@falconeye hatte hier schon vor einigen Wochen mal über erste Bedenken zum Thema Grippeschutzimpfung und COVID-19 berichtet. Weiß da jemand schon was Aktuelles? Ich bin bisher auf nichts Konkretes gestoßen.
Allerdings fiel mir auf, dass zunächst eine Werbekampagne für die Impfung anlief, nun aber hauptsächlich auf die Impfempfehlung der STIKO verwiesen wird. Das hat vermutlich den Grund, dass mal wieder nicht genügend Impfstoff vorhanden sein wird und schon jetzt der Run auf die Arztpraxen / Impfung größer ist als in den Vorjahren.
Ich würde dennoch gerne besser einschätzen können, ob generell im Zusammenhang mit Corona eine Grippeschutzimpfung mehr nutzt als schadet (ungeachtet der Impfempfehlungen für bestimmte Gruppen).
Allerdings fiel mir auf, dass zunächst eine Werbekampagne für die Impfung anlief, nun aber hauptsächlich auf die Impfempfehlung der STIKO verwiesen wird. Das hat vermutlich den Grund, dass mal wieder nicht genügend Impfstoff vorhanden sein wird und schon jetzt der Run auf die Arztpraxen / Impfung größer ist als in den Vorjahren.
Ich würde dennoch gerne besser einschätzen können, ob generell im Zusammenhang mit Corona eine Grippeschutzimpfung mehr nutzt als schadet (ungeachtet der Impfempfehlungen für bestimmte Gruppen).
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Kommentare
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Ich lasse mich seit vielen Jahren einmal jährlich gegen Grippe impfen. Erstaunlicherweise habe ich mir seitdem kaum noch einen gewöhnlichen Schnupfen (Rhinoviren) eingefangen -- obwohl die Grippeschutzimpfung grundsätzlich nicht gegen Rhinoviren hilft. Dieser Eindruck wurde mir auch schon von einer Ärztin unseres betriebsärztlichen Services bestätigt, die bei sich und KollegInnen ähnliches beobachtet hatte. Es bleibt mir nur die Vermutung, daß die Impfung doch das Immunsystem etwas ankurbelt.Eine regelmäßige, jährliche Grippeschutzimpfung hat vielleicht ein erhöhtes Risiko für andere Virusinfektionen zur Folge.
Das könnte sein. Schade, dass auf diesem Gebiet nicht intensiver geforscht wurde und man jetzt im Dunkeln tappt - es scheint ja widersprüchliche Forschungsergebnisse zu geben. Die diversen Korrelationsstudien kann man alle vergessen, da zuwenig Faktoren eliminiert wurden (vor allem nicht Alter der Geimpften und Häufigkeit der Impfung sowie Verlauf von Covid). Die grundsätzliche Befürchtung lautet wohl, dass Impfungen das Immunsystem mit T-Zellgedächtnis stärken, das naive Immunsystem dagegen weniger "trainieren". Gegen Rhinoviren kommt ja das naive Immunsystem weniger zum Einsatz, da diese Viren i.d.R. wiedererkannt werden. SARS-CoV-2 muss aber vom naiven Immunsystem bekämpft werden. Das alles ohne Gewähr und möglicherweise falsch. Das ist halt der Reim, den ich mir bisher auf die ganze Thematik mache und hoffe, dass sich bald mal Menschen unvoreingenommen dazu äussern, die tatsächlich etwas davon verstehenEs bleibt mir nur die Vermutung, daß die Impfung doch das Immunsystem etwas ankurbelt.



Nach 5-6 Jahren sagte mir mein Doc