Bangladesch in vollen Zügen

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Bernd,
ich kann nur sagen:

RESPEKT

Ein sehr überzeugender Reisebericht.
Die Bilder sind vom Feinsten.


vg
willy
 
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Hallo Bernd,

Danke für die Mitnahme in eine unglaubliche Welt, ich bin fasziniert von Deinen Eindrücken, tolle Bilder von den Menschen, Klasse Bilder von den Reisenden an , auf und vor den Zügen.
 
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Vielen Dank für die interessante Mitnahme auf deine Reise.
Ein Land wie aus einer anderen Welt.
Als alter Asien-Reisender eventuell auch mal was für mich.
Halt viel Bekanntes aus Nord Indien.
 
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Sehr schöne Bilder und klasse berichtet :up: ich hoffe auf mehr

meine Lieblingsbilder bisher #2 und #41
 
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Kaum ist man mal ein paar Tage weg, schon verpasst man was :motz:

Ein dickes Dankeschön für die Eindrücke aus Bangladesh – ich war sehr gespannt auf den Reisebericht, und ich bin begeistert von dem, was Du schreibst und zeigst! :up:

Es geht doch bestimmt noch weiter, oder? :winkgrin:

LG
Sandra
 
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Wow, selten so aussagekräftige Bilder über ein Land gesehen,
vielen Dank dafür!

- Wolfram -
 
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Vielen Dank, für das viele positive Feedback.
Ich hatte schon gezweifelt und wollte die Bilder
aus der Nebelsuppe der ersten Tagen gar nicht zeigen.

Es geht doch bestimmt noch weiter, oder? :winkgrin:

Es geht noch weiter.
Wir sind erst am 3. Tag einer 2 wöchigen Reise.
Ich freue mich, dass ich endlich mal ein Land vor Dir bereisen konnte.


Als alter Asien-Reisender eventuell auch mal was für mich.
Halt viel Bekanntes aus Nord Indien.

Der Lärm, Gestank und Dreck ist wie in Nordindien.
Aber die Mentalität der Menschen ist schon etwas anders.
Sie sind neugierig, aber nicht so aufdringlich wie die Inder.
Bangladesch ist ein interessantes Reisziel.

Stellwerkstechnik in Chrirgandar.
Mit den Hebeln in der Mitte werden die Fahrstraßen verriegelt.
Die grünen Kästen an den Seiten regeln die Streckenfreigabe zu den Nachbarbahnhöfen.
Hier sind kleine Kugeln (oder Ringe), sogenannte Token enthalten.
Nur der Zugführer, der einen Token hat, darf fahren.
Bei durchfahrenden Zügen werden sie mit Hilfe einer Bambusstange (im Hintergrund) hochgehalten.
Eine große Drahtschlinge (links an der Wand) ermöglicht auch das Greifen des Tokens während der Fahrt.
Am Nachbarbahnhof wird dann der Token wieder abgegeben und dort in den grünen Kasten gesteckt.
Damit ist die Strecke wieder freigegeben.
Im nächsten Bahnhof gibt es dann einen neuen Token für den nächsten Abschnitt.
#44
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Ein paar Details
#45
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Noch ein paar nette Menschen in und am Bahnhof von Chirigandar.
Anhand der Kopfbedeckungen ist klar, dass es für Bangladesch ungewöhnlich kalt ist.
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#47
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Auch schwere Lasten werden von Trägern transportiert
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Wir erreichen Bogra eine kleine Stadt in Zentralbangladesch.
Eine Karawane von Rikschas quält sich durch die Stadt über den Bahnübergang.
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Ein Blick über die Bahngleise.
Auch die Bahnstecke wird als Marktplatz und Einkaufspassage genutzt.
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Der Schrankenwärter hat alle Mühe die Schranken zu schließen.
Jeder will noch ganz schnell über die Gleise.
Der Schrankenwärter wedelt mit der grünen Fahne und signalisiert dem Lokführer der Bahnübergang ist frei!
Alles was unter der Schranke durchpasst, wird auch durchgezerrt.
Den Fußgänger interessiert die Schranke schon gleich gar nicht.
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Und schon kommt der Expresszug Mail 20 mit Zuglok 2410 angerauscht.
OK, angezuckelt wäre zutreffender.
Die Marktstände an der Seite nutzen das Lichtraumprofil des Zuges voll aus.
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Wobei man berücksichtigen muss, dass auch bei Personenzügen die Ladung etwas überstehen kann.
Für den Fotograf heißt das Kopf und Bauch einziehen.
Zurücktreten geht nicht. Da steht auch schon jemand …
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Bleiben wir noch ein wenig in Bogra.
Unsere Gruppe hat sich getrennt und wir erkunden auf eigene Faust den Bahnhof.
Der Bahnhof ist auch Marktplatz.
Statt Wühltisch gibt es hier Wühlhaufen.
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Wir befinden uns hier auf dem Hauptgleis.
Das Ausfahrsignal sieht man im Hintergrund.
Hier ist vor wenigen Minuten Zug Mail 20 durchgefahren.
Kurz nach der Durchfahrt werden die Planen über den Läden mit „Edelklamotten“ wieder aufgespannt.
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Kekse!
Krümelmonster würde sich freuen.
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Ständig wird man von Menschen angesprochen.
Viele wollen fotografiert werden.
Hier ist auch das Foto der Dame auf Bild 1 vom Eingangspost entstanden.
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Kleine Jungen bekommen beim Anblick von dicken Kameras große Augen.
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Auch ein Freund aus der Reisegruppe hat große Augen bekommen. :eek:
Als er mit seiner Kamera über den Markt gestreift ist,
wurde er von einem Mann in eine dunkle Ecke gezogen.
Dort hat der Mann für ein Foto mit einer DVD posiert, die er zum Kauf angeboten hat.
Die DVD handelte von einer „Country Club Party“. :hehe:
Die DVD versprach „100% original content“.
Auf der DVD-Hülle war eine Frau abgebildet, die „Trompete“ geblasen hat.
Die Muslime in Bangladesch scheinen doch sehr tolerant zu sein.
 
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Klasse Eindrücke und farbliche Vielfalt. Danke fürs Zeigen. :up:
Da geht noch was, oder ?!
 
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Da geht noch was, oder ?!

Klar, es geht noch was.
Wir sind am 4. Reisetag.

Die Kaotoa Brücke schaffen wir am Abend leider nicht mehr.
Nach einer bitterkalten Nacht im Hotel geht es am nächsten Morgen zur Brücke.
Da steht sie nun in voller Pracht.
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Da das Fotografieren von Zügen hier keinen Sinn macht, geht es zum Bahnhof Ullapra.
Auf dem Weg treffen wir auf einen Strohtransport
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Und einen motorisierten Lastenesel
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Auf dem Bahnhof angekommen, bricht die Sonne durch.
Unser Zug hat Verspätung.
Somit bleibt etwas Zeit, die Entladung von Güterwagen zu beobachten.
Vor einem Lagerhaus steht eine lange Reihe von Güterwagen.
Sie haben Säcke mit Sojabohnen geladen.
Ein Sack hat eine Masse von 50 kg.
Zwei Männer mit Eisenhaken angeln die Säcke im Wagen.
Dabei werden Löcher in die Säcke gerissen, aus denen der Inhalt rieselt.
Mit Schwung werfen sie den Sack auf einen wartenden Träger vor der Tür.
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Und dann geht es damit zum Lagerhaus.
Hier ist Eile geboten, da die Bohnen rausrieseln.
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Im Gänsemarsch geht es im Laufschritt hin- und her.
Ca. 20 Männer entladen zwei Wagons gleichzeitig.
Ein Aufseher mit Stock passt auf.
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Wir hatten die Wahl zwischen Zugfahrt oder Busfahrt zurück nach Dhaka.
Wir haben uns für den Zug entschieden.
Mit einer großen Verspätung fährt der Expresszug nach Dhaka in Ullapra ein.
Es ist ein Breitspurzeug.
Zuglok ist die 6403. Sie vom Typ WDM2 und wurde 2001 von Varanasi in Indien hergestellt.
Es ist die modernste Breitspurlok in Bangladesch.
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Der Zug ist voll besetzt.
Dank Sitzplatzreservierung brauchen wir nicht auf dem Dach sitzen.
In der „weichen Klasse“ gibt es 5 Plätze nebeneinander.
Die Wagen sind klimatisiert.
Die Fenster lassen sich nicht öffnen.
Die Fenster sind so dreckig, dass ich Euch die Bilder während der Fahrt nicht zumuten möchte.
Dafür gibt eine Dokuaufname auf dem Inneren.
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Mit noch größerer Verspätung erreichen wir am Nachmittag den Bahnhof von Dhaka/Kamalapur.
Hier verlässt gerade ein anderer Expresszug mit Lok 2927 den Bahnhof.
Menschen sitzen am Lagerfeuer aus Plastikmüll und wärmen sich.
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Wir nutzen die restliche Zeit und statten dem Bahnbetriebswerk, also der Werkstätte für die Lokomotiven einen Besuch ab.
Hier standen über 20 Lokomotiven für neue Aufgaben bereit oder waren gerade in Reparatur.
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Freundliche Arbeiter kümmern sich um die Lokomotiven
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Viele Lokomotiven haben nur einen Endführerstand.
Dhaka ist für viele Züge Endbahnhof.
Die Fahrtrichtung muss geändert werden.
Dafür gibt es dort noch eine Drehscheibe aus Dampflokzeiten.
Der Antrieb erfolgt mit Muskelkraft.
Hier ist Lok 2925 auf der Scheibe.
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Damit möchte ich den 4. Reisetag abschließen.
 
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Handdrehscheibe :eek: Sehr schöner Bericht mit genialen Bildern, die einen Einblick in das für uns vollkommen Fremde geben. Wer deutsche Gründlichkeit gewohnt ist, steht hier kurz vorm Infakt. :D
 
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Handdrehscheibe :eek: Sehr schöner Bericht mit genialen Bildern, die einen Einblick in das für uns vollkommen Fremde geben. Wer deutsche Gründlichkeit gewohnt ist, steht hier kurz vorm Infakt. :D

Handdrehscheiben funktionieren auch bei Stromausfall.
Der Strom fällt dort öfters aus.

Die Kinder spielen zwischen den Gleisen.
Von Kinderzeiten an, können die Menschen mit den Gefahren umgehen.
In unserer überregelmentierten Welt wird durch zahlreiche Vorschriften,
Schilderwald, Kameraüberwachung und das wache Auge des Gesetzes
versucht eine absolute Sicherheit zu schaffen.
Ein Eisenbahnfreund mit Knipskiste an der Bahnstecke, wird bei uns schonmal
als Schwerverbrecher behandelt ...
... zurück nach Bangladesch.

Die folgenden 3 Tage werden wir in Dhaka verbringen.
Wir fahren auf die Straßenbrücke der Bijoy Sarani Tajgaon Link Road.
Neben den Gleisen stehen die einfachen Hütten der Armen.
Diese Slums sind nicht Wohn- sondern auch Arbeitsstätte.
Die Gleise sind nicht nur die Hauptstrecke von Dhaka, mit regen Zugverkehr (ca. 2-3 Züge prü Stunde und Richtung),
sondern auch der Zugang zu den Hütten und Markplatz.
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Hier liegen Drei-Schienen-Gleise.
Die Strecke kann mit Fahrzeugen in Meterspur (1000 mm) und
Breitspur (1676 mm Spurbreite) befahren werden.
Hier kommt ein Breitspurzug mit 6404.
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Und ein Meterspurzug mit 2804 durch.
Die Abgase, Dreck und leichter Nebel beeinträchtigen die Teleaufnahmen.
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Bei der Durchfahrt der Züge müssen zwar die Käufer die Gleise verlassen.
Die Verkäufer(Innen) bleiben aber mit ihren Waren zwischen den Gleisen sitzen.
Die Waren liegen bis an die Schienen.
Die Eisenbahnwagons haben Toiletten.
Diese haben offene Systeme, also ein Loch im Boden.
Das Fallrohr liegt knapp außerhalb der Schienen,
also direkt über den Obst und Gemüse …
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Die billigen Plätze sind oben.
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OT: Get real on Bangladesh (war: Bangladesch in vollen Zügen)

Die Kinder spielen zwischen den Gleisen.
Von Kinderzeiten an, können die Menschen mit den Gefahren umgehen.
In unserer überregelmentierten Welt wird durch zahlreiche Vorschriften,
Schilderwald, Kameraüberwachung und das wache Auge des Gesetzes
versucht eine absolute Sicherheit zu schaffen.
Ein Eisenbahnfreund mit Knipskiste an der Bahnstecke, wird bei uns schonmal
als Schwerverbrecher behandelt ...
Mir liegt es fern, hier eine Diskussion in diesem tollen Bilderthread loszutreten. :fahne:
(Wenn's den TO zu sehr stört, möge er einen Mod diesen Beitrag einfach löschen lassen.)

Aber trotzdem sollte man, so denke ich, klar sehen, dass die Leute dort nicht so leben wie sie leben,
weil sie das so toll finden, sondern weil sie sich schlichtweg nichts anderes leisten können.

Es gibt dort keine Spielplätze für Kinder, es gibt kein Geld für Schilder, Sicherheitsmaßnahmen,
es gibt keine funktionierende Infrastruktur - und deshalb auch keine sonderlich große staatliche
Reglementierung bzw. wenn dort Polizisten und Soldaten sich wie kleine Herrgötter aufspielen,
dann höchstens, um sich gegen eine "privat finanzierte Aufbesserung ihrer kärglichen Bezahlung"
wieder davon abbringen zu lassen. Nicht umsonst zählt Bangladesch nicht nur zu den ärmsten,
sondern gleichzeitig auch zu den korruptesten Ländern der Welt.

Die Lebensumstände dort haben absolut gar nichts mit einem romantisch oder nostalgisch verklärten
Blick zurück in die ach so "guten alten Zeiten" zu tun, sondern mit bitterster Armut!

Ich bin zu 1.000 % sicher, dass jeder Bangladeschi, den man ernsthaft vor die Wahl stellen würde,
sein Leben mit seiner Familie entweder in bitterster Armut in der Heimat oder im "goldenen Westen"
verbringen zu dürfen, sich für unsere ach so "überreglementierte Welt" entscheiden würde. ;)

Selbst die unter westlichem Blickwinkel unmenschlichen Arbeitsbedingungen in den Nähereien,
die Auftragsarbeit ("Sklavenarbeit" trifft's wohl besser!) für westliche Modelabels anfertigen,
sind dort offenbar so alternativlos, als dass sich die Menschen dort es überhaupt leisten
könnten, selbst diese wirklich schlimmen und schlecht bezahlten Jobs abzulehnen. :eek:
(Denkt bitte beim nächsten Klamottenkauf auch an die Menschen, die das Zeug herstellen, das
man billig bei KiK, ALDI, LiDL usw. einkaufen kann...)

Nur mal so, zum darüber Nachdenken. :fahne: Und damit bitte wieder zurück zu den Fotos! :up:
 
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/OT: eben, und täglich sterben dutzende kinder auf dortigen gleisen.../OT

danke für diesen außergewöhnlichen reisebericht! unaufdringlich, ungekünstelt und in einer anhaltenden abwechslung, wie es sie selten im forum gibt - weiter so! ich fahre mit. :up: :up:
 
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AW: OT: Get real on Bangladesh (war: Bangladesch in vollen Zügen)

Nur mal so, zum darüber Nachdenken.

Ich hoffe, dass meine Bilder auch zum Nachdenken anregen.
Nicht nur über die Lebensumstände der Menschen in anderen Ländern,
sondern vielleich auch mal etwas über unser tägliches Handeln,
unseren Lebensstandard, unser Resourcenverbrauch und unser Anspruchsdenken.

Die Menschen haben andere Probleme, als z.B. die Randunschärfe eines
1500 EUR Objekives (14-24/2.8) and einer 3000 EUR Kamera (D800E) zu beklagen.

Auch auf dem flachen Land leben viele Menschen in einfachen Hütten.
Sie kommen in die Stadt, weil sie sich dort bessere Lebensbedingungen erhoffen.
Die Bewohner der Slums sind fleißige Menschen.
Es gibt dort viele kleine Handwerksbetriebe (nächster Beitrag).
Ich habe auch ein paar Schnappschüsse aus einer Kleiderfabrik (kriegen wir später).
Viele Kinder in den Slums haben Spielzeug (z.B. spielen Federball).
Auch Handys sind weit verbreitet, auch wenn die Kinder keine Hosen tragen.
Gebettelt wird doch (fast) nicht.
Ein Mann hat mich für Geld für Essen angesprochen.
Der war einen Kopf größer wie ich ...
... dessen Bauchumfang war doppel so groß wie meiner.

Ich möchte hier aber jetzt nicht diskutieren,
sondern weiter Bilder sprechen lassen.

Von der Brücke aus, kann man mit dem Tele (70-200 mit TC17 an D300)
Ungestört „Spionagefotos“ machen.
Hier habe ich mich geärgert, dass ich kein 500er mitgenommen habe.
Fischhandel
#76
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Aber viel spannender ist es, den Markt aus der Nähe zu betrachten.
Wir verlassen die Brücke und stürzen uns ins Getümmel
#77
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#78
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#79
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Als ich einen Zug von einen etwas erhöhten Standpunkt (Müllhaufen) fotografiere,
nähert sich heimlich ein Zug von hinten.
Durch eine schnelle Drehung gelingt es eine Zugbegegnung aufzunehmen.
Die Verkäufer zwischen den Gleisen bleiben reglos sitzen.
Ein Freund aus unserer Reisegruppe hat die Flucht ergriffen …
… aber sein Stativ stehengelassen
#80
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Dann schauen wir uns mal etwas um!
Bei diesem Schlachter können wir sicher sein, dass er uns statt Rindfleisch kein billiges Pferdefleisch unterjubelt.
#81
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Beim Schneider
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Beim Schmied
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Bei den Steineklopfern.
Baumaterial, auch Sand, ist in Bangladesch knapp.
Ziegel werden wieder zu Splitt zerkleinert und kommen dann in den Beton.
Auch das bietet hart erarbeitetes Einkommen.
Da hilft die ganze Familie mit.
#84
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Beim Fotografen
#85
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Kommentar
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Eine tolle Reportage, die ich sehr genieße.

Schade, daß es so gut wie keine Magazine für solche Bildstrecken mehr gibt. :heul:


... Hier standen über 20 Lokomotiven für neue Aufgaben bereit oder waren gerade in Reparatur. ...


Spontaner Gedanke: mehr als bei der DB … :winkgrin:


Danke, Bernd, fürs Zeigen!

Sven

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