Impfstrategie und Impftote
Bei mir beginnt sich ein "innerer Konsens" zu bilden, wie eine optimale Impfstrategie aussehen könnte.
- Sobald 3-5 Millionen Ampullen BNT162b bereitstehen, Beginn einer massiven Impfkampagne Aller, mit einer Dosis von 20µg. Bis Dahin Impfen der Gruppen 1 und 2, aber sofort einschl. der mobilen, nicht nur Pflegeheime etc. Ziel: Durchimpfen innerhalb von 50 Tagen, das sind 1 Million Impfungen am Tag! Eine Ampulle mit 200µg hat 10 Dosen. Nach diesen 50 Tagen sollte Herdenimmunität erreicht sein.
- Danach zweite Runde innerhalb weiterer 50 Tage. Parallel klinische Auswertung der Antikörper-Titer, um die 20µg Dosis einzuschätzen.
- Je nach Ergebnis der Auswertungen eine dritte Runde, so dass auch jeder optimal geschützt ist.
- Keine Nicht mRNA-Impfstoffe für die offizielle Kampagne.
Hintergrund: Der BNT162b scheint sehr potent zu sein. Es wurden Dosen von 10µg, 30µg und 100µg evaluiert, aber letztlich nur 30µg weiterverfolgt. Laut des Hospitals in Israel haben nach 2x 30µg 98% (99% der Nicht-Immunsuprimierten) der Impflinge sehr hohe Antikörper-Level, eher höher als bei Genesenen. 13 Tage nach der ersten Dosis 30µg zeigte sich in der Phase-III Studie der fast volle Impfschutz. Klassische Impfstoffe scheinen mir (noch) nicht ausreichend wirksam zu sein.
Ferner gibt es ca. 1 auf 100,000 Impftote bei der älteren Bevölkerung, mehr bei den gebrechlichen, und vielleicht 1 auf 1 Million in der Restbevölkerung. Das ist im erwarteten Bereich, aber es gibt nun in den USA und Norwegen ein paar prominente Impftote. Z.B.
- Der Baseball Star Hank Aaron ( https://sport.orf.at/stories/3072165 ), 2 Wochen, nachdem er sich medienwirksam hat impfen lassen.
- Der Arzt Gregory Michael (56) aus Miami, 3 Wochen nach der Impfung (Hirnblutung nach Verlust aller Blutplättchen, Symptombeginn 3 Tage nach Impfung, vermutlich eine Autoimmunreaktion).
- 23 gebrechliche Patienten aus Norwegen
(Parallel ist übrigens auch Larry King an Covid gestorben ...) Ich gehe in allen 3 Fällen von einem Kausalzusammenhang mit der Impfung aus, aber es bewegt sich im normalen Bereich, es sind halt auch schon viele Millionen Menschen geimpft. Dennoch frage ich mich, ob der BNT162b-Impfstoff nicht so potent ist, dass eine etwas geringere Dosis im Interesse der Geimpften und öffentlichen Gesundheit wäre.
Anm.: ich halte die Dosis von 30µg
nicht für zu hoch. Es wurden aus Versehen auch 200µg verimpft, ohne bemerkenswerte Nebenwirkungen. Aber die genaue Optimal-Dosis wurde auch noch nicht bestimmt. Zumal wegen des ersten Falls in der Liste oben die US-Öffentlichkeit gerade ein wenig geschockt ist.
Und dieser Schock hat auch statistische Gründe: Es wurden eben keine 100,000 Personen medienwirksam geimpft, sondern vielleicht 1,000. Und wenn dan von denen einer stirbt ... (Hank Aaron ist in den USA eine Legende) Die Chance dafür war zwar nur 1%, aber nun ist es halt passiert. Allerdings wird der Fall Hank Aaron noch untersucht und die näheren Umstände seines Todes sind nicht bekannt. Aufgrund derselben statistischen Überlegung kann man nämlich Zweifel hegen, dass die Impfung involviert war. Aber immerhin wird er 2 Wochen zuvor bei der Impfung vermutlich fit gewesen sein.
wäreist ein toller Erfolg, die schweren Verläufe zu stoppen !