter des Bildes die gleichen Emotionen empfinden wie sie selbst und sind dann enttäuscht, wenn die Betrachter das aber nicht tun, sondern das Bild "as is" beurteilen. Gerne ist das Phänomen auch bei nüchtern betrachtet belanglosen Urlaubsbildchen zu beobachten, von denen man bisweilen in Fotoclubs ein paar dutzend bis dreistellige Zahlen en bloc über sich ergehen lassen muss, obwohl "Reisebericht xy von Clubkamerad Müller-Lüdenscheid" potentiell etwas Interessantes verhieß, die aber zu 80% für das gegebene Betrachterumfeld belangloses Zeug sind, weil dieses Umfeld im Clubraum halt nicht das schöne Licht, die Düfte der Umgebung und den glücklich stimmenden seidigen Wind selbst erlebt hat.Dieser technisch schlechte Schnappschuss erzählt eine Geschichte [...], und das ist ja immerhin etwas. In meinen Augen ist die Bildaussage so witzig, dass es eine Publikation in diesem Forum unter "Hundefotos" verträgt.
Ironie ist nicht so Deins oder?Dass du mich hier als verkanntes Kunstgenie bezeichnest (ich weiß, ich weiß, das hast du so nicht gesagt ;-)), sagt ja doch mehr über dich aus als über mich.
Du wirfst anderen Diskussionsteilnehmern Arroganz vor und sprühst sie selbst hier recht giftig aus. Lustig, oder?Es wundert mich nicht, dass du den besagten Podcast nicht hören willst. [...] Wer keine Anregungen braucht, muss ja nicht weiter mitdiskutieren.
Falsch: Es ist korrekt belichtet, (...)
Gestalterisch ist es ein prima Schnappschuss, (...)
Das Foto entstand mittags, wo sich also die Frage stellt: Bitte ich
meinen Hund, genau so noch einmal in der blauen Stunde zu
posieren?
Dass du mich hier als verkanntes Kunstgenie bezeichnest (....)
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