Mitmachthema Nicht perfekte Schnappschüsse, die ich nicht weggeworfen habe und sogar zur Diskussion stelle

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Ich hab jetztnachgedacht und müsste eigentlich mal für Klärung sorgen.

Womöglich habe ich mich in der Überschrift falsch ausgedrückt, weil ich das Wort „unperfekt“ verwendete.
Für mich war die Bedeutung nämlich im Sinne von „nicht perfekt“ gemeint, für andere womöglich (und sicher nicht ganz zu Unrecht) im Sinne von „das Gegenteil von perfekt“. Oder ist das jetzt Wortklauberei?
 
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Klärung wäre wahrscheinlich hilfreich. Sonst driftet es hier eventuell noch ähnlich ab wie in dem Thread, der den hier ausgelöst hat.
Darauf hätte ich keine Lust.

"Das Gegenteil von perfekt" ist für mich in der Tat mehr als nur "unperfekt". Keine Wortklauberei.
Unter die Rubrik "Das Gegenteil von perfekt" oder noch genauer "Das komplette Gegenteil von perfekt" hätte ich mein obiges Foto zum Beispiel nicht eingeordnet.

Aber muss es denn, kann es denn so eindeutig, quasi mathematisch, eingegrenzt werden?
Vielleicht einen Kriterienkatalog erstellen?
Oder darf es vielleicht auch ein wenig offener bleiben? Wir ein wenig lockerer bleiben?

Das nur so meine Gedanken dazu auf die Schnelle.
 
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Im Übrigen passiert hier ziemlich das, was ich erwartet hatte. Die Beteiligung ist ein wenig dünn. Wo sind sie denn, die 590.000 Mitgieder? (jetzt werd ich wieder fies, gell?)
Ich habe mich eingebracht, gewinne jedoch mehr und mehr das Gefühl, dass es sich hier um eine "weitere Clubveranstaltung" handelt, in der in aufeinander eingespielter Weise, mehr oder minder pointiert, geschrieben wird, das aufgebaute Image untereinander gepflegt wird - business as usual. Die Beiträge, wo es etwas direkt zum Thema selber gibt, muss ich mir rauspicken, denn die sind in der Unterzahl.

Das macht es für mich mühsam und nicht wirklich einladend mitzuwirken; das als Antwort auf deine Frage, die ich ernsthaft beantworte. Schade, denn das Thema wäre und ist interessant. Mal schauen, wie es weitergeht ...
 
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Aus deinem Zusatz zu "unperfekt", nämlich dass es sich um Bilder handelt, die du dennoch "nicht weggeworfen" hast, geht meiner Meinung nach deutlich hervor, dass du das Bild auf Grund erheblicher Mängel normalerweise löschen würdest, dass aber Gründe dagegengesprochen haben, das zu tun.

Ähnlich wie bei dem Foto, das cdithfurth in einem anderen Thread eingestellt hat: Auch er hat das Bild von seinem Hund trotz mancher technischer Mängel einfach liebgewonnen und deshalb aufbewahrt. Hier stand statt der technischen Perfektion eben die emotionale Komponente des Fotos im Vordergrund.

Die "gefühlsmäßige Wirkung" eines Fotos, die lt. Feininger zu den vier Eigenschaften eines guten Fotos gehört (Sam hat das im Beitrag Nr. 191 zitiert), kann eben manchmal so stark sein, dass die anderen notwendigen Eigenschaften nicht mehr so wichtig sind.

Gruß
Hans
 
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Dann hast Du drüben, also in cditfurths Thread, nicht richtig mitgelesen. Er war der Meinung, sein Bild sei nur nicht ganz scharf, aber ansonsten mängelfrei gewesen. Mir hingegen erschienen die Mängel erheblich zu sein.

Was @zaskar da grad schrieb von wegen Clubveranstaltung und Pflege eines aufgebauten Images, verstehe ich bisobiso nicht. Das hat sowas Abwertendes, das haben die, die sich hier Mühe geben teilzuhaben und zu folgen nicht verdient.

Abschließend also: Ich wollte keine Bilder mit zwinglich vorhandenen, erheblichen Mängeln hier besprechen. Von mir aus können sie „annähernd perfekt“ bis „relativ verkorkst“ sein, solange man vom Erschaffer eine Ahnung vermittelt bekommt, weshalb sie hier gelandet sind.
 
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Dann hast Du drüben, also in cditfurths Thread, nicht richtig mitgelesen. Er war der Meinung, sein Bild sei nur nicht ganz scharf, aber ansonsten mängelfrei gewesen. Mir hingegen erschienen die Mängel erheblich zu sein.

Den Thread zu cdithfurths Foto habe ich durchaus gelesen, und auch deine Kritik daran.
Vor allem hast du den Grünstich beim Hund als Mangel herausgestellt.

Dennoch finde ich das Foto "einfach süß". Wenn ich einen Hund hätte, würde ich den Schnappschuss auch nicht wegwerfen, sondern mir das Bild im Bad hinter den Spiegel stecken, damit es mich schon am Morgen erfreut und mich von meinem missmutigen Gesicht ablenkt..

Gruß
Hans
 
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Was @zaskar da grad schrieb von wegen Clubveranstaltung und Pflege eines aufgebauten Images, verstehe ich bisobiso nicht.

Ohne jetzt olle Kamellen nochmal aufwärmen zu wollen - Das zielt mutmasslich in die gleiche Richtung, die ich im Posting #53 so formuliert hatte:

"Das, was Du als Grüppchenbildung bezeichnest ist mir auch aufgefallen - mit einer relativ klaren Positionierung der alteingesessenen Mitglieder gegen die "Frischlinge" - oder um es in etwa mit Deinen Worten auszudrücken: der harten Knochen gegen die Weicheier."

Wozu ich noch ergänzen möchte, dass sich dieses Gefühl inzwischen etwas relativiert hat:
Ich fühle mich als "Frischling" ganz gut in diesem Thread wahrgenommen und auch integriert. Obwohl ich nach wie vor ein wenig Probleme habe, die Interaktionen zwischen den "Alteingessesenen" zweifelsfrei zu verstehen, weil immer mal wieder neben den geschriebenen Worten auch einiges zwischen den Zeilen steht.
Was ich aber jetzt auch nicht so schlimm finde, je mehr ich von Euch lese und je besser ich Euch deswegen einschätzen kann.

Das hat sowas Abwertendes, das haben die, die sich hier Mühe geben teilzuhaben und zu folgen nicht verdient.

Da stimme ich Dir zu.

Wobei ich auch @zaskar in einem Punkt Recht gebe:
Einige Off-Topic-Passagen machen es dem Leser nicht leicht den roten Faden des Threads nicht zu verlieren.
Das wirkt gelegentlich auch so, als ob da die Bälle zwischen den "Eingeweihten" hin und her fliegen...
Und doch sind es genau diese Passagen, die ich für ein gegenseitiges Verständnis wichtig finde und nicht missen möchte.

Ausserdem: wenn was unklar erscheint, kann man ja nachfragen
 
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Da die Fotografin "alle Zeit der Welt" gehabt hätte, das Foto zu gestalten, ist es für mich auch kein Schnappschuss. Eher ein "Stillleben", welches nicht mit genügender Sorgfalt fotografiert wurde. Der Baumstumpf stört mich, ich hätte den Bildwinkel so gewählt, dass er nicht in der Szenerie auftaucht.

Das Bild wirkt nicht heiter, eher melancholisch, da fallen mir Begriffe wie: Nachdenken, Bilanz ziehen, Einsamkeit, etc. ein. Ein Foto, welches zur Bebilderung eines entsprechenden Themas durchaus brauchbar ist.

Begriffe: Unscharfe, nicht klar definierte Begriffe führen immer mal zu Fehlinterpretationen. Stört aber nicht, da es dadurch zu Denkansätzen kommt, die man selbst gar nicht auf dem Schirm hatte. Dagegen, im politischen, rechtlichen, oder gar wissenschaftlichen Rahmen sind mir Bedeutungsverschiebungen, oder Umdeutungen ein Graus. Seit einigen Jahren fällt mir die Verhunzung von Begriffen in Deutschland sehr negativ auf.

Wie in jedem Club gibt es auch hier eine entsprechende Gruppendynamik. "Alteingesessene Mitglieder", die sich seit Jahren kennen, schon zusammen Knipsausflüge gemacht haben, schreiben natürlich vertrauter, da müssen Frischlinge erst reinwachsen. Das klappt schon mit der Zeit. Zudem ist ein Forum Hobby, Freizeitgestaltung, da wird auch mal gequatscht, gewitzelt, nicht jeder Beitrag ist bierernst und stringent am Thema... mir gefällt es, wenn es auch launig zugeht.
 
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@AnjaC Wäre es möglich, meinen Titel zu ändern? Aus „unperfekte“ ließe sich „nicht perfekte“ machen, um sämtliche Mißverständnisse auszuräumen, denn ich fänd es doof, hier nur noch mißlungene Fotos zu besprechen.

Kay zum Beispiel ist Jurist, der ist beruflich darauf angewiesen Worte exakt zu deuten. Klar, dass da meine Wischiwaschi-Wortkreationen zu Missverständnissen führen. Gleich kommt noch Sven mit seinem Bild und ich hoffe, dass er es sprachlich nicht ganz so genau nimmt (gerade der )
 
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Ich habe bisher nur mitgelesen - war sehr anstrengend, aber auch interessant...

Mein grundsätzliches Verständnisproblem habe ich damit, dass es mir so vor kommt,
als ob nur ein perfekter Schnappschuss und ein perfekt komponiertes Bild dauerhafte Existenzberechtigung hätten,
und der Rest gelöscht gehört.

Ich will mich nicht bei den Abermillionen Facebook-Fotos "wo ich gerade bin / was ich gerade mache / was ich gerade esse" auf halten,
aber auf die Fotos, die jemand macht, um eine bildliche Erinnerungsmöglichkeit an erlebte Situationen und Gesehenes zu haben, verweisen.
Diese haben mit Sicherheit eine Speicherungs-Berechtigung für die Dauer der Lebenszeit der/des Fotografin/en.
Ob diese Fotos jemand anderem gezeigt oder sogar veröffentlicht werden, hängt hingegen davon ab, ob sie auch für andere interessant sein können.
 
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Eine Art Clubveranstaltung läßt sich nie ganz vermeiden.
Wenn man ein paar mal hin und herschreibt, kann man so in etwa sehen, wie der andere so tickt.
Kay schreibt was mit Hugo - dann gibt es Leute, die es nicht verstehen. Nun gut.
Sam25 vergleicht oft mit der Musik - so hat jeder seine Töne (und nicht jeder versteht sie !).
Dazu kommt hier, dass wir uns teilweise im realen Leben auch schon begegnet sind.
 
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Das ist sicher ein ganz wichtiger Aspekt im Zusammenhang mit dem Begriff Schnappschuss.
(und nebenbei bemerkt ein Grund, warum ich persönlich fast alle meine Bilder aufhebe, auch wenn da eine ganze Reihe dabei sind, die jeglicher Definition eines "guten Bildes" widersprechen.
Wichtig ist mir bei diesen Fotos vielmehr als die Qaulität der Aspekt des "Zurückgleitenskönnens" in die Situation in der ich sie aufgenommen habe.)
 
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