Nikon will spiegellose Kameras bringen?

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Aber und nun werfe ich nochmals die Frage auf, die ich hier schon diverse Male gestellt habe, die aber noch nie beantwortet wurde:

Warum soll ein Digital-Native, der nicht mit der Einschränkung nicht auf den Sensor schauen zu können aufgewachsen ist, der wahrscheinlich nicht durch den "Diebstahl" von Vaters Kamera, sondern übers Smartphone zum Fotografieren gekommen ist, für den es völlig normal und natürlich ist sein bild auf einem großen Display zu gestalten auf einmal eine Kamera kaufen, die bei der ihm gewohnten Bedienung so lahm und unkomfortabel ist, das er gezwungen werden soll durch ein für ihn unnatürliches, winziges Guckloch zu schauen?

Wir, die wir gewohnt sind durch diese Winz-Löcher zu schauen werden irgendwann aussterben. Diejenigen, für die eine "neue" Art der Motivgestaltung der vorhandene Erfahrungswert ist werden von Nikon komplett ignoriert...

EVF oder OVF spielt da IMHO nur eine super untergeordnete Rolle, denn wenn ich in letzter Zeit jemanden durch den Sucher (egal ob mit oder ohne Spiegel) fotografieren sah, dann war es praktisch immer jemand meiner Generation.

Ich kann diese Änderung des Nutzerverhaltens (Display versus Sucher) aus eigenen Beobachtungen bestätigen. Für viele -insbesondere Nutzerinnen- ist der einäugige Blick durch den Sucher höchst befremdlich. Man muss sich auch einmal vor Augen halten, mit welch geringem Aufwand sich derzeit auch höchst eindrucksvolle Aufnahmen mit einem Handy realisieren lassen, für die man mit einer DSLR einen erheblichen Aufwand betreiben muss -und ohne hinreichendes Hintergrundwissen geht da nichts. In der "Film"-Zeit musste man die Zusammenhänge von Blende,Belichtungszeit,Filmempfindlichkeit und Brennweite verstanden haben, dann konnte man die meisten KB- und Mittelformatreflexen bedienen. Heute verirren sich auch geübte Nutzer in den Menüs fremder Kameramarken.

Viele Grüße
Herbert
 
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Es ist doch völlig unbestritten, das es einige wenige Spezialanwendungen gibt wo ein Sucher oder auch ein Klapperspiegel Vorteile bieten kann. Es fragt sich nur wieviele der weltweit x-Mio Käufer einer Wechseloptik-Kamera jemals am Nürburgring fotografieren werden?

Bei kleineren Sensoren mag das so sein, da stimme ich Dir auch zu. Bei Vollformat sehe ich das anders.

Es wäre schon mal interessant zu wissen, wieviele der in diesem Thread unterwegs befindlichen Mitglieder lieber mit dem Sucher fotografieren - in Abhängigkeit von der Sensorgröße?


Schau doch auch mal die Fremdhersteller Sigma und Tamron an. Selbst eine Festbrennweite (Weitwinkel - Normalobjektiv) bringt da mal schnell 1 KG auf die Waage - und das sind keine Teleobjektive! Da schaue ich doch lieber durch den Sucher, der auch bei Sonnenlicht ein tolles Bild liefert. Außerdem kann mir keiner erzählen, dass eine Kamera in 40 cm Abstand vom Körper genau so stabil gehalten wird wie wenn man sie am Auge hält.

Durch die immer höher werdende Pixelanzahl - vor allem beim Vollformat werden auch die Objektive hochwertiger und schwerer. Dann ohne Sucher? Es sei denn man fotografiert mit dem Einbeinstativ. :fahne:
 
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Es ist doch völlig unbestritten, das es einige wenige Spezialanwendungen gibt wo ein Sucher oder auch ein Klapperspiegel Vorteile bieten kann. Es fragt sich nur wieviele der weltweit x-Mio Käufer einer Wechseloptik-Kamera jemals am Nürburgring fotografieren werden?


Nur am Rande: Ich war letztens mit der A6500 und dem 70-300 am Ring und war selbst überrascht, wie gut das mit dem Display klappte. Die meisten Fotos hatte ich weiterhin mit dem Sucher gemacht, aber wenn der nicht vorhanden gewesen wäre, hätte auch das Display völlig ausgereicht.


[Edit: Natürlich für den Privatgebrauch ausgereicht, mein Geld würde ich damit nicht verdienen können, aber auch das betrifft wohl nur eine Midnerheit der Kamerakäufer]

Herrjeh, da baut man dir eine Brücke und versucht es dir mit einem Beispiel aus der eigenen fotografischen Praxis einfacher zu machen... Ich war auch noch nie am Nürburgring fotografieren, aber es gibt jedes Wochenende unzählige Sportevents, von denen Bilder benötigt werden und da dominieren eben nicht ohne Grund die DSLRs. Bei der A9 hatte ich heuer gedacht, ok jetzt könnte der Wandel kommen. Und was ist? Kurzes Strohfeuer, das wars. Keine Aussichten auf native lange Teles und ich will nicht jedes Mal googlen müssen um zu wissen, welche Bittiefe meine Raws bei der gewählten Einstellung tatsächlich haben. Nach der Ankündigung der D850 war das Thema eh durch, zumindestens für mich.
 
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Dass aber dieses Segment von Nikon einfach und beharrlich nicht bedient wird, stellt für mich - auch auf die Gefahr der Wiederholung - ein erhebliches Versagen dar.


Ich nehme diesen Satz mal exemplarisch für meine Wahrnehmung der Diskussion her, weil er mMn zeigt, dass enttäuschte, individuelle Wünsche die Diskussion anheizen. Mit Vokabeln wie „Versagen“ wird suggeriert, dass es tatsächlich so ist, dass Nikon die Kante zum Abgrund schon überschritten hat.

Dabei ist Nikon möglicherweise nur spät dran bzw. nicht so schnell wie einige das gerne hätten. In den letzten Monaten wurde auf den einschlägigen Gerüchteseiten und Blogs so viel über spannende Patente für mirrorless Produkte von Nikon berichtet, dass ich guter Hoffnung bin, im Jahr 2018 eine wirklich gute Lösung von Nikon zu sehen. Aktuell wird z.B. von Thom Hogan davon ausgegangen, dass Nikon mit zwei DX und zwei FX DSLM auf den Markt kommt. Je ein Body mit F-Mount und ein Body mit neuem Bajonett.

Hier im Forum diskutieren sich 50 User (hoch gegriffen) die Köpfe heiß. Wenn Nikon ein passendes Angebot bringt, gibt es Hunderttausende, die dann auf einen Schlag kaufen könnten - so wie bei Canon. Dann sind hier alle Statistiken obsolet.

Nikon ist mit dem 1er System auf die Nase gefallen, weil sie zu früh dran waren und die Kameras schlecht positioniert haben. Dass sie es beim zweiten Mal besser machen wollen, liegt auf der Hand. Für mich darf es dann auch ein Jahr länger dauern. Es gibt sicherlich genügend Stefan L.‘s in anderen Foren und Lägern, die anschließend zu Nikon wechseln werden... So war es immer und so wird es immer sein.




Viele Grüße,
Peter
 
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Ich nehme diesen Satz mal exemplarisch für meine Wahrnehmung der Diskussion her, weil er mMn zeigt, dass enttäuschte, individuelle Wünsche die Diskussion anheizen. Mit Vokabeln wie „Versagen“ wird suggeriert, dass es tatsächlich so ist, dass Nikon die Kante zum Abgrund schon überschritten hat.

"Enttäuschung" - welch' großes Wort, dazu ist mir schnödes Gerät viel zu unwichtig ;), zumal wenn Du meine Beiträge im Kontext liest.
 
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Kurzes Strohfeuer, das wars. Keine Aussichten auf native lange Teles und ich will nicht jedes Mal googlen müssen um zu wissen, welche Bittiefe meine Raws bei der gewählten Einstellung tatsächlich haben. Nach der Ankündigung der D850 war das Thema eh durch, zumindestens für mich.

Es wurde für 2018 ein 400mm 2.8 angekündigt. Auch wenn man verständlicherweise das Objektivangebot (zumindest in Spezialbereichen) bemängelt sollte man sich dennoch bewusst machen, dass dieses System erst seit, ich meine 5 Jahren, auf dem Markt ist und sich noch entwickelt. Aus meiner Sicht ist die A9 eher ein Beispiel, was machbar ist, denn aktuell eine wirkliche Konkurrenz zu etablierten Sportsystemen.

In anderen Bereichen, bspw. Hochzeit mag das aber anders sein.

Meine Erfahrung ist, dass ein nicht unerheblicher Teil der Nutzer von DSLRs kommt und wie gewohnt den Sucher benutzt. Das sind oft auch erfahrene Fotografen mit jahre- bis jahrzehntelanger Erfahrung. Da wird das Display genau so oft oder wenig genutzt wie bei der DSLR.

.....................................

Der allgemeine Eindruck, der hier manchmal von DSLM-Fotografen verbreitet wird, hat aus meiner Sicht wenig mit der Realität 2017 zu tun.

Wir reden hier auch von Kameras, die gerne mal jenseits der 1500 Euro liegen, die kauft man sich nicht mal gerade so. Das sind ganz bewusste Entscheidungen für eine andere Technologie. Wer dann noch tausende Euro in Glas investiert wird wohl so schnell nicht mehr zurück wechseln.
 
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"Enttäuschung" - welch' großes Wort, dazu ist mir schnödes Gerät viel zu unwichtig ;), zumal wenn Du meine Beiträge im Kontext liest.

Enttäuschung ist kein größeres oder kleineres Wort als Versagen. Ich habe das schon im ganzen Kontext gelesen, aber es sind halt manchmal Teile die hängen bleiben bzw. wahrgenommen werden, daher ja genau dieser Satz nur als Exempel.

Es werden mMn einfach zu viele ähnliche Vokabeln recht unbedacht im Zusammenhang mit Nikon verwendet. Inkompetenz, Altherren-Management, Dummheit, Ignoranz, keine Kundenorientiereung...

Das ist doch wie beim Fußball - wir haben 80 Millionen Bundestrainer. Hier sind es 50 Top-Manager. Aber wehe, wenn sie tatsächlich mal ran müssten... ;)

VG,
Peter
 
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Durch die immer höher werdende Pixelanzahl - vor allem beim Vollformat werden auch die Objektive hochwertiger und schwerer. Dann ohne Sucher? Es sei denn man fotografiert mit dem Einbeinstativ. :fahne:


Vollformat mit 42MP, diverse FB von 18-300 mm. Selbst das 300er (ist aber nur ein F4, also etwas über ein Kilo) setze ich meist über das Display ein, die von 18-90 praktisch ausschließlich.

Noch eine Wiederholung: Den Sucher nutze ich praktisch nur für schnelle Knipsbildchen mit einem Zoom. Will ich richtig und gestaltet fotografieren ist für mich das Klappdisplay Mittel der Wahl
 
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Herrjeh, da baut man dir eine Brücke und versucht es dir mit einem Beispiel aus der eigenen fotografischen Praxis einfacher zu machen... Ich war auch noch nie am Nürburgring fotografieren, aber es gibt jedes Wochenende unzählige Sportevents, von denen Bilder benötigt werden und da dominieren eben nicht ohne Grund die DSLRs..


Ja schön, das ändert aber doch nichts daran da es auch unzählige Events abseits vom Sport gibt wo eine D.SLR zumindest bis zur D850 heute schlicht nichts mehr zu suchen hat (Hochzeiten, Konzerte, o. ä.)

Von den hobbymässig genutzten mal ganz abgesehen.


Und die nächste Wiederholung: Niemand will D-SLR verbieten, es ist und bleibt für mich aber ein massiver Managementfehler andersrum die Kunden zu einer solchen zwingen zu wollen, wenn man bei Nikon bleiben möchte.
 
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Ja schön, das ändert aber doch nichts daran da es auch unzählige Events abseits vom Sport gibt wo eine D.SLR zumindest bis zur D850 heute schlicht nichts mehr zu suchen hat (Hochzeiten, Konzerte, o. ä.)

Von den hobbymässig genutzten mal ganz abgesehen.


Und die nächste Wiederholung: Niemand will D-SLR verbieten, es ist und bleibt für mich aber ein massiver Managementfehler andersrum die Kunden zu einer solchen zwingen zu wollen, wenn man bei Nikon bleiben möchte.

Du hast doch noch nicht mal 10% der Informationen, deren Entscheidungen fundiert beurteilen zu können.
 
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Mein Eindruck von der Nikon-Mentalität ist, dass man viel Energie und Qualität in den Hardwarebereich steckt aber alles was mit Software zu tun hat, eher mit spitzen Fingern anfasst.

Jaaaaaa, siehe Snapbridge. Da hab ich mich den ganzen Samstag mit rumgeärgert.
Da läuft das Teil auf meinem alten S5 auf meinem S7 hab ich es erst spät Nachmittags zum laufen gebracht. Die Jungs scheinen wirklich zu glauben, dass die damit dem Anwender etwas Gutes tun.
 
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Ach ja, die Piepstöne: Aus meiner Sicht ist das anwenderspezifisch und hat nichts mit der verwendeten Technik zu tun. Das ist ungefähr das Gleiche wie der Kamera-/Handy-Bordblitz in einem Bundesligastadion. All diese Dummheiten gab es schon immer und sie werden auch weiter bestehen, da bin ich ganz sicher... ;)

Grüße
Erhard
 
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Ja schön, das ändert aber doch nichts daran da es auch unzählige Events abseits vom Sport gibt wo eine D.SLR zumindest bis zur D850 heute schlicht nichts mehr zu suchen hat (Hochzeiten, Konzerte, o. ä.)

Von den hobbymässig genutzten mal ganz abgesehen.
Das kannst Du mal den vielen Hochzeitsfotografen-Profis erzählen. Die haben das noch gar nicht gemerkt, daß sie bisher alles falsch gemacht haben und noch immer falsch machen. Komisch aber auch.

https://photographylife.com/how-to-photograph-wedding-details (mit veralteter D700)

Und die nächste Wiederholung: Niemand will D-SLR verbieten, es ist und bleibt für mich aber ein massiver Managementfehler andersrum die Kunden zu einer solchen zwingen zu wollen, wenn man bei Nikon bleiben möchte.

Zwang? Jedes Produkt ist ein Angebot, niemals ein Zwang. Kann man kaufen, muß man aber nicht.
 
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Ich blicke ja auch in die Zukunft. Würdest du, um bei Sony zu bleiben, eine A6500 mit einem 70-200 oder 100-400 dran für deine Rennfotografie am Nürburgring mit ausgestreckten Händen über den Monitor bedienen? Oder jemals denken dass das mit einem Handy ginge, auch wenn sie mal (wie auch immer) in die Telefotografie vordringen?

Mal ganz ehrlich. Ich hab wirklich noch nie einen Großformatfotografen freihand mit ausgestreckten Armen bei der Kompositon einer Landschafts- oder Architekturaufnahme auf der Mattscheibe gesehen. Die allermeisten sind hierfür unter dem Einstelltuch verschwunden, die Kamera auf dem Stativ. Und da haben sie mit beiden Augen ein finsteres, kopfstehendes und seitenverkehrtes Bild betrachtet. Jetzt kann man dieses Bild hell, aufrecht und seitenrichtig betrachten und nahezu verzögerungsfrei auslösen, ohne nennenswerte Erschütterungen. Kein "normaler Mensch" beklagt sich darüber. Wer mit längeren Brennweiten fotografiert, weiß in der Regel, dass man -freihand- besser den Sucher nutzt um die Kamera zu stabilisieren. Mir fällt nun in meinem erweiterten Bekanntenkreis nur eine Person ein, die sich mit Sportfotografie beschäftigt und zwei weitere außer mir, die Tierfotografie betreiben. Ich nutze hierfür eine Spiegelreflex wie die beiden anderen, der dritte ist mit seiner Spiegellosen recht zufrieden, mit der er 15 Bilder in der Sekunde machen kann. Für die Sportfotografie hat Nikon doch wohl ein zufriedenstellendes Werkzeug. Für Portrait-, Landschafts-,Sach- und Makrobilder sind Spiegellose als Werkzeug in meinen Augen besser geeignet. Da hat Nikon bekanntlich bislang eine Fehlstelle, was professionelle Kameras (auch für Bildberichterstatter) betrifft.

Viele Grüße
Herbert

ps. beim ausgestreckten Arm fallen mir immer diese Bilder von Reporter-Pulks ein, bei denen die Bildjournalisten ihre Kameras ohne Sichtkontrolle über die Köpfe der anderen halten, in der Hoffnung auf den goldenen Schuss.
 
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Wirst du eigentlich von Canon bezahlt / unterstützt?

Umgekehrt, die kriegen mein Geld.

In so gut wie allen deinen Beiträgen hier gehts darum Canon
herauszustellen und Nikon als technologisch unterlegen
dastehen zu lassen...

Da entgehen Dir einige Feinheiten. Vor allem wird korrigiert.
Ich muss auch niemanden dastehen lassen - sie stehen von selbst da.
Natürlich könnte ich vieles auch gegen Sony, Fuji, Pentax vergleichen.
Die können ebenfalls einiges (auch nicht alles) besser als Nikon.
Mit Canon kenne ich mich aber deutlich besser aus, also ist es das
naheliegendste das Beispiel zu verwenden zu dem ich die fundierteste
Auskunft geben kann.

Ich habe vorgestern den 80. Geburtstag meiner Mutter fotografiert.
Es gab eine kleine Fotoecke, und alles was ich da (und an anderen
Stellen der Anlage) fotografiert habe, landete per WLAN auf einem
Beamer im Hauptsaal. Da konnten dann die anderen alten Leute, die
teils nicht mehr gut zu Fuß sind an allem teilhaben.

Versuch das mal mit Snapbridge.......


Für mich zählen halt die zentralen Punkte und die sind (...)

....für mich egal. Das sind leicht bessere technische Daten
in bestimmten, bei beiden vorhandenen Bereichen.

Kann man brauchen wenn man Dauerfeuer gibt und Spaß daran
hat Doubletten und Ausschuß zu produzieren. Sport fotografiere
ich immer noch mit Einzelfeuer. Es reicht um es zu verkaufen.

Die Abwesenheit von DPAF, echtem WLAN und GPS fängt
das für mich nicht auf. In den Bereichen tritt Nikon nicht einmal an.

Ich glaube Dir unbesehen daß Du glücklich bist wenn Du möglichst
schnell möglichst viel Daten produzieren kannst. Es wäre schön wenn
Du akzeptieren könntest daß das nicht jedem reicht.
 
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(...) Nicht-Nikon-User (...)

Korrigiere: Nicht-mehr-Nikon-User.

Meine Motivation ist einfach: Ich möchte nicht daß Nikon untergeht.
Und wenn es nur ist um die Preise bei Canon einzuhegen.
Dafür muss man offen über Lücken und Probleme reden,
sonst werden die nie angegangen.

Aber keine Panik: Auch den anderen sage ich sehr deutlich was mir stinkt.
 
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Es wäre schon mal interessant zu wissen, wieviele der in diesem Thread
unterwegs befindlichen Mitglieder lieber mit dem Sucher fotografieren - in
Abhängigkeit von der Sensorgröße?

Eher in Abhängigkeit von der Brennweite. Je länger die wird,
umso dringender wird der Sucher. Prinzipiell bevorzuge ich
den Sucher - das darf aber zunehmend gern ein EVF sein.
 
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Eine Kleinbildkamera ist eine Actionkamera und braucht einen Sucher. Alles andere ist Spielzeug. Der Messsucher hat seine Vorteile, der Blick über den Spiegel durch das Objektiv ebenso und der elektronische Sucher wird auch seine Vorzüge haben. Eine Kamera für alle fotografischen Aufgaben gab es noch nie und aus diesen Grund kann jeder wie er mag sein bevorzugtes System kaufen oder am altbewährten fest halten.

Die ersten elektronischen Sucher waren bescheiden. Wer aber schon mal eine Leica SL in der Hand hatte und diese Kinoleinwand, ich meine das Bild im Sucher gesehen hat, der wird sich fragen mit was für ein Scheiß fotografiere ich eigentlich. Dem elektronischen Sucher gehört die Zukunft. Ob Euch das gefällt oder nicht. Schließlich habt Ihr Euch auch irgendwann die erste CD gekauft und die erste Digitalknipse. Wer sich dem Fortschritt versperrt und an alte Zöpfe festhält, wird sie verlieren. Mir ist es völlig egal wer meine nächste Kamera baut, sie muss nur meine Jobs erledigen können. Wenn Nikon für mich keine Kamera baut dann kaufe ich eine andere. Ehrlich gesagt, wenn meine Df aufgibt, dann wüste ich nicht was ich kaufen sollte. Eine professionelle Spiegellose könnte es eventuell werden. Ich bin sicher die Nikon-Ingenieure bekommen das hin. Ich befürchte nur das Marketing wird es verhindern, weil die potentielle Spiegellose soll sich verkaufen darf aber auf keinen Fall die Spiegelboliden beschneiden und genau das wird nicht funktionieren.
 
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