Nikon will spiegellose Kameras bringen?

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Besser geht immer, aber ich fragte im Vergleich zur Sony A7 RIII + was ist davon für das fotografische Ergebnis wirklich wichtig...

Selbst bei gleichem Bildergebnis ist vielen nicht egal wie sie da hin kommen.

Mittels Belichtungssimulation und Focus Peaking komme ich manuell
fokussiert bei schlechtem Licht auch dann noch zu scharfen Bildern,
wenn 1D-X oder D4s per AF nicht mehr sicher scharfstellen können. BTDT.
 
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Neben der Sportfotografie existieren auch noch andere Anwendungsbereiche die vom Hersteller bedient werden sollten und neben den Berufsfotografen gibt es auch noch Amateur vom Einsteiger bis zum ambitionierten Amateurfotograf mit unterschiedlichem Budget die auch die Kasse füllen.
 
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Sony A9 und A7RIII haben auch zwei Kartenslots. Du vergleichst die A7RII Technik mit der D850. Das ist nicht korrekt, da die Probleme der A7RII mit der A7RIII größtenteils behoben sind.

Nein, denn ich schrieb die 850 hat zwei schnelle Slots.
A9 und A7 RIII haben jeweils zwei Kartenslots, aber nur einen schnellen UHS-II und einen langsamen UHS-I.

Will ich also echtes Backup mit Speicherung von Raw parallel auf beide Slots habe ich bei Sony maximal UHS I-Geschwindigkeit.
 
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Neben der Sportfotografie existieren auch noch andere Anwendungsbereiche die vom Hersteller bedient werden sollten und neben den Berufsfotografen gibt es auch noch Amateur vom Einsteiger bis zum ambitionierten Amateurfotograf mit unterschiedlichem Budget die auch die Kasse füllen.

Ja, aber die Topmodelle müssen auch die Ansprüche von Profis erfüllen können und Probleme mit dem Puffer kann man schon bei etwas flotteren Werbeshootings bekommen wenn man wie im Falle Sony 14bit unkomprimiert mit UHS I auf dem zweiten Slot kombiniert.

Wer das alles nicht braucht bekommt bei Nikon mit der D750 eine wunderbare vergleichsweise günstige Vollformatkamera mit etwas reduzierten fps, kleinerem Puffer und nur UHS-I-Slots.
 
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Für Landschafts- und Produktfotografen aber kein echtes Hindernis. 24 MP hatte ich an der D600, für Landschaft möchte ich schon mehr Auflösung.
 
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Ja, dann brauchst du halt die d850, bzw. gibts die D810 denn nicht weiterhin? - wieviel Modelle soll Nikon denn noch herstellen?
 
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Kommt auf die Fragestellung an. Ich möchte nicht auf eine Sony A7 wechseln, daher interessiert mich nicht was die Sony kann oder nicht kann. Ich kann aber sagen was mich dazu bewegt hat keine D850 zu kaufen und warum ich ebenfalls auf den Mirrorless - FMount - Groß als Wunsch setze.
Der Aspekt "Was ist für das fotografische Ergebnis wirklich wichtig" ist ebenfalls ein zweischneidiges Schwert. Ich könnte sagen Nichts und darum genügt mir mein Mobiltelefon. Oder kaufe eine D300. Welches Bild kann man mit der nicht machen, das aber mit der D850 geht? Sind unsägliche Diskussionen.
(...)

Die D850 ist eine universelle Profikamera, wenn du heutzutage einem Auftraggeber aus der Werbebranche D300-Files ablieferst hast du garantiert danach einen Auftraggeber weniger. Wenn nicht bereits im Vertrag eine höhere Auflösung verlangt wird.
 
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Ein ausentwickeltes Produkt sollte selbstverständlich sein, aber nur
auf Canon zu schielen und nichts zu tun solange sich bei denen nichts
bewegt ist gefährlich.

Woher weißt Du dass sich bei Nikon nichts tut? Sitzt Du in der Entwicklungsabteilung bei den morgendlichen Besprechungen mit am Tisch oder so?

Als unumgänglich erscheint mir eine Vollformatspiegellose
mit voller nativer Unterstützung des F-Mounts in möglichst vielen
der verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Ja, das ist genauso richtig wie ...


.. ein neues Bajonett zu bringen wäre jedoch
fast Suizid. ... .

.... das in meinen Augen falsch ist. Im Gegenteil wäre es Dummheit, die Möglichkeiten die in einem neuen Objektiv-Anschluss stecken nicht wahrzunehmen. DAS wäre auf Dauer Suizid.

Im Gegenteil muss eine Lösung her die alle neuen Möglichkeiten auch für die halbwegs überschaubare Zukunft erschließt und gleichzeitig einen nativen Anschluss der bislang gefertigten und ausgelieferten Objektive und Zubehör gewährleistet. Diese Option kann keine einfache Adapterlösung sein wie sie beispielsweise von Leica für ihre "Altlasten" für viel Geld mit wenig Möglichkeiten und dafür erheblichem Zeitverzug geliefert wurde. Sie muss sehr viel mehr leisten bei gleichzeitig ausgezeichneter Zuverlässigkeit und dies möglichst auch nicht zu einem Preis, der wiederum verkaufshemmend auf das neue System wirkt. Wenn da etwas Masern, Keuchhusten und Kinderlähmung einschleppt ist das sehr viel gefährlicher als ein Jahr mehr an Entwicklungsdauer.

Dies verlangt eine solide Entwicklungsarbeit und womöglich Fertigungsvorlauf, damit zur Markteinführung nicht nur alles funktioniert sondern auch möglichst lieferbar ist und sowas kostet nunmal Zeit.

Nikon war auch in der Vergangenheit immer eher etwas zurückhaltender als andere, selten Vorreiter einer neuen Technologie und entspricht damit meiner Meinung nach durchaus dem Verhalten eines großen Teils der Berufler, die ihr altbewährtes Werkzeug nur dann austauschen wenn das neue zuverlässig besser als das alte ist, weil Unwägbarkeiten womöglich zusätzliche Arbeit machen und Zeit- und damit Geldverlust mit sich bringen. So war die F2 immer noch eine solide mechanische Kamera, deren Belichtungsmess-System gegebenenfalls austauschbar war. Dies zu einer Zeit als die fest integrierte Innenmessung anderswo seit langem Standard war. Die heute vielbesungene F3 kam als elektronisch gesteuertes Gehäuse heraus als andere für Nikon die Leistungsfähigkeit getestet und die Kinderkrankheiten herausgefunden hatten. Auch beim Autofokus war Nikon nicht vorneweg ... na und? Der Erfolg hat sich trotzdem eingestellt und die Solidität des Systems hat den Ruf von Nikon über Jahrzehnte aufgebaut. Ich habe überhaupt keine Bedenken, dass man dort in der Nikon´schen Chefetage sehr genau weiß was man tut. In früheren Jahren gab es nur keine Internet-Foren, in denen allwissende Fachleute den Entwicklungs- und Wirtschafts-Abteilungen der Hersteller sagen konnten wie sie ihr Geschäft zu machen haben um Erfolg zu haben. Man fragt sich, wie die Firmen früher bloß zurecht gekommen sind ...
 
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Im Gegenteil wäre es Dummheit, die Möglichkeiten die in einem neuen Objektiv-Anschluss stecken nicht wahrzunehmen. DAS wäre auf Dauer Suizid.

Da habe ich ein Verständnisproblem. Angenommen wir sagen FF Sensor ist gegeben und ich möchte ein 70-200 2.8 Objektiv haben.
Wäre dieses neue Objektiv, nur passend zur Mirrorless, wirklich so anders?

Ich denke nicht, denn Lichtstärke, Brennweite und Sensorgröße bestimmen die Objektivabmessungen.

Sollte meine Aussage stimmen, macht das keinen Sinn. Ich halte ehrlich gesagt nicht einmal etwas von einem Adapter. Damit könnte man kleinere, aber schlechtere Objektive bauen und dann ist man sehr schnell wieder bei einer nicht zu gewinnenden Konkurrenz zum Smartphone. Wozu also? Wenn der Adapter natürlich keine Nachteile hat sondern die Alte mit der neuen Welt perfekt überbrückt, dann habe ich nichts dagegen. Wäre zwar nach wie vor komisch zwei verschiedene 70-200er zu haben.

So viele Nachteile hat das F-Bajonett auch wieder nicht.

Einverstanden?
 
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Ja, dann brauchst du halt die d850, bzw. gibts die D810 denn nicht weiterhin? - wieviel Modelle soll Nikon denn noch herstellen?

Ich habe vor kurzem beschlossen neben meinem bisherigen System wieder KB einzusetzen. Amateur, mittleres Budget so erst mal 3000-4000 Euro mit Objektiv, Body gerne gepflegte Gebrauchtware.

Einsatz Reise/Landschaft.

Canon fällt für mich wegen des Sensors raus. Bleiben Pentax K1, Nikon D810, Sony A7R II

Welche Vorteile bietet mir in dieser Auswahl die D810?
 
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Woher weißt Du dass sich bei Nikon nichts tut?

Dazu reicht es in die Auslagen der Fotohändler zu gucken.

Nikon hat keine konkurrenzfähige Spiegellose.

Das katholische Versprechen auf das nächste Leben
ist heute mehr und mehr Leuten nicht genug.

Ein Jahr, vielleicht auch zwei, drei kann man sich Zeit lassen.
Fuji X, OM-D E-M5 und EOS M sind aus 2012, die Sony A7 aus 2013,
bis Nikon etwas anzubieten hat wird es sicher Photokina 2018 werden.
Wenn sie denn zur Photokina fertig werden.

Bis letztes Jahr zur Photokina wären es vier Jahre gewesen, aber
ganz offensichtlich ist jetzt vielen Leuten die Geduld ausgegangen.
Nikon hat nicht völlig grundlos binnen Jahresfrist ein Drittel ihres
Marktanteils verloren.
 
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Ich denke nicht, denn Lichtstärke, Brennweite und Sensorgröße bestimmen die Objektivabmessungen.

Du hast einen Faktor vergessen: das Auflagemaß. Durch den fehlenden Spielkasten gewinnt man Luft - dies nicht unbedingt im Millimetern gemessen, sondern als zusätzliche Variable gesehen - für verbesserte Korrektions- und Konstruktionsmöglichkeiten der Objektive. Weitwinkel können anders konstruiert werden und welche Möglichkeiten in den Beugungselementen (ein Beispiel ist das neue 4/300mm) stecken ist doch noch gar nicht abzusehen. Deshalb schrieb ich ja: für die Zukunft ...

Das Problem besteht aber darin, dieses verringerte Auflagemaß zu den bisher gelieferten Objektiven dergestalt kompatibel zu machen, dass dort keine(!) Einschränkungen entstehen. Weder in der grundsätzlichen Nutzbarkeit - ich denke da vor Allem an die Geschwindigkeit des Autofokus - noch in der Schnelligkeit der Handhabung noch und vor allen Dingen in der Zuverlässigkeit. Dies alles unter einen Hut zu bringen gleicht für mich so ein wenig der Quadratur des Kreises. Aber wenn die NIKONs das zustande bringen - und ich bin da recht optimistisch - dann wäre das natürlich Klasse.
 
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Ich habe vor kurzem beschlossen neben meinem bisherigen System wieder KB einzusetzen. Amateur, mittleres Budget so erst mal 3000-4000 Euro mit Objektiv, Body gerne gepflegte Gebrauchtware.

Einsatz Reise/Landschaft.

Canon fällt für mich wegen des Sensors raus. Bleiben Pentax K1, Nikon D810, Sony A7R II

Welche Vorteile bietet mir in dieser Auswahl die D810?

Du kennst dich bestimmt gut genug aus, um hier selbst entscheiden zu können.

Mir ganz persönlich wäre die Zukunft des Pentax-Systems zu ungewiss, Sony A7 RII würde mich für Landschaft/Reise rein vom Body her trotz oder wegen des anderen Kameratyps durchaus ähnlich reizen wie die 810. Den Ausschlag gäbe aber die Objektivauswahl, auch was Preis/Leistung betrifft, die Nikon 1,8er FB-Serie ist IMHO hier derzeit vorne.

D810 + zwei-drei der Nikon 1,8er FBs evtl ersetzt/ergänzt durch WW-Zoom 18-35 halte ich z.B. für eine sehr schöne Kombi, müsste sich mit deinem Preislimit bei ggfalls wie erwähnt Gebrauchtbody ausgehen.
 
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Dazu reicht es in die Auslagen der Fotohändler zu gucken.

Nikon hat keine konkurrenzfähige Spiegellose.

Das katholische Versprechen auf das nächste Leben
ist heute mehr und mehr Leuten nicht genug.

Ein Jahr, vielleicht auch zwei, drei kann man sich Zeit lassen.
Fuji X, OM-D E-M5 und EOS M sind aus 2012, die Sony A7 aus 2013,
bis Nikon etwas anzubieten hat wird es sicher Photokina 2018 werden.
Wenn sie denn zur Photokina fertig werden.

Bis letztes Jahr zur Photokina wären es vier Jahre gewesen, aber
ganz offensichtlich ist jetzt vielen Leuten die Geduld ausgegangen.
Nikon hat nicht völlig grundlos binnen Jahresfrist ein Drittel ihres
Marktanteils verloren.

Und verkauft derzeit die D850 wie geschnitten Brot...
 
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Die reicht aber keineswegs um die Marktanteile im Alleingang
zurück zu erobern, und Nikon kommt der Nachfrage nicht
hinterher, was ein Licht auf die Fertigungskapazitäten wirft.

Oder auf die Nachfrage. Die D850 halte ich für eine fast noch wichtigere Kamera als die D800, da man sich endlich von den Abhängigkeiten der Sony-Sensorfertigung lösen konnte. Einfach mal die nächsten Modelle abwarten. Hier ohne Rücksicht auf Sony selbst entscheiden zu können wird sich auch in Zukunft auszahlen.
 
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Dazu reicht es in die Auslagen der Fotohändler zu gucken.

Nur ist das leider ein recht eingeschränktes Sichtfeld, ganz auf Deine/unsere Umgebung hierzulande zugeschnitten und Deutschland ist phototechnisch schon länger nicht mehr der Nabel der Welt. Mal ganz davon abgesehen, dass Photohändler mit attraktiven und repräsentativen Auslagen ohnedies rar geworden sind. Die wenigen übrig gebliebenen haben auch nur im Schaufenster was sich möglichst ohne jeden Zeitverlust absetzen lässt. Da ist für teure Ware die womöglich etwas länger auf Kundschaft warten muss selten Luft.

Ich habe zwar auch keine Ahnung wie es mit den Marktanteilen insgesamt - also Feinoptik/feinwerktechnische Produkte gesamt - bei Nikon aussieht, aber ich durfte auf einer Großveranstaltung im letzten Sommer feststellen, dass ein etwa ein gutes Drittel Canon unterwegs war, dagegen knapp 2/3 der gesehenen Kameras aus dem Hause Nikon war, Nikon einen gut frequentierten Verleih von Ferngläsern eingerichtet hatte sowie einen Service-Punkt als Anlaufstelle für photographische Probleme, Canon dort keinerlei bemerkbare Anstrengungen unternommen hatte und Sony überhaupt kaum bemerkbar war. "Nikon tut nix" trifft es wohl nicht überall auf der Welt. Es war eine einwöchige Veranstaltung mit rund 600 000 Besuchern, es wurde sehr viel photographiert dort und - nein - es war nicht in Europa, dafür die größte ihrer Art.

Noch einmal: weder Du noch ich noch sonstwer hier im Forum können effektive Aussagen darüber machen wie die Vorhaben, Aktivitäten, Fertigungskapazitäten und letztlich Ergebnisse bei Nikon wirklich aussehen. Es sind alles mehr oder weniger (meist mehr) haltlose Mutmaßungen. Von daher halte ich das beständige Herbeiweinen von Untergangsszenarien für ziemlich fehl am Platze.
 
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[MENTION=56918]VisualPursuit[/MENTION]

Überleg mal, angenommen Nikon würde die von dir angesprochenen Punkte alle beheben. Beim Funkblitzsystem habe ich eine andere Meinung, da Nikon mit dem Dongle etwas ermöglich, das auch Fremdhersteller nicht liefern, Tethering (wichtig) und GPS sind Punkte die verbesserungswürdig sind oder Zusatzhardware bzw. kostenpflichtige Software bedingen - aber warum sollte man dann noch Canon kaufen wenn man die durchwegs besseren oder weit besseren Nikon-Sensoren haben kann? Um wen müsste man sich dann wirklich Sorgen machen?
 
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Oder auf die Nachfrage.

Nee, die ist nicht anders als bei der 5D MkIV. Canon konnte und kann
jedoch sehr zügig den Bedarf decken, Nikon nicht.

Sie verlieren damit einen Teil des Markts der Leute die anfangs
UVP zahlen. Wer drei Monate gewartet hat ist eh nicht mehr der
Hengst im Fotoclub der es als erstes hat, also kann man dann auch
auf die erste Preissenkung zu Weihnachten warten.
 
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Mal ganz davon abgesehen, dass Photohändler mit attraktiven und
repräsentativen Auslagen ohnedies rar geworden sind.

Ich verstehe auch die Websites von B&H, Adorama & Co als
Auslagen von Fotohändlern, falls das nicht durchgekommen ist.

Ich habe zwar auch keine Ahnung wie es mit den Marktanteilen insgesamt - also Feinoptik/feinwerktechnische Produkte gesamt - bei Nikon aussieht, (...)

Unter anderem dafür gibt es die CIPA und andere Branchendienste.

Von daher halte ich das beständige Herbeiweinen von Untergangsszenarien
für ziemlich fehl am Platze.

Der Schwund im Marktanteil bei Kameras mit Wechselobjektiven
von fast einem Drittel in Jahresfrist ist nichts hypothetisches das
"herbeigeweint" wird - das ist bittere Realität. Von 30% auf 21,6%.
Das bedeutet Nikon hat innerhalb eines Jahres 8,4% des Gesamtmarkts
an Kameras für Wechselobjektive verloren.

Jede verkaufte Kamera steht im Schnitt für 1,5 verkaufte Wechselobjektive.
Der Verlust des Marktanteils für Kameras legt also den Grundstein für
den kommenden Verlust des Marktanteils für Objektive.

Dabei sind die CIPA-Zahlen eindeutig:
DLSR schrumpft weiter, DSLM wächst deutlich.
 
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