Canon 5Ds mit 50MP

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Hallo,

ich sehe das genau so wie Hans-Peter. Leider ist es halt momentan so, dass selbst die besten derzeit vorhandenen Kleinbildobjektive wie das Zeiss Otus " n u r " etwa 30-32 Mpx liefern. Hoffentlich tut sich da bald was ?

Trotzdem habe ich eine D800 ...

Gruß

Erich
 
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aber haben wir das nicht auch schon bei den 6 MPixel der D70 gesagt? Und dann bei den 12 MPixel der D2x.
Ich halte auch heute noch 8 Megapixel am APS-C für die Ideale Auflösung dieses Formates.

Und erst bei den 24 MPixel der D3x, von den 36 MPixel der D800 gar nicht zu sprechen.
Und bei der D3x hat man schon die Grenze und den Kompromiss gesehen die diese Auflösung an Kleinbild bewirken. Nur wurde die D3x kompromisslos für diesen Zweck gebaut wie keine andere Kleinbild Kamera davor und danach.
Die Praxiserfahrung vieler Fotografen mit der D800 spricht bände.

Und immer mussten wir feststellen, dass etwas mehr Auflösung so schlecht eigentlich nicht ist.
Nein, immer konnte man beobachten dass sich die Masse unbedingt einreden will dass dem so ist. Ich erinnere mich noch an die NPS Aussagen zu Zeiten der D3x als Fotografen oft zur D3s geraten wurde da die Praxis gezeigt hat dass die Auflösung der D3x nur bedingt umsetzbar ist.
Und ich kenne Fotografen die sich zur D800 im Studio zwei D4 gekauft haben damit ihnen Reportagen und Hochzeitsfotografie wieder spass machen, bzw. die D3 / D3s dafür wieder entdeckt haben da es mit der 800er nur in Frust ausgeartet ist.
Die Praxis zeigt mehr als Deutlich dass die Vorteile des Kleinbildformates vieles sind nur nicht Hochauflösende Pixelmonster. Die haben zwar auch bei diesem Format ihre Berechtigung und können eingesetzt werden. Aber eben so wie es damals zur Zeiten von D3x / D3s / D700 war:
Der Spezialist als Kompromisslose Studiokamera oder Hochauflösende Stativkamera. Sehr langsame Bildrate zugunsten eines AD Wandlers mit maximal möglichem Dynamikumfang, geringe max. ISO zugunsten eines geringen rauschens bei basis ISO.
Das günstige Modell und das Sportmodell bzw. der Allrounder mit einer geringen Auflösung für die Schnelle Fotografie, bei welcher die hohe Auflösung Prinzipbedingt nicht umgesetzt werden kann.
DAS war ein durchdachtes Produktkonzept das wirklich Sinn ergeben hat.

Der D3x wurden ja sogar geradezu mystische Fähigkeiten nachgesagt.
Das lag auch an ihrem hervorragenden AD Wandler der alle andern Kameras dieser Zeit deklassiert hat, es war eben eine hoch optimierte Kamera die perfekt ihren Zweck erfüllt hat, sie musste nicht den Kompromiss eingehen den man der D800 aufgebürdet hat.
 
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Und ich habe von Nikon zu Canon gewechselt weil Nikon nichts Vergleichbares hat.

Hatte. Es ging ja immer um die Lautstärke des Verschlußes. Du solltest vielleicht mal ein neueres Nikon Modell in die Hand nehmen. Da hat sich seit der D700 viel getan.
Der moderate und sanfte Spiegelschlag einer Df hat was. Bei der D810 soll es ähnlich sein.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Das die Bildbeispiele nicht überzeugen liegt sicher auch an der Umsetzung und den vielleicht suboptimalen Bedingungen unter den sie entstanden sind. Bin mir auch ziemlich sicher, daß die Ergebnisse mit den beiden Otus Optiken, dem Apo-Sonnar, oder einem anderen wirklich gutem Teleobjektiv, nochmal anders aussehen würden.

Trotzdem sieht man hier schon, wohin die Reise gehen wird und welchen Preis man für die hohe Pixeldichte zahlt. Ich finde den 'Kompromiss' zwischen Auflösung und Empfindlichkeit den Nikon bei der D800/810 gewählt hat immer noch interessanter (zumindest nach den ersten Eindrücken).

Sollte das 'Wettrennen um Megapixel' tatsächlich weitergehen, haben wir irgendwann ähnliche Bedingungen wie zu Analogzeiten, wo nur ein größeres Sensorformat noch wirklich deutliche qualitative Vorteile bringen wird. Die Nachteile beim Handling, die große Formate mit sich bringen, mit eingeschlossen.

Ich persönlich bin auch noch nach drei Jahren mit der Leistung der D800 völlig zufrieden. Auch wenn die Kamerahersteller weiterhin im zweijahres Rhytmus ein neues Modell auf den Markt werfen, kann man eigentlich beruhigt abwarten, bis sich wirklich etwas substanzielles tut und ein größerer Technogliesprung wieder neue Maßstäbe setzt.

VG
 
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- Canon 5DS/R Video-Bildformate: 1.920 x 1.080 (29.97, 25, 23.976 B/s)

- 1.920 x 1.080: 60p, 50p, 30p, 25p, 24p (Vollbilder)/s bei der D4s, der D810 und der D750.

Die ruhigen, fast ruckelfreien Videos aufgrund der 50p bei meinen drei "neuen" Nikons möchten meine Mitarbeiter und auch ich nicht mehr missen. :cool:

Ein bisschen Marken-Bashing: 30p ist doch eigentlich nicht mehr zeitgemäß für den "Marktführer"? :fahne:
 
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Ein bisschen Marken-Bashing: 30p ist doch eigentlich nicht mehr zeitgemäß für den "Marktführer"? :fahne:
Vermutlich möchte Canon seine Videokameras auch noch verkaufen.

Letztlich sind Fotoapparate mit Videofunktion halt nur eine Gut&Günstig-Bastellösung. Da ist es wahrscheinlich erstmal wichtiger die 50MP vernünftig ans laufen zu bringen.
 
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Ein bisschen Marken-Bashing: 30p ist doch eigentlich nicht mehr zeitgemäß für den "Marktführer"? :fahne:

Wobei Canon ja selbst schreibt bzw. sagt, dass sie für Video eher die 5D Mk III oder die 7D MK II empfehlen.

Siehe zum Beispiel hier:
http://www.dpreview.com/articles/5215097585/interview-canon-s-chuck-westfall-on-eos-5ds-and-5dsr


Das man eine Kamera mit derart hoher Pixelzahl primär auf eine Zielgruppe (Landschaftsfotografen, Studiofotografen) abstimmt, halte ich für legitim und für diese Gruppe dann vielleicht sogar für vorteilhaft. Für alle Canon Leute, die eine Allround Kamera suchen (inkl. guter Videofunktion) gibt es ja die MK III.

Indem man immer mehr in Kameras einbaut kann man auch Gefahr laufen, das Bedienkonzept zu verwässern und unnötig kompliziert zu machen.
 
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Für mich hat Canon schon seit längerer Zeit in drei praxisrelevanten Bereichen einen unbestreitbaren Vorsprung gegenüber unserer "Hausmarke":

- bei der AF-Technologie

- bei den High End-Tele(zoom)objektiven

- bei den Spezialoptiken (z.B. Lupenobjektiv, Tilt-Shift etc.)

Ob sich deshalb ein Wechsel lohnt bzw. finanzierbar ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Die nun angekündigten Neuheiten sind jedoch eindeutig dem Konkurrenzdruck geschuldet, dass der "Rote Riese" der D800/D810 und dem 14-24 jahrelang nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen hatte.

Wenn sich die Aussage auf dpreview bewahrheiten sollte, dass sich der Dynamikumfang gegenüber der 5DMkIII nicht verbessert hat, wird dies bei den Bodies auch weiterhin so bleiben.

Und auf die "Verzeichnungsfreiheit" des 11-24 bin ich ebenfalls sehr gepannt, da sich bei meinem 14-24 in der kürzesten Zoomposition die Balken an den Bildrändern beinahe bis zum Boden biegen...

MfG,
Ralf
 
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Hatte. Es ging ja immer um die Lautstärke des Verschlußes. Du solltest vielleicht mal ein neueres Nikon Modell in die Hand nehmen. Da hat sich seit der D700 viel getan.
Der moderate und sanfte Spiegelschlag einer Df hat was. Bei der D810 soll es ähnlich sein.

Für Nikon ist es zu spät. Die 5DM3 hat bereits mehr Objektive als die D700 je gesehen hat. Die nächsten 2 warten bereits. Ich habe ihnen eine Chance gegeben, die Nikon nicht wollte. Warum soll ich jetzt der Nikon nachweinen?
Ich habe bemerkt, dass Canon auch Bilder machen kann und zwar so, dass kein Unterschied zu Nikon sichtbar ist. Das mag erstaunen, aber ist halt mal so.
 
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Für Nikon ist es zu spät. Ich habe ihnen eine Chance gegeben, die Nikon nicht wollte.

Wie Was? Und jetzt zittert Nikon das du gehst?
Hast Du denen einen Ultimatum schriftlich gestellt, dass sonst Du die Zahlungen einstellst?
Also ein Investor biste nicht und kein Miliardär sonnst würde es dir in Montecarlo nicht interessieren was hier geschrieben wird.
Biste ein Prommi?

Ist ja langsam wie in den Tagesschau und Nachrichtenforen hier
 
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Wie Was? Und jetzt zittert Nikon das du gehst?

Kann es sein, dass Du den Sinn seiner Antwort nicht verstanden hast? Nikon hat damals seinen Bedarf nicht abdecken können, Canon hingegen schon. Also ist er zu Canon gewechselt und ist seither zufrieden. Ein neuerlicher Wechsel kostet viel Geld und bringt wenig, auch wenn Nikon inzwischen nachgezogen hat. Manche wollen hier nicht akzeptieren, dass die Lösung aller Probleme nicht zwangsläufig Nikon lauten muss. Das nervt.
 
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Ich frage mich schon ein wenig, was der Unsinn mit 50MP auf 36x24 soll?
.....
Letztendlich hätten mir auf "Vollformat" auch 16-24MP gereicht,....
....
50MP auf Kleinbild ist Schwachsinn in Vollendung...
...
Und nur der Vollständigkeit halber; die hohe Pixeldichte bei den APS-C betrachte ich als ähnlich sinnfrei!

Das mag ja deine Meinung sein, aber sich bei dem Thema derart zu echauffieren, halte ich nun für sinnfrei :D

Falls es irgendjemanden interessiert:
Ich wäre einer der ersten, die eine (Nikon) 50 MP KB kaufen würde, da ich die höchstmögliche Auflösung tatsächlich brauche, bzw. sinnvoll einsetzen kann und dies sogar für mehrere und versch. Einsatzzwecke, stell dir mal vor... :dizzy:

Einzige Einschränkung:
Seit den bekannten D800 und D600 "Serien-Problemchen" würde ich vermutlich doch auf eine zweite "nachgebesserte" Version warten (aka D810 & D610)
 
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Ach Leute, jetzt hört doch auf mit dem schielen auf andere Wiesen. Ich kenne das ja von früher, als ich von Canon zu Nikon gewechselt bin war das wie ein Befreiungsschlag. Der Body den ich wollte, die Objektive welche ich wollte.
All das was Canon seit Jahren verabsäumt hat. Zur gleichen Zeit sind Leute von Nikon aus den gleichen Gründen zu Canon gewechselt.
Jahre später macht Nikon nun den gleichen mist wie Canon, sowohl bei der Produktpolitik als auch beim Service, während Canon aus Sicht derer Nutzer den gleichen mist wie Nikon früher macht und sie zu Nikon schielen.
Es gibt kleine Abweichungen im Produktportfolio weshalb für den einen mal diese mal jene Marke interessanter scheint und das war es dann auch.

Das einzige wo Nikon wirklich die Nase derzeit vorne hat, was angesichts des gigantischen Vorsprungs den Canon hatte überrascht, ist die Sensortechnologie. Schon die 5D Mark III war eine Jammerleistung, für Reportage sieht die neben den Nikon Sensoren einfach alt aus aber auch im Studio nicht meines. Wobei es Leute gibt die die deren Charakteristik sehr mögen.
Und die neue ist den ersten Meldungen nach wieder ein Sensor auf basis des alten Designs. Aber auch das wird vergehen, Canon die Entwicklung wieder puschen und dann haben sie die Nase wieder vorne...
Dieses Spiel betreiben die beiden doch fast seit dem beginn ihrer Existenzen.

Aber natürlich, wenn man sauer auf seine Marke ist und wechselt will man das Kund tun und das ist auch gut so, Hersteller müssen den Druck der Kunden spüren um sich zu bewegen.
 
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Das mag ja deine Meinung sein, aber sich bei dem Thema derart zu echauffieren, halte ich nun für sinnfrei :D

Falls es irgendjemanden interessiert:
Ich wäre einer der ersten, die eine (Nikon) 50 MP KB kaufen würde, da ich die höchstmögliche Auflösung tatsächlich brauche, bzw. sinnvoll einsetzen kann und dies sogar für mehrere und versch. Einsatzzwecke, stell dir mal vor... :dizzy:

Ich glaube es gibt einige die nichts gegen 'mehr Auflösung' einzuwenden hätten. Die Frage ist nur zu welchem Preis. Da kann auch nur jeder für sich selber sprechen und entscheiden. Mir wären das die 14MP mehr jedenfalls nicht wert... nur noch eine kleine Anzahl an Optiken die das auch annähernd Auflösen und auf den Sensor bringen, schlechteres Rauschverhalten bei höheren ISO-Werten, noch sorgfältigeres Arbeiten erforderlich, kleinerer Bereich an Arbeitsblenden aufgrund von Beugungserscheinungen, usw... Wenn man in der Praxis wirklich einen deutlichen Qualitätssprung haben möchte, hilft am Ende wohl nur das größere Sensorformat. Dafür muß man dann eben auch deutlich mehr Geld in die Hand nehmen.

Viel interessanter finde ich die Frage, ob wir tatsächlich irgendwann die Bilder nicht mehr auf Pixelebene betrachten, weil die Auflösungen derart hoch gezüchtet sind, daß die Objektive immer der limitierende Faktor sind. So langsam kommt man jedenfalls in diesen Bereich.

VG
 
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Das mag ja deine Meinung sein, aber sich bei dem Thema derart zu echauffieren, halte ich nun für sinnfrei :D

Falls es irgendjemanden interessiert:
Ich wäre einer der ersten, die eine (Nikon) 50 MP KB kaufen würde, da ich die höchstmögliche Auflösung tatsächlich brauche, bzw. sinnvoll einsetzen kann und dies sogar für mehrere und versch. Einsatzzwecke, stell dir mal vor... :dizzy:

Einzige Einschränkung:
Seit den bekannten D800 und D600 "Serien-Problemchen" würde ich vermutlich doch auf eine zweite "nachgebesserte" Version warten (aka D810 & D610)

Nun, ich bestreite keineswegs, dass eine solche Auflösung für wenige Fotografen sicher ihre Berechtigung hat und diese auch wissen, wie sie den Sensor ausreizen; die Frage bleibt aber, welche Gläser werden den Sensor überhaupt bedienen können?
Für mich ist die Kamera einfach nur eine Reaktion der Verkaufsleute, die eine Antwort auf die D800/E geben wollten/mussten, um ihr Clientel zu bedienen.

Und wer wird so eine Kamera noch sinnvoll ausreizend einsetzen?
Bei der D800 schätze ich den Anteil der Fotografen auf unter 15%, die den 36MP-Sensor brauchen und auch die Gläser dazu haben. Bei 50MP wird die Luft sehr dünn zum atmen, vielleicht sogar zu dünn für Canon?

50MP sind für mich der Einstieg in 6x6! ;) Auf Kleinbild eher übers Ziel hinaus geschossen.
 
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Viel interessanter finde ich die Frage, ob wir tatsächlich irgendwann die Bilder nicht mehr auf Pixelebene betrachten
Ja sicher, sobald es adäquate Ausgabemedien günstig verfügbar gibt. Bislang gibt es da nur den Druck und der kostet Geld. Aber so langsam werden 4k-Monitore gesellschaftsfähig und am Horizont zeichnen sich 8k-Displays ab und schon sind 50MP nichts besonders erwähnenswertes mehr und 36MP erscheinen dann sogar ein bißchen schmalbrüstig.
Und welche Objektive brauche ich dazu? Die gleichen wie vor 50 Jahren, also normale für kleinere Displays und etwas bessere für die größeren. Dieses "Oh weh, die Objektive" kommt ja nur aus dem derzeitigen extremen Missverhältnis zwischen den Sensoren und den Möglichkeiten der Ausgabe.
 
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Ich glaube es gibt einige die nichts gegen 'mehr Auflösung' einzuwenden hätten. Die Frage ist nur zu welchem Preis.
Für die Pros ne einfache Rechnung.
Hab ich bei der D800 auch gemacht, die hatte sich sehr schnell amortisiert!
siehe ein paar Zeilen weiter...

50MP sind für mich der Einstieg in 6x6! ;) Auf Kleinbild eher übers Ziel hinaus geschossen.
In der Praxis (zumindest in meiner, aber da bin ich sicher nicht alleine) ersetzt mir die D800 seit den paar Jahren eine D-MF und das bei mehr als 80% der Jobs, bei denen ich eine H5D oder 645Z leihen müsste.

Wenn ne D900 mit 50+ MP käme und bei ISO 100 und 200 dann noch genauso sauber "abliefert" wie ne D800 bei ISO100, wäre das mit geeigneten Objektiven schon sinnvoll.

Ich hab auch nur ein paar Objektive, die die D800 Auflösung gut bedienen, aber das reicht ja auch i.d.P.
AF 16/2.8 fish (natürlich nicht an den Rändern, aber die werden ja ehh nicht genutzt, da ich bei den Panos mit viel Überlappung aufnehme...)
AFS 24/1.4
Sigma AF 50/2.8 macro
AFS 85/1.4
PCE 45+85
AFS 70-200 VRII

Mit den 7 Objektiven schaff ich bisher alles und in sehr hoher Qualität, speziall was die Auflösung betrifft...

Ne D900 mit 50+MP wäre allein zum Testen der Objektive schon mal ganz sinnvoll... :D

Und klar würd ich so´n Pixelmonster auch nicht zu jedem Preis kaufen, als Unternehmer sollte man rechnen können:dizzy:
 
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Ja sicher, sobald es adäquate Ausgabemedien günstig verfügbar gibt.....

....schon sind 50MP nichts besonders erwähnenswertes mehr und 36MP erscheinen dann sogar ein bißchen schmalbrüstig.

.....und den Möglichkeiten der Ausgabe.

Dazu ein kurzes Beispiel:
Ich produziere dutzende hochauflösende Kugelpanos (für virtuelle Rundgänge) jedes Jahr.
Alleine dafür war die D800 jeden Cent zehnfach wert, allerdings nicht nur wegen der Auflösung ( die spart Zeit durch weniger Einzelbilder fürs folgende Stiching) sondern erst recht durch die hohe Dynamik - die spart Zeit durch den Wegfall von Belichtungsreihen bei sehr vielen meiner typischen Motive!

Hier sind 3 "HD"-Kugelpanos als kleiner Rundgang eines kleinen Messestandes zu sehen. Jedes hat knapp 200 Megapixel und wurde mit D800 und dem Nikon 16mm fish aufgenommen.

Für diese Veröffentlichung im Web wurde reduziert auf rund 130 MP und die jpg Einzelbilder ("Kacheln") sind auf 70% Qualität reduziert um diese 130MP auf rund 10MB Gesamtdateigröße zu schrumpfen, sonst wär die downloadzeit sinnlos lang.

Ob nun die wirklich monsterhaft großen echten Gigapixelpanos einen Sinn haben muss jeder selbst entscheiden, aber bis 200 Megapixel sind seit wenigen Jahren schon üblich und verbreitet.
 
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Nun, ich bestreite keineswegs, dass eine solche Auflösung für wenige Fotografen sicher ihre Berechtigung hat und diese auch wissen, wie sie den Sensor ausreizen;

Oben hat das ganz anders geklungen. So ausgedrückt kann man Dir doch glatt zustimmen. Übrigens behauptet doch nicht einmal Canon, dass die 5Ds für alle Fotografen sinnvoll wäre. Das ist eine Kamera für spezielle Anwendungen, so kommt das zumindest in den Werbevideos, die ich gesehen habe, rüber. Deshalb ersetzt die 5Ds die "normale" 5D nicht, sondern ergänzt sie nur.

Hätte Nikon dasselbe getan, dann hätten wir eine mit der D810 nahezu baugleiche Kamera mit dem 16MP Sensor. So gesehen halte ich die Strategie Canons für besser, zumindest das Sortiment auf jeden Fall für klarer: für Einsteiger und geringes Gewicht die 6D, dann die 5D als hochwertige Allround-Kamera, die 5Ds für hohe Auflösung und die 1Dx für Speed. Nur bei den Sensoren hinkt Canon Nikon nach.

die Frage bleibt aber, welche Gläser werden den Sensor überhaupt bedienen können?

Die Frage haben wir doch bereits bei der D800 ausführlich diskutiert. Die 50MP sind zwar schon anspruchsvoller, aber auch nicht weltbewegend anders.
 
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