PC-Konfiguration - optimierbar?

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Esgaroth

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So, jetzt hab ich die Schnauze von meinem alten Rechner gestrichen voll . . .
es muss was Neues her!
Beim PC-Kauf gebe ich lieber etwas mehr Geld aus und nutze dafür das System (inkl. zwischenzeitlichem Aufrüsten) entsprechend länger - mein jetziger PC ist von 2007! (naja, zumindest noch das Gehäuse und das Mainboard :) )

Daher bin ich beim Zusammenstellen der Komponeten jetzt aktuell nicht wirklich firm.
Der PC soll natürlich LR und PS flüssig beherrschen (Datenmengen der D800), einen 4K-Monitor mit 4K-Material (Filme) ruckelfrei füttern und auch für ein kleines Spielchen zwischendurch (Anno, Diablo etc.) gut sein.

Folgende Konfiguration hab ich mir "ausgedacht":

Prozessor: Intel Core I7-6700K Tray, Sockel 1151
Mainboard: ASUS Z170-P (1151, ATX, DDR4)
Lüfter: be quiet! Shadow Rock LP
Speicher 32GB-Kit Corsair Vengeance LPX schwarz, DDR4-2400
Gehäuse: be quiet! SILENT BASE 800 Orange, ATX
Netzteil: be quiet! STRAIGHT POWER 10 600W
Graka: ASUS STRIX-GTX960-DC2OC-4GD5, GeForce GTX 960, 4GB
SSD: Samsung SSD 850 EVO SATA 6Gb/s 500 GB
Platte: Seagate NAS HDD 3TB SATA 6GB/s
Brenner: ASUS BW-16D1HT/G Retail Silent
System: Microsoft Windows 10 64-bit

So, jetzt kommen hier hoffentlich die PC-Junkies :D um die Ecke und sagen mir
- so o.k.?
- oder irgendwelche Schwachstellen?

Sag Euch schon mal "Danke!" vorab.

Gruß
Bernd
 
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wenn du eh bis zum herbst wartest können sich sogar vega und zen noch ausgehen ;)

In meinen PCs werkeln - zu meiner Zufriedenheit - seit über 20 Jahren Intel-Prozessoren und seit der "Riva TNT" (1998) ausschließlich Nvidia Grakas . . .
da werd´ ich auf "meine alten Tage" nicht mehr zu AMD wechseln.

(es sei denn, AMD schafft die Quadratur des Kreises . . .)

Gruß
Bernd
 
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Nachdem mit unten stehender PC-Konfiguration eine fast jahrelange Hängepartie ihr Ende fand, fand - wie berichtet - der ausgesuchte Händler direkt am nächsten Tag sein Ende.
Schon ein Treppenwitz, da ich über ein Jahr mit dem neuen PC schwanger ging, um dann just ein paar Stunden vor der Zerschlagung eines seit über 2 Jahrzehnten am Markt befindlichen PC-Herstellers die Kohle zu versenken...

diese sicht auf den ablauf empfinde ich als einigermaßen skurril. das insolvenzverfahren gegen atelco wurde nach jahrelangen wirtschaftlichen problemen im juli 2015 eröffnet. selbst wenn dir dies entgangen sein sollte, so hätte ich doch spätestens nach schließung der örtlichen filiale vor der auftragsvergabe einmal eine suchmaschine zur wirtschaftlichen situation meines vertragspartners befragt. das von dir beschriebene plötzliche aus war also tatsächlich der erfolgreiche abschluss des insolvenzverfahrens mit der übernahme durch einen leistungsfähigen konkurrenten, die fa. bora - und dein glück, dass es so ausgegangen ist.
 
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In meinen PCs werkeln - zu meiner Zufriedenheit - seit über 20 Jahren Intel-Prozessoren und seit der "Riva TNT" (1998) ausschließlich Nvidia Grakas . . .
da werd´ ich auf "meine alten Tage" nicht mehr zu AMD wechseln.

dann wirds höchste zeit das du die bude unterstützt die seit über 10 jahren den pc vorantreibt ;)

(es sei denn, AMD schafft die Quadratur des Kreises . . .)

haben doch eh gestern nvidia mit runtergelassener hose erwischt
und cern scheint die neuen zen-prozis ziemlich zu mögen ;)
 
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Und das solltest Du genau so belassen! Es gibt keinen Grund, auf andere Prozessoren zu wechseln! Ich setze seit 1982 Intel Prozessoren ein; ohne Probleme, ohne, dass mir je einer abgeraucht wäre oder zu Inkompatibilitäten geführt hätte.

In meinen PCs werkeln - zu meiner Zufriedenheit - seit über 20 Jahren Intel-Prozessoren und seit der "Riva TNT" (1998) ausschließlich Nvidia Grakas . . .
 
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Und das solltest Du genau so belassen! Es gibt keinen Grund, auf andere Prozessoren zu wechseln!

Und auch keinen bei den jetzigen zu bleiben, ob Intel oder AMD, NVIDIA oder AMD ist für die Bedienung unbedeutend. Das ist nicht so wie Windows oder Mac.

Aber es gibt hier 2 Ebenen:
Die erste, Technologische:
wenn man Isoliert die Leistung betrachtet dann gewinnt zur Zeit Intel klar bei den CPUs.
Aber bei den Grafikkarten, wird es kompliziert. Will man spielen und kauft sich immer die neueste Generation hat NVIDIA mehr Leistung. Will man einmal kaufen und die Karte lange nutzen ist AMD Leistungsfähiger da NVIDIA über ihre Schnittstellen zu den Spielen die Leistung alter Karten künstlich einschränkt. z.B. obwohl eine GTX 780 wesentlich mehr Rechenleistung als eine GTX 960 hat, ist letztere deutlich schneller bei neuen Spielen.
Will man damit rechnen ist bisher meist AMD besser gewesen, auch bei Capture One Pro sind AMD Karten den NVIDIA voraus.
FirePro / Quattro stehen wohl sowohl preislich als auch anwendungstechnisch außer frage weshalb ich da nicht weiter drauf eingehe.

Ich persönlich habe derzeit 2 NVIDIA im Einsatz und den Kauf bitter bereut. AMD wäre die bessere Wahl gewesen. Das heißt nicht dass das für den Fragesteller genau so ist, aber es ist eben auch nicht so einfach wie "da hab ich immer gekauft da bleibe ich" in der Zwischenzeit, gerade in den letzten Jahren hat sich nämlich so einiges getan und NVIDIA wie auch AMD haben so einige Böcke geschossen, sowohl im positiven als auch negativen.

Die 2. Ebene ist eine mehr Ideelle:
Intel/NVIDIA ist ein Monopolist der alle Waffen eines Monopolisten auch einsetzt. Natürlich soll jeder frei entscheiden was er kauft, aber man soll sich dabei auch im Bewusstsein halten dass man, wenn man einfach nur aus Gewohnheit beim Monopolisten kauft, dann auch sein recht auf Jammern verwirkt hat wenn in der Entwicklung nichts mehr weiter geht, die Preise gegen den Mond klettern und künstliche Beschränkungen eingebaut werden.
 
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Ich bin mir nicht sicher, was so eine 'Forumsbefragung' bringen soll. Auch macht es nur bedingt Sinn, die Leistung einzelner Komponenten miteinander zu vergleichen.

Bei einem System, das man selber konfiguriert, geht es auch darum, wie gut die einzelnen Komponenten miteinander harmonieren und wie stabil das System am Ende läuft. Dazu braucht es ein wenig Erfahrung und der reine Vergleich der Leistungsdaten einzelner Komponenten entspricht nicht umbedingt der tatsächlich resultierenden Performance des Systems.

In meinen Augen macht es bei so einer Entscheidung mehr Sinn, einen Fachmann um Rat zu fragen, als nach der Mehrheitsmeinung in einem Forum zu gehen, oder sich selber, auf gut Glück, irgendwas zusammenzustellen.

VG
 
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Ich habe bereits einige PCs selbst zusammengebaut. Bei den letzten beiden habe ich mich an Bauvorschläge der Zeitachrift c't gehalten. Sie veröffentlichen Bauvorschläge von Lowcost bis Gamer-PC. Ein wichtiger Vorteili dabei ist, dass insbesondere die Geräuschentwicklung nicht zu hoch ist, denn die ist beim verbauen von nicht ausgetesteten Kombinationen von Komponnenten unvorhersehbar. Gruss Martin
 
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diese sicht auf den ablauf empfinde ich als einigermaßen skurril. das insolvenzverfahren gegen atelco wurde nach jahrelangen wirtschaftlichen problemen im juli 2015 eröffnet. selbst wenn dir dies entgangen sein sollte, so hätte ich doch spätestens nach schließung der örtlichen filiale vor der auftragsvergabe einmal eine suchmaschine zur wirtschaftlichen situation meines vertragspartners befragt. das von dir beschriebene plötzliche aus war also tatsächlich der erfolgreiche abschluss des insolvenzverfahrens mit der übernahme durch einen leistungsfähigen konkurrenten, die fa. bora - und dein glück, dass es so ausgegangen ist.

Sorry, Hanner, aber Deinen Post finde ich nun wieder einigermaßen skurill...
ja, die Filiale Berlin wurde als erstes verkauft, aber NICHT als Zeichen von "Anfang vom Ende" sondern durch den Insolvenzverwalter verkauft als "Beginn der Konsolidierung".
Bis wenige Tage vor dem Aus hat der Insolvenzverwalter immer wieder (auch und im Besonderen an die lokalen Medien adressiert) verlauten lassen, dass alles "im Fluss" sei und man mit den Maßnahmen "Atelco wieder auf den richtigen Weg gebracht habe" und (!) dass sich keiner Sorgen um den Fortbestand der Marke / des Unternehmens machen müsse...
Woher Du nun noch die Info nimmst, dass das übernehmende Unternehmen "leistungsfähig" ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Glück hab ich gehabt? Mag sein. Aber dieses "leistungsfähige" Unternehmen hat über Wochen alle Kontaktversuche (per Mail, Einschreiben mit Rückschein, Anrufe) ignoriert, um dann - nach Einschaltung des RA - kommentarlos die Kohle wieder rauszurücken.
Also, lieber Hanner, auf diesen Vorgang und diese beiden Händler hab ich eine andere Wahrnehmung und damit Sichtweise.

LG
Bernd
 
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gut Ding will Weile haben . . . ?
äh, ich glaub´ das schrieb ich hier in diesem Thread schon . . .vor Jahren :D

nachdem ich die unten lang und breit ausgewälzte PC-Bestellung bei Atelco ja glatt vor die Wand gefahren hatte, war ich erst mal "bedient" und der alte PC musste weiter werkeln.

Dann kam irgendwie "ganz plötzlich" das Jahr 2017 und bei mir ging es beruflich und privat drunter und drüber und das Thema "neuer PC" geriet dabei ins Hintertreffen.
Nun war das "Schätzchen" in diesem Sommer aber satte 10(!) Jahre alt geworden und die Geschwindigkeit nahm stetig ab während die Abstürze stetig zunahmen :eek:

Okay, 10 Jahre alt wurden eigentlich nur Gehäuse und Mainboard, der Rest ist im Laufe der Jahre dann doch mindestens einmal (und bei den Grakas auch mehrfach) getauscht worden.

Grundsätzlich lief aber das System über 10 Jahre sehr stabil und daher war ich auch jetzt wieder bereit, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, um wieder einen PC anzuschaffen und zu konfigurieren, der dann über viele, viele Jahre seinen Dienst tun soll.

Hauptnutzung ist natürlich PS und LR, aber auch mal ein paar Filmchen in 4K und mal ne flotte Runde in "Dirt" oder ein paar Schwerthiebe mit dem "Witcher".

Diesmal wollte ich auf "Nummer Sicher" gehen und habe bei einem großen Händler (Alternate) bestellt und nach ein wenig Warten (die CPU war nicht lieferbar) kam das Schätzchen jetzt vorgestern an und ich quäle mich durch das lästige Installieren und Datenübertragen . . . ;)

Grundsätzlich kann ich aber schon mal sagen, dass ich wohl nix groß falsch gemacht hab:
das Ding rennt wie die Hölle und sagt dabei kein Piep :up:

vielleicht ist ja auch für einen von euch so eine aktuelle Konfiguration interessant, daher die Komponenten:

Mainboard: Gigabyte Z370 Aorus Ultra
CPU: Intel Core i7-8700K
CPU-Kühler: Alpenföhn Brocken 3
Arbeitsspeicher: Ballistix DIMM 32 GB DDR4-2666 Dual-Kit
Graka: Gainward GeForce GTX 1080 Phoenix GLH
SSD: Samsung 960 EVO M.2 500 GB
HD: Western Digital WD40EFRX 4 TB
Opt. Laufwerk: LG BH16NS55, Blu-ray-Brenner
Netzteil: be quiet! Dark Power Pro P11 650W
Gehäuse: be quiet! SILENT BASE 800 Window
OS: Microsoft Windows 10

Gruß
Bernd
 
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Die Grafikkarte war da mit Abstand am teuersten ? Braucht man die für Bildbearbeitung ?
 
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Die Grafikkarte war da mit Abstand am teuersten ? Braucht man die für Bildbearbeitung ?

Momentan sind leider fast alle PC-Komponenten recht teuer und insbesondere Grafikkarten (auch befeuert durch dieses merkwürdige "Mining" von Kryptowährungen) liegen bei eher "unverschämten" Preisen.
Und ja, in meinem System ist die Graka die teuerste Einzelkomponente und macht 25% der Gesamtkosten aus.
Beim Arbeitsspeicher hätte ich lieber auf 64 GB gesetzt, aber auch hier sind die Preise so hoch, dass es die Kosten in noch "absurdere" Höhen getrieben hätte.

Und nein, die Graka braucht man für die Bildbearbeitung nicht (hier ist nach wie vor die CPU der limitierende Faktor), aber wenn man auf einem 4K-Monitor das ein oder andere Spielchen dann auch tatsächlich in 4K zocken will, dann wäre die aktuelle "Titan" von Nvidia sogar die noch bessere Wahl gewesen, aber bei einem 4-stelligen Preis für eine Graka hat selbst bei mir die Vernunft gesiegt, na ja, zumindest teilweise :D
 
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Und ja, in meinem System ist die Graka die teuerste Einzelkomponente und macht 25% der Gesamtkosten aus.

Da frage ich mich, was Du so spielst, denn im Normalfall ist die GraKa bei Spiele oft egal und bei Bildbearbeitung sowieso ;).

Beim Arbeitsspeicher hätte ich lieber auf 64 GB gesetzt, aber auch hier sind die Preise so hoch, dass es die Kosten in noch "absurdere" Höhen getrieben hätte.

Sei froh, denn mehr als 8GB Speicher würdest Du vermutlich auch nie in der Praxis brauchen.
 
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[...]die GraKa bei Spiele oft egal und bei Bildbearbeitung sowieso

Das kann man so pauschal nicht sagen, denn zumindest Capture One macht definitiv Gebrauch von einer dedizierten Grafikkarte; Die Geschwindigkeit beim Export von Bildern lässt sich damit drastisch steigern. Auch Photoshop wird m.W. nachgesagt, bei bestimmten Funktionen auf die GPU zuzugreifen.
 
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NAS Platten sind zwar äusserst zuverlässig, in aller Regel aber langsam.

Moin Hanner,

die "Evo" hatte ich genommen, da ich "irgendwo" gelesen hatte, dass der Vorteil der "Pro" zwar mess- aber nicht spürbar sei und damit den Aufpreis nicht wert?

Bei den Fragen nach "sata" und "NAS" muss ich leider passen, die Artikel wurden in einem Konfigurator als "Topseller" so angeboten.

Gibt es denn da Unterschiede? Und wie wirken die sich aus?
 
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