D700: Ich krieg' das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht

schwyps

NF-F Premium Mitglied
Die Geistlichen sind auch nur Dienstleister in dem Fall und das Brautpaar die Kunden.
Der Pfarrer ist keinesfalls ein Dienstleister - schon gar keiner, der eine vertraglich vereinbarte Leistung erbringen muss....
Er ist auch kein Auftragnehmer des Hochzeitspaares und muss sich keinesfalls vorschreiben lassen, was in seiner Kirche passiert - oder etwas dulden, was seiner Ansicht nach nichts mit dem Sakrament (also der Amtshandlung) der Trauung zu tun hat
Er kann* seine Kirche für eine Trauung zur Verfügung stellen, er muss es aber nicht - und hat auch jedes Recht, Handlungen zu untersagen, die seinen Gottesdienst stören.

*was in der Regel auch so passiert
 
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Ninelly

Aktives NF Mitglied
Der Pfarrer ist keinesfalls ein Dienstleister - schon gar keiner, der eine vertraglich vereinbarte Leistung erbringen muss....
(...)
Er kann* seine Kirche für eine Trauung zur Verfügung stellen, er muss es aber nicht - und hat auch jedes Recht, Handlungen zu untersagen, die seinen Gottesdienst stören.

*was in der Regel auch so passiert
Stimmt, den Pfaffen aller Konfessionen wird auch dieses Privileg vom deutschen Staat eingeräumt.
Sie werden in aller Regel schon deswegen ihre Gebäude zur Verfügung stellen, damit sie zumindest an diesen Tagen ihren Bau vollkriegen.
Wenn sie nichts auszeichnet, so sicherlich staatlich protegierte kirchliche Allmacht und Verfügbarkeit in jedweder Hinsicht. Nach wie vor.
Nein, mir wird nicht mehr übel, dem Porzellangott habe ich für die Kirche final geopfert.
 

Fotograf58

Sehr aktives Mitglied
Solche Selbstherrlichkeit sollte bei einer Hochzeit nicht sein. Die Geistlichen sind auch nur Dienstleister in dem Fall und das Brautpaar die Kunden. Die Kirche braucht die Gläubigen, bei der Austrittswelle erst recht.
Ich habe keinen Mitgliedsausweis mehr von diesem Verein, aber ich kann den Pfarrer schon verstehen. Mich würde es an seiner Stelle auch nerven, wenn ständig jemand blitzend und mit lautem Spiegelschlag die Trauung stört. Es kommt natürlich wie immer auf den Einzelfall und auf die Toleranzgrenze des Pfarrers an. Da gibt es wie immer im Leben und auch an anderer Stelle extreme Toleranzgrenzen.
 

schwyps

NF-F Premium Mitglied
Stimmt, den Pfaffen aller Konfessionen wird auch dieses Privileg vom deutschen Staat eingeräumt.

Sorry, aber das ist absoluter Quatsch.

Die allermeisten Kirchen gehören nicht dem Staat, sondern sind rein juristisch betrachtet Eigentum der Gemeinden, zu denen sie gehören und die den Pfarrer berufen haben. So gesehen also private Räume, über deren Nutzung der Pfarrer im Auftrag der Gemeinde und des Kirchengemeinderates entscheidet und auch das Hausrecht ausübt.

Anders im Bereich der ehemaligen DDR, wo die Kirchengebäude oft Stiftungen gehören, die in manchen Fällen sogar Eintritt verlangen, wenn man die Gebäude besichtigen will.Ausnahmen davon gelten nur für Kirchliche Amtshandlungen, für die aber teilweise die Gemeinden die Kirchenräume stundenweise von des Stiftungen anmieten müssen - die Stiftung aber weiter das Hausrecht ausübt und die Nutzungsregeln bestimmt...

Übrigens kenne ich im dem Zusammenhang einige Gotteshäuser, in denen absolutes Foto-Verbot gilt oder man auch als Privatmann horrende Gebühren für die Fotogenehmigung zahlt, welche dann dem Erhalt der Gebäude zugute kommen sollen. Für gewerbliche Nutzung ( und das gilt wohl auch für Hochzeitsfotos )werden sogar noch deutlich höhere Gebühren erhoben.

Beispielsweise gilt das so für die Dome in Naumburg, Bad Doberan und Meissen.


Sie werden in aller Regel schon deswegen ihre Gebäude zur Verfügung stellen, damit sie zumindest an diesen Tagen ihren Bau vollkriegen.
Wenn sie nichts auszeichnet, so sicherlich staatlich protegierte kirchliche Allmacht und Verfügbarkeit in jedweder Hinsicht
Auch das ist Quatsch.
Vielleicht sollest Du Dich mal mit Staatskirchenverträgen der einzelnen Bundesländer auseinandersetzen, die Rechte und Pflichten regeln, bevor Du hier so vom Leder ziehst.

Ausserdem gilt auch hier: Wer die Musik bezahlt , der bestimmt auch was gespielt wird.
Und das sind im Falle einer kirchlichen Trauung nicht die Brautleute, denn diese Amtshandlungen sind ( wie auch Taufen und Beerdigungen) gebührenfrei.
Werden also schlussendlich von allen Gläubigen Kirchenmitgliedern über die Kirchensteuer bezahlt.

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Übrigens gibt es auch diverse öffentliche oder private Museen (und andere vermeintlich öffentliche Räume) in denen fotografieren nicht oder nur gegen Gebühr erlaubt ist....
Dagegen kannst Du ja auch mal zu Felde ziehen.
 
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Metalhead

Sehr aktives Mitglied
Vielleicht solltet Ihr Euch mal wieder einkriegen. Hier gehts um die weltliche D700 und nicht um "kirchliche" Angelegenheiten. Könnt ja ein eigenes Thema im Off-Topic Bereich dazu aufmachen und Euch dort weiterkabbeln.
 

dembi64

NF-F Premium Mitglied
..........................Hier gehts um die weltliche D700 und nicht um "kirchliche" Angelegenheiten. .......................
nun ja, die D700 verschwindet immer mehr. Was soll man über die noch groß schreiben. Da bleibt nur ein Themenwechsel :biggrin: :fahne:
 

m-hermann

NF-F Platin Mitglied

m-hermann

NF-F Platin Mitglied
oder eine Endlosschleife der Argumente ;)
Da wäre ein Index hilfreich, was schon alles geschrieben wurde. Dann kann man sich auf aktuellere Erfahrungen beschränken, die es sicherlich immer wieder geben wird, solange die Cam noch so zahlreich genutzt wird. So wird es für die Mitleser nicht so langweilig, weil sich vieles wiederholt - kein Wunder bei bisher mehr als 10 (ZEHN) Jahren Nutzungszeit!
 

KAOOS

Aktives NF Mitglied
Ich erinnere mich an die 6 Folgen der Sendung "Photo for Life", welche bei Arte lief, und mehrere junge Fotografen/innen in verschiedenen Dingen Ihr Können zeigen mussten. Gewinnerin war eine junge Französin, ihre Kamera war eine D700 (neben einigen mit einer Canon 5D MKII), es ging hier nicht um Schärfe des Bildes, sondern um den Gesamteindruck, sprich Bildanmutung und Aussage.
Klar ist die D700 nur ein Werkzeug u.a. für kreative Menschen, aber es zeigt ja auch, daß es eine perfekte Symbiose geben kann, zwischen dem/der Fotografen/in und der Kamera. :)
 

KAOOS

Aktives NF Mitglied
Und man muss auch dazu erwähnen, daß es von 2007/2008 bis 2012 keine bessere FX-Kamera von Nikon gab, die in "kleinem" Gehäuse daher kam. Das ist schon eine sehr lange Zeit, wenn man sieht, wie schnell digitale Produkte altern.
 

nikcook

Registrierte Benutzer_B
nun ja, die D700 verschwindet immer mehr. Was soll man über die noch groß schreiben. Da bleibt nur ein Themenwechsel :biggrin: :fahne:
Hätte da schon einen Vorschlag:

D3: Ich krieg' das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. :D

Die D3 ist noch robuster als die D700 und ein richtiges Arbeitspferd. Bei Sportaufnahmen ist die D3 einer D750 überlegen. Ist halt eine Profikamera. Den letzten beiden Aussagen hat gestern ein Nikon MA auf einer Hausmesse nicht widersprochen. Oft höre ich, die D750 hat ja eine wesentlich bessere Dynamik. Ich fotografiere mit der D3 Events etc. mit 800 ISO und Blitz. Da sind die Unterschiede nicht mehr so groß. Die D750 nehme ich z.B. wenn ich auf einer Oldtimermesser ohne Blitz fotografiere. Zwischen 1000-1600 ISO ist die D750 praktisch rauschfrei. Für mich sind Kameras Werkzeuge für den richtigen Zweck. Ein Handwerker hat ja auch mehrere Schraubenzieher.:D

Measurements/Dynamic Range
 

m-hermann

NF-F Platin Mitglied

Thomas Ferber

Sehr aktives Mitglied
So - nun noch ein Erlebnis- eigentlich könnte man es auch als zwei sehen:

Für eine Aufführung einer hiesigen Ballettschule war ich gebeten worden, Fotos für die Plakate zu schießen. Also begab ich mich zum vereinbarten Termin in einen der Vorführsääle eines Kinos in der Nachbarstadt. Begleitet von meiner D700.
Die Beleuchtung des Saales bestand aus 4 15 Watt Glühbirnen. Alternativ hätte es noch Die Putzbeleuchtung gegeben- diese bestand aus Leuchtstoffröhren verschiedener Farbtöne. Also schnell wieder ausgeschaltet.
Zum Glück gibt es jedem Kino einen guten Reflektor- die Leinwand. Also SB900 nach hinten blitzen lassen. So entstanden dann einige Fotos. => https://thomasferber417.wixsite.com/sehart/event (letztes Bild).

Dann kam die Aufführung in der Stadthalle, für die ich eine Karte bekommen hatte.
Leider musste die D700 im kalten Auto auf mich warten. Fotoverbot - echt bitter nach der Vorarbeit. Während der Aufführung hörte ich irgendwann ein mir irgendwie bekanntes Geräusch. Das klang irgendwie nach D700. Oder???
Nun ja - die Stadthalle ist nicht so winzig.... aber es war doch irgendwie klar vernehmbar. Irgendwann Kam der Pressefotograf dann so dicht an mir vorbei, dass ich lesen konnte, was auf der Geräuschquelle draufstand: Nikon D700.
Das Auslösegeräusch der D1 und der D1x war immer Musik in meinen Ohren. Aber das hier???
Am allerkrassesten habe ich das erlebt bei Fotos in der Mitte der Grabkapelle auf dem Württemberg. Das ist ein rundes Gebäude. Und ich stand exakt in der Mitte. Ich bin echt erschrocken am Auslösegeräusch meiner eigenen D700.
PS.: das ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt an der D700.
 
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Kurt Raabe

NF Team
Mensch Kurt,

welch eine Überraschung, Dir in diesem Thread zu begegnen, nachdem unsere D1(x)en aufgegeben haben.
Moin Thomas
na ja wenn man so halbwegs im Forum wohnt
bleibt es nicht aus das man sich hier in divr.Ecken rumtreibt ;)
 

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