Nikon Z9 - erster Eindruck

Hier ist es aber eher die Regel, dass sich Leute, die das betreffende Gerät nicht haben und auch nicht kaufen wollen oder können sich auf solche Erfahrungen/Schwierigkeiten stürzen um sie unendlich auszuschlachten - nur mit dem Ziel, ein Produkt/ eine Marke schlecht zu reden.
Da widerspreche ich. Es gibt sicherlich diese Leute, aber das pauschalierend darzustellen, ist auch nicht die feine Art und nicht zielführend, sondern eher provozierend. Ich z.B. werde mir die Z9 nicht kaufen (wie auch die D3/4/4/6), bin aber sehr wohl an der innovativen Technik der Z9 und deren Praxistauglichkeit interessiert, weil ich davon ausgehe, dass diese in der nächsten Generation teilweise nach unten weitergegeben wird. Insofern würde ich bei der kommenden Generation indirekt auch von der Z9 profitieren.
 
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MikeLi
MikeLi kommentierte
Verstehe ich vollkommen. Zu D3-Zeiten war ich nicht bereit, soviel Geld auszugeben. Die D700 war dann meine Wahl. Die Z9 ist die erste DSLM, die meine D850 und D500 bei meinem Anforderungsprofil übertrifft.
Okay. Ich gebe halt nicht Geld für Autos aus, da ich einen Firmenwagen gestellt bekomme. Das gesparte Geld kann ich in mein Hobby investieren.
In meinem Familien - und Freundeskreis gibt es Canon-, Sony- und Panasonic - Nutzer. Jeder hat "seine" Kamera gefunden. Jeder beneidet den anderen um ein Feature. Aber jeder will nicht tauschen. Das ist doch klasse.
Für mich ist ein Modellwechsel u.a. nicht in Frage gekommen, weil nur Nikon die Möglichkeit bietet, immer noch Altglas zu nutzen.
Leute: jeder muss sein Deckelchen finden. Und gute, kreative Bilder macht der Fotograf, die Technik hilft dabei.
Toleranz und mehr Gelassenheit sind jederzeit willkommen.
Wer glaubt, dass er woanders besser bedient wird, soll doch wechseln. Wenn es zufrieden macht: wunderbar. Mir ist es egal, welche Marke: wenn jemand sein Equipment beherrscht und Bilder macht, die mir gefallen: super.
Toleranz und Anerkennung und nicht Erbsenzählerei/Bashing sind das Motto.
 
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Aasvögel, Trolle, zeugt auch nicht gerade von kultiviertem Umgang mit Diskussionen.
Der Thread " wünsch dir was, zukünftige Objektive für die Z" ist doch auch schon wieder ausgeartet in Streitereien über schon länger vorhandene Luxusobjektive oder Canon Teles.
Hat überhaupt nix mit dem ursprünglichen Thema zu tun.
Man könnte den Eindruck bekommen dass den durchschnittlichen Objektiven und Kameras in diesem Forum keinen Wert beigemessen wird und daher immer nur eine Handvoll Leute aufeinander rumhacken.
Ich wollte eigentlich als Nicht Z9 Käufer in diesem Thread nichts schreiben, aber Wörter wie Aasvögel und Trolle zeigen eine bestimmte Haltung, nämlich die einer beleidigten Leberwurst.
Ich wundere mich nicht dass man selten Beiträge von neuen Leuten liest.
 
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C
Christian B. kommentierte
Nicht beleidigte Leberwurst, sondern angefasst über die Richtung, die dieses schöne Forum genommen hat. Mir wäre es wichtig, hier die Freude am Hobby (egal welche Kameramarke) zu teilen und sich gegenseitig zu helfen, wenn es Probleme gibt. Das ist leider aus den von mir geschilderten Gründen häufig nicht mehr möglich. Schade.
 
Das meiste hat wieder nichts mit der Z9 zu tun ...... einfach langweilig
 
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P
P.Gnagflow kommentierte
Dann solltest Du vielleicht etwas zum Thema Z9 schreiben. Das interessiert mich nämlich auch sehr, deshalb habe ich es gemacht .... und dann ist es vielleicht auch nicht so langweilig.
 
1
1bildermacher1 kommentierte

Bei der Qualität der Bilder sehe ich so gut wie kein Unterschied zur Z7II oder der D850. Der AF ist blitzschnell und wie er Vögel in einem Baum scharf stellt, bzw. trifft ist mehr als überzeugend. Die automatische Motiverkennung vor blauen Himmel funktioniert bestens, aber bei Wolken liegt er schon einmal daneben. Hier das Beispiel mit dem Vogel:

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P
P.Gnagflow kommentierte
Irgendwie finde ich in diesem Bild überhaupt keinen scharfen Bereich.

Einen technischen Unterschied (also Auflösung/Tonwerte) der Z9-Bilder zu jenen aus der D850 sehe ich bei meinen Ergebnissen vom Wochenende auch nicht. Wo sollen die auch herkommen wenn die Sensoren so ähnliche Werte versprechen?
 
Dann zeige ich nochmal ein nettes Bildchen von meinem letzten Hundespaziergang. Da neue 70 200 und die Z 9 sind wirklich wie füreinander geschaffen. Die Z 9 ist meine erste Profikamera und ich genieße neben dem absolut verlässlichen Autofokus die im Vergleich zu den user-settings der z 6 ii viel einfacher und umfangreicher zu programmierenden vier Aufnahmekonfigurationen. Alle Einstellungen, die zuletzt genutzt wurden, verbleiben im shooting-Menü und müssen nicht mehr extra gespeichert werden. Das ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber für mich ein echter Gewinn am effizienten und mühelosen Umgang mit der Kamera. Überhaupt ist der Umgang mit der Kamera einfach eine Freude.DSC_5309 (1).jpg
 
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Für mich ist ein Modellwechsel u.a. nicht in Frage gekommen, weil nur Nikon die Möglichkeit bietet, immer noch Altglas zu nutzen.
Mit den zahllosen spiegellosen Kameras auf dem Markt haben wir nicht nur mit dem Z-System die Möglichkeit "Altglas" zu nutzen. Die älteren Objektive sind nahezu an jede Systemkamera mit kleinerem Auflagemaß als das ursprüngliche adaptierbar.

Grüße - Bernhard
 
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MikeLi
MikeLi kommentierte
Stimmt vom Grundsatz.
Aber ich benötige nur einen: den FTZ bzw. den FTZ II.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
An einer anderen Marke benötigt man im Prinzip auch nur einen einzigen Adapter für F-Objektive.
 
Folgende Frage

In der Systemeinstellung (Werkzeugschlüssel)
SUCHER-ANZEIGENGRÖSSE (FOTO LV) Standard oder S

Welchen Sinn macht diese Einstellung?
Brillenträger? Sucherbetrachtungsabstand?
Das Bild wird verkleinert bei "S".
Jedoch die Konfigurationsanzeigen oberhalb unterhalb bleiben auf gleicher Breite.
Sollten diese nicht auch zwecks Brillenträger und angebotener Option angeglichen werden?

Es ist zwar nicht so wichtig, da ich auch mit Brille keine Schwierigkeiten habe,
die Funktion aber gerade getestet und mir Gedanken darüber gemacht.
 
Kommentar
vielleicht will man die Anzeigen UND das volle Bild zur Bildgestaltung?
 
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Du wirst mich bestimmt falsch verstanden haben.
In beiden Versionen wird alles identisch komplett angezeigt. Bildausschnitte und Einstellungsoptionen.
Lediglich bei "S" ist das zu fotografierende Bild kleiner. Dieses ist aber komplett und nicht beschnitten.
Das wäre ja völliger Quatsch wenn beschnitten.
Die Einstellungsanzeigen oberhalb unterhalb bleiben gleich mit voller Auslastung des Suchers in seiner Breite.
Aber das ist wohl technisch bedingt weil sie außerhalb der Bildmaske eingeblendet werden und nicht veränderbar sind.
Ich vermute die Funktioniert gedacht für Brillenträger. Aber so gravierend ist der Unterschied nun auch wieder nicht.
 
P
P.Gnagflow kommentierte
Nach der Aussage des photographiestudierten Vortragenden bei der Markteinführungsdemonstration zur Z9, die ich Anfang Dezember besucht habe, ist diese Verkleinerung des Sucherbildes genau so wie von Dir angenommen, gedacht für Brillenträger. Ich habe aber persönlich festgestellt, dass ich auch ohne diese Einstellung ganz gut mit Brille zurecht komme - ganz im Gegensatz zu den Reflexsuchern die ich im Hause habe und die ich nahezu grundsätzlich ohne Brille benutze. Zwar kann ich auch hier mit Brille problemlos das Sucherbild überblicken, stoße aber immer mit der Brille an das Okular, was ich als unangenehm empfinde. Dies war bei der Z9 anders bzw. ich habe es weniger bemerkt.
Es ginge zwar mit Brille irgendwie, aber bei den Reflexsuchern sind Kontaktlinsen anscheinend für mich die bessere Alternative, wenn ich Brille ab - Brille auf vermeiden möchte.
 
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Danke dir!
Wie gesagt, mich stört es nicht. Es war nur aus Interesse eine Begründung zu finden.
Durchforste gerade das Menü nach Einstellungen, die ich nie brauchen werde, ich aber ihre Funktion versuche zu verstehen.
 
hverheyen
hverheyen kommentierte
Ein freundliches "Moin!" in die Runde!

Mich bewegt das seit gestern eine Frage zur Scharfeinstellung der Z9 bzw. zu deren AF-Empfindlichkeit/ Tauglichkeit im Schwachlichtbereich.

Ich habe folgendes festgestellt: Wie ich unter #118 berichtet, habe ich eine Z9 vor 14 Tagen ein Wochenende lang zum ausprobieren zu Hause gehabt. Nun habe ich zwar eine ganze Reihe unterschiedlicher Zusammenstellungen und Menue-Einstellungen vornehmen können und auch unter unterschiedlichsten Verhältnissen eine Reihe von Bildern gemacht, aber war alleine schon aus dem beschriebenen Zeitmangel - ein Wochenende ist einfach zuwenig - kaum in der Lage, echte qualitative Tests und Vergleiche zu meinen drei Ds vorzunehmen. Was mir aber schon am ersten Abend irgendwie auffiel war , dass die Kamera in schlecht beleuchteten Ecken der Innenräume nicht richtig fokussieren konnte. Ich habe mir nicht wirklich etwas dabei gedacht - es war ja auch wirklich nicht gut beleuchtet was ich da aufs Korn genommen hatte - und habe dann das grüne LED Hilfslicht, was ich zuvor als störend empfand und abgeschaltet hatte, wieder zugeschaltet: Aha, funktioniert. Naja .... o.k.

Nun hatte ich gestern einen mich doch etwas überraschenden Eindruck. Ich wollte ein paar Bilder einer Person, an einem Konfokal-Mikroskop sitzend, machen und ein solcher Raum ist beim Arbeiten wirklich dunkel. Ganz wesentlich dunkler als der oben beschriebene heimische Herd im Fokus der Z9 und nur etwas erhellt durch das blaue oder grüne Anregungslicht des Mikroskops sowie den auf "dunkel" gestellten Monitor des Steuerrechners. Als Kamera hatte ich meine bewährte D4s mit 14-24mm zur Hand genommen und die Kamera stellte auf Anhieb mit dem vorhandenen wenigen Licht absolut problemlos, präzise und ohne zu meutern scharf. Erst fiel mir das garnicht so recht auf, hatte ich doch unter ähnlich schlechten Lichtverhältnissen auf nächtlichen Airshows, spätabendlichen Märkten und schummrigen Kneipen erfolgreich mit dem Teil ansehbare Bilder gemacht. Nun ist die D5 in dieser Hinsicht nachweislich noch einen reichlichen Lichtwert besser und ich weiß nicht wo hier die D6 liegt, aber ich frage mich inzwischen ob die Z9 in diesem Punkt wirklich merkbar schlechter ist?

Gibt es da direkte Vergleiche von Eignern beider Kameras und welchen Eindruck habe diese Anwender? Einbildung bei mir oder habe ich vielleicht etwas falsch gemacht? Warum hat die Z9 ein Hilfslicht eingebaut wo die D4/5/6 so etwas scheinbar nicht nötig haben?

Vielen Dank für Eure Antworten!

Wolfgang
 
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Was mir aber schon am ersten Abend irgendwie auffiel war , dass die Kamera in schlecht beleuchteten Ecken der Innenräume nicht richtig fokussieren konnte.
Deckt sich mit meiner ersten Erfahrung.
Gibt es da direkte Vergleiche von Eignern beider Kameras und welchen Eindruck habe diese Anwender? Einbildung bei mir oder habe ich vielleicht etwas falsch gemacht? Warum hat die Z9 ein Hilfslicht eingebaut wo die D4/5/6 so etwas scheinbar nicht nötig haben?
Laut Aussage von Nikon bei einer Produktvorstellung, funktioniert der Autofokus der Z9 nicht mit dem roten AF-Hilfslicht der Nikon System-Blitzgeräte, warum das auch nicht einschaltbar sei. Der Sensor könne mit dem Rotlicht nichts anfangen. Ich denke mal, daß dafür zur Kompensation halt ein grünes AF-Hilfslicht direkt an der Kamera verbaut wurde, das mit dem Sensor kompatibel ist. Bautechnisch kann man dadurch natürlich nicht den selben Winkel realisieren, wie bei einem angesetzten Blitz, aber besser als gar nichts.

Bei einer D6 braucht es ohne Blitz keine solchen Hilfen, der AF sitzt auch so noch in so schlechten Beleuchtungs-situationen, bei denen eh nur stark verrauschte Bilder wegen zu hoher ISO umsetzbar sind. Und mit Blitz nimmt man halt das rote AF-Hilfslicht am Blitz, wodurch ein Kamera-AF-Hilfslicht meiner Meinung nach nicht gebraucht wird.

Grüße
/Sascha
 
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P
P.Gnagflow kommentierte
Guten Morgen und vielen Dank für Deine Antwort. Das bestätigt meine Beobachtung. Welchen Schluss ziehst Du für Dich daraus? Behält Du vielleicht die D parallel in der Tasche?
 
Zu der AF Lichtsituation kann ich nichts beitragen bzw. momentan keine negativen Beobachtungen machen. Hab aber auch noch nicht unter Dunkelbedingungen gearbeitet. Heute hatte ich genug, wenn auch unregelmäßiges Licht.
Hier ein paar Beispiele von heute, was der AF leisten kann. Soll jetzt nicht repräsentativ sein, die Profis bekommen das bestimmt auch mit anderen Kameras hin, aber ich war doch sehr angetan wie das funktioniert. Ich hatte auch die D6 dabei und muss sagen da war der Ausschuss größer und ich hatte auch das Gefühl, dass die D6 einfach länger braucht das Motiv zu erfassen.

Die nachfolgenden Bilder sind alles JPG OOC und unbearbeitet. Nur auf Forumsgröße verkleinert. Ebenfalls erhebe ich damit keinen Anspruch auf künstlerische Gestaltung oder so, seht es einfach als Beispiel. Die Bilder sind jetzt nichts besonderes, ich kann die auch ohne ne Träne zu verdrücken wieder rausnehmen falls sich jemand daran stößt. Ich habe die nächsten zwei Tage noch Zeit mit der Z9 noch mehr warm zu werden oder besser die Z9 noch besser zu verstehen, da es eben doch ein Unterschied zu einer DSLR ist.

Das erste Bild dient nur der Illustrierung um zu zeigen man hat eigentlich keine Zeit oder besser Möglichkeit den Athleten durchgehend von der Anfahrt bis zum Schanzentisch im Fokus zu halten, es ist einfach immer irgendwas dazwischen (Pfosten, Banden, spiegelnde Flächen etc.)

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hier sieht man rechts im Bild fast noch den Schanzentisch, die Springer kommen mit 85-90km/h heruntergefahren, man hat auch, bzw. ich hatte auch nicht die Möglichkeit gefunden groß vorzufokussieren. Man schaut eigentlich mit dem Auge das nicht durch den Sucher schaut wann was kommt. Das einziges was man nach einer Zeit etwas im Gefühl hat ist: auf welcher Höhe der Springer kommt.

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Die nächsten drei Bilder sind eigentlich so hinterherfotografierbilder. Ich stand da eigentlich direkt neben dem Schanzentisch, ca 2,5Meter tiefer, man hört die springer nur anrauschen und hält dann drauf wenn sie eigentlich schon an einem vorbei sind. Das ganze dauert nur Sekundenbruchteile.
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Das letzte Bild ist ein Crop von dem davor, einfach um noch mal (meiner Meinung nach gut) zu veranschaulichen welche Reserven man bei der Z9 AUflösung hat und wie schnell sie doch auch zielsicher fokussiert.
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Die Bilder sind jetzt mit dem 50er 1.8 S entstanden, was ja eigentlich meiner meinung nach jetzt nicht das für Sport auserwählte Objektiv sein muss. ich hatte noch das 180-400 und das 70-200 FL über den FTZ II Adapter heute im Einsatz. Mal schauen ob ich davon auch noch ein paar Bilder zeigen werde, falls ja, dann eher mit Sportbilder Thread.

gruß
Wolfgang
 
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Kay
Kay kommentierte
" Ich will keine "Z" - das ist alles Blödsinn ... " äh, also ... - na, wenn ich diese Bilder mit Deiner Erklärung so sehe ...
komme ich ein klein wenig ins grübeln ...
 
F
fwolf15 kommentierte
Ich hab heute vormittag auch paar andere Fotografen gesprochen. Manch einer hat genutzt mal durch die Z9 zu schauen und war dann fast überzeugt, ein anderer verweigerte es, weil.... "Wenn.... Dann.... Will ich auch" meinte er :)
 
So langsam werden wir warm miteinander und eine Auseinandersetzung mit der komplexität der Möglichkeiten...
Da muss sich noch einiges einspielen um dann im Schlaf die Hilfen einzustellen, die bei der Bildgestaltung sinnvoll sind.
Auch hier sind die schwimmenden Motive ständig in Bewegung, formieren sich neu und oft platzen sie weg bevor der Bildauschnitt stimmt.
Ach ja, ich suche keinen Z9 Beweiss als fotografische "Sportart" um sie aufs Siegertreppchen zu stellen oder um zu beweisen was geht. Meine Hunde habe ich gerade verliehen und die Katzen schlafen ;)
Sie muss einfach nur ein verläßliches Werkzeug sein bei den stehts sich wandelnden Anforderungen. Auch hier hätte es nicht einer Z9 bedurft.
Aber sie macht Freude und es passt vielleicht gut zum Zeitgeschehen.

Heute am Pool die Pumpe zum filtern in Betrieb geommen.
Z9 mit 300mm/f4 mit 1,4 = 420mm 320Sek, Bl. 9 ISO 560

Titel:
"Fragile Welten zerbrechliche kontinentale Ordnung"

1DM_0090b.jpg
 
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Kommentar
Bezugnehmend auf meinen Post bei "Zeigt her Eure neueste Anschaffung", wo ich meiner heute erhaltene Kamera präsentiert hatte, und später dann bereits das erste Problem damit hatte, möchte ich hier mal darlegen, was da wohl schiefgelaufen ist. Und zwar habe ich versucht zu ergründen, wo mein Fehler lag. Und zwar kam ich bei meinem ersten Durchforsten und Einstellen des Menüs irgendwann im "System"-Bereich zur Option "Ausw. der Monitormodi einschr.". Da mit Steuerkreuz nach rechts gibts dann die Optionen "Automat. Display-Umschaltung" und weitere. Da hatte ich nur geschaut und wollte dann mit dem Steuerkreuz zurückgehen. Und dabei schaltete sich der wohl Monitor aus. Habe das eben erneut so gehabt. Einmal! Denn als ich es danach erneut erzwingen wollte, klappte das nicht mehr und ich kam ganz normal wieder zurück ins übergeordnete Menü. Mehrmals versucht. Hat dann immer geklappt. Aber zuvor halt 2x nicht und das Display schaltete sich ab. KLar, da war die o.g. Option abgewählt. Doch wenn ich die mit der "OK"-Taste abwähle und zurück gehe, dann bleibt das Display trotzdem erstmal an. Was verursacht also dieses sporadische Verhalten? ist das ein allgemeiner Bug oder hat meine Kamera einen weg?
 
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C
Christian B. kommentierte
Vermutlich weder noch.
 
Metalhead
Metalhead kommentierte
War aber echt so. Hatte es ja eben nochmals nachstellen können. Steuerkreuz nach links um im Menü eine Ebene zurück zu kommen, Display ging aus. Also nach meinem neuesten Kenntnisstand oben das Knöpfchen neben dem Sucher gedrückt, Display wieder an. Erneut ins Menü gegangen, besagte Option wieder angewählt und per Steuerkreuz erneut versucht zurück zu kommen, diesmal kam ich auch ganz normal zurück. Und auch bei allen folgenden Versuchen. Keine Ahnung, warum das manchmal passiert. Aber egal, nun weiß ich ja wie es zu beheben ist.
 
Heute habe ich zur Saisoneröffnung auf der Hunderennbahn vorbeigeschaut. Ich war zum ersten Mal auf einer solchen Anlage. Am Rand der Rennbahn hatte sich schon drei Fotoexperten mit riesigen Ofenrohren von Olympus und Canon positioniert. Mein Z 70 - 200 wirkte dagegen richtig mickrig. Tatsächlich waren mehr als 200mm Brennweite sinnvoll. So habe ich meinen 2,0er Telekonverter zusätzlich ins Spiel gebracht. Weil Windhunde wirklich schnell unterwegs sind und ein Auto mit 50 km locker überholen können, habe ich mit 1/2500 fotografiert und das 3D Tracking aktiviert. Was soll ich sagen ... ich bin vom Platz gegangen und hatte keinen Ausschuss! Der Fokus saß auf rund 400 Bildern immer. Wenn die Rennläufer so groß im Sucher waren, daß die Augen erkennbar gewesen sind, lag der Fokus auch auf den Augen.
Ich war begeistert, wollte aber bei den Experten mit den Ofenrohren nicht angeben und habe mich daher nur freundlich erkundigt, wie es denn bei Ihnen mit dem Ausschuss steht. Leider habe ich keine klare Antwort bekommen, nur ein Gemurmel, daß die neuen Kameras ja immer besser werden.
Das war dann auch - still vor mich hin lächelnd - meine Erkenntnis.DSC_8678 (1).jpg
 
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C
Christian B. kommentierte
Wow.
Wieviel B/s hattest Du eingestellt?
 
T
Tschingderassabumbum kommentierte
30 pro Sekunde. Das Wetter - riesige Softbox am Himmel - war so ideal, daß ich getrost im jpg-Modus feuern konnte.
 
1
100roller kommentierte
Deine Z9 konnte also mittlerweile repariert werden?
 
T
Tschingderassabumbum kommentierte
... nach rund vier Wochen Wartezeit war das für die Reparatur nötige Ersatzeil aus Japan vorhanden.
 
Spaßeshalber noch eins von der Hunderennbahn - man achte bitte auf die Beinarbeit!!!DSC_8968.jpg
 
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Kay
Kay kommentierte
Bring gern noch ein paar mehr - das sieht man nicht alle Tage! :6874:
 
goodyhundini
goodyhundini kommentierte
Ich hätte gern ein eigenes Thema für rennende Windhundefotos!
Super, Deine Fotos!
Sagt eine Windhundbesitzerin :)
 
WörtherseeKnipser
WörtherseeKnipser kommentierte
Sieht aus wie ein Kangaroo :cool:
 
Dann schicke ich hier noch einen eleganten Afghanen ins Rennen ...
(Pixelpeeper werden sofort feststellen, daß hier der Mikrokontrast in der Schärfe fehlt: ich habe, wie schon erwähnt, auch den zweifachen Telekonverter verwenden müssen und dann noch zusätzlich auf Dx geschaltet. Im Handumdrehen werden aus 200 sensationelle 600 mm, - mit zufriedenstellender Schärfe, aber lange nicht auf dem Niveau, welches native 200 mm ermöglichen, leider.DSC_8835.jpg
 
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Liegt der Verlust ausschließlich auf der Seite des Konverters oder zum Teil an der Entfernung in Verbindung mit evtl. Wärmeflimmern?
 
4 Kommentare
T
Tschingderassabumbum kommentierte
Ich bilde mir ein: es liegt am Konverter. "Ricci talks" hat in einem youtube review das 70 - 200 + Konverter mit entsprechenden Nikon-Optiken längerer Brennweiten verglichen und kam dabei zu plausiblen Ergebnissen, die mir heute nachvollziehbar sind. Wärmeflimmern gab es bei 16 Grad Celsius nicht.
 
F
Fotograf58 kommentierte
Flimmern in der Luftgibt es auch bei 16 Grad, sogar darunter. In der Astronomie ist das deutlich zu sehen. Bei Flimmern geht man nur unwillkürlich von Hitze aus. Bei meiner letzten Detailaufnahme vom Mond letzte Woche konnte man das Flimmern im Sucher deutlich sehen.
 
G
Gianty kommentierte
Hätte besser „Effekte durch unterschiedliche Luftdichten“ geschrieben….
Sorry.
 
F
Fotograf58 kommentierte
Man kann das Kind nennen, wie man möchte, das Ergebnis ist immer Unschärfe und keine noch so gute Kamera bzw. ein noch so gutes Objektiv kann daran etwas ändern.
 
ich bin vom Platz gegangen und hatte keinen Ausschuss! Der Fokus saß auf rund 400 Bildern immer.

Naja, mal ganz abgesehen davon, dass ich dir das einfach nicht glaube, darfst du nicht vergessen, dass du mit 400 mm bei f/5.6 fotografiert hast, falls nicht noch weiter abgeblendet wurde. Wenn also der Canon-Fotograf mit 400 mm f/2.8 unterwegs war, dann halbiert sich die Schärfentiefe etwa. Bei einem Motivabstand von 15 m von ca. 4,5 cm auf 2,3 cm. Wurde auf Grund des Konverters z.B. auf f/8 abgeblendet sind es schon 6,6 cm Schärfentiefe. Insofern sind Vergleiche der Trefferquote schwierig. Hinzu kommt dann auch noch, dass es unterschiedliche Ansprüche gibt. Für den einen sind alle Fotos scharf, dem anderen liegt der Fokus aber doch zu sehr auf der Nase oder den Ohren.
Mich würde mal eine 100% Ausschnitt vom Afghanen interessieren.
 
M.E.C.Hammer
M.E.C.Hammer kommentierte
Ich habe nicht geschrieben, dass du lügst. Dennoch halte ich 100% Trefferquote für unrealistisch. Mit jeder neuen Kamera hat man plötzlich keine unscharfen Fotos mehr. Ich kann für mich sagen, dass dies nicht so ist. Die Trefferquote ist zwar bei mir mit der Z9 auch höher, als mit der D5, aber 10-20 % Ausschuss auf Grund nicht perfekt sitzendem AF, habe ich immer noch.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Es kommt sicherlich noch eines hinzu, zumindest bei der professionellen Ablichtung in bestimmten Bereichen. Sehe ich mir die Hundefotos an, finde ich sie teilweise sehr witzig, wenn ich mir die Hundeläufe ansehe. Wahrscheinlich würdest Du aber gesteinigt, würdest Du im Auftrag des Hundebesitzers ein solches - für einen Verkauf bestimmtes - Foto abliefern.

Erlebe ich regelmäßig beim Springsport. 400 Fotos, davon vielleicht 10 bis 15 Fotos für den Verkauf geeignet. Rest ist, obwohl technisch ok, einfach für die Tonne....

Aber darum geht es hier ja nicht, sondern um technische Brillanz.
 
M.E.C.Hammer
M.E.C.Hammer kommentierte


Hier werden Fotos von 900 px Kantenlänge gezeigt, da sieht selbst ein ziemlich unscharfes Foto noch scharf aus. Soll es dann aber mal in 90x60 cm, oder gar größer an die Wand, wird die Unschärfe direkt sehr unangenehm auffallen.
 
C
Christian B. kommentierte
… das kommt darauf an, aus welchem Abstand man es betrachtet…
 
T
Tschingderassabumbum kommentierte
Euren Kommentaren kann ich folgen und grundsätzlich zustimmen. Ich habe im vergangenen Jahr mit einer Z 6ii fotografiert und bin nun angesichts der sich vervielfachenden Augen-AF-Trefferquote etwas überschwänglich geworden. Und mit der Bemerkung "ohne Ausschuß vom Platz gegangen" habe ich mich wohl etwas zu weit aus dem Fenster gebeugt ... tatsächlich sind viele Bilder, die ohne Konverter aufgenommen wurden, einfach technisch so, wie man es vom 70 - 200 gewohnt ist!
Was Frank 2111 schreibt kann ich auch nur unterstreichen. Nicht alle Hunde, die sich beim Laufen anstrengen, wirken nach unserem herkömmlichen Geschmack in jedem abgebildeten Augenblick ästhetisch. Ich würde meiner Frau aber auch kein Foto von mir schenken, auf dem ich als verschwitzt-hechelnder Jogger abgelichtet bin.
 
Mich würde brennendheiß interessieren, wie die Trefferquoten sind, wenn man in RAW bei reduzierter Geschwindigkeit (ich kenne die Abstufungen der Geschwindigkeit der Z9 jetzt nicht) sagen wir mal so bei 12 Bildern die Sekunde feuert?

Von der Z6II weiß ich, dass die Trefferquote bei H+, die höchste Trefferquote erzielt. Wenn man die Geschwindigkeit der Z6II drosselt nimmt auch leider gleichzeitig die Trefferquote ab (warum auch immer?). Wenn das bei der Z9 auch so wäre, stöhne ich jetzt schon mal über die Zeit, die ich beim Sichten der Fotos in Kauf nehmen muss.

Gibt es hier schon Erfahrungen?

@Tschingderassabumbum bei 30 Bildern pro Sekunde und "nur" 400 Fotos, warst du aber nicht sehr lange vor Ort :)
 
1 Kommentar
T
Tschingderassabumbum kommentierte
Tatsächlich habe ich nur 6 Einzelläufe der Hunde mitbekommen. Dann wurde die Bahn bearbeitet und ich bin nach einer knappen Stunde vom Platz gegangen. Mit meiner z 6 ii habe ich aus Unsicherheit viel früher mit dem Fokussieren begonnen und hatte dann entsprechend viele Dateien auf der Karte. Jetzt versuche ich erst den Auslöser zu drücken, wenn das Motiv optisch groß im Sucher ist ..
 
Aus meiner Erfahrung mit Hundefotos die direkt auf mich zukommen, kann ich nur sagen: bei der Z9 mit dem 4/300 und 100-400 ist die Trefferquote zwischen 99-100%. Ob mir dann alle Bilder gefallen ist etwas anderes.
 
F
fwolf15 kommentierte

Ich hab ja beide, also die D6 und jetzt die Z9. Ich hatte es glaub auch schon hier geschrieben. Ich hatte vorletztes WE beide im Einsatz und dabei verglichen und folgendes festgestellt: Die Z9 findet den Fokus schneller als die D6, wenn die D6 ihn aber hat war da jetzt kein großer Unterschied bei der Verwendung von AF-C für mich zu bemerken. Ich hab aber auch bestimmt beide Kameras nicht unbedingt optimal eingestellt in Bezug auf wie lange der AF am Motiv hängen bleibt bzw. wie schnell der AF auf ein anderes Objekt wechseln darf. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich da bei beiden Kameras noch die Defaults habe. Als Objektiv hatte ich das 70-200 2.8 Fl und auch das 180-400 genutzt. An der Z9 natürlich über den FTZ II. Ich denke man kann auch drüber diskutieren wie sich die 14B/s bzw. 20B/s auswirken, also ob bei 20Bilder pro Sekunde eher mal eins dabei sein darf wo der AF nicht 100% sitzt, oder aber eher die D6 bei 14 Bilder pro Sekunde sich ein Ausrutscher erlauben darf.

Es gibt schon noch das eine oder andere was mir bei der D6 besser gefällt, aber momentan denke ich ist nichts dabei was sich nicht per Software lösen liese.

Und ich gehöre auch eher zu den Knipsern und nicht zu den Profis die Ihr Geld damit verdienen (müssen). Dazu bin ich auch kein Pixelpeeper.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Sei froh, ich gehöre auch zu den Knipsern, jedenfalls meistens.

Aber wenn es um Springsport geht, sieht die Welt anders aus. Da müssen die Resultate zwingend stimmen, deswegen habe ich mich in der Vergangenheit bei D2 bis D5 nie wirklich auf den AF verlassen, sondern den AF jeweils auf das nächste Hindernis fixiert, mitgezogen und im entscheidenden Moment ausgelöst. Ausschuss wegen Unschärfe ging gegen null. Mit der D5 habe ich es bei einem wichtigen Turnier einmal ausprobiert und mich komplett auf den AF verlassen. Ich hätte mich anschließend ohrfeigen mögen....

Das war der Grund für die D6. Da scheint der AF aber nach den ersten Versuchen wirklich gut zu funzen. Deswegen kann das eigentlich bei der Z9 nur besser sein, liegen ja ca. eineinhalb Jahre Entwicklung dazwischen.
 
Achim_65
Achim_65 kommentierte
@Frank2111
Ich fotografiere auch Reitsport und verlasse mich immer auf den AF (bei D700 vormals und dann bei der D500). Ich arbeite dabei mit Einzelfotos, kein Serienbild. Vom 1000 Fotos sind vielleicht 5 nicht brauchbar, der Rest sitzt da, wo ich den AF haben möchte. Das kann natürlich bei Serien anders aussehen…
In Sachen DSLM habe ich bisher nur meine Tochter bei der Dressurstunde mit der R6 fotografiert, da langweilt sich der AF. Springen werde ich leider erst in drei Wochen machen können.
Ich bin allerdings voll bei dir, dass die Resultate beim Springen zwingend stimmen müssen.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Wenn das Pferd den größten Teil des Fotos ausmacht, also die Hindernisse nah stehen oder ein entsprechendes Tele eingesetzt wird, passt es normalerweise auch.

Ist das nicht der Fall, verirrt sich der AF auch schon mal. Da die Hufen beim Sprung über das Hindernis für ein Verkaufsfoto in exakt einer bestimmten Stellung stehen müssen und es doch sehr schnell geht, ist die Chance, diesen Moment genau zu treffen, relativ gering. Deshalb mache ich am jeweiligen Hindernis 3 bis 4 Fotos mit 12 fps. Das passt immer.
 
Achim_65
Achim_65 kommentierte
Ich kenne das Problem, auch was Verkaufsfotos angeht. ;-)
Dabei sorge ich auch immer dafür, dass man das Pferd schon als Hauptmotiv erkennt, da hat mir der AF auch noch nie versagt. ;-)
 
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