Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Da habe ich selbst schon negative Erfahrungen gemacht, Blutdruck 235/140 nach IBU-Einnahme wegen Schmerzen im Knie. Mein Arzt sagte mir, IBU könne so wirken, das sei aber von Fall zu Fall verschieden, genau wie der Genuss von Grapefruit, der auch manche Blutdruckmedikamente bei bestimmten Leuten außer Kraft setzen könnte. Weiß natürlich nicht, was COVID-19 bei solchen Entgleisungen des Blutdrucks mit Erkrankten macht?
 
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Hayek-Anhänger machen sich die Welt bekanhtlich immer so, wie es ihnen gefällt, also vor allem mit Profit in ihrer Tasche und Kosten zu Lasten der Allgemeinheit. Hör mir auf mit dieser egozentrischen, kranken Ökonomenschule, die unsere öffentlichen Infrastrukturen mit dahin gebracht hat, wo sie jetzt desolat stehen.

Es ging um "für jede 50€...", und wenn Kleinausfälle ein Problem für Betriebe sind, sind sie eigentlich schon tot und wissen es auch. Nur darauf bezog ich mich. Wenn dem Kleinunternehmer ein 50.000€-Auftrag wegbricht, wird er unbürokratisch Notüberbrückungshilfen bekommen, um zu überleben - nicht, um großen Profit zu machen. Dass ausser Finanzspekulanten und Kriminellen alle in dieser Krise irgendwie draufzahlen werden, ist hoffentlich jedem inzwischen bewusst.
 
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...genau wie der Genuss von Grapefruit, der auch manche Blutdruckmedikamente bei bestimmten Leuten außer Kraft setzen könnte.
Genuss von Grapefruitsaft und Medikamenteneinnahme sollte generell um Stunden versetzt erfolgen, weil im Grapefruitsaft diverse Enzyme enthalten sind, die in der Leber erheblichen Einfluss auf die körperliche Verarbeitung vieler Arzneistoffe und damit auf die Wirkung haben (laienhaft vereinfacht ausgedrückt).
 
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Dass die Firma oder der /die Forscher/in, die als erstes ein Medikament entwickeln, von der Krise profitieren werden, scheint mir auch zumindestens naheliegend und verdient zu sein. Ich würde aber nicht auf die Idee kommen, diese Personen als Verbrecher oder Finanzspekulanten zu bezeichnen.
 
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Folgenden Text habe ich gerade über ein Familienmitglied erhalten und finde ihn sehr gut. Dürft ihr gerne kopieren und weiterverbreiten - aber vor allem beachten und umsetzen!

Danke, Anja, für diese Zusammenstellung, die es wert ist, sie zu beherzigen, auszudrucken und auch an Bekannte und Verwandte zu verteilen, weil sie die wesentlichen Maßnahmen enthält, die beachtet werden müssen, um sich selber und andere vor der Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen.

Zusätzlich zu diesem die körperliche Gesundheit betreffenden Aspekt gibt es aber auch noch andere, die nicht weniger wichtig sind.

Als erstes den für viele existenziell überaus wichtigen wirtschaftlich-finanziellen Aspekt, den ich hier aber ausklammern möchte, weil ich davon nicht genug Sachverstand habe und hier vor allem die Fachleute in der Regierung gefordert sind, über Lösungen nachzudenken und diese auch durchzusetzen.

Sehr wenig Beachtung findet jedoch meiner Meinung nach der psychologische Aspekt, also die Auswirkungen der Krise auf die seelische Gesundheit der Menschen.
Wir stehen ja erst am Anfang der Krise, und wir müssen damit rechnen, dass sich die Lage in relativ kurzer Zeit immer weiter verschlechtert, und zwar nicht linear, sondern in einem immer stärkeren, exponentiellen Anstieg.
Vermutlich sind wir nur 1-2 Wochen von den Verhältnissen in Italien entfernt, wo mittlerweile das öffentliche Leben nahezu zum Erliegen gekommen ist, weil Geschäfte, Restaurants usf. geschlossen werden mussten, und nur noch der Zugang zu Supermärkten und Apotheken möglich ist.
Was macht es seelisch mit den Menschen, wenn immer mehr isoliert zu Hause bleiben müssen, und die Horror-Berichte im Fernsehen und anderen Medien immer schlimmer werden, und zwar möglicherweise auf viele Monate hinaus und noch länger?

So finde ich es unter gesundheitlichem Aspekt gewiss begründet, dass man ältere Menschen in Altenheimen nicht mehr besuchen soll oder die kleinen Kinder, die jetzt von den Kindertagesstätten oder Schulen ausgeschlossen sind, nicht von ihren Großeltern betreuen lassen soll - aber in seelischer Hinsicht für die alten Menschen sehr schlimm.

Was kann man also tun, damit die Menschen seelisch nicht verkümmern, den Lebensmut verlieren, oder gar an Suizid denken?

Gruß
Hans
 
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Ich auch nicht. Finanzspekulanten sind die, die aus den Turbulenzen an den Märkten ihre Profite ziehen. Kriminelle sind die, die Desinfektionsmittel und Masken horten, gar stehlen und/oder für Mondpreise anbieten.

Wer jetzt mit einem wirksamen Impfstoff oder Therapeutikum um die Ecke kommt, verdient höchste Anerkennung und Lohn für die Mühen und Erfolge. Aber auch hier wird den Umständen entsprechend zurückgesteckt werden müssen, denn wenn GILEAD die Wirksamkeit seines Ebola-Therapeutikums gegen Sars-CoV-2 nachweisen kann, wird die Firma sicherlich zur Herstellung Lizenzen an andere Hersteller, Konkurrenten!, abtreten müssen, um überhaupt genug Herstellkapazitäten aufbauen zu können. Der Know How-Abfluss ist dann immens.
 
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Themenwechsel: Wie sieht denn die Zukunft aus?

Wenn ich optimistischerweise annehme dass unsere Behörden die Kurve kriegen und (mein Tipp bis spätestens nächsten Freitag) die Weichen so stellen (Ausgangssperre) dass dem exponentiellen Wachstum einhält geboten wird und sich die Neuinfektionsrate auf ein Niveau einbremst, mit dem unser Gesundheitssystem gerade noch zurecht kommt.
Die Zahlen überlasse ich anderen, aber hier nur vom Prinzip: X neu Infizierte alle 2 Wochen, davon Y ernste Fälle die 2 Wochen intensiv behandelt werden müssen. Dann würden wir alle 2 Wochen X Infektionen abarbeiten. Von allen Bewohnern Deutschlands könnten lt Kanzlerin 50 Mio das Virus kriegen. Also müssten wieviele Wochen vergehen bevor wir da durch sind???????
 
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Themenwechsel: Wie sieht denn die Zukunft aus?

Theoretisch könnte man die Neuinfektionen so verlangsamen, dass die Neuerkrankungen zu den Kapazitäten im Gesundheitssystem passen. Ich nenn das mal langanhaltender, selektiver Lockdown. So könnte man die Sterberate auf ein Minimum senken, hätte dann aber die wirtschaftliche Basis des Landes zerstört.

Ich hatte im Beitrag #663 meine Befürchtungen zu diesem Thema schon formuliert.
 
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Sehr wenig Beachtung findet meiner Meinung nach der psychologische Aspekt, also die Auswirkungen der Krise auf die seelische Gesundheit der Menschen.

Es beginnt langsam, in der Realität Formen anzunehmen. Ein ganz kleines Beispiel von heute morgen bei Anja zu Hause, was uns eben zu einem ausführlichen Gespräch der Planung der nächsten 5 Wochen gebracht hat:

Durch Schulschließung und "Unterricht zu Hause" für unsere Tochter sowie Homeoffice-Anordnung für Frank und mein sowieso vorhandenes eigenes Homeoffice hocken hier demnächst 3 Leute 24/7 aufeinander, die sonst einen anderen Berufsalltag haben. Mit jeweils eigenen Prioritäten. Bisher hat das ganz gut gepasst. Heute früh gabs dann den ersten Knatsch (obwohl ja sogar noch Sonntag ist, also eigentlich kein Arbeitstag, ich freu mich schon auf morgen.... ). Ich geh nichts ins Detail, aber das will ich nicht jeden Tag haben. Es müssen also Lösungen her - vor allem, damit sich diese Konflikte nicht auf das Familienleben ausweiten und die Rollen, die jeder von uns innerhalb der Familie außerhalb des Berufs- und Schulalltags einnimmt.

Wir versuchen es jetzt mit der Grundannahme, dass hier drei Kollegen im Großraumbüro arbeiten. Jeder hat seine Aufgaben- und Spezialgebiet und alle sind in der Hinsicht gleich wichtig. Und so, wie wir im Büro mit unseren Kollegen umgehen würden, wenn es was zu diskutieren gibt, machen wir das auch zu Hause. Heißt: den Kollegen oder die Kollegin konfrontieren wir ja auch nicht, indem wir persönliche "Knöpfchen" drücken und verallgemeinern ("das ist ja mit Dir immer so, da und dort hast Du ja auch damals..."). Sondern mit Kollegen versuchen wir eine sachliche Argumentation, die (hoffentlich) zu gemeinsamen Lösungen oder wenigstens einem machbaren Kompromiss führt.

Ganz konkret haben wir auch schon kurzfristige Lösungen für Arbeitsbereiche sowohl räumlich als auch zeitlich, die wir heute vorbereiten werden.

Bin mal gespannt, wie das funktioniert.

Was kann man also tun, damit die Menschen seelisch nicht abstürzen, den Lebensmut verlieren, in Panik geraten oder gar an Suizid denken?

Die Italiener und Spanier machen es uns vor und auch hier sind erste zarte Pflänzchen von Nachbarschaftshilfe zu erkennen. Abends vom Balkon aus miteinander zu singen, ist gut für die Seele (Italien). Sich landesweit zu verabreden, um gestern Abend zu einem festgelegten Zeitpunkt aus dem Fenster oder vom Balkon aus den vielen Kräften im Gesundheits- und Ordnungswesen zu applaudieren, ist gut für die Seele (Spanien). Ich gebe zu: bis wir hier bei uns in Deutschland gemeinsam mit den Nachbarn singen, braucht es sicher einige Anläufe . Es ist neben anderen Aspekten auch eine Mentalitätsfrage.

Wichtig scheint mir, bei aller sozialen Isolation im Direktkontakt andere Wege des sozialen Zusammenhalts zu finden. Grad heute morgen haben wir hier zu Hause noch darüber gesprochen, dass die Pandemie auch eine Chance für unsere Gesellschaft sein kann, die jeder von uns nutzen und zu der jeder etwas beitragen kann. (Ok, das war VOR dem Knatsch, aber jetzt sehen wir das wieder alle so )
 
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Natürlich verblödet dieses Volk konstant mehr und mehr.

Denn wie blöd müssen menschliche Hirne konstruiert sein, die die seit Tagen im Netz kursierenden Fakenachrichten über die Möglichkeit sich mit dem Coronavirus über den eigenen Hund anstecken zu können, völlig irrational regieren und eigene Hunde ins Tierheim verbringen?

Selbst solche Banalitäten muss man den Deutschen noch erklären. Dieses Volk verblödet immer mehr.
 
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...hätte dann aber die wirtschaftliche Basis des Landes zerstört
Ja, aber vor allem, weil deutsche Unternehmen der neoklassischen Wirtschaftstheorie folgend meist "optimierte" Schönwetterveranstaltungen geworden sind, die keinen Speck und keine Reserven mehr haben. Wenn diese Ereignisse dazu führen, dass diese Ausprägung des kapitalistischen Wirtschaftens als nicht nachhaltig (ausser für due Taschen Weniger) und fragil erkannt wird, hat das Virus der Welt vermutlich einen großen Dienst erwiesen.
 
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Selbst solche Banalitäten muss man den Deutschen noch erklären.
Das ist mir zu verallgemeinernd. Das muss man nicht "den Deutschen" erklären. Das muss man den Leuten erklären, die nicht den Zugang zu Informationen haben wie die Mehrzahl von uns hier in diesem Thread. Das muss man den Leuten erklären, die leider bildungsfern aufwachsen. Das muss man den Leuten erklären, die Angst haben und deshalb momentan nicht mehr so rational unterwegs sind wie vielleicht sonst im Alltag.

Das betrifft nicht nur "die Deutschen", sondern alle, die zu o.g. Gruppen hören. Und keiner von denen ist da freiwillig drin oder kann was dafür.

Und ja, das muss "man". Also wir alle. Und zwar ohne diese Gruppen zu diskriminieren. Und dazu gehört für mich auch der Begriff "verblödet".

Das können wir besser hier in diesem Thread!
 
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Das ist mir zu verallgemeinernd. Das muss man nicht "den Deutschen" erklären. Das muss man den Leuten erklären, die nicht den Zugang zu Informationen haben wie die Mehrzahl von uns hier in diesem Thread.
Sorry, da stimme ich nicht zu. Jeder mit einem durchschnittlichen Maß an Intelligenz weiss, wie man sich ansteckt: durch engen Kontakt. Den hat man in Geschäften, Lokalen, Firmen, Verkehrsmitteln und Kultureinrichtungen. Den hat man nicht im Wald oder auf dem Feld oder im Park, wenn man nicht in Menschentrauben reinläuft. Das sind banale Selbstverständlichkeiten.
 
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Christoph, das ist Deine Wahrnehmung. Die will ich gar nicht ändern. Schön, wenn das für Dich und für mich und viele andere Selbstverständlichkeiten sind.

Es ist aber nun mal so, dass das für viele Menschen eben nicht so ist. Und deswegen gibt es keinen Grund, warum man solche Informationen nicht veröffentlichen sollte. Abgesehen davon bringt es keinem von uns wirklich was, andere als verblödet zu bezeichnen - außer Streicheleinheiten fürs eigene Ego vielleicht, keine Ahnung.

Ich möchte darauf hinaus, dass ich die Wortwahl hier so nicht haben mag. Zudem bringt es in diesem Thread nichts, über die Intelligenz in Deutschland zu diskutieren, ist also eh off-topic.

Das ist ausdrücklich kein Angriff gegen Dich, ich möchte gerne, dass wir uns klar machen, wie wir hier schreiben.
 
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