Doch Nikon D3X mit 24 Megapixeln

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Das eine D3x preislich etwa auf dem Niveau einer Canon 1Ds Mark III liegen wird, davon gehe ich mal aus. Gegen genau diese wird sie im Markt vermutlich positioniert werden.
Da Canon die 5D aber "renovieren" wird und Sony eine 24 Megapixel Vollformat Kamera bringt, die mit Sicherheit preislich deutlich unter den Top-Modellen von Nikon und Canon angesiedelt werden sein muss (die wollen ja schließlich Marktanteile und werden mit dem Top-Model vermutlich wie Minolta eher den gehobenen Amateur im Visier haben) bin ich viel gespannter die Antwort von Nikon in genau diesem Marktsegment.
Ich glaube, die eigentliche Überraschung wird da kommen.
 
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Das eine D3x preislich etwa auf dem Niveau einer Canon 1Ds Mark III liegen wird, davon gehe ich mal aus. Gegen genau diese wird sie im Markt vermutlich positioniert werden.
(...)
Sony eine 24 Megapixel Vollformat Kamera bringt, die mit Sicherheit preislich deutlich unter den Top-Modellen von Nikon und Canon angesiedelt werden sein muss

Wenn sich D3 und D3x vorwiegend unterscheiden durch 24 statt 12 MP und eine Sony genau diesen 24 MP Sensor in einer billigeren Kamera haben wird, sehe ich nicht ein, warum eine D3x weit über der D3 liegen sollte. D3 und D3x bedienen unterschiedliche Segmente/Anforderungen. D3 hat den Kompromiss "geringere Auflösung", die D3x wird zwangsläufig nicht die gleiche Qualität bei hohen Iso-Werten liefern. Das war's aus meiner Sicht auch schon.

Ich warte auf die D3x; wenn die am Ende doch teurer werden sollte als die D3, kaufe ich keine von beiden! :frown1:
 
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Hoffentlich ist bald September. Die Mutmaßungen nerven.:fahne::fahne:

Das Forum ist doch so groß, warum bist du dann ausgerechnet hier gelandet ;)

8000 Euro. Das ist viel Geld für einen Amateur. Die würde ich auch nicht ausgeben. Bei 2 oder 3 Tausend würde ich mir schon ganz seriöse Fragen stellen. Aber auch nur weil ich demnächst ein Haus kaufe und das muss auch bezahlt werden. Wäre das Haus bezahlt, die Kinder aus dem Haus, dann könnte man doch schon mit dem Gedanken spielen. Ist aber nicht schlimm, ich werde mich dann in gut 20 Jahren mal wider hier erkundigen.
 
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. Ist aber nicht schlimm, ich werde mich dann in gut 20 Jahren mal wider hier erkundigen.

Da kriegste dann aber im Zweifel eine ähnliche Breitseite von einer Diskussion ab, nur dass sich bis dahin die Produktbezeichnungen geändert haben werden:
"nee warte mal mit der D11 bis die D11xs draußen ist, die hat sicher 220 Megapixel und soll schon den neuen Automotivsucher Generation 2 haben, da hälst Du nur noch die Kamera hoch und das Ding macht teuflisch gute Fotos, 40 Fotos / Sek. alles scharf... und jedes preisverdächtig und sogar bei völliger Dunkelheit... manchmal sind sogar mehr Sachen drauf als wirklich da waren, z.B. bei der neuen "include a dude" Funktion!" :D

Ciao
Christian
 
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Nehmen wir mal an, dass spätestens in einem Jahr eine D3X mit 24 MPix zu kaufen sein wird. Fühlen diejenigen, die sich soeben eine D3 mit 12 MPix gekauft haben dann nicht doch etwas betrogen?

Warum?
Ich brauche weder mehr Auflösung noch geringere Geschwindigkeit :D
 
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Warum?
Ich brauche weder mehr Auflösung noch geringere Geschwindigkeit :D

Sagen wir mal so: solange das Objektiv genug auflösen kann ist "mehr" gespeicherte Auflösung doch sicher nicht schlecht? Warum dann sich mit der Hälfte der Pixel begnügen? Das ist doch auch der Grund, warum viele Fotografen das Mittelformat dem Kleinbildformat vorziehen. Bei Vergrößerungen ist das Bild vom Mittelformat ja detailreciher. Ueber geschwindigkeit brauchen wir dann aber nicht zu diskutieren ;).

Das Problem das ich sehe, ist dass dass wir im Moment noch immer voll in einer Entwicklungsphase sind, was die Sensoren betrifft. Was heute top ist, ist in einigen Jahren überlebt. Die Entwicklungssprünge erfolgen einfach zu rasch. Heute viel Geld investiert, um Morgen zu sehen, dass man wieder investieren muss (und zwar reichlich), wenn man die bestmögliche Qualität haben will. Irgendwann muss man auf's Pferd springen, doch wann ist der richtige Moment? Kann es sein, dass wir in 2 Jahren soweit sind, dass die Entwicklungssprünge langsamer erfolgen? Gut, die Kameras werden immer schneller werden und dafür wird man auch zahlen müssen, doch was kümmert das die Fotografen die ihre Vorlieben eher in Richtung Landschaft haben? Da zählt nur die Bildqualität. Und die sollte doch bezahlbar sein.
 
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Sagen wir mal so: solange das Objektiv genug auflösen kann ist "mehr" gespeicherte Auflösung doch sicher nicht schlecht? Warum dann sich mit der Hälfte der Pixel begnügen? Das ist doch auch der Grund, warum viele Fotografen das Mittelformat dem Kleinbildformat vorziehen. Bei Vergrößerungen ist das Bild vom Mittelformat ja detailreciher. Ueber geschwindigkeit brauchen wir dann aber nicht zu diskutieren ;).

Das Problem das ich sehe, ist dass dass wir im Moment noch immer voll in einer Entwicklungsphase sind, was die Sensoren betrifft. Was heute top ist, ist in einigen Jahren überlebt. Die Entwicklungssprünge erfolgen einfach zu rasch. Heute viel Geld investiert, um Morgen zu sehen, dass man wieder investieren muss (und zwar reichlich), wenn man die bestmögliche Qualität haben will. Irgendwann muss man auf's Pferd springen, doch wann ist der richtige Moment? Kann es sein, dass wir in 2 Jahren soweit sind, dass die Entwicklungssprünge langsamer erfolgen? Gut, die Kameras werden immer schneller werden und dafür wird man auch zahlen müssen, doch was kümmert das die Fotografen die ihre Vorlieben eher in Richtung Landschaft haben? Da zählt nur die Bildqualität. Und die sollte doch bezahlbar sein.

Ich frage mich ernsthaft, wann die Diskussion endlich wieder in die Richtung wechselt, dass das Bild mit seiner Aussage im Vordergrund steht und nicht die Technik, mit der sie gemacht wurde!!!

Wir haben mit 12 MP einen Auflösungsstandard, der uns Abzüge ermöglicht, die das Wandtapetenformat ohne Probleme erzielen lässt - und sogar darüber!
Wer noch detailreichere Bilder braucht, kann sich in der digitalen Highendklasse bei Hasselblad etc. bedienen - oder mit hervorragenden Objektiven und einer 6 MP DSLR Kamera Bilder im Gigapixelbereich fertigen - dazu bedarf es nur ein wenig Knowhow und Geduld...

Ich habe diesbezüglich sogar mit meiner Coolpix 8800 bereits Aufnahmen gemacht und der total veralteten D200 mit dem Lowend-Objektiv 70-300 VR, die eine Gesamtauflösung von 150 bis 200 MP entsprachen... "da lach ich über 24 MP" ;-))

Bei nicht-stationären Motiven ist das natürlich nicht so möglich... ist mir auch klar.

12 MP und rattenscharfe Objektive sind aber bereits für Portraitaufnahmen im Regelfall "too much" weil die portraitierte Person sich jedes Fältchens etc. schnell bewusst gemacht wird ;-) beim Betrachten der Bildergebnisse am Monitor...


Die D3 als Nachfolgerin der D2Hs ist doch ein wirklich adäquates Modell mit hervorragender Qualität. Die Nachfolgerin der D2xs mit einem 20 plus X MP-Sensor wird es auch sein... aber Fotos mache ich auch mit meiner D200...

und komme abschließend wieder auf meine Eingangsfrage zurück, die heutzutage leider zunehmend unbedeutender zu sein scheint...

Helmut
 
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. . . Was heute top ist, ist in einigen Jahren überlebt. Die Entwicklungssprünge erfolgen einfach zu rasch. Heute viel Geld investiert, um Morgen zu sehen, dass man wieder investieren muss (und zwar reichlich), wenn man die bestmögliche Qualität haben will. . .

Das einzige Problem ist doch, dass ich mir klar werden muss, wie viel ich bereit bzw. in der Lage bin, auszugeben, um die technische Ausrüstung anzuschaffen, die mich beim Fotografieren optimal unterstützt; entsprechend lang kann ich mit dem Kauf neuer Ausrüstung warten - oder eben auch nicht.

. . . Irgendwann muss man auf's Pferd springen, doch wann ist der richtige Moment? Kann es sein, dass wir in 2 Jahren soweit sind . . .

Wir werden wohl niemals den "richtigen Moment" erreichen, da - wie Du bereits erkannt hast - die Entwicklung immer weiter geht. Frage in diesem Zusammenhang: Hast Du einen PC, und wenn ja, diesen im richtigen Moment gekauft ?

Gruß

Frieder
 
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Ich frage mich ernsthaft, wann die Diskussion endlich wieder in die Richtung wechselt, dass das Bild mit seiner Aussage im Vordergrund steht und nicht die Technik, mit der sie gemacht wurde!!!

(...)

Die D3 als Nachfolgerin der D2Hs ist doch ein wirklich adäquates Modell mit hervorragender Qualität. Die Nachfolgerin der D2xs mit einem 20 plus X MP-Sensor wird es auch sein... aber Fotos mache ich auch mit meiner D200...

und komme abschließend wieder auf meine Eingangsfrage zurück, die heutzutage leider zunehmend unbedeutender zu sein scheint...

Helmut

Schön zu lesen, dass ich mit meiner Einstellung zum Pixelwahn und zur allgemeinen Technikgläubigkeit siehe hier doch nicht so alleine bin ...

Wenn ich die, so über die Jahre in diesem Forum geschriebenen, diverse Beiträge lese, die kurz vor dem Erscheinen neuer Kameras entstanden, so muss doch der Eindruck aufkommen, dass mit der neuen Kamera alle anderen digitale Modelle schlagartig vollkommen unbrauchbar geworden sind ;) ...

Was müssen dies für fürchterliche Zeiten gewesen sein, als der Nikon nutzende Fotograf tw. über zehn Jahre auf ein neues F-Modell warten musste ...
 
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Hi,

find ich witzig wenn Amateure andere Amateure maßregeln wollen. :fahne:

Kämen solche Argumente von einem Profifotografen der bereits dutzende Bildbände aufgelegt hat sage ich okay, der Mann weiß wovon er spricht, aber ohne etwas vorweisen zu können andere Schulmeistern zu wollen ist schon etwas vermessen, findet ihr nicht?

Dies hier ist halt ein sehr techniklastiges Forum und da wird halt mehr über Megapixel als über kreative Bildkompositionen philosophiert.

Ist das tatsächlich so verwerflich....

Gruß

Magda
 
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Vielleicht können manche Leute ja was vorweisen in ihrem persönlichen Umfeld, aber halt nicht im Netz? Wieviel muß man denn vorweisen können, um die Lizenz zum Senfdazugeben zu erlangen? :nixweiss: Ich zB bin nach schlechten Erfahrungen sehr vorsichtig geworden mit dem unkontrollierten Zeigen von Bildern (Stichwort Ausrüstungsneid). :rolleyes:

Mir persönlich würde die heutige D3 auf lange Zeit reichen, meine D50 mit ihrem jämmerlich veralteten 6 MP-Sensor macht immer noch Bilder, die meinen Vorstellungen genügen. Einzig der Geldbeutel ist das Limit zum Aufstieg :lachen:
 
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Hi,

find ich witzig wenn Amateure andere Amateure maßregeln wollen. :fahne:

Kämen solche Argumente von einem Profifotografen der bereits dutzende Bildbände aufgelegt hat sage ich okay, der Mann weiß wovon er spricht, aber ohne etwas vorweisen zu können andere Schulmeistern zu wollen ist schon etwas vermessen, findet ihr nicht?

Dies hier ist halt ein sehr techniklastiges Forum und da wird halt mehr über Megapixel als über kreative Bildkompositionen philosophiert.

Ist das tatsächlich so verwerflich....

Gruß

Magda

Nochmal ganz langsam,
für eine technikverliebte Immer-Mehr-MP-haben-wollen-Fotografin ...

Wer dem MP-Wahn huldigen will, der soll es tun - sollte dabei aber komplett dann die finanziellen Ausgaben ausblenden ...

... wobei die Zyklen immer kürzer für sogenannte Innovationen immer kürzer werden, die entsprechenden Ausgaben müssen erst mal wieder hereingeholt werden und dies wird immer schwieriger.

In diesem Zusammenhang würde mich dann mal interessieren, warum z.B. einige Zeitungsverlage inzwischen bei ihren Lokalredaktionen dazu übergegangen sind, ihren Redakteuren eine D40 in die Hand zu drücken und diesen dann die Fotos machen lassen - der Pressefotograf wird da nicht mehr gebraucht ... und die D40 würde ich nun wirklich nicht als MP-Bolide bezeichnen (eher die Chance genutzt haben den Fotografen und Laboranten einzusparen) ...

Allerdings entsteht bei reiner Fixierung auf die MP bei einigen Forenten hier scheinbar so ein gruppendynamischer Zwang, dass alle Beteiligten einfach nur noch auf die MP schauen ...

Wenn diese Bilder dann in besserer Briefmarken-Größe in irgendwelchen Medien abgedruckt bzw. im www gezeigt werden, darf man schon mal den Sinn hinterfragen, oder nicht? Spricht man dann aber andererseits mit den ausführenden Leuten in den Druckereien über deren Anforderungen an druckfähige Dateien, hört man da ganz andere Dinge ...

Es ist übrigens eine sehr herablassende Argumentskette, dass man solche Meinungen nur dann nach einer gewisssen Lebensleistung bzw. Netzpublikationen hervorbringen darf ...

Solche Todschlag-Argumente scheinen sich im Internet und diversen Foren immer mehr zu verbreiten, Motto: Wer man schrillsten auftritt, gewinnt ...

Oder sind wir schon wieder so weit, dass nur noch eine Einheitsmeinung gilt?

Es übrigens nicht verwerflich über die Fototechnik zu philosophieren, nur wird es beim Rückblick auf die letzten Jahre irgendwann langweilig immer wieder zu lesen, dass endlich mit mehr MP die Bilder besser werden ...
 
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Es übrigens nicht verwerflich über die Fototechnik zu philosophieren, nur wird es beim Rückblick auf die letzten Jahre irgendwann langweilig immer wieder zu lesen, dass endlich mit mehr MP die Bilder besser werden ...

Zeig mir bitte wo jemand hier im Forum behauptet hat, dass seine Bilder durch mehr MP besser würden.

Gruß

Magda
 
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AW: Doch Nikon D3X mit 24 Megapixeln - nur wofür !

ich nutze dann besser die Zeit zum Ausnutzen der vorhandenen Technik und eigentlichen Gebrauch der Kameras: Dem Fotografieren!

dann mach das doch!

Es übrigens nicht verwerflich über die Fototechnik zu philosophieren, nur wird es beim Rückblick auf die letzten Jahre irgendwann langweilig immer wieder zu lesen, dass endlich mit mehr MP die Bilder besser werden ...

mindestens genauso langweilig ist dieses immer wiederkehrende Gemeckere gegen solche Diskussionen...
 
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Ich will diese kurzweilige Diskussion nicht stoppen, nur gerade als ich las wie hier die Fetzen fliegen, da dachte ich so bei mir: die Sache mit mehr Pixeln und noch mehr Ausstatung wird sich ggf. so entwicklen wie zu analogen Zeiten : obwohl es ganz viele Kameras gab die jede Menge Schnickschnak (Programmautomatik, Mehrfeldmessung etc.) hatten, haben die Profis an der F3 festgehalten...

Wer weiß ggf. sind 12 Mpx mit einem schnellen Af und einem grade noch erträglichem Workflow bei der Bildverarbeitung und Speicherung für die Profis unserer Tage wichtiger als Benchmarks in der Auflösung zu knacken.. fragen wir sie doch einfach mal.... :up:
Ciao
Christian
 
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Wer weiß ggf. sind 12 Mpx mit einem schnellen Af und einem grade noch erträglichem Workflow bei der Bildverarbeitung und Speicherung für die Profis unserer Tage wichtiger als Benchmarks in der Auflösung zu knacken.. fragen wir sie doch einfach mal.... :up:

Heutzutage wird eine D3(x) aber bei weitem nicht mehr nur von Profis gekauft, viele Amateure haben das nötige Kleingeld und investieren dies auch.
Weshalb hier nicht nur die Meinung der Profis relevant sein wird.

Weiters ist der Flaschenhals EBV wohl nur eine Frage der Zeit, bis Rechner am Markt sind mit denen auch mit 50MP-Files angenehm hantiert werden kann.
Als ich meine D70 gegen die D200 eintauschte hab ich mich doch sehr über die 'unnötigen mehr' MPixels geärgert, inzwischen war ich aber doch schon des öfteren froh über die Reserven(spez. wenns um Ausschnitte ging).

Glaube daher nicht an dies 12MP-Theorie, höchstens für Spezialsegmente wie zB. AL...
 
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Ich will diese kurzweilige Diskussion nicht stoppen, nur gerade als ich las wie hier die Fetzen fliegen, da dachte ich so bei mir: die Sache mit mehr Pixeln und noch mehr Ausstatung wird sich ggf. so entwicklen wie zu analogen Zeiten : obwohl es ganz viele Kameras gab die jede Menge Schnickschnak (Programmautomatik, Mehrfeldmessung etc.) hatten, haben die Profis an der F3 festgehalten...

Ich meine mich erinnern zu können, das meine Sehschwäche vor 20 Jahren noch nicht so ausgeprägt war wie heute und das die F3'en bei den üblichen Fotogroßaufläufen (Promibälle, Konzerte, Sportgroßveranstaltungen) schneller von den F4'en ersetzt wurden, als ich schauen konnte.

Rainer Martini beschrieb das hier im Forum mal sehr spaßig, wie er (der König des schnellen Manuell-Focussierens) von einem Sportevent zurückkam und sein Assi brachte mit der EOS deutlich mehr scharfe Bilder mit, als er selber mit der F3. ;)
 
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Was mich betrifft, bin ich der Meinung, dass 5000 Euro für eine 12 Mpix. Kamera einfach zuviel sind, wenn es die 10 Mpix. (mit etwas mehr Rauschen) für 500 Euro gibt. Da liegt bei mir das Problem. Wenn ich eine Kamera mit der bestmöglichen Bildqualität haben will, muss ich für eine ganze Menge Features zahlen die ich nicht brauche.

Wenn ich dann in 2 oder 3 Jahren wieder die bestmögliche Bildqualität haben will, muss ich wieder für den ganzen Schnickschnack zahlen, den die Profis anscheinend brauchen. Für die Sportfotografen mag dieser Schnickschnack vielleicht überlebenswichtig sein, für mich ist er im Bereich der Landschaftsfotografie aber Ueberfluss. Deshalb arbeite ich in dem Bereich noch immer mit meiner Pentax 67 und werde es, wenn die Entwicklung nur in Richtung Geschwindigkeit weiter geht, noch sicher lange tun..

Mit 1 Bild/Sekunde und langsamen AF bei 24 MPix. könnte ich wesentlich mehr anfangen als mit 8 Bilder/Sekunde, schnellem AF und 12 MPix. Dafür maximal 2000 Euro und den Formfaktor einer pre AF-Kamera. Das ist die Kamera die ich suche. Doch die wird es aus "Marketing-spezifischen-Gründen" nie geben.
 
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