weshalb wir dieses ethische Problem
bis auf weiteres auch nicht zu diskutieren brauchen.
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Meines Wissens haben viele Kliniken ihre Triage-Richtlinien längst festgelegt. Diskutiert wird noch, ob man ein Punktesystem einführen möchte. Aktuell gilt meist ein 6-Augen Prinzip, der Wille des Patienten, und die Erfolgsaussicht. Eine Altersgrenze will man in D nicht einführen.Eben nicht. So eine Frage sollte man entspannt und sachlich diskutieren, bevor das Problem vor der Tür steht.
Wenn man erst mit dem Nachdenken beginnt, wenn die Triage Entscheidung akut wird, dann wird die Entscheidung eher emotional und in sich wenig kongruent und stringent ausfallen. Außerdem sollte die Bevölkerung im Vorfeld an der Kriterien-Festlegung beteiligt werden. Oder würde man den Souverän damit nur unnötig beunruhigen?
Doch, genau das ist vermutlich gerade passiert. Ausserdem drückt man R0 auch nicht auf 1 (das ist gar kein Ziel), sondern auf unter 1. Erkenntlich an einer Abnahme der täglichen Neuinfektionen eine Woche später.
Meines Wissens haben viele Kliniken ihre Triage-Richtlinien längst festgelegt. …. Wurde halt nie an die grosse Glocke gehängt.
Denkst du nicht, dass das jetzt doch ein wenig zu weit in die falsche Richtung führt?wir wollen das Volk (die Schlafschafe) nicht unnötig verunsichern.
Passt ja klasse zu Art. 20 GG - wir wollen das Volk (die Schlafschafe) nicht unnötig verunsichern.
Natürlich hat es keinen Sinn, Einzelfälle (wurden als solche angeführt) jedes Mal öffentlich und in den aufgeregten Medien mit Leuten zu diskutieren, ...
Eben nicht. So eine Frage sollte man entspannt und sachlich diskutieren, bevor das Problem vor der Tür steht.
Wenn man erst mit dem Nachdenken beginnt, wenn die Triage Entscheidung akut wird, dann wird die Entscheidung eher emotional und in sich wenig kongruent und stringent ausfallen. Außerdem sollte die Bevölkerung im Vorfeld an der Kriterien-Festlegung beteiligt werden. Oder würde man den Souverän damit nur unnötig beunruhigen?
Die sogenannten "öffentlich rechtlichen" sind die Quellen, denen ich am wenigsten traue. Hauptgrund dafür ist neben der "Zwangsgebühr" und der Selbstbedienungsmentalität - z.B. Gehalt Tom Buhrow über dem des Bundeskanzlers - die fast schon zu intime Nähe zu den Regierenden.Ich finde in oeffentlich rechtlichen Sendern - die mit unseren Abgaben finanziert werden - alles problematisch was mich an Zensur aus einer unseligen Zeit erinnert.
Das hat lange genug und massiv bei einer anderen Katastrophendebattte stattgefunden - ich hoffe es wird jetzt bei Corona nicht genau so.
Meinungen darf man haben und wenn sie - auf Daten [wie kontrovers sie auch sein moegen] und auch auf persoenlicher Fachkompetenz beruhen - dann muessen diese im oeffentlich rechtlichen Rundfunk vertreten sein - das ist deren Auftrag.
Ueber die Quantitaet darf man streiten aber NICHT um das OB.
Brutalund jetzt auf einmal muss jeder - ich uebertreibe jetzt bewusst mal - 90ig jaehrige multimorbide mit Covid mit aller Kraft gerettet werden auf Kosten Juengerer damit er ein Jahr spaeter sterben kann?
Darum hatte ich ja auch im Konjunktiv formuliertDie Abnahme der täglichen Neuinfektionen wäre nur dann ein stichhaltiger Hinweis, wenn Schwankungen ...
Der Gedanke leuchtet ein, aber hat nichts mit Demokratie zu tun. Solange Du kein Triagegesetz verabschieden lassen willst, bleibt dies eine Entscheidung des medizinischen Fachpersonals. Und die Mediziner diskutieren das dann unter sich, gibt da sogar eine Ethik-Professur. Und entspr. Publikationen. Halt so, wie jede andere medizinische Fachfrage auch.Es sollte jetzt, vor der möglichen Triage-Phase bekannt sein, welche Kriterien, wie bewertet werden, so zumindest mein Demokratieverständnis. (In Italien und Frankreich scheint das Lebensalter, das wichtigste Kriterium für die Entscheidung zu sein.)
Und das ist es bei euch nicht bekannt? Gab es da nicht sogar einen Link in diesem Thread?Es sollte jetzt, vor der möglichen Triage-Phase bekannt sein, welche Kriterien, wie bewertet werden, so zumindest mein Demokratieverständnis.
Brutal.
Aber genau auf den Punkt gebracht. Es ist momentan in unserer Gesellschaft jedoch nicht beliebt, solche Themen derart brutal anzusprechen.
Wie man so etwas allgemeinverträglich diskutieren könnte, bleibt vermutlich unbeantwortet.
Der langjährige Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele will im Fall einer Separierung älterer und chronisch kranker Menschen in der Corona-Krise vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. „Wenn sie die Alten und chronisch Kranken separieren, bin ich am nächsten Tag beim Bundesverfassungsgericht und klage“, sagte der 80-Jährige den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.
Danke für den Hinweis. Natürlich hat Ströbele hier keine Chance. Das Pandemiegesetz erlaubt viel weitgehendere Eingriffe und schränkt dafür Grundrechte (ähnlich der Wehrpflicht) explizit ein. Z.B. die körperliche Unversehrtheit für einen erlaubten Impfzwang.Ströbele sagte weiter (Quelle ebenfalls RND): "Das wäre ein drastischer Eingriff in die Persönlichkeitsrechte, den man gar nicht begründen könnte."
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