Frage iPhone statt DSLR im Urlaub

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Mir fielen zwei Dinge ein, als ich den Ursprungsbeitrag las.

Mein beschissenes IPhone 6s ist seit dem vorvorvorletzten Update nicht in der Lage als Fotoapparat zu dienen, denn es wäre nach 3 Stunden alle. Die Firma Apple möchte wahrscheinlich, dass ich nach 6 Monaten Besitz dieses dummen Scheizzdings bereits das Neue kaufe.

Und was hast Du für ne Ausrüstung mitgenommen, dass Du sie überhaupt nicht ausgepackt hast? D4 mit 200-400?

Der Eingangsbeitrag bietet reichlich Angriffsfläche für den gemeinen Forenten seine geliebte Ausrüstung zu verteidigen. Einige Bilder geben ihm sogar Recht. Aber grundsätzlich spricht doch nix dagegen, New York nur mit dem Iphone zu knipsen. Man braucht keine Brennweiten von 10-300mm um gute Fotos zu machen, mir würden 28mm reichen (ohne Garantie für gute Fotos natürlich). Ich sehe auch diese wichtigen, abgeschnittenen Details nicht, von denen die Rede war. Aber warum denkt man nicht vorher daran und lässt die schweren Brocken gleich daheim?

Ist man mit dem IPhone unterwegs, fallen halt einige Motive weg, die hier allerdings dennoch geknipst wurden :D Man hat dann einfach mehr Zeit Unmengen an Geld für Klamotten für die Freundin und gutes Essen auszugeben. Ersteres sehe ich nicht unbedingt als Vorteil an.
 
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Mir fielen zwei Dinge ein, als ich den Ursprungsbeitrag las.

Mein beschissenes IPhone 6s ist seit dem vorvorvorletzten Update nicht in der Lage als Fotoapparat zu dienen, denn es wäre nach 3 Stunden alle. Die Firma Apple möchte wahrscheinlich, dass ich nach 6 Monaten Besitz dieses dummen Scheizzdings bereits das Neue kaufe.

Und was hast Du für ne Ausrüstung mitgenommen, dass Du sie überhaupt nicht ausgepackt hast? D4 mit 200-400?

Der Eingangsbeitrag bietet reichlich Angriffsfläche für den gemeinen Forenten seine geliebte Ausrüstung zu verteidigen. Einige Bilder geben ihm sogar Recht. Aber grundsätzlich spricht doch nix dagegen, New York nur mit dem Iphone zu knipsen. Man braucht keine Brennweiten von 10-300mm um gute Fotos zu machen, mir würden 28mm reichen (ohne Garantie für gute Fotos natürlich). Ich sehe auch diese wichtigen, abgeschnittenen Details nicht, von denen die Rede war. Aber warum denkt man nicht vorher daran und lässt die schweren Brocken gleich daheim?

Ist man mit dem IPhone unterwegs, fallen halt einige Motive weg, die hier allerdings dennoch geknipst wurden :D Man hat dann einfach mehr Zeit Unmengen an Geld für Klamotten für die Freundin und gutes Essen auszugeben. Ersteres sehe ich nicht unbedingt als Vorteil an.

Gibt nen Rückruf vieler iPhone 6s weil defekte Akkus verbaut wurden.
Check ma ob deines betroffne ist.

https://www.apple.com/de/support/iphone6s-unexpectedshutdown/
 
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Wenn man das dann "telefonieren" nennen will, mit ausgestreckten Arm, den es zum "fotografieren" braucht.

und wie wähle ich die tel nr. - am Display der Kamera-App ?


s wird langsam knapp lächerlich
Besonders wenn man gute Gründe aufschreibt, wie gewünscht!
Dann nen thumbs down erhält von dem Knipser ohne Anspüche,

...nee lass mal stecken den Mist...

ciao4now

Klingt so, als hättest du kein iPhone oder würdest es nicht beherrschen.
Geht wunderbar ohne große Sachkenntnis :)

Und mäßige mal den Ton, eine andere Meinung muss nicht als "Mist" oder "lächerlich" bezeichnet werden.
 
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Wie schon die alten Lateiner sagten "Suum cuique" oder so ähnlich..., kann mich nicht mehr so genau erinnern, da auch schon "älteres Semester". Also, mein Fazit: Kommt darauf an, was Du daraus machen willst. Wenn Du (wie ich, ich gestehe) nur Deine Fotos am PC betrachten/bearbeiten und dann danach auch da betrachten willst, dann liefert das Smartphone tatsächlich erstaunliche Qualität, keine Frage! Anders sieht es aber aus, wenn Du Fotos auch ausdrucken oder sie sogar vorher noch mit einem (semi)professionellen Proggi bearbeiten willst. Dann kommst Du um eine "echte" Kamera nicht herum. Ich selbst habe mit meiner Canon G9, die auch nicht gerade "aufträgt" (6-fach Zoom) erstaunlich gute Resultate erzielt, und mit meiner neuen Nikon D7200, die ich gezielt einsetze (Urlaub, besondere Anlässe) die alte Faszination des Fotografierens aus früheren Zeiten wiederentdeckt;) . Nebenbei eine kleine Episode: Bei unserem Gardasee-Urlaub war mittendrin die Speicherkarte voll und da kam doch in ca. 50 cm Entfernung eine Eidechse aus dem Busch und fragte mich: "Na, willste mich knipsen?" Gut dass ich mein iPhone dabei hatte!
 
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Wenn man mit einer kleinen, leichten Kamera nach New York fahren möchte, die weitaus bessere Fotos macht als ein iPhone, kann man zur Zeit die Nikon Coolpix A zum Schnäppchenpreis von 299,- Euro beim Nikon Store Düsseldorf kaufen.

Ich habe das getan, obwohl ich schon eine Coolpix A hatte - und eine davon meiner Tochter zum Geburtstag geschenkt, die damit sehr glücklich ist. Sie hat die Kamera in ihrem Handtäschchen immer dabei und sendet mir ab und zu ein schönes Foto.

Ich selber nehme diese exzellente Kamera immer öfter mit, wenn ich mal ganz wenig tragen will und erfreue mich an der super Bildqualität der damit gemachten Fotos.

Gruß
Hans
 
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Moin
wie so oft im Leben gibt es "hier" kein Richtig oder Falsch:)
Entscheidend ist "was erwarte ich von meinen Fotos" bzw welche Qualitätsansprüche
stelle ich an meine Fotos. Ist es Hobby oder Befriedigung eines Selbstdarstellers der natürlich der Welt, die darauf wartet,alle 5 Minuten zeigen muss wo man gerade ist:fahne:
Sollten also Knipsbildchen reichen und das versenden selbiger eine höhere Priorität als Qualität haben,..... ja dann sollte so ein Smartphone reichen.
Aber wenn Fotografie Hobby ist, dann ist es keine Last eine DSRL mit sich zu führen,
dann gehört auch die Nachbearbeitung via EBV am PC dazu, mit dem positiven Nebeneffekt das man den Urlaub .. den Städtetrip noch mal entspannt am PC Revue passieren lassen kann.
Und mit dem richtigen Tragegurt ( z.B. Carry Speed) ist selbst eine Einstellige Nikon mit
einem 2.8 24-70 oder einem 2.8 70-200 keine allzu große Belastung.
 
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Natürlich gibt es weder richtig noch falsch wenn das Thema iPhone vs. DSLR lautet.

Und ich kann auch gut verstehen, dass viele Amateure ihre Spiegelreflexkamera lieben und alles was dazu gehört. Wer mich kennt weiß, dass ich jahrelang mit 45kg Fotogepäck nach Afrika gepilgert bin und keine Mühen gescheut habe um gute Fotos nach Hause zu bringen. Ich musste sogar Business Class fliegen um überhaupt mitgenommen zu werden, so viel Gepäck hatte ich dabei und damit meine ich nicht Kleidung.

Professionelle Fotografie wird auch weiterhin mit hochwertigen Kameras passieren, da gibt es für mich keine Frage.

Aber....

99% aller Amateure verkaufen ihre Bilder nicht sondern knipsen nur weil's Spaß macht. Und von dieser Mehrheit der Amateure steigen immer mehr auf kleine Kompakte, oder eben sogar Handy um, weil alles immer schneller gehen MUSS. Aber auch, weil die junge Generation alles sofort online posten möchte. Immerhin muss man ja zeigen wie toll man ist und was man gerade gegessen hat. ;)

Natürlich kann man über die Qualität meckern und sich über abgeschnittene Hochhäuser mokieren, keine Frage. Nur hat auch bei einer DSLR-Ausrüstung nicht jeder ein 14mm mit dabei wenn er nach NYC fliegt. Und Panoramen können gaaaannnnz wenige, vor allem aber braucht man dazu viel Zeit. Ich stell mich bei -7°C und einem Sturm im 54 Stock nicht mit einem Stativ hin und probiere ein Pano, solche Drogen gibt's gar nicht.

Und viele Dinge die man bzgl. Handyfotos früher bemängelte konnte sind heute längst passe, wie zB:

1.) fehlende Tiefenschärfe
2.) Probleme bei schlechten Lichtverhältnissen
3.) kein Tele

2017 alles kein Problem mehr:

picture.php


File Size 71.67 Kb
File Date 2017-03-07 10:42 AM
Camera Make Apple
Camera Model IPhone 7 Plus
Date Taken 2017-02-07 10:55 AM
Resolution 1200 x 794 pixels
Flash Used No
Focal Length 6.6mm (35mm equivalent: 57mm)
Exposure Time 0.017 s (1/60)
Aperture F/2.8
ISO Equiv. 320
White Balance Auto
Metering Mode Pattern
Exposure Program (auto)
JPEG Quality 80


LG
Wolfgang
 
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Also, mein Fazit: Kommt darauf an, was Du daraus machen willst. Wenn Du (wie ich, ich gestehe) nur Deine Fotos am PC betrachten/bearbeiten und dann danach auch da betrachten willst, dann liefert das Smartphone tatsächlich erstaunliche Qualität, keine Frage! Anders sieht es aber aus, wenn Du Fotos auch ausdrucken ... willst. Dann kommst Du um eine "echte" Kamera nicht herum.

Moin
Entscheidend ist "was erwarte ich von meinen Fotos" bzw welche Qualitätsansprüche
stelle ich an meine Fotos. Ist es Hobby oder Befriedigung eines Selbstdarstellers der natürlich der Welt, die darauf wartet,alle 5 Minuten zeigen muss wo man gerade ist:fahne:
Sollten also Knipsbildchen reichen und das versenden selbiger eine höhere Priorität als Qualität haben,..... ja dann sollte so ein Smartphone reichen.
Aber wenn Fotografie Hobby ist, dann ist es keine Last eine DSRL mit sich zu führen,
dann gehört auch die Nachbearbeitung via EBV am PC dazu, mit dem positiven Nebeneffekt das man den Urlaub .. den Städtetrip noch mal entspannt am PC Revue passieren lassen kann.

Ihr unterstellt, dass man mit einem iPhone keine qualitativ wertigen Abzüge oder ausgedruckten Bilder hin kriegt.
Damit ist nur das anfertigen und verbreiten von Knipsbildchen möglich.
Da liegt Ihr meiner Meinung nach falsch.
_______________________________________________________

Wir wissen alle, dass gute Bilder nicht vom Gerödel abhängen das verwendet wird.

Natürlich hat das iPhone 7 kein Tele und natürlich kriegt man keine Blendensterne hin.

Und trotzdem lässt sich damit trefflich ernsthaft fotografieren.
_________________________________________________________

Ich habe mich an einem Projekt beteiligt bei dem man nur mit dem Smartfon und einer App die keine Nachbearbeitung zuliess fotografiert hat. Die App hatte dann noch die Eigenheit, dass nach 3-4 Bildern eine längere Wartepause erzwungen wurde. Alle Beteiligten schilderten die erzwungene Verlangsamung als Bereicherung. Die Resultate waren spannend und kamen auch bei Aussenstehenden gut an.

Seit ein paar Jahren versende ich A5 Karten von mit dem Smartfon gemachten Bildern. Die Qualität der Drucke ist hervorragend. Die Bilder unterziehe ich bewusst keiner Nachbearbeitung.

gruss
 
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Natürlich hat das iPhone 7 kein Tele und ...

Irrtum.

Zitat: Das iPhone 7 Plus hat nicht nur eine ganz neue Kamera, sondern gleich zwei. Die gleiche 12 Megapixel Kamera mit Weitwinkelobjektiv wie beim iPhone 7 arbeitet zusammen mit einer 12 Megapixel Kamera mit Teleobjektiv, die sogar noch näher herankommt. Das bedeutet, du kannst mit höherer Qualität zoomen. Und mit dem ganz neuen Porträtmodus sehen deine Fotos besser aus als je zuvor. Willkommen in einer Welt, in der jedes Bild dein bestes werden kann.

Zoom in die Zukunft:

Durch das Dual-Kamerasystem und den wegweisenden Bildsignalprozessor im iPhone 7 Plus kannst du jetzt mit dem 2x optischen Zoom bei Fotos und Videos extrem scharfe Nahaufnahmen machen. Und mit dem verbesserten digitalen Zoom kommst du noch näher ran. Bei Fotos bis zu 10x und bei Videos bis zu 6x.

Der neue Porträtmodus:

Im Porträtmodus wird automatisch ein Effekt für die Tiefenschärfe angewendet, der die Gesichter scharf lässt, während der Hintergrund unscharf wird. Dieser Effekt wird „Bokeh“ genannt und entsteht normalerweise bei Spiegelreflexkameras. Das iPhone 7 Plus nutzt das Dual-Kamerasystem und fortschrittliches maschinelles Lernen für diesen Effekt. Damit gelingen tolle und professionell aussehende Porträtaufnahmen einfacher als je zuvor.Zitat Ende!

picture.php


LG
Wolfgang
 
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Ich sage mal: Das Thema ist wirklich nicht neu.

SLR gab es früher auch schon, und der "Otto-Normalo" nahm einfach eine günstige Kamera, teilweise mit seltsamen Filmformaten, aber hauptsache günstig und klein.
Damit waren früher auch gute Fotos möglich, aber eben nur bis zu einem bestimmten Bereich. Für "Otto-Normalos" deckte diese einfache Kamera 90% der Aufnahmen ab, und das ist eben heute auch nicht anders, die Smartphones haben diese Rolle übernommen. Auch in den 80/90er galt man mit SLR als Exot, besonders mit großen Gehäusen, in Urlaubsorten waren die kleinen Kameras immer in der Überzahl.
Natürlich ist es einen Wohltat, ein Telefon zu haben, mit dem man gleich auch gute Fotos machen kann. Ich nutze das auch ab und an, aber es ist nicht mit einer DSLR zu vergleichen, da fehlt mir neben der Haptik auch das Gefühl, den Bildausschnitt wählen zu können (sofern ein Zoom-Objektiv verwendet wird), ohne auf Qualität verzichten zu müssen.

VG
 
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Der künstliche Bokeh-Effekt lässt die Kaputze am rechten Rand und oben unscharf werden. Und das kleine abstehende Eck am Aufnäher am Oberarm wird völlig unscharf wiedergegeben.

Künstlich halt.

10-fachen digitalen Zoom halte ich auch für Quatsch. Das bedeutet ja, dass eine Auschnittsvergrößerung gemacht wird, sich die im Bild enthaltene Information also linear mit dem Zoomfaktor verringert. Dann bleiben bei 10-fachem Zoom noch 1,2 Megapixel übrig für das gesamte Bild.
 
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Der künstliche Bokeh-Effekt lässt die Kaputze am rechten Rand und oben unscharf werden. Und das kleine abstehende Eck am Aufnäher am Oberarm wird völlig unscharf wiedergegeben.

Künstlich halt.
Merkt doch fast keiner. Und das wird noch besser werden.
Mittlerweile hat ja sogar meine D500 einen künstlichen Tilt-Effekt eingebaut...

10-fachen digitalen Zoom halte ich auch für Quatsch. Das bedeutet ja, dass eine Auschnittsvergrößerung gemacht wird, sich die im Bild enthaltene Information also linear mit dem Zoomfaktor verringert. Dann bleiben bei 10-fachem Zoom noch 1,2 Megapixel übrig für das gesamte Bild.

Aber der Ansatz über mehrere Objektive verschieder Brennweite ein hybrides Digital-Optical-Zoom zu realisieren hat noch Potential.

Zwar ist die LIGHT nie gekommen...
http://www.zdnet.de/88248656/light-l16-kompaktkamera-mit-16-objektiven/

...aber eines Tages wird das auch kommen. Und zwar im Smartphone!
 
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Hi,

99% aller Amateure verkaufen ihre Bilder nicht sondern knipsen nur weil's Spaß macht.
Es wird - warum auch immer - professionelle Fotografie mit "hochwertig" und Amamteurfotografie mit "minderwertig" assoziiert. Ich verstehe das nicht. Bei der professionellen Fotografie steht IMO die Kosten-Nutzen-Relation im Fokus. Wenn der professionelle Fotograf eine Reportage macht, reicht es meist aus, wenn einfach irgend ein halbwegs korrekt belichtetes Bild da ist (Auflösung ist für die Zeitung egal). Wenn der professionelle Fotograf "Gursky" heißt dürfte das sehr anders sein.

Als Amateur habe ich das große Glück, die Kosten-Nutzen-Situation nahezu beliebig variieren zu können ohne pleite zu gehen. Davon können 95% der Profis nur träumen. Ich kann es mir also leisten, bzgl. Zeit- und Materialeinsatz einen Qualitätsanspruch zu haben, die weit, weit oberhalb der professionell orientierten Fotografie anzusiedeln ist.

Deshalb ist ein Urlaub ohne DSLR für mich kein Urlaub. Ich mag es, das Teil am Handgelenk baumelnd zu fühlen. Ein Panorama, dass man nur dahingerotzt in Sekunden haben kann, um es schnell irgendwo hin zu laden, ist für mich komplett uninteressant.

Ciao
HaPe
 
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Irrtum.

Zitat: Das iPhone 7 Plus hat ...Weitwinkelobjektiv (und) ...Teleobjektiv,...Zitat Ende!

Hallo Wolfgang
Ich besitze und benutze ein iPhone 7 Plus und kenne das Produkt recht gut.
Ich will das Teil ja auch nicht schlechtreden.
Ein Teleobjektiv hat es nicht.

Den Effekt den Du bei Deinem Foto angewendet hast - Modus Portrait - ist das Resultat einer Bildmanipulation, und nicht das Resultat der Optik.
Richtig eingesetzt - mit ruhigem Hintergrund - erzielt dieser Modus (inzwischen) recht gute Resultate.
 
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und wie sieht es aus wenn man gezielt
mit ein oder zwei entfesselten Blitzen aufhellen möchte :)
aber da gibt es bestimmt auch schon eine APP die das simuliert....;)
 
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Tja, um es mit dem großen Philosophen und Bundeskanzler a. D. Helmut Kohl zu sagen: Am Ende zählt, was hinten rauskommt. Dazu muss natürlich vorne erst mal was rein, wozu es glücklicherweise viele Optionen gibt.

Ich persönlich mag die Art des Fotografierens mit einem Smartphone nicht - zu klein, zu leicht, kein Sucher -, aber mir gefällt, dass es die Möglichkeit gibt, mit derart geringem physikalischen Aufwand relativ gute Fotos machen zu können. Wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht?

Und ich käme auch nicht auf die Idee, Smartphone-Fotografen per se einen Mangel an Kreativität zu unterstellen. Oder zu behaupten, nur mit einer DSLR könne man "richtig"(?) fotografieren. Das wäre genauso falsch wie die Aussage, angesichs der Smartphone-Entwicklung gäbe es keinen Grund mehr, eine große Kamera zu benutzen. Es gibt sogar viele Gründe dafür. Sie treffen nur nicht auf jeden zu.

Dass bspw. ich selbst oft eine DSLR herumschleppe, ist keine Sache des Prinzips, der Effekthascherei oder eines abstrakten Qualitätsdenkens, sondern vor allem meiner persönlichen Affinität zu kurzen Brennweiten unterhalb 24 mm geschuldet, die ich mit einer deutlich kleineren Bridge- oder Kompaktkamera leider nicht befriedigen kann. Die Physik lässt sich eben nicht austricksen, auch wenn Kamerahersteller gerne mal so tun, als hätten sie es doch geschafft.

Andere Fotografen haben ganz andere, genauso legitime Gründe für Ihre jeweilige Entscheidung. Und das ist vielleicht der einzige, wirklich zu verallgemeinernde Punkt: Man sollte einen konkreten Grund für seine Entscheidung nennen können, sich also vorher Gedanken gemacht haben, was man wirklich will und dafür an Technik benötigt. Oft ist es weniger als man dachte ...

Und dann: Einfach fotografieren, Erfahrungen sammeln und seine Entscheidung immer mal wieder an der Praxis messen. Bedürfnisse, Ansprüche und Prioritäten können sich ändern. In jede Richtung. Und übrigens auch in jedem Alter. Kurzum: Offen bleiben. Nicht nur bei der Blende.
 
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Der neue Porträtmodus:
...
Dieser Effekt wird „Bokeh“ genannt und entsteht normalerweise bei Spiegelreflexkameras.

Hier sieht man schon, welche Zielgruppe mit diesem Werbetext angesprochen wird: Leute, die einfach
hübsche Bilder machen wollen, aber von Fotografie keine Ahnung haben und auch keine haben wollen.
"Bokeh" und "SLR" - das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun, schon gar nicht "normalerweise".
Reiner Blendtext :winkgrin: ...



 
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