AFX,
das mit dem "Out of Gamut Clippling" hängt aber doch etwas von der Arbeitsweise ab und spielt eben ggf. keine Rolle. IIRC ist das bei Volker der Fall (er korrigiere mich wenn ich das falsch sehe) und auch bei mir, sowie sicherlich bei einer Vielzahl anderer, die eben fast ausschließlich mit Capture NX arbeiten, zumindest dort alle wesentlichen Tonwert- und Farbkorrekturen vornehmen.
Worum geht es? Zunächst nehme ich mein NEF auf, die Rohdaten liegen im entsprechenden Kamerafarbraum vor, dieser ist wie es aussieht viel größer als sRGB und AdobeRGB.
Nun landet mein NEF auf meinem Rechner, die Rohdaten werden so konvertiert, dass sie auf meinem Monitor als Bild darstellbar sind. Dazu wird einerseits dem Bild (nicht jedoch den Rohdaten!) ein (Arbeits-)Farbraum zugewiesen und es erfolgt eine Konvertierung in den Monitorfarbraum.
Ab jetzt kommt es darauf an, wie ich weiterarbeite. "Klassisch" konvertiere ich mein NEF in ein TIFF, um dies in PS zu bearbeiten. Diesem TIFF muss ich einen Farbraum zuweisen, häufig ist das dann sRGB oder AdobeRGB, die, wie ja schon festgestellt, deutlich kleiner sind, als der Kamerafarbraum - die Farbinformationen werden "zusammengestaucht". Wenn ich nun nachbearbeite und in den Bereich des "Clippings" einzelner Kanäle komme, habe ich evtl. ein Problem. Es sind keine Reserven vorhanden, die Farben können für die Monitordarstellung nicht mehr korrekt erzeugt werden. Wenn man stattdessen mit den sehr großen Farbräumen wie ProPhotoRGB arbeitet, passiert das nicht so leicht, bei 12bit Tonwertumfang ist gleichzeitig das Risiko von Tonwerttrennungen bei diesen großen Farbräumen hinreichend minimiert.
Bei der (fast) ausschließlichen Arbeit mit Capture NX ist das anders: Bei jeder Änderung am Bild wird dieses neu aus den Rohdaten konvertiert, damit auch stets ausgehend vom Kamerafarbraum. Es wird stets auf die Reserven der Rohdaten zurückgegriffen, die Zuweisung eines sehr großen Arbeitsfarbraums ist unnötig, der Monitor kann diese Farben sowieso nicht darstellen. Es genügt, wenn der Arbeitsfarbraum ca. genauso groß ist, wie der Monitorfarbraum.
das mit dem "Out of Gamut Clippling" hängt aber doch etwas von der Arbeitsweise ab und spielt eben ggf. keine Rolle. IIRC ist das bei Volker der Fall (er korrigiere mich wenn ich das falsch sehe) und auch bei mir, sowie sicherlich bei einer Vielzahl anderer, die eben fast ausschließlich mit Capture NX arbeiten, zumindest dort alle wesentlichen Tonwert- und Farbkorrekturen vornehmen.
Worum geht es? Zunächst nehme ich mein NEF auf, die Rohdaten liegen im entsprechenden Kamerafarbraum vor, dieser ist wie es aussieht viel größer als sRGB und AdobeRGB.
Nun landet mein NEF auf meinem Rechner, die Rohdaten werden so konvertiert, dass sie auf meinem Monitor als Bild darstellbar sind. Dazu wird einerseits dem Bild (nicht jedoch den Rohdaten!) ein (Arbeits-)Farbraum zugewiesen und es erfolgt eine Konvertierung in den Monitorfarbraum.
Ab jetzt kommt es darauf an, wie ich weiterarbeite. "Klassisch" konvertiere ich mein NEF in ein TIFF, um dies in PS zu bearbeiten. Diesem TIFF muss ich einen Farbraum zuweisen, häufig ist das dann sRGB oder AdobeRGB, die, wie ja schon festgestellt, deutlich kleiner sind, als der Kamerafarbraum - die Farbinformationen werden "zusammengestaucht". Wenn ich nun nachbearbeite und in den Bereich des "Clippings" einzelner Kanäle komme, habe ich evtl. ein Problem. Es sind keine Reserven vorhanden, die Farben können für die Monitordarstellung nicht mehr korrekt erzeugt werden. Wenn man stattdessen mit den sehr großen Farbräumen wie ProPhotoRGB arbeitet, passiert das nicht so leicht, bei 12bit Tonwertumfang ist gleichzeitig das Risiko von Tonwerttrennungen bei diesen großen Farbräumen hinreichend minimiert.
Bei der (fast) ausschließlichen Arbeit mit Capture NX ist das anders: Bei jeder Änderung am Bild wird dieses neu aus den Rohdaten konvertiert, damit auch stets ausgehend vom Kamerafarbraum. Es wird stets auf die Reserven der Rohdaten zurückgegriffen, die Zuweisung eines sehr großen Arbeitsfarbraums ist unnötig, der Monitor kann diese Farben sowieso nicht darstellen. Es genügt, wenn der Arbeitsfarbraum ca. genauso groß ist, wie der Monitorfarbraum.

