Was genau hat's denn mit Canons AF-System auf sich? Kann das was besonderes?
Ein Hybrid-AF (Phasen-AF auf dem Bildsensor) ist für eine DSLR noch etwas besonderes.
Zum
normalen Phasen AF erlaube ich mir mal eine etwas
bösartige Antwort:
Focal (ein Hilfsprogramm zur AF Feinkalibrierung) erstellt eine statische Auswertung, die online verfügbar ist:
http://www.reikan.co.uk/focalweb/index.php/online-tools/lenscamera-information/
Teilweise ist die Datenbasis noch zu klein, aber rufe dort mal die
EOS 5D Mark III mit dem
EF 70-200 f/2.8 IS II USM auf und öffne noch einen weiteren Tab mit der Nikon
D800 und dem
Nikkor 70-200 f/2.8 VR G.
Die bunte Balkengrafik in der rechten unteren Ecke zeigt die Verteilung der ermittelten AF-Feinkorrekturwerte - beantwortet das etwas Deine Frage?
[EDIT: Ich will natürlich nicht behaupten, dass man dieses konkrete Beispiel auf die gesamte Marke verallgemeinern sollte und ich habe mir natürlich auch eine besonders deutliche
Paarung herausgesucht. Meine Kritik bezieht sich in erster Linie auf die unterschiedlichen AF-Korrekturmöglichkeiten (im folgenden Absatz beschrieben).]
Wenn man nun noch berücksichtigt, wie sinnvoll eine Zoom AF-Feinkorrektur mit nur einem Einstellwert ist...

Und das bringt mich zum nächsten Punkt, Canon erlaubt bei aktuellen Modellen, eine Unterscheidung zwischen der Tele- und Weitwinkelstellung bei der AF-Feinkorrektur von Zoom-Objektiven durch den Endnutzer.
Und die Kalibrierung kann z.B. von
Focal automatisch durchgeführt werden, weil sich die AF-Korrekturwerte per USB-Fernsteuerung einstellen lassen, das ist mit Nikon Kameras nicht möglich.
MfG Jürgen