Ach ja - schade, dass es nicht ohne dumpfe schwarz-weiß-Malerei geht. Alle, die nicht maximalsten Aufwand betreiben, sind Knipser. Darf ich Prints eigentlich nur in kalibriertem Licht angucken? *grübel*. Wieso darf ich eigentlich preisgekrönte Filme und Videoinstallationen auf nicht kalibrierten Fernsehern sehen? Werde ich da nicht blind von? Und darf ich ein Ölbild nur im Atelier des Malers ansehen? Und wenn ja, um welche Tageszeit?
Sorry, Kai. Ehre sei dem, der mit perfektem Farbmanagement gutes Handwerk abliefert und edle Kunst schafft. In manchen Bereichen ist das
unabdingbar. In anderen nicht. Ich kann die Farbwiedergabe meines Monitors leicht verstellen. Den Unterschied sehe ich - nach 2 Stunden sehe ich ihn nicht mehr. Weil ich nicht kalibriert bin - oder mich ständig selbst kalibriere. Meine Prints dürfen ein wenig voneinander abweichen. Sie dürfen auch von Menschen mit rot-grün-Schwäche betrachtet werden. Und wenn ich im Forum oder woanders Bilder sehe, die mir die Schuhe ausziehen, dann bestimmt nicht deshalb, weil alles kalibriert war.
Also nochmal: Für bestimmte Anforderungen unabdingbar, für andere Bereiche - und nicht nur für den Photokalender für Omma - unnötig oder gar Ballast.
PS: Bevor ich es nicht hinbekomme, dass ein Bild, das auf dem Bilschirm das Format 3:2 im Querformat hat, nach einer Drehung nicht auch exakt 2:3 im Hochformat hat, werde ich mich um weitere Feinheiten bzgl. meines "Farbmanagements" (bewusst in Gänsefüßchen!!) ganz bestimmt nicht kümmern! Und das kann dauern!!