Der Feierabend des Wochenendpendlers ...

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Helmtest steht zum Glück noch aus, ich kann da aber auch gern drauf verzichten. Ich habe einen solchen mal mit einem Vollintegralhelm durchgeführt und bin nach einem superteuren Helikopterflug erst in der Kenspinröhre wieder aufgewacht. :frown1:

Allerdings wird es wohl langsam Zeit, das ich das getönte Visier durch ein klares ersetze, es wird jetzt doch schon arg früh dunkel. Das Sony versieht aktuell seinen Dienst noch problemlos kommt allerdings bei Regen nicht mehr an den Lenker.

Meine Gewichstziele habe ich alle erreicht, ich bin von über 28 nun auf einem BMI von 23 und nehme weiter ab. Langsam aber sicher muß ich mal etwas langsamer machen. Hier wird mir aber die weite Entfernung vom Äquator wohl helfen. Die Tage werden rasend schnell kürzer und die Abende sehr viel kälter. Die potentiellen Ausreden nicht zu radeln werden wohl rasch zunehmen. Bleibt nur zu hoffen, daß dies auf die Ausreden beschränkt bleibt. :dizzy:

Vorgestern abend saß zum ersten Mal seit langem wieder dieses vom inneren Schweinehund geschickte Teufelchen auf der linken Schulter:

Warum tust Du Dir das an? Nimm das Auto, fahr zum güldenen M und hau Dich richtg voll, bevor Du Dich aufs Sofa klatscht. Es ist kalt und sieht nach Regen aus, also sei vernünftig

Nix da, wenn jetzt schon die Ausreden siegen wirds im Winter wohl gar nix mit der Bewegung. Immerhin gebot die Vernunft das ich die leichte Regenjacke anzog, was sich im Nachhinein als weise ausweisen sollte, denn nach etwa 10km Fahrstrecke und 15km vor der Wohnung fing es an zu schütten. So machte ich zum ersten Mal im Leben schon im September die Heizung im Bad an, um bis zum nächsten Morgen die völlig durchnäßten Klamotten wieder trocken zu bekommen.

Gestern wäre dann die Möglichkeit gewesen, das Auto zu nehmen, denn die Wasserkiste im Büro war alle. Auch wenn ich die Dinge des alltäglichen Gebrauchs inzwischen auch radelnd einkaufe ist so eine Wasserkiste weiterhin ein Autoeinsatz. Aber das Wetter sah gar ncht mal so übel aus, ich hatte diesen Monat noch keine 300km auf dem MuFu-Gerät, extra das 1.8er eingepackt und Wasser könnte ich mir auch erstmal aus den Kundenbesuchsbeständen klauen. Ein wenig stolz auf mich war ich dann schon, als ich auf dem Rad saß und auch Spätseptember-Abende können durchaus schön sein.

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Beinahe ein Burning Sky

Den letzten Sonnenstrahlen hinterherzufahren und fast sekündlich neue Lichtstimmungen und Farben am Himmel zu sehen hat schon fast etwas meditativ mystisches. Klar hätte ich das auch vom Balkon oder aus dem Auto anschauen können, aber das "Sonnenuntergangsfeeling" ist nochmals stärker wenn man spürt, wie es mit der sinkenden Sonne auch immer kälter wird.

Dazu kommt auch noch, das ich vom Balkon kein flankierendes Feld, sondern das Hochhaus gegenüber hätte fotografieren müssen. Mit dem Auto wäre bestimmt mal wieder das schönste Licht vorbei gewesen, bis sich eine Anhaltemöglichkeit ergeben hätte. Das Rad fliegt zur Not dynamisch an den Wegrand und wartet dort geduldig.

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Treuer Begleiter
 
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Hallo Stefan,

jetzt habe ich Deinen Thread in einem Rutsch durchgelesen und ich muss sagen, Hut ab. Deine Foto´s haben mir auch sehr gut gefallen. Aber Deine Tagesration (Bild mit belegtem Brot und Paprika und Karotte) fand ich schon sehr wenig :eek:
Aber für Deinen Thread :up:
 
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Danke, das mit der Tagesration bezog sich auch nur auf den Arbeitstag ;)

Abends esse ich dann schon noch eine Kleinigkeit, auch wenn es manchmal nur eine Suppe ist. Mal schaun wie lange ich noch so fleissig bleibe. Als nächstes muß ich wohl das Thema Beleuchtung angehen. Ich habe zwar eine recht gute Lampe montiert

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Aber irgendwie sind -fast- alle Jogger und Tölenlatscher wohl der Meinung, das komplett schwarz in schwarze Kleidung optimal wäre, um sich auf dunklen Rad-/Fußgängerwegen fortzubewegen. Die Ausleuchtung der Lampe ist zwar ganz ordentlich

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jedoch besonders in Kruven sehe ich erst viel zu spät was vor mir kommt. Auf Dauer wird es wohl darauf hinauslaufen, daß ich mir eine noch stärkere Lampe sowie noch eine kleinere Helmlampe zulege.

Zudem kam noch eine neue und viel lautere Klingel hinzu, da mich schon mehrfach wild diskutierende oder mit Ohrstöpseln versehene Fußgänger nicht gehört haben. Nun gilt es durchzuhalten, bis zum 21.12. dann werden die Tage ja wieder länger :dizzy:

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Als Fotobeleuchtung taugt so eine Fahrradfunzel auch nicht wirklich.

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Ich habe mir jetzt einfach mal kurzentschlossen eine einfache Helmlampe und eine der natürlich nicht zugelassenen China-Monster-Leds bestellt. Auf dem Radweg und der Strasse nutze ich dann weiterhin die B&M und auf den Waldwegen dann den "China-Kracher" als Fernlicht.

Fotos von der Blumenwiese im Dämmerlicht sind allerdings auch ganz interessant

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Allerdings befürchte ich, das dies die letzten für dieses Jahr gewesen sein dürften.
 
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Gestern Abend kam mal wieder die bohrende Frage auf: Warum tust Du Dir das an :confused:

Es goß bei der Abfahrt schon in Strömen, die Radschuhe waren nach der ersten Pfützendurchfahrt komplett durchnäßt, die Regenklamotten erfüllten ihre Aufgabe Flüssigkeiten in keiner Richtung durchzulassen hervorragend. Ich schwamm also im eigenen Schweiß und bei jedem entgegenkommenden Auto wurde die Fahrt zum Blindflug, da die Scheinwerfer das nasse Visier zu einer gleissenden Wand mutieren liessen.

Zum Glück hatte ich letztes Jahr ein Schlüsselerlebnis, das es mir -zumindest derzeit noch- erlaubt auch ohne superteure Chacka-Seminare die Motivation zu halten:

Kurz vor Weihnachten schaltete ich auf einer meiner stundenlangen Autofahrten den iPOD auf Zufallswiedergabe, um nicht immer die gleichen Lieder zu hören. So spielte er einen meiner früheren absoluten Lieblingssongs. Marius Müller Westernhagen, als er noch ein echter unangepaßter Deutsch-Rocker war, der vor ein paar hundert Leuten in der Kasseler Stadthalle spielte und kein Mainstream Kuschel-Popper der Arenen füllt.

Ich drehte die Anlage hoch und begann lauthals mitzusingen:

Ich bin froh das ich kein Dicker bin. Denn Dicksein ist 'ne Quälerei.

Yeah auch 28 Jahre nach dem Konzertbesuch bin ich immer noch textsicher

Ich bin froh das ich so'n dürrer Hering bin. Denn dünn bedeutet frei zu sein.


Dürrer Hering? Nicht mehr wirklich. Ist mußte unwillkürlich an meinen Freund George denken. Der war für mich damals das Maß wie dick ich nie werden wollte. Er trug Jeans in 35/32 meine waren zu der Zeit auch schon bei 32/32. Trotzdem kam das mit dem dürren Hering noch hin, denn auf meine 184cm verteilten sich keine 70kg Gesamtgewicht.

Nun saß ich in meinem Auto und sang mit jeder Zeile etwas leiser mit. Den "Jeans-Schwur" von damals habe ich eingehalten. Dabei allerdings auch stark geschummelt, die letzten Jeans, die ich Mitte der 90er kaufte waren 34/32, denn mit dem Job kamen die Stoffhosen und ich kaufte einfach keine Jeans mehr.

Es waren nun nicht nur 28 Jahre vergangen seit jenem Marius Konzert in der Kasseler Stadthalle, es hatte sich auch jedes dieser Jahre mit einem Kilo Gewichtszunahme bei mir vereewigt.

Das Lied war nun fast zu Ende und MMW schleuderte mir den Schlußsatz entgegen:

Na Du fette S...


Das saß wie ein Hammer. Ich weiß das viele jüngere die damaligen Songs von Westernhagen schon als Minderheitentoleranz-Liedchen umdeuten wollen. Er selbst hat sich dazu IMHO nie wirklich geäußert, wer aber das halbe Hemd schonmal live geshen hat wird sich leicht vorstellen können, daß er diesen Song genauso meinte wie er ihn geschrieben hatte.

So fuhr ich also weiter nach Haus, dem leckeren Weihnachtsessen meiner Frau und den diversen von Schwiegermutter bestimmt schon bereitgestellten Schnucksachen entgegen. Just über Weihnachten beschloß ich denn auch, daß ich heftig etwas an mir ändern müsse ....




Schnipp, Zeitsprung über ein 3/4 Jahr ins hier und jetzt. Ein wenig bange war mir schon, als ich vor Kurzem den ultimativen Test wagte. Ganz unten im Schrank lagen immer noch meine heißgeliebten Original-US-Levis in 34/32, die meine Frau schon seit vielen Jahren in die Altkleidersammlung tun wollte. Nun kramte ich eine davon mit eher gemischten Gefühlen wieder hervor und legte mich aufs Bett um wie früher die knallenge Superröhre irgendwie über die Beine zu bekommen. Dies erwies sich aufgrund der nun durchaus vorhandenen Beinmuskulatur als gar nicht mal so einfach, aber die entscheidendere Frage war, ob ich -wenigstens mit Luftanhalten- den Knopf überhaupt zu bekäme.

Wichtig ist es sich auch an kleinen Dingen im Leben erfreuen zu können und so freute ich mich wie ein Schneekönig, als die Hose nicht nur zuging, sondern auch ohne Luftanhalten und/oder Erstickungsanfälle paßte. Wahrscheinlich wäre sogar eine 33er gegangen.

So kam es dann, daß ich meinen ebenfalls seit Ewigkeiten ungenutzten Plattenspieler reaktivierte und lautstark mitgrölend die Mit Pfefferminz bin ich Dein Prinz LP auflegte. Ein dürrer Hering bin ich zwar immer noch nicht, allerdings ist es auch nicht Ziel wieder zu so einem Spargeltarzan, den jede Magen-Darm-Grippe an die körperlichen Grenzen bringt zu werden. So wie es aktuell ist fühle ich mich pudelwohl und muß -so komisch es sich anhören mag- inzwischen etwas aufpassen nicht zu viel abzunehmen. :eek:


All das ging mir gestern Abend durch den Kopf, als ich naß und frierend an der entscheidenden Kreuzung doch nicht die Abkürzung nahm und wenigstens die kleine 25km Runde durchzog.
 
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Da ich ab nächster Woche wieder mein Garmin für die Fahrtauswertung einsetzen werde habe ich mir mal die Daten aus dem Handy (Stand 8.10.15) herausgezogen. Hier die Monatsübersicht

JAN. - 04 Fahrten - 018,0km - 01:19:48
FEB. - 11 Fahrten - 087,5km - 05:44:18
MRZ. - 14 Fahrten - 138,0km - 07:11:46
APR. - 08 Fahrten - 063,3km - 03:20:38
MAI. - 12 Fahrten - 120,2km - 06:07:09
JUN. - 12 Fahrten - 096,5km - 04:53:46
JUL. - 12 Fahrten - 192,0km - 09:59:10
AUG. - 20 Fahrten - 311,7km - 14:57:55
SEP. - 19 Fahrten - 299,2km - 13:34:45
OKT. - 04 Fahrten - 065,9km - 03:03:44

Gesamt: 116 Fahrten - 1392km - 70:13:04h - 40996 Kalorien (In Realitas noch etwas mehr, da ich ein paar Ausfälle des Handies hatte)

Min Fahrtstrecke: 2,1km (direkter Weg ins Büro)
Max Fahrtrecke: 42,2km (hätten die 50 werden sollen, aber technischer Defekt)

Die durchschnittliche Fahrt übers Jahr war also 12km lang, dauerte etwas über 36min und verbrannte etwas über 353 Kalorien.


Meine gewünschten 1.oookm hatte ich ja schon lang erreicht, ausreichend abgenommen hatte ich auch, da war doch noch was mit Selbstbelohnung :D

Ein neues Rad stand erstmal nicht zur Diskussion, da ich weder die Zeit noch die Lust habe zu putzen würde -zumindest über den Winter- das Kona noch herhalten müssen. Das RR hatte ich bereits auf Cross umgebaut, aber wetterbedingt seit dem Umbau nicht mehr genutzt, somit hatte ich ja schon ein "neues" Rad.

Also lieber statt des 3. Rades die xx. Knipse:

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:love::pray::yahoo:
 
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Den Herbst haben wir scheinbar übersprungen. Es ist nicht nur a..kalt geworden, sondern auch sehr früh stockdunkel. Mit meiner nicht gearde billigen aber strassenzugelassenen B&M Funzel fühlte ich mich nicht mehr wirklich sicher, bzw. mußte so langsam fahren, das mich vmtl. Jogger überholt hätten.

Eigentlich wollte ich mir die hellste STVO-Lampe zulegen, doch in Tests war die dann auch nicht entscheidend heller als meine Ixion LED und sollte knapp 200,- kosten.

Also eher auf etwas nicht ganz zugelassenen ausweichen. Natürlich gäbe es da die Rolls-Royce Liga von der Firma Lupine, aber die waren mir um zu versuchen, ob ich mit so einer Monster-LED zurechtkäme schlicht "etwas" zu teuer. Daher machte ich mich auf die Suche nach günstigeren Alternativen und wurde bei einem großen Online-Händler, dessen Name an den größten Strom Südamerikas angelehnt ist fündig. So wurde ich also für knapp 24,- € Besitzer einer Miniaturausgabe von Nr. 5 lebt (den Witz verstehen jetzt nur die älteren unter uns)

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Im Gegensatz zu den meisten anderen Billig-CREE-LED-Lampen aus Fernost wird diese hier nicht mit einem einfachen Gummiring am Lenker befestigt, sondern verfügt über eine Kunststoffklammer, samt Schnellverschluß für die Lampe. Um für den Fall der Fälle -in Form eines behördlichen Anschisses- gewappnet zu sein blieb die B&M weiterhin am Lenker, der nun ganz schön voll wurde

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Die Stromversorgung erfolgt über vier Standardakkuzellen, wie sie auch z. B. in E-Bikes (allerdings ein paar mehr davon) verbaut sind. Ein Balancer für den Ladeausgleich scheint nicht verbaut zu sein, die Ladung werde ich sicherheitshalber nur im LiFePo Beutelchen für meine Copter-Akkus vornehmen. Hat man ein solches nicht würde ich eine Ladung nur empfehlen, wenn man den Akkupack jederzeit im Auge haben kann. Ob und wie lange das Täschchen mit den Klettverschlüssen am Rahmen hält wird sich noch zeigen müssen.

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Bedient wird das Ganze über einen extra zu montierenden Taster. Den fand ich erst sehr hilfreich, hatte aber ein paar Probleme einen freien Platz am Lanker dafür zu finden.

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Die Bedienung ist zwar sehr simpel, aber leider auch etwas suboptimal, da der Taster immer die gleiche Reihenfolge schaltet: Eine LED - beide LED's - beide blinkend. Ist man also nur mit einer LED unterwegs und möchte die ausschalten, da man z. B. innerorts mt ausreichend Licht unterwegs ist, sodaß die B&M ausreicht, so muß man erst auf volle Power und Blinken schalten, um sie danach auszumachen. Andere Verkehrsteilnehmer können das leicht als unfreundliche Lichthupe mißdeuten.

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Ansonsten bin ich sehr postiv überrascht, was dieses billige kleine Teil zu leisten vermag. Leider konnte ich noch keine Bilder mitbringen, da es gestern Abend in Strömen goß, aber gerade da hat sie sich sehr bezahlt gemacht. Mit einer LED an ist die Ausleuchtung für normales Radtempo völlig ausreichend und sie macht vor allem viel hllere Ränder als die B&M, was beim Kurvenfahren sehr hilfreich ist.

Die zweite Lichtstufe ist -zumindest im Regen- fast schon etwas zu viel des Guten hier kam es schon zu Blendungseffekten. Dank der Halterung, die sogar eine Verdrehung der Lampe erlaubt bin ich eigentlich nur noch mit mit Nr. 5 einäugig unterwegs gewesen. Ich drehe sie dann leicht aus dem entgegenkomenden Verkehr Richtung rechter Rand womit sie nicht mehr so stark blenden dürfte.

Der Ersteindruck ist jedenfalls was das P/L Verhältnis angeht eine echte Überraschung, mal schaun wie lange sie mein Allwetterradeln überleben wird.
 
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Einige schreiben der Lampenhalterung 'verbesserungsfähige' Qualität zu.
Wie ist denn dazu Dein Eindruck?
 
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Zeig mir ein Produkt, daß nicht verbesserungsfähig wäre :fahne:

Nein Scherz, der erste Eindruck ist -für den Preis- durchaus passabel. Locker auf einer Stufe mit der B&M, Wie es nach dem Winter aussieht wird sich noch zeigen müssen.
 
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Södele nun kann ich auch ein paar erste -wenn auch zugegeben schlechte- Leuchtvergleichsbildchen zeigen. Wir haben also einmal eine B+M Ixon LED, für die ich mit Akkus und Ladegerät (kann man sich schenken sind stinknormale AA-NiMh drin) glatt einen hunderter bezahlt habe und eine 24,- China-LED-Funzel inkl. Akkupack und Ladegerät.

Zum Zeitpunkt der Fotos waren beide ungefähr 1h im Einsatz, die Akkus also schon etwas entladen. Beide Lampen haben zwei Schaltstufen: Die B+M 10 und 40 LUX und die China-Funzel hell und ganz hell (die theoretischen Lumen-Angaben kann man wohl getrost knicken).

"Versuchsaufbau" war recht einfach: Belichtungmessung auf der schwächsten Stufe der B+M, (1/10, F1.8, ISO3200 also schon recht dunkel) dann wechsel auf M und mit konstanter Belichtung weiter.

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B+M 10 Lux

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B+M 40 Lux

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China-Funzel Stufe 1

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China-Funzel Stufe 2
 
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Und, die B+M schon ausrangiert? Oder als Notlampe noch dabei?
Ist schon ein Unterschied wie - na ja fast - wie Tag und Nacht.
Hast du eine genaue Bezeichnung der China-Lampe, die will ich meinem Bruder mal vorschlagen, der fährt auch viel Rad.
 
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Sorry ich hatte die Frage ganz übersehen, das Ding nennt sich beim südamerikanischen Strom:

GRDE Super Helle LED 4000 Lm Fahrradlampe, 3 Modi Wasserdicht Wiederaufladbar Fahrradlicht Fahrradbeleuchtung Frontlichter

Bisherige Meinung bleibt bestehen, das man für die paar Eumels nix falsch machen kann. Das Teil funktioniert aktuell noch problemlos, im Schnitt nutze ich sie Abends etwa 45min auf Stufe 1.
Das Nachladen ist etwas blöd, da man entweder den Akku aus der Tasche fummeln muß, oder die ganze Tasche abkletten. Ich stelle das Radel im Büro nun so ab, das ich eine Steckdose in der Nähe habe und kann ihn so im eingebauten Zustand laden.

Einziger echter Kritikpunkt ist die Schalterei, die ist nicht änderbar: Stufe 1 - Stufe 2 - Blinken. Es ist also nicht möglich zwischen den Leuchstufen Hin- und Her zu schalten, ich nutze sie daher praktisch ausschließlich auf Stufe 1.

Scheinbar ist die Blendung der Autofahrer auf den Strecken, die ich Strassenparrallel fahre nicht gar so schlimm, bisher wurde ich nur einmal angelichthupt.

Die B&M bleibt trotzdem weiter am Lenker, falls mich die Sheriffs mal anhalten habe ich dann noch eine gesetzeskonforme Funzel am Rad, um nach Hause zu schleichen.

Was ich mir wohl auf Dauer noch zulegen werde ist eine Helmlampe, damit ich in Kurven per Kopfdrehung eine bessere Sicht bekomme.
 
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Vor allem gibt es Sinn eine Lampe in Dauerbetrieb zu haben.
Wenn das ganze Kabelgedöns aufgeht oder man mal aus Versehen aus
statt abblendet steht man sonst im dunkeln da.
Auch bei den Lupines hab ich entweder die STVZO Funzel parallel
dazu in Betrieb oder beide Lupines an.
Mitten im Wald vor der nächsten Wurzel käme der Ausfall im stockdunklen
einem Sturz wohl recht nahe.
Gruß

Jürgen
 
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Hallo Stefan,

Habe deinen sehr lesenswerten Thread als leidenschaftlicher (Renn)Radler auf einmal verschlungen und sofort abonniert damit ich ja nichts verpasse:up:

Das Motto ist ja"Denn jeder Tritt,macht fit!!!":hehe:

Die hart erungene Fittness des ganzen Jahres aber über den Winter zubringen ist allerdings, finde ich das schwierigste:motz:.Wünsche dir gutes Geliengen und Erfolg dabei;)

LG,
Mario
 
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Es freut mich, das der olle Thread immer noch Hin- und Wieder gelesen wird. :up: Als leidenschaftlichen Radler würde ich mich allerdings nicht unbedingt bezeichnen, um genau zu sein habe ich sogar das große Sakrileg begangen und das RR mit einer Flatbar zum Fitnessbike umgebaut. Allerdings bin ich seit dem Umbau wetterbedingt nicht einen Meter damit gefahren.

Das Kona leidet momentan schon sehr, die Wirtschaftswege sind hier immer noch ziemlich von Treckern versifft und es ist reichlich verschlammt und quietscht auch an diversen Ecken zum Herzzerreissen, ich muß unbedingt mal zumindest mit etwas Wasser und einer Bürste dran. Ursprünglich wollte ich es über Weihnachten auf XT umbauen, aber eigentlich wäre das bei den Umweltbedingungen ziemlich Perlen vor die Säue geworfen.

Ganz so viel wie im Frühjahr/Sommer fahre ich derzeit aber definitiv nicht, Abends sind es so um die 20km. Das Kernproblem ist nun die Kleidung geworden. Anfang Nov. war ich noch mit der kurzen Hose unterwegs :eek: Glücklicherweise schaffe ich es nun auch mit zwei Wochen ohne Radeln das Gewicht zu halten.

Nun wird es immer schwieriger die Balance zwischen zu viel und zu wenig Klamotten zu finden. Packe ich mich zu warm ein schwitze ich zu stark und beginne irgendwann durch den Fahrtwind an zu frieren, fahre ich zu dünn bekleidet los werde ich überhaupt nicht warm. Da ist noch klarer Optimierungsbedarf. Immerhin sind es keine 3 Wochen mehr bis die Tage wieder etwas länger werden, auch wenn ich noch einige Monate nur im Dunkeln rauskomme.

Sollten wir dieses Jahr zur Abwechslung mal wieder richtig Eis und Schnee bekommen werde ich aber wohl eine Pause einlegen, den Spike-Reifen traue ich nicht so ganz.
 
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Irgendwie bin ich über deinen Thread schon 1000mal gestolpert, hab aber (fast) noch nie reingeschaut. :rolleyes:

Interessant, das Ganze, und erinnert mich irgendwie an meinen täglichen Weg zur Arbeit (15km pro Strecke). Ich fahre bei jedem Wetter, auch bei Regen und Schnee. Mit guten Regenklamotten bleibst du trocken, auch vom Schweiß.

Hast du um deine Lenkerlampen keine Angst zwecks Diebstahl? Oder bastelst du die immer ab? Wäre nicht die Investition in einen Nabendynamo und einen anständig betriebenen LED-Scheinwerfer eine Überlegung wert?

Jedenfalls weiter so! Mein Radweg ist mittlerweile einer der Gründe, warum ich den Job nicht wechsele... jeden Tag 1h Ausdauersport macht irgendwann Spaß. Und wer sich bei Gegenwind und Regen morgens zur Arbeit quält, hat das Schlimmste des Tages schon rum. :hehe: Abgesehen davon hab ich gar kein Auto und müsste doppelt so lange mit den Öffis fahren.
 
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Armlinge hab ich, Beinlinge hab ich, Lange Hosen, Kurze Hosen, lange Trikots kurze Trikots und dazu noch Jacken auch die in allen nur denkbaren Dicken/Membranen.

Morgens ins Büro eiere ich mit Schnitten um die 20 und Maximalpuls 110 da komme ich eh nicht ins Schwitzen. Abends zurück ist dann eher Sport angesagt, da darfs auch etwas Schweiß sein. Doof ist halt nur, wenn der Wind dann bis an den Oberkörper (die Extremitäten sind mir wurscht) kommt. Regenklamotten sind da bei mir auch eher kontraproduktiv, ich glaube ich habe sämtliche denkbaren Klimamembranen durch, schwitzen tue ich unter dem Zeug immer. Bin da aber für jeden Tip dankbar

Nabendynamo hatte ich auch schonmal drüber nachgedacht, allerdings ist mir die BUMM Ixion LED schon viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel zu dunkel, da möchte ich nicht wissen wie schwarz so ein STVO Dynamo Funzelchen wohl sein mag. Mit der BUMM fühle ich mich ab ca. 20km/h schon reichlich unwohl, mit der Chinafunzel gehen auch 35 locker.
 
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Heute war zum ersten Mal wieder halbwegs Wetter und die Kamera durfte aus der wasserdichten Tasche ans Freie

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Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin nehme ich solche Sonnenaufgänge ganz anders wahr. Mit dem Rad ist es eine "direktere" Erfahrung.

Nur wenige Minuten und km weiter sah das Licht schon wieder ganz anders aus

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Wenige Augenblicke später begann die Sonne das Rot endgültig zu verdrängen

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Das Ganze bei den immer noch herrschenden -zu- warmen Temperaturen und die Radelei wird schnell von Frust zur Lust
 
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Guten Abend Stefan,

auch ich habe immer wieder mal in deinen thread geschaut und fand ihn sehr kurzweilig. Und deine Alltagsbilder sind sehenswert, auch und weil sie nicht besonderes sind, sondern Du mit ihnen zeigst, an was man alles täglich vorbeigeht, ohne es weiter zu würdigen.

Die Ixon-Leuchte besitze ich auch, und weil sie so konzentriert leuchtet, ohne für die Ränder noch einige Lichtstrahlen übrig zu lassen, habe ich von einen Fensterfolie ein Stückchen zugeschnitten. Die Folie hat konzentrische Kreise, die wie eine Fresnellinse aussehen (und wirken). Davon habe ich einen 90-Grad-Ausschnitt genommen, die Basis entlang der Kreise ausgeschnitten, und mit der Spitze nach oben an die hellste Stelle des Lampenglases geklebt. Größe etwa 15 x 15 mm. Dadurch wird genügend Licht an die Seiten und direkt nach unten gelenkt, so daß man dort auch etwas sehen kann.

Weil es hier nicht zur Sprache gekommen ist: Die Felder, die Du in deinem Mantel gefunden hast (Reifen, für die sprachlich nicht Eingeweihten), ist im übrigen eine, die ans Rad gehört. Ich nehme an, daß Du es weißt - ich sag's nur für jene, die sich darüber wundern. Es ist eine Schnellspannfeder. Von denen sitzt je eine links und rechts auf den Schnellspannachsen, um zu gewährleisten, daß diese, wenn der Schnellspanner offen ist, auf beiden Seiten absteht, so daß man das Laufrad ohne Pfriemelei wieder in den Rahmen einsetzen kann. Die konische Form hat sie deswegen, weil sie beim Festspannen des Rades zusammengedrückt wird, so macht sie sich ganz flach.

Ich wundere mich übrigens über die relativ wenigen Kilometer, die Du insgesamt machst. Wenn ich mal ein, zwei oder drei Stunden Zeit habe, kommen da ganz rasch 15, 25 oder auch mal 50 Kilometer zusammen. Nicht daß ich Straßenrennsport betreiben würde - nein, ganz normal auf Feldwegen, durch die Stadt und sonstwo. Ich wundere mich oft darüber, wie rasch sich die Kilometer zusammenläppern. Deswegen hätte ich gedacht, daß Du, geschätzt, bei vier Fahrradtagen pro Woche, einem direkten Weg ins Büro und einem freien Rückweg, in einem halben Jahr so auf zweitausend Kilometer kommen würdest.
Allerdings gehe ich da von den Erfahrungen aus, die ich mit mir selber gemacht habe, und dazu gehört auch, daß ich es kaum fertigbringe, Radfahren und Fotographieren unter einen Hut zu bringen. Entweder fahre ich Rad und lasse den Fotokram zu Hause, oder ich entschließe mich zum Knipsen, dann bleiben die Räder da wo sie sind, und ich laufe.

Gruß, Christian
 
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