Frage iPhone statt DSLR im Urlaub

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Ich wollte weder einen Testbericht für das ach so tolle Eifon machen, noch habe ich vor Werbung für dieses patschert große Telefon zu machen. Ich werde es auch nicht mehr fürs fotografieren verwenden, aber das ist eine ganz andere Geschichte.
Moin Wolfgang,

das verstehe ich nach der ganzen Diskussion jetzt nicht mehr :eek:

Auch wenn das eine andere Geschichte ist.

Gruß
Thomas
 
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Wie gross ist die KB äquivalente Blende des iPhone Plus ?

Wenn man den Angaben im Netz trauen kann hat das Standard-Objektiv einen 1/2.9"-Sensor (ca. Crop 7.1) und das Tele einen 1/3,6".Sensor (ca. Crop 8.6).

Also KB-äquivalent das normale Objektiv Blende 13 und das Tele Blende 24.

Wenn man jetzt noch die ISO KB-equivalent umrechnet sind die Leistungen des iPhone umso erstaunlicher ;)...
(Es wird aber auch klar, warum echtes Freistellen Stand der heutigen Technik da unmöglich ist)
 
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Ehrlich gesagt hab ich den Sinn diese Threads nach nun über 100 Beiträgen immer noch nicht verstanden ![...]
Was die Filtereffekte wie Tiefenunschärfe oder Panoramafunktion oder was auch immer angeht fände ich diesen Thread viel hilfreicher, wenn die Leute, dies sowohl "klassisches hochwertiges Fotoequipment" als auch aktuelle Smartphones wie das 7+ haben, hier mal aufzeigen, wo noch die Schwachpunkte von solchen Handycams liegen.

Ich habe in meinen Beiträgen doch auf eben diese Schwachpunkte hingewiesen: z.B. stürzende Linien kreuz und quer bei Panoramen oder fehlerhafte Unschärfe bei dem Fake-Bokeh.

Über die Bildqualität bei schlechten Lichverhältnissen brauchen wir wohl nicht extra zu reden.
 
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Männer und Frauen,

Das fotografieren mit einem Smartphone macht doch keinen Spaß!

Also für mich ist nicht nur wichtig was hinten rauskommt, sondern das Foto machen oder herstellen ist für mich fast genauso wichtig.

Durch den Sucher sehen, stimmen die Parameter?

Anderen Standpunkt suchen.

Und dann noch das schöne Geräusch beim Auslösen...

Mein Telefon kann das alles nicht!

Viel Spaß noch!

Axel
 
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…Also für mich ist nicht nur wichtig was hinten rauskommt, sondern das Foto machen oder herstellen ist für mich fast genauso wichtig. …l


Sehr romantische Vorstellung, Axel! :4you:


Ich habe es schon tausend Mal gesagt:

Einem guten Bild ist egal, wie es gemacht wurde. :cool:


Ein IPhone-Foto, das mir Geld einbringt,
ist besser als jedes tolle Kunstfoto, für
das ich hier nicht mal ein Thanks kriege …




 
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Einem guten Bild ist egal, wie es gemacht wurde. :cool:


Ein IPhone-Foto, das mir Geld einbringt,
ist besser als jedes tolle Kunstfoto, für
das ich hier nicht mal ein Thanks kriege …




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Das eine schließt das andere ja nicht aus...

Außerdem geht es um iPhone oder DSLr im Urlaub.

Eigentlich wollte ich nur sagen, dass mir das fotografieren mit einer Kamera mehr Spaß macht, als mit einem Telefon.

Beim telefonieren ist es eher das Gegenteil... :fahne:
 
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Sehr romantische Vorstellung, Axel! :4you:


Ich habe es schon tausend Mal gesagt:

Einem guten Bild ist egal, wie es gemacht wurde. :cool:


Ein IPhone-Foto, das mir Geld einbringt,
ist besser als jedes tolle Kunstfoto, für
das ich hier nicht mal ein Thanks kriege …





Sven
aus deiner Sicht absolut richtig,

aber für einen "Hobby-Fotografen" für den auch das "Fotografieren" zum Hobby zählt(nicht nur das fertige Bild) sieht es anders. "Wir" können uns den "Luxus leisten" zu fotografieren wenn wir Lust dazu haben und nicht wenn wir müssen:)
Und dann gehört auch das beschäftigen, anfassen, schleppen mit der Kamera dazu
 
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Unsinn pur.

Womit gute Fotos entstanden sind hat noch nie jemanden interessiert. Jeder der auch nur ein klein wenig, also ganz, ganz wenig von Fotografie versteht, weiß das!

Einspruch
gerade bei guten Fotos ( jeder kann/muss das für sich interpretieren was ein gutes Foto ist) interessiert es den Fotografie-Interessierten welche Technik "dahinter steckt"
ob DX oder FX evtl. das Kameramodell Brennweite Belichtungszeit Blende usw.
In jeder Fotozeitschrift findest du zu veröffentlichten Fotos diese angaben.
Kann aber sein das auch diese Leute keine Ahnung von dem haben worüber sie schreiben:)

Umgekehrt passt dein Satz schon eher .....
bei einem sch.. Foto das ich max. 1Sec. betrachte interessiert einem die Technik dahinter nicht man Klickt weiter oder blättert ganz schnell zur nächsten Seite.
 
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Einspruch, gerade bei guten Fotos ( jeder kann/muss das für sich interpretieren was ein gutes Foto ist) interessiert es den Fotografie-Interessierten welche Technik "dahinter steckt"....

Einspruch abgelehnt.

Natürlich kann es den fotobegeisterten Amateur interessieren wie ein bestimmtes Bild entstanden ist. Die Gründe hierfür mögen ebenso vielfältig wie unerheblich sein, denn sie tragen nichts zur Entstehung der Fotografie bei.

In der Praxis werden Files zB bei Gettys gekauft, downgeloaded und ihrer Bestimmung gemäß verwendet. Dass das betreffende Sujet passend für einen bestimmten Verwendungszweck und perfekt fotografiert wurde, ist selbstredend. Es ist und bleibt aber "nur" ein Foto. Erst wenn Fotografen, oder ihre Werke berühmt - resp. zur Kunst hochstilisiert werden - kommen Kritiker und interpretieren Inhalte in Bilder die vielleicht der Künstler selber so nie gesehen hätte.

Beispiel:
Die S/W Fotos von Ansel Adams mögen nach wie vor innerhalb einer gewissen Gemeinde von Fans hochangesehen sein und als wunderschön empfunden werden. Zeigt man sie aber zB Jugendlichen an der Grafischen in Wien die Fotografie als Lehrfach haben, entlocken sie den meisten nur ein müdes Lächeln. Da will aber gar niemand wissen wie ein solches angebliches "Meisterwerk" entstanden ist. Alle sind max. froh wenn die Belästigung endlich vorüber ist.... LOL

LG
Wolfgang
 
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Das heisst, fotografiere ich für Ignoranten, ist das Werkzeug und die Qualität egal, und die Nichtignoranten sind eh verkopft und nicht relevant?

Sorry, für Ignoranten sind meine Fotos nicht bestimmt. Ich erfreue mich hauptsächlich selbst daran, aber ich freue mich natürlich, wenn jemand, der/die selbst fotografisches Verständnis hat, die Bilder lobt oder vielleicht nur gut findet oder wenigstens konstruktive Kritik äußert, wenn es denn nicht gefallen sollte. Wenn ich ein Bild veröffentliche, dann möchte ich auch, dass sich jemand die Mühe macht, das Bild richtig zu betrachten und nicht nur "Ach guck mal, der Jörg ist in New York" denkt und rasch weiterklickt.

Das ist nicht mein Publikum.
 
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Einspruch abgelehnt.
...
Die S/W Fotos von Ansel Adams mögen nach wie vor innerhalb einer gewissen Gemeinde von Fans hochangesehen sein und als wunderschön empfunden werden. Zeigt man sie aber zB Jugendlichen an der Grafischen in Wien die Fotografie als Lehrfach haben, entlocken sie ... Alle sind max. froh wenn die Belästigung endlich vorüber ist.... LOL ...

Erneuter Einspruch !

1. Jugendliche an der Grafischen in Wien, die Fotografie als Lehrfach haben, sind keine tauglichen Kriteriengeber.

2. Wenn Jugendliche an der Grafischen in Wien, die Fotografie als Lehrfach haben, mit Bildern von Ansel Adams nichts anfangen können, spricht das weder
für die Auszubildenden, noch für den Ausbilder,
ist aber ansonsten unerheblich.

Wien war einmal eine Stadt der Kultur ...
 
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In der Praxis werden Files zB bei Gettys gekauft, downgeloaded und ihrer Bestimmung gemäß verwendet. Dass das betreffende Sujet passend für einen bestimmten Verwendungszweck und perfekt fotografiert wurde, ist selbstredend. Es ist und bleibt aber "nur" ein Foto.
LG
Wolfgang

Erneuter Einspruch
Es geht hier primär nicht um Fotos die bei Gettys oder irgendeiner Stockagentur für ein paar Cent-Euros vertickert weden... da interessiert es wirklich nicht.
Ich gehe aber davon aus das wir uns hier über ernsthaft interessierte Fotoamateure unterhalten, und da interessiert es den Betrachter eines guten Bildes schon, von der Kamera über Objektiv, Brennweite, Belichtung,Blende bis zum evtl. making of.
 
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Die Ausgangsfrage - soweit ich das richtig verstanden habe - stellte ja das Gewicht einer grossen Ausrüstung im Vergleich zu einem iPhone gegenüber. Und die Frage wäre ja ganz einfach zu beantworten, wenn nicht noch zwischen den Zeilen die kleine "Zwischenhoffnung" auftaucht, mit dem iPhone genau so gute Fotos zu machen wie mit einer DSLR.

Die offensichtliche Frage wäre ja mit einem einfachen "Das musst Du selber entscheiden" zu beantworten. Fertig.

Die versteckte Frage ist ja in vielfältiger Art und Weise immer wieder diskutiert worden, und wird vermutlich Thema bleiben. Und beginnt man etwas weiter zurück, dann entstand sie vermutlich schon, als die Fotografie der Portaitmalerei den Markt streitig machte. Und schon zu dieser Zeit wurde die Frage der Qualität diskutiert, natürlich in einem andern Zusammenhang.

Hierbei wäre aber zu trennen zwischen jenen, die von der Fotografie leben (müssen) und jenen, die mit der Fotografie leben. Ich selbst gehöre ja zur letzten Gruppe und bewundere all jene, welche sich dem Beruf Fotograf nach wie vor mit vollem Elan stellen und davon leben können.

Letztere Gruppe, bezeichnen wir sie als Hobbyisten - ich verzichte hier bewusst auf die Begriffe "Amateure", "ambitionierte Amateure" "Künstler" - hat ohnehin ein Luxusproblem. Sie packen die Kamera, egal was für eine, nehmen sich Zeit oder nicht, knipsen oder fotografieren und haben Freude oder keine Freude daran. Sie stellen das Produkt in Foren, teilen es, drucken es aus, machen Kalender und Bücher usw. Und davon lebt ein ganzer Wirtschaftszweig.

Letztere Gruppe hat im besten Fall nur ein Geltungsproblem, aber keine finanzielle und existentielle Fragestellungen zu beantworten. Ein Festplattenausstieg hat nur die Folge, dass visuelle Erinnerungen flöten gegangen sind. Für eine Berufsfotografen hat das weit grössere Konsequenzen.

Ob ich mit einem iPhone fotografiere als Hobbist oder nicht, ist völlig egal. Und wann und wo auch. Und wenn ein Auftraggeber eines professionellen Fotografen mit iPhonebilder auch zufrieden ist und bezahlt, dann ist das auch OK.

Gehen wir kurz zurück in die Welt der Musik. Wer meint, dass schon Mozart oder Händel oder Bach freie Künstler waren, der irrt sich gewaltig. Es waren bei den meisten Künstlern Auftragswerke. Ohne Gefallen, keine Kohle. Ein "Musikus" war dazumal ein Handwerk und musste genau so hart erarbeitet werden wie andere Handwerke auch. Dazu kam der knappe Stellenmarkt und die relativ grosse Konkurrenz. Bei der Malerei war es nicht anders. Auch diese "Kunstform" wurde lange Zeit als Handwerk betrachtet.

Wir Hobbyisten haben all diese Probleme nicht. Es sei denn, wir erachten alle andern in der selben Gruppe als Konkurrenz. Und somit wäre ja auch die Frage nach der verstecken Frage beantwortet: Wenn man Freude an Fotos, auch an den eigenen, dann ist es komplett egal, mit was man das gemacht hat. Die Hoffnung auf positive Feedbacks der Produkte, darf man immer haben, sofern man das denn auch will....

Und so ist des Hobbyisten grösstes und einzigstes Problem im Grunde genommen gar keines. Es steht uns frei die Bilder betrachten und im besten Fall kommentieren zu lassen. Ein :), ein :up:, ein Bild der Woche, ab in die Highlights, dass ist unser Lohn, hier zumindest. Auf FB und andern Seiten kann man es noch teilen lassen, einen "Freundenstamm" bis zum geht nicht mehr aufbauen und sich darüber freuen ...

Ich meine das alles überhaupt nicht ketzerisch, schließlich gehöre ich ja auch dieser Gruppe an. Sobald man aber die Absicht hat, sich das Hobby mit dem Hobby zu finanzieren, dann spielen andere Gesetzmässigkeiten eine Rolle. Und diese sind nicht zu unterschätzen. Denn dann muss man Abnehmer finden.

So, ich warte immer noch darauf, dass die Nikon eine D.... macht, welche ein integriertes iPhone hat. Dann kann ich mit jemandem telefonieren während des Fotografierens oder via Live-Übertragung ist es dann möglich, dass derjenige am andern Ende gleich mit schaut ... :)

In diesem Sinne: viel Spass im Urlaub ... :)
 
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Schrecklich, dieses Thema.

Wolfgang provoziert und ich liege nachts im Bett und denke ständig daran, wen es interessiert, mit welchem Werkzeug welches Produkt gefertigt wurde. Wen interessiert es, mit welcher Axt ein Baum gefällt, mit welcher Feile eine Skulptur gefertigt, mit welcher Gitarre ein Welthit eingespielt wurde.

Wen interssiert das, solange das Werk auf diese Art gelang?

Natürlich interessiert es den, der Wert auf die Entstehung legt und denjenigen, der sich des Werkes nur erfreut, den interessiert es nicht. Beide Ansichten sind legitim, aber das ändert nichts am Wert des Werkes, wenn es denn einen hat.
 
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