Ich habe nun auch nochmal ewig rumprobiert, und bin verwirrter als zuvor...
Ich habe alles möglich probiert, auch in der Farbverwaltung von Windows und CS6 rumgespielt, und nun sehe ich zumindest bei den Bildern hier im Forum nur mit Fantasie störende Farbwolken. Vielleicht lags einfach am Farbmanagement?
Nach dem, was ich so gelesen habe, gibt es mehrere Problemursachen:
1. ein Farbmanagementproblem: viele Browser können kein Farbmanagement (Firefox kanns), sodass manche User mglw. TWA sehen, andere nicht
2. viele User berichten, dass sie in PS, PSE, Windows-Bildanzeige, etc. Farbwolken sehen, in Irfan View hingegen nicht. Ich sehe in Irfan View ein deutlich kontrastreicheres Bild, allerdings mit Farbwölkchen (Farbmanagement ist hier korrekt eingestellt)
3. Hauptproblem scheint die Konvertierung in 8 Bit zu sein, und das ist auch einleuchtend: zuvor 65.000 Töne pro Kanal werden in nur 256 (!) gepresst. Warum dabei bunte Wölkchen entstehen, wo sonst nur Grau ist, bleibt mir allerdings ein Rätsel
Vielleicht ist das ja auch der Grund, dass ich noch nie TWAs in den JPg hatte, wenn in den Tiffs auch keine waren (vielleicht erinnerst Du Dich, wir haben darüber schon mal telefoniert, wenn auch in einem anderen Zusammenhang...).
Hier setzt der Smart-Object-Trick an, der bei mir jedoch nicht funktioniert.
Bist du dir ganz sicher, dass du keinerlei Farbabrisse siehst (in 100%-Ansicht)?
Ich bin jetzt gemein und verlinke zwei deiner Bilder, ich hoffe du verzeihst?
Hier sieht man (bzw. ich), dass der Hintergrund von grober Klötzchengrafik und violett-grünen Wölkchen geprägt ist (konzentrische, leicht bunte Ringe oberhalb des Rückens). Jedenfalls ist dort kein butterweicher Hintergrundverlauf zu erkennen. Und
hier sehe ich horizontales Banding, besonders über dem Rücken des Blässhuhns.
Ich habe noch Dutzende andere Bilder diverser Quellen angeschaut, und man sieht so etwas überall, mal mehr, mal weniger stark. Ich denke, es geht einfach nicht besser? 8 Bit bieten bloß 256 Töne pro Kanal...
Ich halte diese Problematik im Übrigen für ziemlich relevant, nicht nur für den Druck. Letztlich wird dieser nur von wenigen Betrachtern gesehen, während die Web-Darstellung deutlich häufiger angeschaut wird. Und eine möglichst gute Darstellung entscheidet am Ende darüber, ob ein Landschaftsbild als brilliant und "crisp" oder matschig wahrgenommen wird?
Ich denke, Rolfs Beispielbild ist hier besonders anfällig für Farbwölkchen, weil wir auf graue Wolken blicken. Das Hauptproblem war sicher die Anwendung von 8 Bit Farbtiefe und mglw. ein Farbmanagement-Problem. Ich werde das für mich erstmal weiter beobachten... Das obige Tutorial zum Dithering ist jedenfalls sehr effektiv und findet sicher Anwendung.
Rolf, anfangs hast du geschrieben, du bekämst sofort heftiges Banding in deine Bilder - ist das noch immer so, auch bei anderen Beispielen?