Tansania - Expect the Unexpected

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Auf einer felsigen Hügelkette liegt neben der Lobo Wildlife Lodge
auch ein Büro der Nationalparkverwaltung und eine Hüttensiedlung
der Ranger und Angestellten.
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Von oben hat man einen Blick über die Weiten der Serengeti.
Lobo ist bekannt für seine Klippspringer.
Wer findet sie?
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Klippspringer sind kleine scheue Antilopen.
Sie haben kleine Hufe von der Dicke zweier Finger.
Die Unterseite der Hufe ist gummiartig.
Damit können sie sehr schnell über die Felsen flitzen.
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Die Kuhantilope hat sich ein Horn halb abgebrochen.
Aber auch mit kompletten Horn sehen sie immer etwas deppert aus.
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Rund um Lobo sind die Zebras an fotografierende Touristen gewöhnt.
Beim Shooting wird auch mal die Zunge rausgesteckt. :p
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Da die Zebras so schön sind gleich noch ein Bild.
Ich habe etwas geschummelt und einen Zebrakopf am linken
Bildrand weggestempelt.
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Am Nachmittag sind wir am Grumeti Loop abgefahren.
Ein Feldweg führt in vielen Kurven am Oberlauf des Grumeti-River entlang.
Der Fluß ist hier noch sehr schmal und von Galeriewäldern umgeben.
Das ist das ideale Jagdgebiet von Leoparden.
Dummerweise hatten die gerade Urlaub und waren verreist.
Dafür hatten die Tsetsefliegen Ausgang. :motz:
#200
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Die Fotoausbeute war leider nicht so üppig.
Ein paar Büffel standen am "Straßenrand".
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Impalaherde im Abendlicht
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Es gabe noch viele Zebras, Gnus, Giraffen und Warzenschweine zu sehen.
Eine Gewitterfront hat dann den Himmel eingedunkelt.
Bei den esten großen Tropfen wurde das Sonnendach geschlossen
und der sicherste Weg zum EMC-Camp gesucht.
Wir waren das einzige Auto, das die Grumeti Loop abgefahren ist.
 
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Wahnsinn, ich komme aus dem staunen garnicht mehr raus. Klasse Bilder!! Vielen Dank für´s zeigen.
 
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Hallo Bernd, nun hab ich mir Deine Bilder vom River-Crossing angeschaut und weiß nicht, warum Du da jammerst! Auswahl ist gut, Qualaität stimmt! Wo war also das Problem? Gratuliere!
Hugo
 
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nun hab ich mir Deine Bilder vom River-Crossing angeschaut und weiß nicht, warum Du da jammerst! Auswahl ist gut, Qualaität stimmt! Wo war also das Problem? Gratuliere!
Danke Hugo, das größte Problem war die Auswahl.
Ich hatte rund 1000 Bilder beim Crossing gemacht.
Dann habe ich Probleme mit der Bildbearbeitung.
Während ich auf meinen PC zufrieden bin (ganz leichte Schärfeartefakte and starken Konstrastübergängen),
sind die Bilder auf dem Firmenmonitor ein Katastrophe.
Da sind bei den gleichen Bilder großflächige Schärfeartefakte.
Dann habe ich auf das Nachschärfen verzichtet, mit dem Erfolg,
dass die Bilder matschig wirken. Die Schärfeartefakte sind aber auch noch da.
Jetzt habe ich die Bildgröße auf 1024x576 (statt 800x450) geändert und
zumindest auf meinem Firmenmonitor wirken sie deutlich besser.
Ich hoffe, bei Euch auch!

Weiter geht es in der Nordserengeti.
Nach der Dritten Nach im EMC-Camp geht es nach Süden in die Seronera.
Da der vorige Tag mit Lobo und "Katzenjagd" nicht so doll war,
sind wir den Vormittag noch im Norden der Serengeti geblieben
und gaaaanz langsam die Hauptstraße Richtung Lobo entlanggetuckert.
Schon nach kurzer Fahrt haben wir ein Löwenrudel mit 8 jungen
Männchen gesehen.
Es sind vermutlich Brüder, die aus ihrem Rudel ausgestoßen wurden.
Sie sind noch zu jung, um sich ein einges Rudel erkämpfen zu können.
Wenn aber die 8 Brüder zusammenbleiben, ist abzusehen,
dass sie ein sehr sehr großes und starkes Rudel bilden werden.

Wenig später haben wir weitere Löwen gesehen.
Unsere Aufmerksamkeit galt einer Löwin mit zwei kleinen Löwenbabys.
Dazu gibt es morgen ein paar Bilder.

Nicht weit davon entfernt sind weitere Löwinnen im hohen Gras verstreut.
Hinter uns ist in großer Entfernung eine Gnuherde.
Die wird genau beobachtet.
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Weitere Löwinnen mit 7 etwas größeren Löwenkindern kommen noch dazu.
Sie legen sich auf einen Hügel.
Sie beobachten eine weitere Gnuherde auf der anderen Seite,
die langsam auf uns zu kommt.
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Eine Löwin nach der anderen schleicht „in niedrigster Gangart“ in Richtung Gnuherde.
Die Spannung steigt.
Wir suchen uns einen guten Beobachtungspunkt.
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Eine Löwin liegt auf der Lauer.
Die Gnus ahnen nichts von der Gefahr.
Die anderen Löwinnen verteilen sich und schleichen sich ebenfalls an.
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Dann geht die wilde Jagd los.
Die Löwin sprinted auf die Gnus zu.
Die Gnus jagen davon – leider von uns weg.
Die Löwin jagt hinterher
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Die Gnus flüchten nach rechts.
Alle Gnus? Nein, ein Gnu flüchtet links.
Die Löwin jagt das einzelne Gnu.
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Die Löwin stellt das Gnu.
Das Gnu geht in den Gegenangriff über!
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Die Löwin weicht vor dem angreifenden Gnu zurück!
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Leider findet die ganze Aktion hinter einen Busch – der Einzige weit und breit – statt. :heul:
Dann geht alles blitzschnell.
Ich verliere den Fokus im Gebüsch. :heul::heul::heul::heul::heul:
Eine zweite Löwin jagt auf das Gnu zu.
Jetzt greift das Gnu die zweite Löwin an.
Damit ist der Weg für die erste Löwin frei.
Das Gnu wird umgeworfen.
Es fällt in einen Graben und wird von beiden Löwinnen erlegt.
Game Over!

Die anderen Löwen und die Löwenkinder kommen aus ihren Verstecken.
Der Graben verdeckt die Sicht …
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Sorry, wegen der schlechten Bildqualität.
So eine Jagdszene ist nicht alltäglich.
Es ist meine erster Kill auf der 7. Afrikareise!
Daher habe ich die Bidler trotz sehr großer Enfernung gebracht.
(D300+500/4.0+ TC14, beschnitten auf 2400x1350 bzw. 1920x1080,
für das Forum auf 1024x576 verkleinert, Kontrast und Farbe verstärkt)

Nicht weit vom Geschehen entfernt waren Löwe und Löwin dabei schon wieder für die nächste Generation zu sorgen. Da auch hier die Entfernung sehr groß und das Licht sehr ungünstig war, haben wir auf Bilder verzichtet.

Während am Vortag auf den Schleichwegen nix los war, haben wir
auf der Hauptstraße in kurzer Zeit 31 Löwen gesehen!
Expect the Unexpected!
 
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Wie im letzten Beitrag schon geschrieben,
hatten wir schon früh am Morgen die ersten 8 Löwen gesehen.
Leider hatte sich die Sonne noch hinter den Lobo Hills versteckt.
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Vor der Löwenjagd haben wir eine Löwin mit zwei kleinen Löwenbabys gesehen.
Ein Baby versteckt sich im Gras
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Auch Löwenkinder raufen sich gerne
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Und die sagenumwobenen Baumkletternden Löwen haben wir auch erwischt :D
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Die Mittagspause haben wir wieder vor dem Büro der Nationalparkbehörde in Lobo verbracht.
Dort gibt es neben den Siedlersagamen auch neugierige Klippschliefer.
Da dort oft eine Picknickpause gemacht wird, werden die Tiere
verbotenerweise gefüttert und haben keine Scheu vor Menschen.
Man muss schon sehr genau auf seine Lunch-Box aufpassen.
Ruckzuck ist eine Schliefernase drin. :D

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Jetzt spiele ich den Ball Hugo zu ...
... der hat mich beim Schliefershooting erwischt. :hallo:
 
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Die Mittagspause haben wir wieder vor dem Büro der Nationalparkbehörde in Lobo verbracht.
Dort gibt es neben den Siedlersagamen auch neugierige Klippschliefer.
Da dort oft eine Picknickpause gemacht wird, werden die Tiere
verbotenerweise gefüttert und haben keine Scheu vor Menschen.
Man muss schon sehr genau auf seine Launch-Box aufpassen.
Ruckzuck ist eine Schliefernase drin. :D

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Jetzt spiele ich den Ball Hugo zu ...
... der hat mich beim Schliefershooting erwischt. :hallo:
 
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Was uns Kiboko bisher verschwiegen hat: Er hat auch in der Serengeti auf den Nikon-Service zurückgegriffen. Deshalb so gute Fotos! Der Service wird dort von einigen Klippschliefern durchgeführt. Getestet werden (wie die Bilder zeigen) Kamera, Objektiv, Kameraeinstellungen, etc.
Hier sieht man die Testphasen, das zufriedene Gesicht des Service-Mitarbeiters und Kiboko beim Abschlusstest.
 
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Danke Hugo, nachdem meine Kamera beim Nikon Service waren,
kann der Reisebericht weitergehen.

Zuletzt waren die Kameras beim Nikon Service Myanmar. :D
Der Servicemitarbeiter wollte mir aber die Kamera gleich abkaufen. :eek:

Nachdem wir auf dem Weg von Lobo zur Zentralserengeti (Seronera)
eine eher etwas einseitige Blutsbrüderschaft mit allen Tsetse-Fliegen
eingegangen sind, konnten wir in der Seronera wieder dem Fotografieren widmen.
Das Kirk Dikdik, auch Zwergantilope genannt, ist die kleinste Antilope.
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Eine betonierte Furt führt hier durch den Fluß. Dadurch wurde der Orangi-River
aufgestaut und hat einen neuen Lebensraum für Hippos geschaffen.
In der Furt ist zwar das Anhalten verboten, was uns aber nicht gehindert hat. :D
#221
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Etwas Flußabwärts gibt es einen weiteren Hippo-Pool
mit Picknickplatz. Den haben wir, wie vor 4 Jahren auch,
am Nachmittag besucht. Im totalen Gegenlicht, kann man aber
Fotos von planschenden Nilpferden vergessen. Wir waren noch zwei Tage
in der Seronera, aber der Hippo Pool lag morgens nicht auf dem Weg.

Dafür hat uns ein Elefant den Weg gekreuzt.
Elefanten von rechts haben Vorfahrt!
Elefanten von links aber auch. :hehe:
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Die folgenden beiden Nächte waren wir in der Serengeti Serena Safari Lodge.
Das ist eine größere Anlage, in der auch viele Pauschaltouristen absteigen.

Die Zimmer sind in Rundhütten im Pseudoafrikanischen Stil untergebracht.
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In jeder Hütte gibt es vier Zimmer mit Balkon.
Die Balkontür muss aber nachts geschlossen bleiben und der Balkon
darf nachts nicht betreten werden.
Die Lodge liegt mitten im Busch und wilde Tieren können frei herumlaufen.
Daher muß auch jeder Gast bei Eindbruch der Nacht von einen
Guide vom Restaurant zur Rundhütte begleitet werden.
Aber außer ein paar Dikdiks waren keine wilden Tiere zu sehen.

So sieht mein Zimmer von innen aus:
#224
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Die Lodge hat ein Fassungsvermögen von über 100 Leuten.
Demzufolge heftig ist der Verkehr.
Von Nachtsafaris ankommende Autos und Touris lärmen bis spät in die Nacht.
Um 04:00 Starten die ersten zu einer Ballonsafari.
Im Barbereich gibt es abends afrikanische Tanzeinlagen.
Also jede Menge Show für die Otto-Normal-Touristen.

Da viele Mäuler gestopft werden wollen, gibt es
ein reichhaltiges Buffet. Mehrere Küchenchefs sind
mit der Vorbereitung beschäftigt.
Um 19:30 Uhr wird das Buffet eröffnet und 100 hungrige
Touristen fallen wie die Hyänen über das Buffet her.
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#226
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Nebenbei war in dieser Lodge das Bier am teuersten (5$ die Buddel).
 
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Der 10. Reisetag verbringen wir in der Zentralserengeti (Seronera).
Der Namen kommt vom Seronera River.
Der Fluß ist eigentlich nur ein Bachlauf.
Da er aber ganzjährig Wasser führt, zieht er viele Tiere, Raubtiere und Touristen an.
Beliebt sind die Ballonsafaris.
In kurzen Abstand fahren (fliegen wäre viel höher) mehrere Ballone, über die Serengeti.
Wir sind nicht mitgefahren.
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Dafür fotografieren wir lieber Impalas im Morgenlicht.
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Das Baby-Impala erinnert mich an Bambi.
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Aber die Impala-Mama muss immer auf Bambi aufpassen.
Sonst kommt der böse Raubadler und raubt das Kleine.
Hier verspeist der Raubadler eine kleine Gazelle.
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Bei der Fahrt entlang des Seronera-Rivers sind wir auf einer
imponsanten Ansammlung an Fahrzeugen gestoßen.
Rund 20 Geländewagen und LKW waren versammelt.
Da gibt es bestimmt Katzen zu sehen.
Ein größeres Löwenrudel hat in der Nacht ein Gnu erlegt.
Zum Frühstück wurde es auch schon weitgehend verspeist.
Immerhin bekommt das Gnu noch einen Abschiedskuß.
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Das Geschehen war aber weit von der Straße entfernt
und durch Bäume und Gestrüpp versperrt.
Also alles andere als Fotogen.
Somit lassen wir uns, wie die Kappengeier vertreiben
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Mehr Freude hatten wir mit dem Serval.
Das ist die viertgrößte Katze in Afrika.
Sie ist schon klein genug, um im hohen Gras unbemerkt umherstreifen zu können.
Außerdem ist sie nachtaktiv und daher eher selten anzutreffen.
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#234
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Die Migration besteht nicht nur aus Gnus und Zebras.
Auch Thomson Gazellen und Grant Gazellen drehen eine Runde durch die Serengeti.
Jedoch ist deren Runde kleiner.
In der Trockenzeit halten sie sich in der Zentralserengeti auf.
Die Jäger sind da nicht weit.
Die Langgrassteppen um die Seronera sind ein ideales Revier für Geparde.
Leider haben sie den größtmöglichen Abstand zu den Straßen gewählt.
In der flimmernden Mittagshitze sind dann mit 700 mm am Crop und
starken Ausschnitt (1920x1080) - also Bildwinkel entsprechend
über 2000 mm am KB - solche Aufnahmen möglich. :heul:
#235
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Von den 10 Autos rechts und links,
wurden wir wegen unsere großen Kameras beneidet,
mit dem man bestimmt ganz tolle Aufnahmen machen kann. :cool:
 
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Die Mittagspause haben wir dann im Nationalpark Headquarter in der Seronera verbracht.
Dort gibt es ein kleines Museum, einen kleinen Rundwanderweg und viele Picknickplätze für die Heerscharen von Touristen, die die gleiche Idee gehapbt haben, wie wir.
Hier hat man gute Möglichkeiten Baumschliefer und bunte Stare und Webervögel zu fototrafieren.

Die Nachmittagstour hat uns zu den Masai Kopjes geführt.
Kopjes sind Granitfelsen, die in grauer Vorzeit ein Riese über die
Ebenen der Serengeti gestreut hat, um das Landschaftsbild
etwas aufzulockern. :)

Wir haben weitere Geparde gesehen.
Die Bildqualität ist aber der von Bild #235 vergleichbar.
Da ist es besser, man konzentriert sich auf Federvieh.
Zwei Ohrengeier sitzen im Gras, zwei Thomson Gazellen laufen
im Hintergrund vorbei:
#236
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eine Riesentrappe, der schwerste flugfähige Vogel
#237
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Wenn die Sonne wieder tiefer steht ...
... kann man auch wieder Säugetiere knipsen

#238
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#239
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Am nächsten Tag folgen wir den Seronera River
Richtung Süden.
Als erstes haben wir eine Löwin beim Trinken am Fluß erwischt
und eine Weile auf ihren Weg begleitet.
Da ich hier viele Löwenbilder im Thread habe, verzichte ich auf die Bilder.

Was gibt es denn hier zu gucken?
#240
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Bei dem Andrrang werden es wohl Katzen sein.
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Richtig, hier kommt der Leopard!
#242
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Ein Leopard?
Nein, es sind Zwei!
Vermutlich zwei Geschwistert, die von der Mutter bereits entwöhnt wurden,
aber noch gemeinsam auf die Jagd gehen.
Im Gras liegende Leoparden sind sehr gut getarnt.
#243
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Nachdem beide Leoparden für uns posiert haben,
klettert einer auf einen Baum.
Es ist unglaublich, wie mühelos der Leo den Baum hochklettert.
Die Gesetze der Schwerkraft scheinen für Leoparden nicht zu gelten.
#244
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Oben angekommen, legt er sich hin und macht gleich ein Nickerchen.
#245
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Der andere Leopard hat sich unter den Baum gelegt.
 
Kommentar
Auf dem Weg zum Lake Magadi ist uns ein Gepard begegnet
#246
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wenig später haben wir zwei weitere Geparden gesehen.
Katzen sind immer von Fahrzeugen umringt.
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Der Lake Magadi war weitgehend ausgetrocknet.
An einen tümpel spiegelte sich eine Giraffe.
#248
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Kommentar
Die Serengeti Plains sind durchsetzt von Granitfelsen "Kopjes".
Hier fahren wir zu den Moru Kopjes.
Die Migration ist im Mai/Juni in der Gegend.
Im August gab es dort eher wenige Tiere zu sehen.
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Kopje mit Kuhantilopen
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Der Gong Rock. Beim Schlagen mit Steinen gegen die Felsen
ertänt ein Ton. Hier haben sich früher die Maasai versammelt,
als die Serengeti noch kein Nationalpark war.
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Auf dem Nachbarkopje gibt es Felsmaleren der Maasai
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Im Felsen ist eine Höhle
#253
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Buffelo on the Rocks :)
#254
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Kommentar
Suchbild
Wo ist der Leopard? :confused:
#255
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Er liegt schlafend im Baum.
Nach 4,5 Stunden passiert etwas ...
... er richtet sich auf.
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Auf der Gegenüberliegenden Seite im Baum hängen die Reste einer Gazelle.
Um in die Speisekammer zu gelangen, muss der Leo zwei Äste weiter.
Maß nehmen:
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#258 (Zweitverwertung)
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#259
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#260
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#261(Zweitverwertung)
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#262
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und dann ist er in seiner Speisekammer.
Auch wenn das Bild nach Fütterung auf einer namibianischen Wildfarm aussieht, es ist wildlife!
#263
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Kommentar
Nachdem wir einen weiteren Geparden gesehen hatte,
der uns einfach nicht den Kopf zuwenden wollte und
sich dann davongetrollt hat,

haben wir abends im letzten Büchsenlicht nochmal zwei
Geparde getroffen. Die sind auf un zugekommen.
Haben für uns posiert und sind dann kurz vor unserem Auto
auf die andere Straßenseite dann entschwunden.

#264
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Dann haben uns die beiden den Gefallen getan, sich fast
Deckungsgleich nebeneinander zu stellen
Doppelnase!
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Zwillinge tragen nicht nur die gleichen Sachen,
sie machen auch vieles gleichzeitig.
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Jetzt noch mal deutlicher,
es sind wirklich zwei Geparde:
#267
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Wir haben dann noch zwei weitere Leoparden gesehen.
Die hatten eine Thomson Gazelle gejagt und auf einen Baum deponiert.
Sie waren gerade dabei die Gazelle aufzureißen.
Leider war so viel Blattwerk davor und das Licht war auch nur
sehr spärlich. Die Bilder können mit den anderen Leobildern nicht mithalten.

Der Tag hat uns 5 Leoparde, 6 Geparde, 1 Einzellöwen und ein Löwenrudel,
sowie einige Tüpfelhyänen mit Nachwuchs am Bau gebracht.
So viele Leoparde und Geparde habe ich auf den 6 vorherigen Afrikareisen
nicht zusammen gesehen!
Expect the Unexpected.
 
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