Und doch betrachte ich Wasser anders als die Menschen, welche hier leben und lebten ...
Das Rauschen des Baches oder des Flusses gibt Informationen über die Menge. Und alle Signale waren vor nicht so langer Zeit noch eminent wichtig, um einzuschätzen, wie sich das Wasser verhält ...
Grosse Mengen Wasser konnte ein Segen sein, aber auch ein Fluch ... schon mancher bezahlte sein Leben damit, dass er das Wasser nicht richtig einschätzte ...
Hier hinten ist es egal, wer Du bist, was Du machst und mit was Du fotografierst ... Hier ist weniger "Sehen" gefragt, sondern Wahrnehmung, sich einlassen auf die Natur und letztlich auf sich selbst ...
Hier ist, wohl wie überall, die Natur die Künstlerin und ich werde lediglich eingeladen, an ihrer Kunst teilzunehmen ...
Seit bald Jahrzehnten zieht es mich in diese Täler. Sie üben Faszination und Betroffenheit gleichermassen aus ...
Die letzten Jahre begann ich mich auch literarisch mit den Nordtälern zu beschäftigen. Und wenn ich gewusst hätte, welchen Horizont den ich mir dadurch eröffnet habe, hätte ich dies schon lange gemacht ...
Es ist ein Luxus den ich mir leisten kann, Dinge philosophisch zu betrachten ... das unterscheidet meine Wahrnehmung zur Betrachtungsweise jener Menschen, die hier lebten und leben ...
Und vielleicht steht diese kleine Birke sinnbildlich genau für das ... ein Windstoss hat sie mir etwas unscharf werden lassen, aber vielleicht ist das eben auch ein gewisses Abbild ...
Und wenn wir uns getrauten, etwas näher an den Fluss zu gehen, dann war nicht nur der Lärm ohrenbetäubend. Die endlosen Wassermassen und ihre Wucht, mit der sie sich zwischen den Steinen hindurch breschte, war tief beeindruckend ...
Ich habe ausschliesslich mit Festbrennweiten gearbeitet: 50mm, 135mm und 180mm.
Ein zweites Objektiv habe ich nie mitgenommen. Das mache ich selten, weil ich mich auf eine Brennweite konzentrieren möchte und ich es als eine Herausforderung sehe, mit dem was ich dabei habe, etwas zu erreichen ...
Es wiederspiegelt meine fotografische Haltung, dass ich mit wenig zufrieden bin und dass es auf mich und den Moment ankommt, was ich an Bilder erfasse ...
Die Konversation zwischen mir und der Aussenwelt und umgekehrt, hängt nicht davon ab, welche Technik ich mitschleppe ...